#Klimaschutz

  • #Solarzellen aus der Druckmaschine?

    Auf dem Weg zu «gedruckten» Solarzellen und Leuchtdioden

    Biegsame Module, die wie eine Zeitung im Roll-to-Roll-Verfahren gedruckt werden, könnten bald kostengünstige Solarzellen und LED-Beleuchtungskörper möglich machen. Forscher des EU-Projekts «TREASORES» haben nun den Prototypen eines biegsamen Solarzellenmoduls und eine transparente Silber-Verbundelektrode vorgestellt – leistungsfähiger und kostengünstiger als alles bisherige.

    Gedruckte Solarzelle
    Eine flexible organische Solarzelle aus dem TREASORES-Projekt wird mehrmals auf einen Radius von 25 Millimeter gebogen, während ihre Leistung überwacht wird. (Bild: © «National Physical Laboratory», NPL)

  • #Steuern für #Solarenergie

    Bundesregierung erhöht Zuschüsse für Solarwärme

    Staatliche Zuschüsse steigen ab April um bis zu 100 Prozent / Solarbranche erwartet Modernisierungswelle bei Heizungen / Energiewende jetzt auch im Wärmesektor

    Wer Solarenergie zur Wärmeerzeugung nutzen möchte, kann künftig mit deutlich höheren staatlichen Zuschüssen rechnen. Die Fördersätze werden ab April dieses Jahres um bis zu 100 Prozent angehoben. Neben höheren Zuschüssen gibt es künftig auch eine „Abwrackprämie“ für die Entsorgung alter Heizkessel. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) begrüßt die von der Bundesregierung beschlossenen Verbesserungen und erwartet nun eine Modernisierungswelle. Der BSW-Solar empfiehlt Verbrauchern, bereits im Frühjahr die Heizung mit Hilfe von Solarkollektoren zu modernisieren, da der Fördertopf für Erneuerbare Energien 2015 auf unverändert rund 360 Millionen Euro limitiert ist.

    Solarwärme
    (Foto: © BSW-Solar)

  • #Thermografie ermittelt Wärmeverluste

    Wärmebildkamera ausleihen und selbst Wärmebilder machen

    Der Bund der Energieverbraucher verleiht allen Energiesparern ein neues Sinnesorgan: Thermobildkameras machen Wärmestrahlen fürs Auge sichtbar. Damit können Schwachstellen in der Wärmedämmung entdeckt werden. Aber auch Stromfresser, gefährlich heiße Stromleitungen und feuchte schimmelgefährdete Wände werden aufgespürt.

    Passivhaus Thermogramm
    Wärmebild zum Vergleich eines Passivhauses (rechts) mit einem schlechter gedämmten Haus (links) (Foto: Passivhaus Institut; Originaltitel: Thermogram of a Passivhaus building, with traditional building in background; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • #Tierwelt in #Gefahr

    Können Borneos Säugetiere trotz Abholzung und Klimawandel überleben?

    Neue wissenschaftliche Studie zeigt, dass durch den Klimawandel jede dritte Säugetierart auf Borneo bis zum Jahr 2080 etwa 30 % ihres Lebensraumes verlieren könnte.

    Borneo ist nicht nur die drittgrößte Insel der Welt und die größte Insel Asiens, sondern zugleich ein Hotspot der biologischen Vielfalt (Biodiversität). Die zahlreichen einzigartigen Wildtiere Borneos sind vom Aussterben bedroht. Dennoch besteht – bei Einsatz von gezielten Erhaltungsmaßnahmen – nach Angaben von Wissenschaftlern Hoffnung. Diese haben Veränderungen in der Landschaft Borneos mit Hilfe von Modellen für die nächsten 65 Jahre vorhergesagt. Die aktuellen Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Current Biology“ veröffentlicht.

