#Klima

  • „Ende Gelände“ für die Braunkohle!

    Die Proteste im rheinischen Braunkohlerevier lassen nicht nach: Nach der Anti-Kohle-Kette, bei der am Samstag über 6000 Menschen gegen die Ausweitung der Braunkohletagebaue demonstrierten, kündigt nun das „Ende Gelände“-Bündnis an, am 14.-16. August die rheinischen Braunkohlebagger zu blockieren. Die Aktion werde ein Bild der Vielfalt, Kreativität und Offenheit, so die Organisator*innen: Einige protestieren an der Abbruchkante, andere blockieren im Tagebau die Bagger. Das Klimacamp im Rheinlandwird deshalb vom 7.-17.08 statt finden. Neu dazu gekommen ist in diesem Jahr die Degrowth Summer School, die vom 9.-14.08 Kurse auf dem Camp anbieten wird.

    Wir sagen: Keinen Meter weiter, hier ist Ende Gelände!

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    (Grafik: © Ende Gelände)

  • #CO2 - Zunahme in der #Atmosphäre beschleunigt?

    Kohlendioxidaufnahme im Ozean durch Erwärmung ausgebremst

    Meeresforscher weisen positive Klimarückkopplung nach

    07.01.2015/Southampton/Kiel. Der Ozean nimmt einen großen Teil des in die Atmosphäre entlassenen Kohlendioxids auf. Wie eine jetzt in der amerikanischen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichten Studie zeigt, führen höhere Wassertemperaturen durch einen bisher nicht bekannten Prozess zu einem Rückgang des Kohlenstofftransports in den tiefen Ozean. Dafür analysierten Wissenschaftler vom britischen National Oceanography Centre, Southampton und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel Daten aus Schlüsselregionen im Atlantik.

     Tauchsonde Geomar
    Bergen einer Sinkstofffalle im Nordatlantik. (Foto: © Chris Marsay, NOC)

  • #Grenzen der #Ressourcen

    Nachwachsende Rohstoffe kommen an ihre Grenzen

    Der Mensch sollte sorgfältig mit ihnen umgehen

    Nachwachsende Rohstoffe galten bisher immer als unbegrenzt nutzbar. Das allerdings erweist sich als Trugschluss. Wie Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Yale University und der Michigan State University jetzt nachgewiesen haben, sind auch diese nur begrenzt nutzbar. Das schreiben sie in einem Beitrag für das Fachmagazin Ecology & Society, der für das Wissenschaftsmagazin Nature zu den Highlights dieser Woche zählt. So hätten verschiedene Schlüsselressourcen ihren Peak bereits überschritten. Ein internationales Wissenschaftlerteam hat die Produktions- und Förderraten von 27 global erneuerbaren und nicht erneuerbaren Ressourcen untersucht. Ihr Fazit: Verschiedene Schlüsselressourcen haben ihren Peak bereits überschritten.

    Wald als nachwachsender Rohstoff
    Wald birgt wichtige nachwachsende Rohstoffe, z.B. Holz (Foto: Udo Schuldt)

  • #Treibhausgas #CO2

    Kleine Geschichte der Erkenntnisse über die Treibhauswirkung des Kohlendioxids

    Etliche Klimawissenschaftsleugner sprechen von der CO2-Lüge. Sie behaupten, dass es eine große Verschwörung von Klimawissenschaftlern gibt, welche die Treibhausgase erfunden haben, um den Menschen ein Leben mit fossilen Energieträgern madig zu machen. Diese Auffassung ist kompletter Unsinn, wie im folgenden gezeigt wird.


    Alexander von Humboldt sagte bereits 1843, dass der Mensch das Klima verändere "durch Fällen der Wälder (...) und durch die Entwicklung großer Dampf- und Gasmassen an den Mittelpunkten der Industrie." Alexander von Humboldt - stehend hinter Wilhelm von Humboldt, links Schiller, rechts Goethe, bei einem Treffen ungefähr im Jahre 1797 (Grafik: Gemeinfrei)

  • 2014-Global-#Temperatur von #NASA und #NOAA

    Das letzte Jahr ist nun auch für NASA und NOAA das wärmste Jahr seit Beginn der weltweiten Temperaturmessungen im Jahr 1880

    Den Anfang machten die Japaner. Ihre Meteorologie Organisation erklärte bereits vor einer Woche 2014 zum wärmsten Jahr. Nun folgten die Weltraumorganisation NASA und die amerikanische Nationale Ozean- und Atmosphären- Organisation NOAA. Das Besondere daran: Das letzte Jahr ist insofern einzigartig, weil es den Wärmerekord gebrochen hat, ohne dass es ein starkes El Nino Ereignis gab.

