#Umweltschutz

  • Das Unmögliche möglich machen

    Große Transformationen in Europa und anderswo

    Eine gut gestellte Frage ist schon die halbe Antwort. Diese alte Weisheit gilt erst recht beim Thema Zukunft. Wer sich im Unbestimmten, im Künftigen, nicht völlig verirren will, sollte seinen Fragenkatalog schärfen. Angesichts vielfältiger Gefahren und Chancen, angesichts des moralischen Verfalls zunehmend kriegsbereiter Herrschaften und breiten Engagements in der Gesellschaft sollte unser Wissen-Wollen ernsthafter und konsequenter werden. Vielleicht gelingt es dann, die bislang getrennten Welten der sozialen Bewegungen, der Öko-Milieus, der Projekt-Pioniere und der traditionellen Gerechtigkeitsagenturen in Beziehung und zu gemeinsamen Aktionen zu bringen – oder, falls das nicht geht, neue Mobilisierungs- und Organisationsformen zu finden. Es ist an der Zeit, die Bescheidenheit zu überwinden, wenn die Befunde eines multiplen Traumas unübersehbar sind.

    Anti Kohle Kette
    Wie kann man die sozialen Bewegungen, die Öko-Milieus, die Projekt-Pioniere und die traditionellen Gerechtigkeitsagenturen vereinen, damit eine "Bewegung der Bewegungen" entsteht? (Foto: Campact; Lizenz: CC-BY-NC-2.0)

  • "Fish Dependence Day" 2015

    Ostermontag sind die deutschen Fischfänge aufgebraucht

    Fischbestände schützen, nachhaltige Fischerei stärken

    Bremen/Berlin. Ab Ostermontag (6. April 2015) ist Fischverzehr in Deutschland rechnerisch nur noch durch Einfuhren gedeckt. Die Fänge der deutschen Fischer sind dann aufgebraucht. Auf europäischer Ebene sieht es ähnlich aus: Schon jeder zweite in Europa konsumierte Fisch wird außerhalb der EU gefangen. Das bedroht besonders Kleinfischer und damit traditionell vom Fischfang lebende Küstengemeinden in Entwicklungsländern. Darauf weisen Brot für die Welt, Fair Oceans und Slow Food hin. Die Organisationen appellieren an die Bundesregierung, sich für ein nachhaltiges Fischereimanagement in Europa im Rahmen der neuen Gemeinsamen Fischereireform, einen verantwortungsvollen Fischkonsum und eine Fischerei- und Handelspolitik einzusetzen, die die Interessen der Menschen in Entwicklungsländern wahrt.

    Goedeke Michel
    Cuxhavener Fischerboot (Foto: Public Domain)

  • "Letzten Endes können die Wälder ohne uns überleben, aber wir nicht ohne sie ..."

    Waldgesundheit und globaler Wandel

    Ein Drittel unserer Erdoberfläche ist von Wäldern bedeckt. Sie versorgen uns mit dem Rohstoff Holz, liefern sauberes Trinkwasser, produzieren Sauerstoff und speichern Kohlenstoff. Wälder sind zudem wichtige Regulatoren des globalen Klimas, denn sie führen das Wasser zurück in die Atmosphäre. In einem Review-Artikel im renommierten Fachjournal Science fassen Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena und vom Woods Hole Research Center, USA, die internationalen Forschungsergebnisse zum Zustand der Wälder im Zusammenhang mit dem Klimawandel zusammen.

    Abgebrannter Wald in Kalifornien
    Landschaft in Kalifornien nach einem Feuer (Foto: © S. Trumbore)

  • "Mein Auto, mein Kleid, mein Hähnchen ..."

    Wieviel Verantwortung tragen deutsche Unternehmen für die Lebensverhältnisse in Entwicklungsländern?

