#Klimawissenschaft

  • In Ba-Wü entsteht Klimamodell mit nie dagewesener Präzision

    2 Mio. Euro für weltweit einmaligen Ansatz

    Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt weitere 3 Jahre Förderung für Forschergruppe der Universität Hohenheim

    Was wächst auf welchem Acker, wie unterscheidet sich das Klima in Tal- und Hanglage und wie wirken sich die neuen Klimaverhältnisse auf Arbeitsbedingungen, Produktqualität und Einkommen der Landwirte aus: In Baden-Württemberg rechnet ein Hochleistungsrechnern derzeit an einer Zukunftsprognose der Universität Hohenheim, die Fragen wie diese auf den Quadratkilometer genau beantworten soll. Möglich wird dies, weil die Forschergruppe „Regionaler Klimawandel“ (FOR 1695) Physiker, Bodenwissenschaftler, Pflanzenwissenschaftler und Agrarökonomen zu einem Team zusammenschweißt. Ein weltweit einmaliger Ansatz, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG jetzt für weitere 3 Jahre mit 2 Mio. Euro unterstützt. 2018 soll das Projekt abgeschlossen sein.

    Cray XE6
    Zur Berechnung von Klimamodellen werden Supercomputer benötigt - ähnlich diesem von der Uni Stuttgart (Foto: ThE cRaCkEr; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • „Ewiges Eis ist nicht ewig“: West-Antarktis könnte komplett schmelzen

    Der riesige Eispanzer der westlichen Antarktis könnte vollständig verschwinden, wenn dort das vergleichsweise winzige Amundsen-Becken instabil würde, so haben Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung jetzt berechnet. Gelangt all dies Eis in den Ozean, steigt der Meeresspiegel um rund drei Meter. Einige vor wenigen Monaten veröffentlichte Studien deuten darauf hin, dass dieses Gebiet des Eiskontinents seine Stabilität bereits verloren habe – damit wäre das erste Element des Erdsystems tatsächlich gekippt. Die neue Veröffentlichung zeigt zum ersten Mal die Folgen einer solchen Entwicklung. Wenige Jahrzehnte Erwärmung des Ozeans können einen über Jahrhunderte und Jahrtausende andauernden Eisverlust auslösen, so die Computersimulationen.

    Westantarktis

    Wenige Jahrzehnte Ozean-Erwärmung könnten zu einem völligen Eisverlust in der West-Antarktis führen (mehr Informationen zur Abbildung: Fig. 1 im Artikel)

  • „Selbstverbrennung“: Schellnhubers Blick aufs Ganze

    Von Pioniertagen in Baracken bis zum Papst im Vatikan, von den ersten Gleichungen zu den modernsten Computersimulationen – der Physiker und Politikberater Hans Joachim Schellnhuber erkundet seit drei Jahrzehnten das Menschheitsproblem Klimawandel. Forschungsbilanz, Lebensbericht, Ökomanifest: all das ist sein jetzt erscheinendes großes Buch zur Klimakrise.

    SchellnhuberHans Joachim Schellnhuber (Foto: © Batier/PIK)

  • #Erderwärmung und #Meeresspiegelanstieg

    Klimawandel trifft niedriggelegene Küstenregionen in Asien und Afrika besonders hart

    Neue Studie der Kieler Universität zeigt die weltweit am stärksten gefährdeten Ballungsgebiete an den Küsten: In Asien und Afrika könnten bis zum Jahre 2060 bis zu 359 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Klimawandels in Form von Meeresspiegelanstieg und damit häufiger einhergehenden extremen Überflutungsereignissen bedroht sein. Zu diesem Ergebnis kommen Küstenforscherinnen und -forscher vom Geographischen Institut an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gemeinsam mit Kollegen der Universität Southampton in Großbritannien in einer aktuellen Studie.

    global warming
    (Foto: Matt Brown; Lizenz: CC-BY-2.0)

  • #Klimawandel

    Mehr Schnee in der Antarktis

    Auch wenn es verblüffen mag: Steigende Temperaturen werden der Antarktis mehr Schnee bringen. Jedes Grad Celsius Erwärmung könnte den Schneefall auf dem Eiskontinent um etwa fünf Prozent zunehmen lassen, wie jetzt ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zeigt. Ihre Abschätzung beruht auf Daten aus Eisbohrkernen und auf physikalischen Gesetzen, die in globalen und regionalen Klimasimulationen abgebildet werden; veröffentlicht wird die Studie im Fachjournal Nature Climate Change.