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    (Grafik: © JMA)

  • Beispiellose Eisschmelze auf Grönland

    Wie der Guardian unter Bezugnahme auf Satellitendaten der NASA berichtete, fand im Juli dieses Jahres eine beispiellose Eisschmelze auf Grönland statt. Nahezu 97% der Insel sind von Schmelzvorgängen betroffen. Normalerweise sind die inneren Teile der Insel so kühl, dass sie auch im Sommer nicht schmelzen. Vom 8. auf den 12. Juli nahm das Tauen des Inlandeises um etwa 100% zu, sodass nun nahezu die ganze Oberfläche des grönländischen Eisschildes betroffen ist, wie die folgende Darstellung der NASA zeigt:


    Foto: NASA

    Vor nicht einmal einer Woche machte der Abbruch am Petermann-Gletscherbereits Schlagzeilen. Ein Eisberg größer als Sylt brach vom Gletscher ab und rutschte ins Meer.

  • Bundesbürger gegen #Kohle

    Umfrage: Die Mehrheit der Deutschen lehnt klimaschädlichsten Energieträger ab

    67 Prozent der Bundesbürger befürworten das Auslaufen der Kohleverstromung in Deutschland. 19 Prozent der Befragten sprechen sich sogar für eine zügige Abschaltung aller Kohlemeiler aus. 48 Prozent wollen im ersten Schritt nur die am stärksten umweltbelastenden Anlagen vom Netz nehmen. Nur noch jeder Fünfte (21 Prozent) ist davon überzeugt, dass die Kohle auch in Zukunft für eine sichere Stromversorgung benötigt wird. Dies geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage unter 1000 Bundesbürgern im Auftrag der Energiewende-Partner WWF und LichtBlick hervor.

    Bundesbuerger gegen Kohle (c) Lichtblick WWF
    (Grafik: © Lichtblick SE / WWF 2015)

  • Dem Himmel so nah

    Studenten untersuchen die Stratosphäre

    14 Studierende des Master-Studiengangs Mikro- und Medizintechnik an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen starteten zwei Stratosphärenballons. Gestern erreichte der größere der beiden Ballone erfolgreich die Stratosphäre. Ein erster und etwas kleinerer Ballon, der bereits Ende Februar gestartet war, hatte als Testballon eine Höhe von über 30 Kilometern erreicht. Die mit Technik bestückten Ballone sendeten und sammelten verschiedene Daten, die sie während ihrer Fahrt an eine Bodenstation übermittelten und waren eine Übungsaufgabe für die angehenden Wissenschaftler.

    Ballonprojekt
    Kurz vor dem Platzen des Heliumballons filmte die mitgeführte Kamera das Bild in über 34 Kilometern Höhe. Ab etwa 15 Kilometern beginnt die Stratosphäre und endet in etwa 50 Kilometern Höhe. (Foto: © Westfälische Hochschule)

  • Deutschlandwetter im April 2015

    Statt Aprilwetter warm, sehr trocken und viel, viel Sonne

    Offenbach. Das Aprilwetter zeigte sich früher in Deutschland gerne kühl und wechselhaft mit sonnigen Abschnitten, zahlreichen Regen-, Schnee- und Graupelschauern sowie einzelnen Gewittern. Aber auch diesmal, wie bereits häufiger in den letzten Jahren, kam es ganz anders. Bei meist hohem Luftdruck war es warm, sehr trocken und ungewöhnlich sonnig. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

    April2015
    Frühling an der Wetterwarte Rheinstetten (Foto
    : © Hans Richard Henkes, DWD)