    Brot für die Welt-Studie über globalisierte Wertschöpfungsketten zeigt drastische Auswirkungen auf Mensch und Umwelt

    Berlin. Die Bundesregierung entscheidet in den nächsten Wochen über einen nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der internationalen Standards zur Unternehmensverantwortung. Es geht darum, welche Verantwortung die Unternehmen in Deutschland etwa für ausbeuterische Arbeitsbedingungen oder die Zerstörung der Umwelt in Entwicklungs- und Schwellenländern haben. Eine neue Studie von Brot für die Welt zeigt an den Beispielen Fleisch, Kleidung und Autos, wie sich globale Wertschöpfungsketten auf die Lebenschancen von Millionen Menschen auswirken. Das evangelische Hilfswerk fordert ein Umdenken in der Wirtschaftspolitik.

    Digging for drinking water in a dry riverbed

    Eine Frau gräbt in einem ausgetrockneten Flussbett nach Trinkwasser - während der Kenia-Dürre 2011. Durch den menschengemachten Klimawandel werden Dürren noch zunehmen. Die Unternehmen tragen mit dazu bei. (Foto: DFID; Lizenz: CC-BY-2.0)

  • „Mehrweg ist Klimaschutz“

    Allianz aus Gewerkschaften, Umwelt-, Verbraucher- und Wirtschaftsverbänden startet bisher größte Kampagne zum ökologischen Getränkekauf

    Bündnis reagiert mit der Aktion auf den Mehrwegausstieg von Coca-Cola und Greenwashing durch Unternehmen wie Lidl – „Mehrweg-Allianz“ fordert klare Kennzeichnungsregelung für Getränkeverpackungen und eine festgelegte Mehrwegquote im Wertstoffgesetz.

    Coca cola
    Recyclingverpackungen sind klima- und umweltschädlicher als Mehrwegflaschen (Foto: Public Domain)

  • #Artenschutz: Tag des Artensterbens?

    WWF warnt: Größtes Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier

    Hoffnungsschimmer: Seltene Tigerfamilie tapst in Kamerafalle

    Anlässlich des Internationalen Tags des Artenschutzes (World Wildlife Day) am 03. März warnt der WWF davor, dass sich auf der Erde derzeit das größte Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier ereigne. Verursacher dieser Katastrophe sei der Mensch, so der WWF. Die Rote Liste, die so etwas wie die Fieberkurve der globalen Vielfalt darstellt, zeigt an, wie schlecht es um die Tier- und Pflanzenwelt steht. Demnach sind von den rund 76.000 wissenschaftlich untersuchten Arten, über 22.000 in ihrem Bestand akut bedroht. Lebensraumzerstörung, Wilderei und dazu noch der Klimawandel setzen den Arten laut WWF immer stärker zu. Viele Tiere und Pflanzen lebten in immer kleiner werdenden Gebieten und sind dadurch stark gefährdet.

    Goldkröte
    Die erst vor wenigen Jahrzehnten entdeckte Goldkröte ist inzwischen ausgestorben (Foto: Public Domain)

  • #Artenvielfallt in Deutschland

    Naturschutz bleibt bundesweit mangelhaft

    Naturschutzbericht der Bundesregierung offenbart Krise der biologischen Vielfalt – Verbände fordern Soforthilfeprogramm

    Berlin. Anlässlich des gestern im Bundeskabinett verabschiedeten Indikatorenberichts 2014 zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt haben deutsche Umweltverbände den voranschreitenden Verlust an Arten und Lebensräumen in Deutschland sowie mangelhafte Schutzmaßnahmen kritisiert. Die Bundesregierung sei meilenweit davon entfernt, ihre eigenen Ziele zum Schutz der biologischen Vielfalt in Deutschland zu erreichen. Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU), WWF Deutschland, Deutsche Umwelthilfe (DUH) sowie der Dachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) appellieren deshalb an Bund und Länder, ihre Bemühungen zum Schutz der biologischen Vielfalt rasch zu intensivieren, um Lebensqualität, natürliche Ressourcen und Vielfalt der Arten wirksam zu sichern. Mit der UN-Konvention zur Biologischen Vielfalt und den europäischen Biodiversitätszielen gebe es einen klaren Rahmen und in der Nationalen Strategie der Bundesregierung zur biologischen Vielfalt gut gewählte Ziele.

