#Energieeffizienz

  • #NAPE100 - #Effizienzwende

    100 Tage Energieeffizienzplan: Verbände fordern Vorfahrt für Energieeffizienz

    Den Verbänden des Bündnisses “Effizienzwende” bereitet die aktuelle Blockade der Steuerförderung Sorgen, auch andere Maßnahmen kommen nur langsam voran

    Gemeinsame Pressemitteilung des Bündnisses "Effizienzwende"

    Bereits 100 Tage nach dem Kabinettsbeschluss zum Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) ist mit der Steuerförderung ein zentrales Vorhaben blockiert, andere kommen nur langsam voran.  Den Verbänden des Bündnisses “Effizienzwende” bereitet dies erhebliche Sorgen.

    Passivhaus Thermogramm
    Wärmebild zum Vergleich eines Passivhauses (rechts) mit einem schlechter gedämmten Haus (links) (Foto: Passivhaus Institut; Originaltitel: Thermogram of a Passivhaus building, with traditional building in background; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • #Solarzellen aus der Druckmaschine?

    Auf dem Weg zu «gedruckten» Solarzellen und Leuchtdioden

    Biegsame Module, die wie eine Zeitung im Roll-to-Roll-Verfahren gedruckt werden, könnten bald kostengünstige Solarzellen und LED-Beleuchtungskörper möglich machen. Forscher des EU-Projekts «TREASORES» haben nun den Prototypen eines biegsamen Solarzellenmoduls und eine transparente Silber-Verbundelektrode vorgestellt – leistungsfähiger und kostengünstiger als alles bisherige.

    Gedruckte Solarzelle
    Eine flexible organische Solarzelle aus dem TREASORES-Projekt wird mehrmals auf einen Radius von 25 Millimeter gebogen, während ihre Leistung überwacht wird. (Bild: © «National Physical Laboratory», NPL)

  • EU-Energieunion muss europäische Energie-Effizienz-Wende vorantreiben

    Unternehmen und Zivilgesellschaft fordern Vorrang für Energieeffizienz

    Berlin. Der Vizepräsident der EU-Kommission Maroš Sefčovič warb kürzlich für eine verstärkte Integration und Koordination der EU-Mitgliedstaaten im Bereich Energiepolitik. Daher appellieren Umweltverbände und Unternehmen an EU-Kommission und Bundesregierung, den Energieunionsprozess zu nutzen, um eine europäische Energiewende ehrgeizig voranzutreiben. Das bedeutet, zuerst vorhandene Energiesparpotenziale voll auszuschöpfen, bevor in neue Infrastruktur investiert wird. Gleichzeitig darf die EU den erfolgreichen Ausbau erneuerbarer Energien nicht ausbremsen.

    Gebäudesanierung
    Auch Altbauten können zu Passivhäusern werden, wie diese Häuser aus Hamburg, Marienthaler Str., am 31.8.2011 (Foto: Udo Schuldt)
  • Marilyn Heib

    Aktive des Klimaschutz-Netzes

    Das Klimaschutz-Netz (KSN) möchte ein Netzwerk für alle Menschen sein, die sich für den Klimaschutz engagieren. Während viele Webseiten vor allem ihre eigenen Projekte im Auge haben, will KSN besonders die der Anderen vorstellen. Wir wollen "Das Netz" für den Klimaschutz sein, das Verbindende betonen und zu gemeinsamem Handeln ermuntern. Darum kommen unsere Aktiven auch aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und darum sind die Administratorinnen und Administratoren, die hinter den Kulissen wirken, sehr unterschiedlich in ihrem Denken und Handeln. Aber wer sind die Menschen, die Tag für Tag diese Arbeit machen ohne dafür Geld zu bekommen? Wir stellen nun wieder einen von uns vor, damit deutlich wird, wer hinter dem Klimaschutz-Netz steht. Es folgt ein Interview mit Marilyn Heib.