  • Ein Klima-Schritt vorwärts, zwei zurück

    „Mit dem Abschlussdokument von Lima ist ein Schritt auf dem Weg zum Weltklimaabkommen von Paris 2015 gelungen. Jedem muss aber klar sein, dass nicht verbindliche CO2-Reduktionsverpflichtungen verhandelt werden, sondern lediglich über lockere Regeln für eine Art internationalen Klima-Nachhaltigkeitsbericht gerungen wird, wie ihn Unternehmen heutzutage vorlegen. Einige Industrieländer haben es in der Vergangenheit geschafft, echte Verpflichtungen in Reduktion und Klimafinanzierung zu vermeiden, und entziehen sich weiter ihrer historischen Verantwortung für die Erderwärmung“, erklärt Eva Bulling-Schröter, Sprecherin für Klima und Energie der Fraktion DIE LINKE zur heute zu Ende gegangenen UN-Klimakonferenz (COP20) in Peru.

    Eva mit Skulptur
    Eva Bulling-Schröter in Lima (Foto: © Privat)
  • El Niño ist da

    So früh wie nie zuvor wurde der „El Niño“ korrekt vorhergesagt 

    Das aktuelle Wetterphänomen „El Niño“ ist von einem Team aus deutschen und israelischen Wissenschaftlern über ein Jahr im Voraus angekündigt worden – so früh wie nie zuvor. Dieser Durchbruch in der Vorhersage des wichtigsten natürlichen Klimaphänomens gelang mit Hilfe eines neuen Algorithmus, der auf einer Netzwerk-Analyse der Lufttemperaturen im Pazifikraum beruht. Solche langfristigen Vorhersagen können Bauern in Brasilien, Australien oder Indien helfen, sich vorzubereiten und die Aussaat entsprechend anzupassen. Die Wissenschaftler vom Institut für Theoretische Physik der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv hatten sich dazu entschieden, die Frühwarnung vor über einem Jahr in dem renommierten Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) zu publizieren – dabei waren sie sich des Risikos eines Fehlalarms und des damit verknüpften Reputationsrisikos bewusst.
     
    El Nino
    Figur aus dem wissenschaftlichen Artikel "Very early warning of next El Niño"(Grafik: © PNAS)
  • Falschen Gerüchten entgegentreten

    Fakten aufzeigen um Mythenbildung zu verhindern

    Soll man falschen Gerüchten entgegentreten und sie korrigieren? Soll man versuchen zu verhindern, dass die Würde von Menschen verletzt wird und die zu Unrecht angeprangerten verteidigen? Ich denke ja und darum gibt es diesen Text. Es ist schon erstaunlich mit wieviel Selbstsicherheit manche Menschen Unsinn verzapfen und Gerüchte verbreiten. Dietrich K. Jahrgang 1954, ebenso wie ich, hat einen Artikel gegen den Klimaschutz geschrieben. Er findet Klimaschutz lächerlich und will uns weis machen, dass die meisten Klimawissenschaftler keine Wissenschaftler aber dafür geldgierige Lügner wären. Da er damit in die Öffentlichkeit ging und der Link zu seinem Artikel auf unserer Klimaschutz-Netz-Facebook-Seite landete, möchte ich nun auf seinen Angriff antworten, wie gesagt, vor allem schreibe ich um falschen Gerüchten und der Verletzung der Würde der Klimawissenschaftler zu begegnen.

    Glaskugel gucken hilft nicht
    Wissenschaft ist kein Glaskugel gucken. Bei manchen Leugnern hat man hingegen den Eindruck, dass dies ihr Medium ist. (Grafik: Public Domain)

  • Kirchliches Hilfswerk sammelt für #Klima-Opfer

    Klimawandel im Mittelpunkt der MISEREOR Fastenaktion 2015



    Zerstörung auf Vanuatu zeigt erneut die Dringlichkeit zum Handeln

    Aachen. Mit Blick auf die verheerenden Verwüstungen durch Zyklon Pam im südpazifischen Inselstaat Vanuatu fordert MISEREOR, den Kampf gegen den Klimawandel deutlich zu verstärken. "Diese Katastrophe zeigt uns erneut auf dramatische Weise, dass uns keine Zeit mehr bleibt, wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der globalen Erwärmung weiter vor uns herzuschieben. Wir alle müssen jetzt umsteuern und vor allem die besonders verwundbaren Staaten  bei der Katastrophenprävention und der weiteren Anpassung an den Klimawandel  unterstützen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Werks für Entwicklungszusammenarbeit, Pirmin Spiegel, in Aachen.