    Fryxellsee Opt
    Der gefrorene Myxelsee in den Transantarktischen Bergen - im Hintergrund der Kanada-Gletscher (Foto: Public Domain)

  • #Klimawandel unter Satellitenbeobachtung

    TU-Wissenschaftlerin erforscht Meeresspiegelveränderungen

    Darmstadt. Seit 1993 steigt der Meeresspiegel durchschnittlich um 3,1 Millimeter pro Jahr. Langzeitmessungen seit Anfang des 20. Jahrhunderts belegen zudem eine deutliche Beschleunigung des Anstiegs. Überflutungen und Landverluste sind nur einige der gravierenden Folgen. Die Geodätin Dr.-Ing. Luciana Fenoglio-Marc erforscht die Veränderung des Meeresspiegels und deren Ursachen mithilfe von Satellitenmessdaten.


    Der GRACE-Satellit in einer NASA-Abbildung (Grafik: Public Domain)

  • Aktuelle Daten zeigen: die Sonne kühlt sich ab und die Erde erwärmt sich

    Viele Studien über den Zusammenhang zwischen der Sonne und dem Klima haben gezeigt, dass die aktuellen Veränderungen bei der Wärmeabstrahlung der Sonne schlicht und einfach zu klein sind, um die aktuelle globale Erwärmung zu erklären. Schon vor fünf Jahren war klar, dass die Temperaturen auf der Erde nicht die Sonnenaktivität widerspiegeln.

    Mit den Daten von 2015 wird das Muster sogar noch deutlicher. Für beide Datenreihen basiert das Ergebnis auf etwas unvollständigen Daten: bis Ende November für die Temperaturen und bis Mitte Oktober für die Sonnenaktivität. Es zeigt, dass sich die Temperatur an der Erdoberfläche in den 5 Jahren seit wir die erste Version der Grafik veröffentlichten weiter erwärmte obwohl die Sonnenaktivität abnahm.

    Solar vs temp 500 

    (Grafik: © ScepticalScience, Datenquellen: Temperaturen, Sonnenaktivität vor 1978, Sonnenaktivität seit 1978.)

  • Amazonaswald: Biodiversität kann Klimarisiken mindern

    Wald mit einer großen Vielfalt von Pflanzen kann besser auf Klimastress reagieren. Erstmals konnten Forscher dies jetzt für das Amazonas-Gebiet in umfassenden Computer-Simulationen, die den Artenreichtum von Bäumen dort mit einberechnen, zeigen. Biodiversität kann demnach ein wirksames Mittel sein, Klimarisiken abzumildern, und sollte nicht nur im Naturschutzkontext betrachtet werden.
     
    Amazonas Regenwald
    Bäume im Regenwald des Amazonas. (Foto: Public Domain)

  • Arktischer Permafrost: Allmähliches und anhaltendes Auftauen

    Internationales Forscherteam gewinnt neue Erkenntnisse über arktischen Permafrostboden

    Bremerhaven. Der Permafrostboden in der Arktis und den subarktischen Gebieten wird vermutlich über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich beträchtliche Mengen von Treibhausgasen freisetzen. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam, nachdem es aktuelle Permafrost-Studien zusammengefasst und ausgewertet hat. Die Wissenschaftler stellen damit fest, dass die immer wiederkehrende These einer schlagartigen und großflächigen Freisetzung von Milliarden Tonnen von Kohlendioxid und Methan aus dem gefrorenen Boden sehr unwahrscheinlich ist. Die Studie erschien im Fachmagazin Nature.

    Permafrost Lena2014 030 TOpel w

    Untersuchung am Thermokarst: AWI-Permafrostexperte Dr. Guido Grosse (links) und sein Kollege Matthias Fuchs untersuchen Thermokarst-Erhebungen auf der sibirischen Halbinsel Bykovsky. (Foto: © Alfred-Wegener-Institut/Thomas Opel)

  • Das Ende des Ewigen Eises

    Werden alle Kohlereserven verbrannt, steigt der Meeresspiegel um mehr als 50 Meter

    Würden alle weltweit verfügbaren fossilen Ressourcen von Kohle, Öl und Gas verbrannt, könnte das ein vollständiges Abschmelzen der antarktischen Eisdecke verursachen. Das zeigt eine neue Studie, die jetzt in Science Advances veröffentlicht wurde. Das Eis der Antarktis hält Wassermassen, die einem Meeresspiegelanstieg von mehr als 50 Metern entsprechen. Neue Berechnungen zeigen, dass der langfristige Beitrag der Antarktis zum Meeresspiegelanstieg auf einige – vielleicht noch handhabbare – Meter beschränkt werden könnte, wenn die globale Erwärmung die zwei Grad Schwelle nicht überschreitet. Jenseits dieser Schwelle würden sich jedoch sowohl die West- als auch die Ostantarktis langfristig destabilisieren – und die Küstenregionen der Welt durch den Anstieg des Meeresspiegels noch auf Jahrtausende verändern.