    Marilyn
    (Foto: © Marilyn Heib)

  • Mit Smergy das Klima schützen

    Europakampagne Smergy

    Es gibt viele Arten das Klima zu schützen: Bewusster Konsum, der Verzicht auf ein Auto oder die Heizung ein paar Grad herunter zu regeln. Die von der Europäischen Kommission geförderte Kampagne Smergy (www.be-smergy.de) hat sich auf den Klimaschutz in den eigenen vier Wänden spezialisiert.

    Smergy Titel 1
    (Grafik: © SMERGY)

  • Stärkere Bürgerbeteiligung bei Effizienzwende nötig

    Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) im Auftrag von BUND und Bündnis Bürgerenergie zeigt Potenzial bürgerschaftlichen Engagements beim Energiesparen

    Berlin: Das gemeinschaftliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger für Effizienzprojekte, das Energiesparen "in Bürgerhand", kann ein wesentlicher Faktor für die Energiewende sein und bringt darüber hinaus eine Vielzahl gesamtgesellschaftlicher Vorteile. Politische Entscheidungsträger der Bundesregierung, der Bundesländer und der Kommunen sollten im eigenen Interesse den großen Potentialen der Bürger-Effizienzwende Rechnung tragen und private oder genossenschaftliche Initiativen durch geeignete Förderung, klare rechtliche Regelungen, Risikoabsicherungen und einen verstärkten Wissenstransfer begünstigen. So sollte beispielsweise auch der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz bestehende Hemmnisse für die Akteure vor Ort abbauen. Das sind die Ergebnisse einer neuen Studie des ifeu im Auftrag vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Bündnis Bürgerenergie (BBEn).

    Passivhaus Thermogramm
    Effizienzwende braucht auch im Wohnungsbereich Bürgerbeteiligung. Wärmebild zum Vergleich eines Passivhauses (rechts) mit einem schlechter gedämmten Haus (links) (Foto: Passivhaus Institut; Originaltitel: Thermogram of a Passivhaus building, with traditional building in background; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)
     

  • Umsetzung des Energieausweises am Immobilienmarkt mangelhaft

    Deutsche Umwelthilfe und Deutscher Mieterbund kritisieren fehlende Überwachung durch die Landes- und Bundesbehörden – Mehrheit der Immobilien-Anbieter verweigert Angaben zur Energieeffizienz von Wohnobjekten

    Seit einem Jahr verpflichtet der Energieausweis Vermieter und Verkäufer dazu, potentielle Käufer oder Mieter über den energetischen Zustand eines Gebäudes aufzuklären. Die Mehrheit der Immobilienanbieter jedoch missachtet diese Informationspflicht nach wie vor. Gleichzeitig finden praktisch keine behördlichen Kontrollen statt. Zu diesem Schluss kommen die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Deutsche Mieterbund (DMB). Grundlage für die neuen Informationspflichten ist die EU-Gebäuderichtlinie 2010/31/EU. Sie ist in Deutschland durch das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und die Energieeinsparverordnung (EnEV) in nationales Recht umgesetzt.

    Passivhaus Thermogramm
    Wärmebild zum Vergleich eines energie-effizienten Hauses (rechts) mit einem schlechter gedämmten Haus (links) (Foto: Passivhaus Institut; Originaltitel: Thermogram of a Passivhaus building, with traditional building in background; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Wegweiser Hauskauf

    Neueigentümer für die energetische Sanierung motivieren

    Jährlich wechseln in Deutschland etwa 150.000 Ein- und Zweifamilienhäuser den Eigentümer. Viele nutzen diesen Anlass für umfangeiche Sanierunsarbeiten. Dies ist zugleich ein guter Zeitpunkt, um das „neue“ Eigenheim auch energetisch zu modernisieren. Doch häufig verstreicht er ungenutzt. Deshalb haben das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und Klima- und Verbraucherschutzexperten die Kommunikationsstrategie „Wegweiser Hauskauf – Energetisches Modernisieren zahlt sich aus“ sowie einen Leitfaden für die Umsetzung entwickelt.

    Wegweiser Hauskauf
    Beispiel für eine Ausgabe "Wegweiser Hauskauf" aus der Region Bremen (Foto: © ISOE/IÖW)