    Vanuatu
    Zerstörtes Haus am Meer/Philippinen 2013 (Foto: © MISEREOR)

  • Klimalehren aus der letzten Warmzeit

    Wie Klima-Paläontologen das Erdklima der Vergangenheit erforschen um daraus Erkenntnisse für die Gegenwart zu ziehen

    Ein in verschwörungstheoretischen Kreisen verbreitetes Vorurteil ist: Klimawissenschaftler sind blöd oder Lügner. Das versuchen uns auch bezahlte Leugner klimawissenschaftlicher Erkenntnisse klar zu machen. Dass das Gegenteil der Fall ist versuchen wir hier auf  der Webseite des Klimaschutz-Netzes immer wieder zu verdeutlichen, indem wir die Methoden vorstellen mit denen Klimawissenschaftler ihre Erkenntnisse gewinnen, denn wer Bescheid weiß den kann man nicht manipulieren. Der folgende Bericht handelt von Wissenschaftlern die empirisches Wissen aus der Zusammensetzung uralter Korallen sammelten um die Rechenmodelle zu verbessern, mit denen sie zukünftige Klimaszenarien präziser beschreiben, um mögliche Folgen und Risiken des menschengemachten Klimawandels genauer abzschätzen zu können.

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    MARUM-Wissenschaftler erbohren fossile Korallen, die während der letzten Warmzeit vor Bonaire in der südlichen Karibik wuchsen. (Foto: © MARUM, Universität Bremen)

  • Klimaschutz: Wie ist das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen?

    Internationales Symposium zu Risiken und Chancen von Climate Engineering in Kiel

    Das 2015 geschlossene Klimaschutzabkommen von Paris verpflichtet die internationale Gemeinschaft zu ehrgeizigen Zielen: Die globale Erwärmung soll deutlich unter zwei Grad Celsius bleiben und möglichst nur 1,5 Grad Celsius betragen. Wie das ambitionierte 1,5 Grad Ziel konkret erreicht werden kann, ist jedoch noch unklar. Sogar eine massive Verringerung der weltweiten Kohlendioxid (CO2)-Emissionen wird alleine wahrscheinlich nicht mehr ausreichen. Daher wird über Maßnahmen nachgedacht, mit denen CO2 aus der Atmosphäre entfernt werden kann. Sie reichen von Renaturierung und Aufforstung bis hin zu großtechnischen Methoden an Land und im Ozean. Doch sind sie wirklich wirksam genug, um einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten? Welche Risiken bergen sie? Darüber diskutierten kürzlich auf Einladung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Schwerpunktprogramms „Climate Engineering – Risiken, Herausforderungen, Chancen?“ 80 Expertinnen und Experten aus ganz Europa und den USA in Kiel.

    CO2 Reduktions Workshop Rita Erven GEOMAR
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops in Kiel. In der ersten Reihe die Organisatoren Dr. Elmar Kriegler (PIK) und Prof. Dr. Andreas Oschlies (GEOMAR). Foto: © Rita Erven

  • Klimawandel

    In der Rubrik Klimawandel finden Sie Beiträge zur menschengemachten Erderwärmung. Diese können die Klimawissenschaften und deren Erkenntnisse behandeln, als auch Diskussionsbeiträge dazu sein. Die Auseinandersetzung darüber, ob ein Klimawandel stattfindet und ob dieser menschengemacht sei, ist jedoch entschieden. Der Standpunkt der Wissenschaft dazu ist sehr klar: Es gibt einen menschengemachten Klimawandel.

    Wasserkreislauf und Treibhausgase; Foto: Klimawandel-Wiki; Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

    Was noch zu diskutieren wäre sind neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder die politischen Konsequenzen aus ihnen, sowie die unterschiedlichen Ansichten dazu. Außerdem widmen wir uns hier auch den Gegnern des Klimaschutzes und deren Methoden.

    Den Stand der Wissenschaft selbst haben andere schon sehr gut beschrieben, z.B. das "Bildungswiki-Klimawandel" auf das wir auch verlinkt haben.

