#CO2-Bepreisung

  • CO2-Bepreisung kann soziales Gefälle verringern

    Spätestens seit den Protestaktionen der „Gelbwesten“ in Frankreich ab 2018 ist es ein Argument, auf das man gefasst sein muss: Ärmere Haushalte gäben prozentual mehr Geld für Energie aus und seien daher besonders betroffen, wenn der Staat mit seiner Klimapolitik Treibhausgas-Emissionen verteuert. Doch das entspricht nicht generell der Realität. In vielen Fällen kann eine CO₂-Bepreisung die Kluft zwischen Arm und Reich verringern, belegt eine Metastudie unter Führung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

    ÖPNV
    In Industrieländern nutzen Ärmere tendenziell eher den energieeffizienten öffentlichen Verkehr und sind daher von steigenden CO2-Preisen weniger betroffen (Foto: Udo Schuldt)
  • Reich und exzessiv

    Oxfam-Bericht zu ungleichen CO2-Emissionen in Europa

    • Reiche steigern CO2-Emissionen

    • Gering- und Durchschnittsverdienende  verringern diese deutlich

    Die Organisation fordert daher: Der europäische Green Deal muss bei massiver Ungleichheit beim CO2-Ausstoß ansetzen und exzessive Emissionen der europäischen Gutverdiener*innen verringern.

    U Bahn
    Gering- und Durchschnittsverdiener verhalten sich klimafreundlicher (Foto: Udo Schuldt)