    Naturschutzgebiet
    Naturschutzgebiet Linowsee-Dutzendsee (Foto: Lienhard Schulz; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • #Artenvielfalt schützt das #Klima

    Pflanzenreiche Ökosysteme sind besonders wichtig

    Pflanzen entziehen der Luft Kohlendioxid und bauen den Kohlenstoff in Biomasse ein, mit der er in den Boden gelangen und gespeichert werden kann. Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena zeigt erstmals, wie die biologische Vielfalt der Pflanzen diese Speicherung begünstigt. Demnach erhöht Artenreichtum nicht nur die Bildung pflanzlicher Biomasse, sondern steigert auch die Aktivität und genetische Vielfalt von Bodenmikroorganismen. Diese wandeln den Kohlenstoff aus Pflanzen vermehrt in organische Bodensubstanz um. Kohlenstoff wird so länger im Boden gebunden und nachhaltig der Atmosphäre entzogen, wo er ansonsten als Bestandteil von Treibhausgasen klimaschädlich wirkt.

    Biodiversität
    Linke Grafik: Positiver Einfluss der Pflanzendiversität auf mikrobielle Kohlenstoffspeicherung. Foto: Versuchsfeld der Langzeitstudie "Jena Experiment" (Graphik: Markus Lange & Lisa Geesink, Bildautor: Alexandra Weigelt © MPI-BGC)

  • #BUND siegt gegen #Bayer

    BUND gewinnt vor Gericht gegen Bayer im Streit um Bienengefährlichkeit von Pestiziden

    Düsseldorf/Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat seinen Rechtsstreit gegen die Bayer CropScience Deutschland GmbH, eine Tochter der Bayer AG, gewonnen. Nach dem verkündeten Urteil des Landgerichts Düsseldorf darf der BUND wieder ohne Einschränkung sagen, dass zwei von Bayer hergestellte Pestizid-Produkte für Bienen gefährlich sind und es sich bei dem darauf abgebildeten Logo mit dem Aufdruck "nicht bienengefährlich" um eine Irreführung von Verbrauchern handelt.

    Europäische Honigbiene
    Europäische Honigbiene (Foto: Public Domain)

  • #Coca-Cola vs. #Mehrweg

    Coca-Cola erklärt Mehrweg-Ausstieg zur Unternehmensstrategie

    Coca-Cola Vorstandschef Ulrik Nehammer wirbt auf Branchentagung „für einen Ausweg aus Mehrweg“ und ruft Getränkeindustrie auf, gemeinsame Lösungen zu finden, „sonst bleiben wir bis Ende des Jahrhunderts im Mehrweg“ – Sollte Coca-Cola mit seiner Strategie Erfolg haben, fallen in Deutschland über 120.000 grüne Arbeitsplätze weg – Deutsche Umwelthilfe unterstützt Forderung der Umweltbundesamt-Präsidentin nach einer Lenkungsabgabe auf Getränke in Einweg in Höhe von 20 Cent.

    Coca Cola can top
    (Foto: Gemeinfrei)

  • #Energielabel oft Mangelware

    Viele Onlineshops schneiden bei der Kennzeichnung des Energieverbrauchs mangelhaft ab - aber es gibt auch Vorbilder unter ihnen!

    Neue Untersuchung des gemeinsamen Projekts "MarktChecker" von vzbv und BUND

    Berlin: Seit Anfang des Jahres müssen auch Onlinehändler bei neuen Elektrogeräten das Energielabel und das Produktdatenblatt mit weiterführenden Informationen im Internet anzeigen. Doch nur wenige der Anbieter halten sich an die neuen Regeln, wie eine Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Rahmen ihres Projekts "MarktChecker" ergab. Lediglich gut ein Drittel der 20 untersuchten Onlineshops stellte den Verbraucherinnen und Verbrauchern alle Informationen zur Verfügung.

    EnergielabelEuropäische Energieverbrauchskennzeichnung Großbritannien (Foto: Gemeinfrei)

  • #Feinstaub fördert #Diabetes bei Kleinkindern

    Luftschadstoffe beschleunigen Entwicklung von Typ 1 Diabetes

    Eine hohe Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung führt zu einer früheren Manifestation von Typ 1 Diabetes bei Kleinkindern. Dies lassen Analysen von 671 Typ 1 Diabetes Patienten vermuten, die zwischen April 2009 und Mai 2013 im Bayerischen Diabetesregister DiMelli (Diabetes Incidence Cohort Registry) erfasst wurden. Wissenschaftler des Instituts für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München, hatten den Zeitpunkt der Diagnose des Typ 1 Diabetes mit der Exposition gegenüber bestimmten Luftschadstoffen am Wohnort abgeglichen sowie die Blutproben der Patienten auf verschiedene Entzündungsmarker zum Zeitpunkt der Diagnose untersucht.