    Hier geht es also, wie überhaupt auf dieser Webseite, vorrangig um Debattenbeiträge, um Strategien, Aktionen, Veranstaltungen, Vernetzungen. Klimawissenschaftsleugner bleiben allerdings draußen. Diesen ewig Gestrigen geben wir kein Forum, dafür haben sie bereits unendlich viele eigene Webseiten.

  • Meereis-Paradoxon gelöst

    Das scheinbare Parodoxon des zunehmenden Antarktis-Meereises ist gelöst

    Das Meereis um die Antarktis hat sich in den letzten Jahrzehnten ausgedehnt. Eine neue Studie erklärt, warum dies der Fall ist, warum Modelle diese Zunahme nicht erfassen und was wir Menschen mit der sich ausdehnenden Eisdecke zu tun haben könnten.

     Grafik Meereiskonzentration
    Dekadische Veränderungen der mittleren jährlichen Meereiskonzentration und der Meereisdrift. (Grafik: © Haumann et al., 2014, Geophys. Res. Lett)
  • Messung der Treibhausgase

    Neuer Laser überwacht Klimawandel noch genauer

    Radiokarbon in Atmosphäre mit extrem hoher Genauigkeit bestimmbar

    Florenz (pte001/05.01.2015/06:00) - Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto Nazionale di Ottica hat ein innovatives Verfahren zur Überwachung des Klimawandels entwickelt. Mithilfe einer neuartigen Laser-Technologie lassen sich die in der Erdatmosphäre enthaltenen Kohlenoxide mit bisher ungekannter Messgenauigkeit bestimmen.

    Lunar Corona
    Blick in den Himmel: Atmosphäre analysierbar (Foto: Wing-Chi Poon; Lizenz: CC-BY-SA-2.5)

  • Mit Beichtstuhl und Holzhammer zum Klima-Kompromiss

    Mein Tagebuch vom Klimagipfel

    Logo

    Tag 4: Freitag, 12. Dezember 2014: Warten auf Quinoa-Eis

    Es ist Freitag, später Abend. Nur noch der harte Kern der Klimagemeinde harrt noch im „Pentagonito“ aus. Auf dem Konferenzgelände ist die Nacht eingekehrt, ein kalter Wind weht vom Pazifik in die Pavillons, die tagsüber warm wie Gewächshäuser sind. Offiziell der letzte Konferenztag, wird eine Entscheidung des Plenums über ein Lima-Abkommen wohl noch bis Sonnabend dauern. Streitpunkte darüber, wie viel Klimagelder die Industrieländer ab wann und wie bereitstellen, und ob auch die Entwicklungsländer einen Beitrag zur Treibhausgas-Reduktion beitragen, konnten nicht überwunden werden (Tag 3). Vielleicht wird das Tauziehen bis Samstagabend dauern. Aber auch eine spontane, schnelle Einigung im Endspurt bleibt noch möglich, Verhandlungen zwischen allen Staaten der Erde haben ihre ganz eigenen Regeln.

    Lesende
    Abgeordnete und NGO-Vertreter analysieren den strittigen Lima-Entwurf (Foto: © privat)
  • Mythen zerschlagen: Eine praktische Anleitung dem Leugnen wissenschaftlicher Erkenntnisse zu begegnen

    Es sollte selbstverständlich sein, dass uns die Wissenschaft vorgibt, wie wir dem Leugnen von wissenschaftlichen Erkenntnissen begegnen sollen.  Was sagt uns also die Forschung dazu?

    Eine effektive Methode, den Einfluss des Leugnes wissenschaftlicher Erkenntnisse zu verringern, ist mittels einer "Immunisierung": man kann Widerstandskräfte gegenüber Falschinformationen aufbauen, in dem man Menschen einer abgeschwächten Form der Falschinformation aussetzt.

    Wie können wir das praktisch erreichen? Es gibt zwei entscheidende Elemente beim Widerlegen falscher Informationen. Die eine Hälfte einer Widerlegung ist das Anbieten einer auf Tatsachen beruhenden Alternative. Um zu verstehen, was damit gemeint ist, muss man verstehen, was beim Korrigieren einer Fehlinformation im Gehirn eines Menschen passiert.

     


    (Grafik: © SkS)