    Flachkopfkatze
    Flachkopfkatze (Foto: © Andreas Wilting, Azlan Mohamed, Sabah Wildlife Depatment, Sabah Forestry Department)

  • #Vögel und #Regenwald verbessern Schädlingskontrolle

    Göttinger Agrarökologen untersuchen insektenfressende Vögel in Kakaoplantagen in Indonesien

    Vögel haben eine große Bedeutung für die Schädlingsregulation und können somit zu erfolgreicheren Ernten beitragen – vor allem in den Tropen. Es ist jedoch weitgehend unbekannt, welche Arten und landschaftliche Faktoren für eine effektive natürliche Schädlingsbekämpfung wichtig sind. Agrarökologen der Universität Göttingen konnten jetzt zeigen, dass besonders die häufig vorkommenden Vogelarten und die Nähe von Wald eine erfolgreiche Schädlingsregulation bestimmen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Journal of Applied Ecology erschienen.

    Molukken Brillenvogel
    Ein Molukken-Brillenvogel (Zosterops chloris). (Foto: © Maas / Uni Göttingen)

  • #Wandern und #Windenergie

    Ergebnisse einer Langzeitstudie

    Vor der eigenen Haustür und in touristisch genutzten Landschaftsräumen werden sie gefürchtet: Windenergieanlagen. Ihre tatsächlichen Auswirkungen auf die Wahrnehmung des Landschaftsbildes von Wanderern wurde nun erstmalig in einer Studie der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Kooperation mit dem Deutschen Wanderinstitut erforscht.

    Windräder bei Salenwang
    Windenergie-Anlagen Nordwestlich von Salenwang (Foto: Gemeinfrei)

  • #Windenergie-Nutzung auf See

    Frachter mit Windantrieb

    Um Schiffe energieeffizienter zu machen, tüfteln Ingenieure an alternativen Kraftstoffen. Einen neuen Ansatz verfolgt ein Norweger: Mit Vindskip™ hat er ein Cargo-Schiff entworfen, das mit Wind und Gas angetrieben wird. Eine Software von Fraunhofer-Forschern sorgt dafür, dass der Frachter das verfügbare Potenzial an Windenergie optimal nutzt.

    Frachter mit Windantrieb
    Der Rumpf des Cargo-Schiffs Vindskip™ wirkt wie ein großes Segel. (Foto: © LADE AS)

     

  • 1,5 Millionen #Solar-Anlagen in Deutschland

    Rekordjahr für Solarstrom und Speicher

    Weltweit neu installierte Photovoltaik-Leistung erneut gewachsen / In Deutschland bereits 1,5 Millionen Solarstromanlagen in Betrieb / Neu: Boom bei Solarstromspeichern

    Solarenergie gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung, nachdem die Preise für Solarstromanlagen in den vergangenen Jahren drastisch gesunken sind. Nach ersten Schätzungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) wuchs die weltweite Photovoltaik-Nachfrage 2014 um mindestens 10 Prozent auf deutlich über 40 Gigawatt. Im Jahr 2015 könnte erstmals die 50-Gigawatt-Marke überschritten werden, so die Erwartungen der Solarbranche.

    Solardach eines Hauses in Travemünde Solardach eines Hauses in Travemünde (Foto: Udo Schuldt)

  • 10.10.15 - Demo in Berlin: TTIP und CETA stoppen!

    600 Busse und fünf Sonderzüge fahren zur TTIP-Demo nach Berlin. Organisatoren erwarten deutlich mehr als 50.000 Teilnehmer. Prominente Redner bei Kundgebung.

    Berlin: Die Mobilisierung für die Demonstration "TTIP und CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!" am Samstag in Berlin läuft auf Hochtouren. Wie die Organisatoren am heutigen Mittwoch in Berlin mitteilten, erwarten sie weit über 50000 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet zu den Protesten. 600 Busse bringen die Demonstrationsteilnehmer in die Hauptstadt. Zudem starten fünf Sonderzüge aus verschiedenen Ecken des Landes, aus Aachen, Mönchengladbach, Frankfurt am Main, Stuttgart und München.

    TTIP Demo

    (Grafik: © Demo-Bündnis STOP TTIP CETA)

  • 154 führende Geistliche fordern „Raus aus fossiler Energie“

    Übergabe der Klimaschutz-Erklärung auf Konferenz vor Klimagipfel

    154 Geistliche aller Weltregionen aus fünfzig Ländern haben in Bonn Christiana Figueres - der Chefin des UN-Klimasekretariats - eine gemeinsame Erklärung übergeben. Dort verhandeln diese Woche Regierungen aus 194 Ländern den Entwurf eines Klimaabkommens, das im Dezember in Paris verabschiedet werden soll.

