#Erneuerbare

  • Solarstrom nicht länger den Stecker ziehen

    EEG-Referentenentwurf: Solarbranche kritisiert Entwurf für neues Ökostrom-Gesetz

    Scharfe Kritik am aktuellen Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kommt von der Solarbranche. Anstatt den Ausbau Erneuerbarer Energien zu beschleunigen, stehe die Bundesregierung bei der Energiewende weiter auf der Bremse, kritisiert der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Dazu dessen Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: "Dieser Gesetzesentwurf steht in eklatantem Widerspruch zu den Klimaschutzzielen und muss dringend nachgebessert werden. Großverbraucher klimaschädlicher Energie werden weiter subventioniert. Energiebewussten Verbrauchern und Gewerbebetrieben werden hingegen bei der Investition in Solartechnik immer mehr Steine in den Weg gelegt. Solarenergie ist inzwischen preiswert, bei fairer Kostenbetrachtung sogar günstiger als Strom aus neuen Atom- oder Kohlekraftwerken. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, sie nicht endlich stärker zu nutzen. Solarstrom darf nicht länger der Stecker gezogen werden!"

    Solar collectors Northern Germany
    (Foto: Gemeinfrei)

  • Solarthermische Kraftwerke – ein Gewinn auch für die soziale Entwicklung in Nordafrika

    Social CSP – Studie von Germanwatch und Wuppertal Institut formuliert Nachhaltigkeits-Anforderungen und Best Practice-Empfehlungen

    Bonn/Wuppertal. Solarthermische Kraftwerke (CSP, concentrated solar power) an ihren nordafrikanischen Standorten stellen nicht nur erneuerbare Stromlieferanten für den steigenden Energiebedarf im südlichen Mittelmeerraum dar, sondern bringen auch große Vorteile für die regionale Entwicklung. Das haben Germanwatch und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie in einer gemeinsamen Studie am Beispiel von NOORo I, einem CSP-Kraftwerk in Südmarokko, nachgewiesen.

    Solar Plant
    Solarthermisches Kraftwerk - Prinzipfoto ( Fotolizenz: Gemeinfrei)

  • Stabileres Stromnetz durch Batteriespeicher

    Studie: Batterien spielen bald zentrale Rolle im Strommarkt

    „Dezentrale Batterien tragen künftig zu einem stabilen Stromnetz bei. Sie ergänzen den Wind- und Solarstrom und helfen konventionelle Must-run Kraftwerke abzulösen“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Eine heute in Berlin vorgestellte Kurzstudie der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) im Auftrag des BEE und der HANNOVER MESSE unterstreicht den positiven Beitrag dezentraler Batteriespeicher zur Integration Erneuerbarer Energie in das Stromsystem. Schon jetzt nutzen mehr als 15.000 Haushalte in Deutschland mit Hilfe intelligenter Speicher Solarstrom auch bei Dunkelheit.

    BEE logo
    (Grafik: © BEE)

  • Studie: Globale Energiewende hat begonnen

    Untersuchung von Germanwatch zeigt Anzeichen für Trendwende bei Emissionen und Erneuerbaren Energien sowie für Abkehr von der Kohle. Klimagipfel in Paris kann Wendepunkt werden.

    Bonn/Berlin. Ein halbes Jahr vor Beginn des Weltklimagipfels in Paris zeigt eine neue Studie von Germanwatch Umbrüche in zentralen Feldern der internationalen Energie- und Klimapolitik. "Der Klimagipfel in Paris fällt in eine Zeit, in der eine weltweite Trendwende tatsächlich möglich erscheint", erklärt Jan Burck, Hauptautor der Germanwatch-Studie. "Unsere Untersuchung  dokumentiert wichtige  Anzeichen für die weltweite Stagnation der globalen energiebedingten CO2-Emissionen, für einen geradezu beispiellosen Siegeszug der Erneuerbaren Energien und für eine Abkehr vom Ausbau der Kohleverstromung in zentralen Industrie- und Schwellenländern.