    Diabetes Spritze
    Bei hoher Luftschadstoffbelastung entwickeln kleine Kinder im Schnitt knapp drei Jahre eher einen Typ 1 Diabetes als Altersgenossen aus Regionen mit geringen Luftschadstoffwerten.(Foto: © Institut für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München)

  • #Gentechnik Wirrwarr

    Agrarminister Schmidt muss Landwirtschaft vor Gentechnik schützen. BUND-Vorsitzender Weiger warnt vor Wirrwarr.

    Bad Homburg/Berlin: Im Vorfeld der heute in Bad Homburg stattfindenden Agrarministerkonferenz hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt nationale Gentechnik-Verbote gefordert. Schmidt dürfe sich dem Wunsch der Länder nach bundesweiten Anbauverboten für Gentech-Pflanzen nicht länger verweigern.

    Demo gegen Gentechnik in Ulm
    Demo gegen Gentechnik in Ulm (Foto: GRÜNE Baden-Württemberg; Lizenz: CC-BY-SA-2.0)

  • #Klimaschutz durch #Aufforstungen #weltweit

    Wiederaufbau von Wäldern kommt voran

    Der weltweite Wiederaufbau von Wäldern und Landschaften kommt voran. Das ist das Ergebnis der zweiten internationalen "Bonn Challenge"-Konferenz, an der Umweltminister aus aller Welt teilnahmen. "Wir sind auf einem guten Weg zu unserem Ziel, bis 2020 insgesamt 150 Millionen Hektar zerstörte Wälder wiederaufzubauen", sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Seit der ersten "Bonn Challenge" im Jahr 2011 haben die beteiligten Staaten bereits den Wiederaufbau von mehr als 60 Millionen Hektar auf den Weg gebracht.

    Bonn Challenge

  • #Kohleausstieg einleiten - Kohlebosse entmachten

    „Kohle ist die Vergangenheit, erneuerbare Energien sind die Zukunft"

    „Der Kampf um die geplante Abgabe für alte Kohlekraftwerke ist ein Abwehrkampf der Energiekonzerne, die ihr Geschäftsmodell weiter in der Kohle sehen. Statt sich vor den Karren der Kohlemanager spannen zu lassen, sollten die Beschäftigten, Gewerkschaften und Landesregierungen die Zukunft selbst in die Hand nehmen, den anstehenden Strukturwandel durch die Energiewende einfordern und zügig einleiten", kommentiert Eva Bulling-Schröter den Streit um Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, 22 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid bis 2020 durch eine Abgabe für über 20 Jahre alte Kohlekraftwerke einzusparen.

     Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • #Maui- #Delfine durch Ölunfall bedroht

    NABU International meldet: Ölunfall in Neuseelands Küstengewässern bedroht seltene Maui-Delfine

    Ölkonzern OMV verursacht dritte Havarie in sensiblen Meeresgewässern

    Berlin – Ein von der österreichischen Mineralölfirma OMV verursachter Ölunfall vor der Küste Neuseelands bedroht die weltweit letzten Maui-Delfine. Der Unfall ereignete sich am 20. Februar etwa 70 Kilometer vor der Westküste von Neuseelands Nordinsel. Der Förderschlauch eines von OMV betriebenen schwimmenden Öllagers begann bei der Ölförderung zu lecken. Dabei wurden nach Aussagen von OMV etwa 300 Liter Rohöl freigesetzt, die sich innerhalb von drei Tagen auf eine Größe von zehn Kilometern ausbreiteten. In nur 30 Kilometern Entfernung leben die seltensten Meeresdelfine der Welt, die Maui-Delfine, von denen es nur noch 50 Tiere gibt. Das Gebiet vor Neuseelands Küste ist ihre letzte Bastion. Zudem gefährdet das Öl vom Aussterben bedrohte Blauwale sowie seltene endemische Albatrosse und Sturmvögel.

