#Konsum

  • "Mein Auto, mein Kleid, mein Hähnchen ..."

    Wieviel Verantwortung tragen deutsche Unternehmen für die Lebensverhältnisse in Entwicklungsländern?

    Brot für die Welt-Studie über globalisierte Wertschöpfungsketten zeigt drastische Auswirkungen auf Mensch und Umwelt

    Berlin. Die Bundesregierung entscheidet in den nächsten Wochen über einen nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der internationalen Standards zur Unternehmensverantwortung. Es geht darum, welche Verantwortung die Unternehmen in Deutschland etwa für ausbeuterische Arbeitsbedingungen oder die Zerstörung der Umwelt in Entwicklungs- und Schwellenländern haben. Eine neue Studie von Brot für die Welt zeigt an den Beispielen Fleisch, Kleidung und Autos, wie sich globale Wertschöpfungsketten auf die Lebenschancen von Millionen Menschen auswirken. Das evangelische Hilfswerk fordert ein Umdenken in der Wirtschaftspolitik.

    Digging for drinking water in a dry riverbed

    Eine Frau gräbt in einem ausgetrockneten Flussbett nach Trinkwasser - während der Kenia-Dürre 2011. Durch den menschengemachten Klimawandel werden Dürren noch zunehmen. Die Unternehmen tragen mit dazu bei. (Foto: DFID; Lizenz: CC-BY-2.0)

  • Mit Smergy das Klima schützen

    Europakampagne Smergy

    Es gibt viele Arten das Klima zu schützen: Bewusster Konsum, der Verzicht auf ein Auto oder die Heizung ein paar Grad herunter zu regeln. Die von der Europäischen Kommission geförderte Kampagne Smergy (www.be-smergy.de) hat sich auf den Klimaschutz in den eigenen vier Wänden spezialisiert.

    Smergy Titel 1
    (Grafik: © SMERGY)

  • NABU-Protestaktion gegen Glyphosat-Verkauf zeigt erste Erfolge

    NABU-Geschäftsführer Miller: Gesamte Baumarkt-Branche muss umstrittenes Pestizid endlich auslisten

    Berlin - Mit einer Online-Protestaktion hat der NABU an die führenden Baumärkte und Gartencenter appelliert, sämtliche Produkte mit dem umstrittenen Pestizidwirkstoff Glyphosat aus dem Sortiment zu nehmen. „Innerhalb weniger Tage haben sich an der Aktion bereits fast 1.500 Personen beteiligt und dazu beigetragen, dass die ersten Unternehmen einen Ausstieg aus dem Verkauf des Pflanzengifts verbindlich zugesagt haben“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Neben Toom Baumarkt hätten mittlerweile auch die Unternehmen Pflanzen-Kölle, Knauber, Gartencenter Holland, Gartencenter Augsburg und Globus Baumarkt schriftlich erklärt, künftig auf jeglichen Verkauf von Glyphosat-Produkten zu verzichten. Die große Unterstützung der NABU-Protestaktion mache deutlich, dass die Umweltrisiken von Glyphosat in der Öffentlichkeit zunehmend diskutiert würden und ein Verkauf des Mittels an Privatpersonen für Haus- und Kleingärten nicht mehr zu verantworten sei.

    nabu glyphosat
    NABU-Protestaktion gegen Glyphosat (Foto: © NABU/Diana Neumerkel)

  • Weltüberlastungstag

    Von vielen Menschen unbemerkt und auch kaum beachtet wurde am 8. August der Weltüberlastungstag begangen. Die Nachrichten überschlagen sich - da ist einmal Olympia, dann haben wir die ständigen Terrornachrichten und die Türkei mit ihrem Autokraten Erdogan, da kann so ein - für die ganze Menschheit - wichtiger Tag schon mal ins Hintertreffen geraten.

    Edvard_Munch_-_Melancholy_1894.jpgNachdenken über die Welt  (Originaltitel: Melancholy, von Edvard Munch, 1894)