    Solarzellen auf Scheunendächern
    Solarzellen auf Scheunendächern haben mit zum Sieg der Erneuerbaren beigetragen (Foto: Udo Schuldt)

  • VDI veröffentlicht Statusreport „Regenerative Energien in Deutschland“

    In seinem aktuellen Statusreport „Statusreport 2015 Regenerative Energie in Deutschland“ zeigt der VDI den Stand der Technik und die sich abzeichnenden Tendenzen der regenerativen Energien auf. Mit seinen Empfehlungen soll der Statusreport helfen, die politische Diskussion um das Für und Wider des regenerativen Energieangebots zu versachlichen und aus ingenieurtechnischer Sicht Hinweise zu geben, wo sich einerseits begrüßenswerte Entwicklungen abzeichnen und andererseits Tendenzen erkennen lassen, denen gegengesteuert werden muss.

    Erneuerbare gegen CO2
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Wasserstoff aus Sonnenlicht

    TU Ilmenau erzielt Durchbruch bei regenerativer Energie

    Die Technische Universität Ilmenau hat bei der Erforschung neuer regenerativer Energien einen aus wissenschaftlicher Sicht spektakulären Durchbruch erzielt. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Ilmenauer Professors Thomas Hannappel steigerte den Wirkungsgrad der so genannten direkten solaren Wasserspaltung von 12,4 auf 14 Prozent. Mit der Methode, die auf künstlicher Photosynthese beruht, lässt sich der Brennstoff Wasserstoff aus dem Licht der Sonne herstellen – sauber, nachhaltig und kostengünstig. Das spektakuläre Rekordergebnis, veröffentlicht in der führenden Fachzeitschrift „Nature Communications“, könnte die Lösung der Energieprobleme auf der Welt sein.

    RekordzelleDie Rekordzelle für direkte solare Wasserstofferzeugung. Die Effizienz liegt mit 14% deutlich über dem bisherigen, 17 Jahre alten Bestwert. (Foto: © TU Ilmenau/HZB)

  • Weitere #EEG-Rabatte geplant - aber nur für Großverbraucher

    Industrierabatte für Ökostrom immer absurder

    „Gabriel wird die Geister, die er selber rief, nicht mehr los. Die Ausweitung der Industrierabatte nimmt immer verrücktere Formen an. Auf Gabriels Weg zur ‚Energiewende‘ wird es bald keine Branche mehr geben, die nicht in der Lage ist, einen Antrag auf Ausnahmeregelung bei der EEG-Umlage zu stellen“, kommentiert Eva Bulling-Schröter die neuesten Pläne von Energieminister Sigmar Gabriel, weitere Branchen von der EEG-Umlage zu befreien.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Weltweiter Sieg der Erneuerbaren Energien

    Der Aufstieg der Alternativenergien ist nun nicht mehr aufzuhalten

    Wind- und Solarenergieanlagen liegen, weltweit betrachtet, erstmals beim Bau von Anlagen zur Energieerzeugung vor den Kohle-, Öl-, Gas- und Atomkraftwerken

    Die englischsprachige Webseite Bloomberg-Business berichtete vor wenigen Tagen, dass beginnend im Jahr 2013 mehr neue Leistung zur Erzeugung Erneuerbarer Energien installiert wurde, als Leistung aus Kohle-, Öl- und Gaskraftwerken. So standen damals 143 Gigawatt Zubau bei den regenerativen Energien einer Neuerrichtung von 141 Gigawatt von fossilen Kraftwerken gegenüber. Dieser Trend sei unumkehrbar und von nun an würden die Erneuerbaren ihren Vorsprung kontinuierlich weiter ausbauen, so der Branchendienst.

    Solarzellen auf Scheunendächern
    Solarzellen auf Scheunendächern haben mit zum Sieg der Erneuerbaren beigetragen (Foto: Udo Schuldt)

  • Windenergie Report Deutschland

    2014 Jahr der Rekorde

    »Die Windenergie ist auf dem Vormarsch. Weltweit wurde 2014 mit über 51 GW so viel Windleistung installiert wie nie zuvor. Bereits 3 % des weltweiten Stromverbrauchs werden aus Windenergie gedeckt. In Deutschland konnten 2014 nach dem Rekordzubau von 5188 MW sogar 9,7 % des Bruttostromverbrauchs aus Windenergie bereitgestellt werden« fasst Dr. Kurt Rohrig, Herausgeber des neu erschienenen »Windenergie Report Deutschland 2014« des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel, die Bedeutung der Windenergie zusammen.

    Anlagenzubau nach Leistungsklassen
    (Grafik: © Fraunhofer IWES)