    Kamakura buddha
    Nicht nur christliche sondern auch buddhistische und islamische Geistliche fordern einen engagierten Klimaschutz (Foto: Thyes; Lizenz: Gemeinfrei)

  • 29.11.15: Global Climate March

    Weltweite Klima-Demos!

    Einen Tag vor der richtungsweisenden UN-Klimakonferenz in Paris geben Menschen in bunten Demonstrationen rund um den Globus den Ton an – von London bis Johannesburg und von São Paulo bis Berlin.

    Berlin. Am ersten Adventssonntag werden viele tausend Demonstranten in Berlin die Bundesregierung sowie über 190 weitere Staaten dazu auffordern, auf der UN-Klimakonferenz in Paris einen verbindlichen und gerechten Vertrag auszuhandeln. Ziel muss es sein, die Erderwärmung unter 2 Grad, besser noch 1,5 Grad Celsius zu halten, und so globale Gerechtigkeit und Frieden zu fördern. Der Vertrag soll nach dem Willen der Demonstranten den Weg zu 100% erneuerbarer Energien bis 2050 ebnen und dazu beitragen, die Welt vor Klimaveränderungen mit unabsehbaren Folgen zu bewahren.

    Klimademo in Kopenhagen 2009
    Ob es mehr Teilnehmer werden als 2009 in Kopenhagen? Da waren wir über hunderttausend! (Foto: Udo Schuldt) 

  • 3-facher Klimaschutz mit mobilen Solarcontainern für Afrika

    Prototyp von Africa GreenTec im Betrieb - in Mali (Nara-Region)

    Die Firma „Mobile Solarkraftwerke Afrika“ finanziert und betreibt Solarkraftwerke als Alternative zu Dieselgeneratoren, d.h. in Deutschland von Africa GreenTec gebaute Solarcontainer mit ausklappbaren Solarpanels, großzügig dimensionierten Speichern, Wechsel- und Inselwechselrichtern betriebsfertig in einen Standard-Container eingebaut.

    Artikel Klimaschutznetz Titelbild
    (Foto mit freundlicher Genehmigung von AFRICA-GREENTEC ©)

  • Agrotreibstoffe eher klimaschädlich als nützlich?

    Studie: EU-Kommission rechnet Klimawirkung von Agrosprit schön. Verbände fordern Senkung der Beimischungspflicht

    Berlin/Hamburg: Die EU-Kommission rechnet falsch bei der Klimawirkung von Agrartreibstoffen. Dies geht aus einer kürzlich veröffentlichten Studie von Wissenschaftlern unter anderem der Universität Princeton und der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission hervor. Untersucht wurden die drei wichtigsten Modelle zur Berechnung der Treibhausgasemissionen von Agrosprit, mit welchen u.a. die EU-Kommission das Ziel einer höheren gesetzlichen Beimischungsquote begründet. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Rettet den Regenwald e.V. und das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk fordern nun ein konsequentes Umsteuern in der Agrospritpolitik der EU. Die Treibhausgasemissionen durch indirekte Landnutzungsänderungen müssten vollständig in die Klimabilanz von Agrarkraftstoffen einbezogen werden. Agrosprit leiste keinen Beitrag zum Klimaschutz, sondern weise bei korrekten Berechnungen zumeist sogar eine negative Treibhausgasbilanz auf. Daher müsse das Parlament am 29. April 2015 für eine möglichst niedrige Beimischungspflicht stimmen.

    Biodiesel 3
    (Foto: Gemeinfrei)

  • Anthropogener #Klimawandel und #Ozeanerwärmung

    Das Jahr 2014 brachte nicht nur die wärmste Atmosphäre, sondern auch die wärmsten je gemessenen Ozeantemperaturen

    Ozeane und Atmosphäre stehen in temperaturbedingter Abhängigkeit. Daher sprechen Klimawissenschaftler oft vom gekoppelten Ozean-Atmosphären-System. Da die Ozeane etwa 90% der globalen Erwärmung aufnehmen ist es nicht verwunderlich, dass auch ihre Temperatur zunimmt. Ozeane sind also von den technischen CO2-Emissionen in doppelter Weise betroffen, durch die Ozeanversauerung- und deren Erwärmung.