    No to oil
    (Grafik: © NABU International)

  • #Maulkorb für das UBA

    Umweltministerin Hendricks erteilt Umweltbundesamt einen Maulkorb beim Mehrwegschutz

    Abgabe in Höhe von 20 Cent auf Getränkedosen und Einwegflaschen adäquate Antwort auf den Mehrweg-Ausstieg von Coca-Cola

    Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stützt die Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger, die am Wochenende eine Lenkungsabgabe in Höhe von 20 Cent auf Einweg-Getränkeverpackungen ins Gespräch gebracht hat. Für den Umwelt- und Verbraucherschutzverband ist es völlig überraschend, dass die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dem Umweltbundesamt in den Rücken gefallen ist, indem sie eine Abgabe auf Einweg als wirksamstes Instrument zum Schutz des weltweit größten Mehrwegsystems ablehnt. Dies ist eine Entscheidung zu Lasten von 150.000 grünen Arbeitsplätzen und 14.000 mittelständischen Mehrweg-Betrieben, die einen entscheidenden Beitrag für den Klimaschutz leisten.

    Coca Cola can top
    (Foto: Gemeinfrei)

  • #Mehrweg-Ausstieg

    Politischer und gesellschaftlicher Druck auf Coca-Cola steigt

    Unternehmen des Getränkefachhandels verweigern sich der 0,5 Liter Cola-Einwegflasche +++ Bundesumweltministerin Hendricks fordert Coca-Cola auf, Entscheidung gegen Mehrweg rückgängig zu machen +++ Vorstandschef Nehammer unter zunehmender Kritik seiner eigenen Mitarbeiter +++ Bereits 150.000 Menschen unterzeichnen von der Deutschen Umwelthilfe unterstützte Petition gegen Coca-Cola

    Coca Cola can top
    (Foto: Gemeinfrei)

  • #Ökosozialismus oder #Barbarei

    11 Thesen


    1. Die Geschichte des Kapitalismus war immer schon die Geschichte seiner Krisen. Es liegt in seiner selbstwidersprüchlichen Natur, dass er aus sich heraus Krisen gebiert und seine eigenen Verwertungsbedingungen untergräbt. Der Kapitalismus hat sich bislang immer als flexibel genug erwiesen, dass diese Krisen  – ungeachtet des hohen Preises, den Mensch und Natur zu zahlen hatten – nicht in seinen Untergang führten. Nun aber steht der Kapitalismus weltweit zum ersten Mal vor einer unüberwindlichen Schranke, die ihm „von außen“ gesetzt, geologisch-physikalischer Natur und deshalb endgültig ist: vor den Grenzen des Wachstums durch Erschöpfung der nicht erneuerbaren Ressourcen und durch die Erschöpfung der ökologischen Tragfähigkeit der Erde. Aus dieser „Zangengriffkrise“ kann er nicht entrinnen.

    Marx
    (Foto: Udo Schuldt)

  • #Steuern für #Solarenergie

    Bundesregierung erhöht Zuschüsse für Solarwärme

    Staatliche Zuschüsse steigen ab April um bis zu 100 Prozent / Solarbranche erwartet Modernisierungswelle bei Heizungen / Energiewende jetzt auch im Wärmesektor

    Wer Solarenergie zur Wärmeerzeugung nutzen möchte, kann künftig mit deutlich höheren staatlichen Zuschüssen rechnen. Die Fördersätze werden ab April dieses Jahres um bis zu 100 Prozent angehoben. Neben höheren Zuschüssen gibt es künftig auch eine „Abwrackprämie“ für die Entsorgung alter Heizkessel. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) begrüßt die von der Bundesregierung beschlossenen Verbesserungen und erwartet nun eine Modernisierungswelle. Der BSW-Solar empfiehlt Verbrauchern, bereits im Frühjahr die Heizung mit Hilfe von Solarkollektoren zu modernisieren, da der Fördertopf für Erneuerbare Energien 2015 auf unverändert rund 360 Millionen Euro limitiert ist.

    Solarwärme
    (Foto: © BSW-Solar)