#Müll

  • „Mehrweg ist Klimaschutz“

    Allianz aus Gewerkschaften, Umwelt-, Verbraucher- und Wirtschaftsverbänden startet bisher größte Kampagne zum ökologischen Getränkekauf

    Bündnis reagiert mit der Aktion auf den Mehrwegausstieg von Coca-Cola und Greenwashing durch Unternehmen wie Lidl – „Mehrweg-Allianz“ fordert klare Kennzeichnungsregelung für Getränkeverpackungen und eine festgelegte Mehrwegquote im Wertstoffgesetz.

    Coca cola
    Recyclingverpackungen sind klima- und umweltschädlicher als Mehrwegflaschen (Foto: Public Domain)

  • #Mehrweg-Ausstieg

    Politischer und gesellschaftlicher Druck auf Coca-Cola steigt

    Unternehmen des Getränkefachhandels verweigern sich der 0,5 Liter Cola-Einwegflasche +++ Bundesumweltministerin Hendricks fordert Coca-Cola auf, Entscheidung gegen Mehrweg rückgängig zu machen +++ Vorstandschef Nehammer unter zunehmender Kritik seiner eigenen Mitarbeiter +++ Bereits 150.000 Menschen unterzeichnen von der Deutschen Umwelthilfe unterstützte Petition gegen Coca-Cola

    Coca Cola can top
    (Foto: Gemeinfrei)

  • DUH fordert Pfandpflicht für "Coffee to go"-Becher

    Deutsche Umwelthilfe fordert für Berlin modellhafte Einführung einer 20 Cent Abgabe auf "Coffee to go"-Becher

    Mehrere Milliarden Wegwerfbecher vermüllen jedes Jahr unsere Landschaft – Wachsende Becherflut muss gestoppt werden – Lenkungsabgabe in Berlin hätte bundesweite Signalwirkung – Einführung eines Mehrwegbechersystems würde durch die Abgabe stimuliert

    Um deutsche Städte von Müllbergen aus weggeworfenen Coffee to go-Bechern zu befreien, fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Einführung einer Abgabe in Höhe von 20 Cent je Becher. Dies ist notwendig, weil eine Flut von jährlich mehr als 2,8 Milliarden Coffee to go-Bechern den öffentlichen Raum erheblich verschmutzt, unnötig Abfälle hervorbringt und wertvolle Ressourcen vergeudet. Die Zahl der Verbraucher, die besonders häufig oder gelegentlich zu Coffee to go-Bechern greift, liegt inzwischen bei 70 Prozent. Jedes Jahr fallen in Deutschland mehr als 28.000 Tonnen der Coffee to go-Becher als Abfall an. Allein in der Bundeshauptstadt Berlin werden täglich mehr als 325.000 Pappbecher verbraucht. Damit sich das schnell und dauerhaft ändert sind ökonomische Anreizinstrumente, wie die Einführung einer Abgabe, dringend notwendig.

    Coffee to go
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Plastik im Meer

    Hamburg. Am Montag, 8. Juni, ist Internationaler Welttag der Meere; die UN legt in diesem Jahr den Schwerpunkt auf die Meeresverschmutzung durch Plastik.

    Und auch zum kommenden G7-Gipfel hat die Bundesregierung das Thema auf die Agenda gesetzt. Eine Kurzanalyse von Dr. Sandra Schöttner, Greenpeace-Meeresexpertin:

    Ob als unsichtbares Mikroplastik oder riesige Geisternetze – Plastikmüll im Meer ist ein globales Umweltproblem. Allein von Land aus gelangen jährlich bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikabfälle in die Ozeane. Unsere Meere verkommen zum Plastikendlager. Nicht nur für zahlreiche Meerestiere birgt das Gefahren. Spätestens über die Nahrungskette landen Kunststoffpartikel samt Giftfracht wieder beim Verursacher.

    Laysan albatross plastic filled stomach
    Laysan-Albatros, dessen Tod wahrscheinlich durch die Plastikteile in seinem Bauch verursacht wurde. (Foto: NOAA, Lizenz: Public Domain)