    Todeszonen weltweit
    Die roten Punkte bezeichnen Orte sauerstoff-freier und sauerstoff-armer sogenannter Todeszonen in den Weltmeeren. (Grafik: © NASA)

  • Anti-Kohle-Aktivisten blockieren Hambacher-Kohlebahn

    Kein Weg für die Kohle - Rettet den Hambacher Forst - Rettet das Klima

    Seit Dienstagmorgen, 4 Uhr, blockieren Aktivist_innen der Anti-Kohle-Bewegung die Gleise der Hambachbahn, die Braunkohle aus dem Tagebau Hambach zu den Kraftwerken transportiert. Hierfür nutzen sie einen sogenannten Tripod, eine Konstruktion aus 3 Holzbalken, auf der oben, in mehreren Metern Höhe, ein_e Aktivist_in sitzt, um so eine Räumung zu erschweren. Mit ihren eigenen Körpern sorgen die Aktivist_innen so dafür, dass das Herzstück von RWEs Braunkohleförderung im Rheinland stillsteht.

    RWE zerschlagen
    Info zum Foto: Frühere Blockade gegen Kohleabbau - Sommer 2013 (Foto: Kathrin Henneberger; Lizenz: CC-BY-NC-SA-2.0)

  • Attacke auf die Energiewende

    "Diese EEG-Reform treibt den Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht voran, sondern schränkt ihn ein. Sie greift zudem das demokratische Wesen der Energiewende an: Sie bricht Bürgerenergiegenossenschaften das Genick und rollt großen Finanzinvestoren den roten Teppich aus", erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum kürzlich ergangenen Kabinettsbeschluss zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Aus #Ökostrom wird #Biogas

    TU Wien präsentiert Energiespeicherkonzept

    Weltneuheit bei der Hannover Messe 2015: Die TU Wien hat eine Methode entwickelt, mit der man umweltfreundlich und wirtschaftlich Energie speichern kann. Alternativenergie wird genutzt, um aus Biomasse wertvolles Methan herzustellen.

    Photovoltaik und Windkraft werden immer wichtiger – doch woher kommt der Strom, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? Die TU Wien verfolgt einen neuen Ansatz für die Speicherung von Alternativenergie: Man koppelt Kleinkraftwerke mit Biogasanlagen und nutzt die überschüssige elektrische Energie in Zeiten von Produkionsspitzen dazu, sauberes Methan aus Bioabfällen zu erzeugen. So lässt sich Energie CO2-neutral mit hohem Wirkungsgrad speichern und ins bereits bestehende Erdgasnetz einspeisen. Diese neuartige Konzept wird auf der Hannover Messe 2015 erstmals öffentlich vorgestellt.

    Windgas TU Wien
    Die Zukunft der Energieversorgung: Energie aus Ökostrom, gespeichert in Gas (Grafik: © TU Wien)

  • Bärbel Winkler

  • Barcamp Renewables 2017: Disruptionen der Energiewirtschaft

    Die Energiewende steht und fällt mit ihren Disruptionen, wobei Disruption einen Prozess bezeichnet, "bei dem ein bestehendes Geschäftsmodell oder ein gesamter Markt durch eine stark wachsende Innovation abgelöst beziehungsweise „zerschlagen“ wird". Moderne Technologien nehmen in diesem Sinne Einfluss auf Wirtschaft, Struktur und auch Gesellschaft. Nur durch konstruktive Zusammenarbeit der involvierten Akteure steuert sie dem erhofften Erfolg entgegen. Seinen Teil dazu beitragen wird auch in der sechsten Auflage wieder das Barcamp Renewables, das am 26. und 27. Oktober in der Günther Cramer Solar Academy in Niestetal bei Kassel stattfindet. Ausgerichtet wird das Barcamp von der erfolgreichen Kooperation zwischen den Energiebloggern, deENet und der SMA Solar Technology AG.

  • BBU fordert das Aus für Kohlekraftwerk Moorburg

    Bonn, Hamburg. Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), in dem am Mittwoch (26. April 2017) eine vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung nach EU-Recht für das Kohlekraftwerk Moorburg eingefordert wird. Jetzt muss eine neue Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden.

    KKW Moorburg
    Das KoKW Moorburg (Foto: Florian Muhl; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)