    Antarctic Ice Melt First YearAntarktische Eisschmelze: Das Schmelzen der der hellgrün gekennzeichneten Flächen begann in den achtziger Jahren, die dunkelgrünen Flächen schmolzen zum ersten Mal in den Neunzigern und die bläulichen Flächen nach 2000. Man erkennt deutlich die Zunahme. (Grafik: NASA, Lizenz: Public domain)

  • Dem Himmel so nah

    Studenten untersuchen die Stratosphäre

    14 Studierende des Master-Studiengangs Mikro- und Medizintechnik an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen starteten zwei Stratosphärenballons. Gestern erreichte der größere der beiden Ballone erfolgreich die Stratosphäre. Ein erster und etwas kleinerer Ballon, der bereits Ende Februar gestartet war, hatte als Testballon eine Höhe von über 30 Kilometern erreicht. Die mit Technik bestückten Ballone sendeten und sammelten verschiedene Daten, die sie während ihrer Fahrt an eine Bodenstation übermittelten und waren eine Übungsaufgabe für die angehenden Wissenschaftler.

    Ballonprojekt
    Kurz vor dem Platzen des Heliumballons filmte die mitgeführte Kamera das Bild in über 34 Kilometern Höhe. Ab etwa 15 Kilometern beginnt die Stratosphäre und endet in etwa 50 Kilometern Höhe. (Foto: © Westfälische Hochschule)

  • Der Nordatlantik steuert zyklische Klimaschwankungen

    Neue Modellstudie könnte Klimavorhersagen für Europa verbessern

    Kiel. Das Verhältnis zwischen Islandtief und Azorenhoch bestimmt maßgeblich das Wetter in vielen Teilen der Nordhalbkugel, auch in Norddeutschland. Es schwankt jedoch stark über Zeiträume von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahrzehnten. Eine neue Modellstudie von Klimaforschern des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel weist darauf hin, dass ein in den Beobachtungen identifizierter achtjähriger Schwankungszyklus seine Ursache im Inneren des Ozeans haben könnte. Die Erkenntnis kann helfen, mehrjährige Klimaschwankungen rund um den Nordatlantik besser vorherzusagen. Die Studie ist jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Climate Dynamics erschienen.

    1609 nao sat de 6259d20e4a
    Die achtjährige Schwankung des NAO-Index findet sich auch deutlich in den Wintertemperaturen in Hamburg wieder. Deshalb könnte ein besseres Verständnis der NAO-Variabilitäten zu einer verbesserten Klimavorhersage in Norddeutschland führen. (Grafik: Geomar)

  • Deutscher Umweltpreis für Mojib Latif

    Kieler Klimaforscher mit dem höchstdotierten Umweltpreis Europas ausgezeichnet

    Kiel/Osnabrück. Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel wird mit dem Deutschen Umweltpreis 2015 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgezeichnet. Bundespräsident Joachim Gauck wird die mit knapp 250.000 Euro dotierte Auszeichnung am 8. November im Rahmen einer Festveranstaltung in Essen überreichen.

    Latif Mojib
    Prof. Dr. Mojib Latif. (Foto: © Jan Steffen / GEOMAR)

  • Deutschlandwetter im Juni 2015

    Im Norden recht kühl, im Süden warm, trotz Gewitter erneut zu trocken

    Offenbach. Der Juni 2015 war äußert wechselhaft und brachte allerhand unterschiedliches Wetter. Sommerfeeling kam dabei nur vorübergehend auf. Stattdessen kühlte sich die Luft in Norddeutschland zeit- und gebietsweise so stark ab, dass geheizt werden musste. Hoher Luftdruck führte in den ersten beiden Juniwochen zu einer Fortdauer der allgemeinen Trockenheit, während vor allem über Süddeutschland immer wieder Gewitter mit Starkregen tobten. Insgesamt ergab sich daraus ein etwas zu warmer und deutlich zu trockener Juni, bei überwiegend ausgeglichener Sonnenscheinbilanz. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

    Gewitterzelle DWD
    Gewitterzelle mit ausgeprägter Böenfront (Foto: ©
    Uwe Bachmann, DWD)

  • Dürren durch Verschiebung der Tropen

    Der Tropengürtel weitet sich seit den 1980er Jahren wegen der Klimaerwärmung aus – mit starken Auswirkungen auf Niederschlags- und Trockengebiete weltweit. Schon frühere Verschiebungen des Tropengürtels führten zu einer Reihe von Dürren – und können solche erneut auslösen, wie eine Studie von Berner Klimatologen zeigt.

    Verschiebung der Tropen
    Verschiebung des Tropengürtels nach Süden zwischen den 1940er und 1970er Jahren. (Foto: Stefan Brönnimann, © Universität Bern)

  • El Niño ist da

    So früh wie nie zuvor wurde der „El Niño“ korrekt vorhergesagt 

    Das aktuelle Wetterphänomen „El Niño“ ist von einem Team aus deutschen und israelischen Wissenschaftlern über ein Jahr im Voraus angekündigt worden – so früh wie nie zuvor. Dieser Durchbruch in der Vorhersage des wichtigsten natürlichen Klimaphänomens gelang mit Hilfe eines neuen Algorithmus, der auf einer Netzwerk-Analyse der Lufttemperaturen im Pazifikraum beruht. Solche langfristigen Vorhersagen können Bauern in Brasilien, Australien oder Indien helfen, sich vorzubereiten und die Aussaat entsprechend anzupassen. Die Wissenschaftler vom Institut für Theoretische Physik der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv hatten sich dazu entschieden, die Frühwarnung vor über einem Jahr in dem renommierten Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) zu publizieren – dabei waren sie sich des Risikos eines Fehlalarms und des damit verknüpften Reputationsrisikos bewusst.
     
    El Nino
    Figur aus dem wissenschaftlichen Artikel "Very early warning of next El Niño"(Grafik: © PNAS)
  • ETH vs. PIK

    Zur Auffassung, dass winterliche Kältewellen Folgen verminderter Eisbedeckung in der Arktis sind, gibt es Widerspruch von der Züricher Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH:

    Klimawandel führt nicht zu Winterextremen

    Kältewellen, wie sie im Osten der USA in den letzten Wintern auftraten, sind keine Folge des Klimawandels. Wissenschaftler der ETH Zürich und des California Institute of Technology zeigen, dass die Temperaturvariabilität unter der globalen Erwärmung allgemein eher abnimmt.

    Boston winter 2015
    Boston wurde in den letzten zwei Jahren von extremen Kältewellen heimgesucht. Das Bild wurde im Winter 2015 aufgenommen. (Foto: Jan Mark Holzer; Lizenz: CC-BY-2.0)

  • Führt der Klimawandel zu Super-El Niños?

    Kieler Meeresforscher legen Studie zu pazifischem Klimaphänomen vor

    Kiel. Das Klimaphänomen El Niño ist eine alle zwei bis sieben Jahre wiederkehrende Erwärmung des tropischen Pazifiks mit weltweiten Auswirkungen auf das Klima. Einer Studie von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zufolge, verstärkt die voranschreitende Klimaerwärmung besonders heftige El Niño-Ereignisse. In diesem Zusammenhang beobachten die Forscher auch die gegenwärtige Lage, die auf das Auftreten eines sehr starken El Niño-Ereignisses in der zweiten Jahreshälfte hindeutet. Ihre Studie erschien jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Climatic Change.

    El Nino 1
    Anomalien der Meeresoberflächentemperatur von Ende Mai bis Ende Juni 2015. (Quelle: © NOAA/PMEL)

  • Golfstromsystem verliert an Kraft

    Klimawandel im Verdacht

    Wie eine gewaltige Umwälzpumpe transportieren Strömungen des Atlantiks warmes Wasser in den Norden und kaltes Wasser in den Süden. Teil dieses Strömungssystems ist auch der Golfstrom, der für das meist milde Klima im Nordwesten Europas sorgt. Jetzt haben Forscher Belege dafür entdeckt, dass diese riesige Meeresströmung schwächer wird. Beobachtungen weisen darauf hin, dass die Umwälzung in den letzten Jahrzehnten langsamer war als jemals zuvor im vergangenen Jahrhundert, wahrscheinlich sogar im vergangenen Jahrtausend. Zu dieser Abschwächung hat offenbar die zunehmende Eisschmelze auf Grönland beigetragen, die durch den mensch-gemachten Klimawandel verursacht wird. Eine weitere Verlangsamung der Strömung könnte nicht nur Folgen haben für marine Ökosysteme, sondern auch für den Meeresspiegel und das Wetter in den USA und Europa.
     
    Weltkarte mit Wärmezonen
    Der kühle Fleck südlich von Grönland: NASA GISS Weltkarte der Erwärmung 1901-2013
     
  • Höchste #Antarktis Temperatur gemessen

    Am Dienstag, den 24. März 2015, gab es einen neuen Temperaturrekord in der Antarktis

    17,5 Grad Celsius im März sind nicht nur die höchste gemessene Temperatur in der Antarktis, auch der Zeitpunkt ist außerordentlich ungewöhnlich. Normalerweise ist es dort im Dezember am wärmsten, denn wenn bei uns Winter ist, dann hat die Antarktis Sommer und wenn bei uns Frühling ist, dann wird es dort eigenlich schon wieder kälter. Dass dort nun solche Höchsttemperaturen auftraten lässt nur die Schlussfolgerung zu, dass die Erderwärmung wieder Fahrt aufgenommen hat.

    espergfs 638x530
    (Grafik: © Climate Reanalyzer (http://cci-reanalyzer.org), Climate Change Institute, University of Maine, USA)