#CO2

  • Nobelpreisträger rufen zum Klimaschutz auf

    Anlässlich des Abschlusstags der 65. Lindauer Nobelpreisträgertagung präsentierten und unterzeichneten am heutigen Freitag, den 3. Juli auf der Bodenseeinsel Mainau über 30 Nobelpreisträger eine Deklaration zum Klimawandel. In dieser „Mainauer Deklaration 2015“ heißt es, „dass die Nationen der Welt die Chance der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 nutzen und entschlossen handeln müssen, um die künftigen Emissionen weltweit zu begrenzen“. Anlässlich der 21. UN-Klimakonferenz soll eine neue internationale Klimaschutz-Vereinbarung in Nachfolge des Kyoto-Protokolls verabschiedet werden.

    Nobelpreisträger
    (Foto: © Lindau Nobel Laureate Meetings)

  • Nobelpreisträgersymposium zum Klimawandel

    Städte können am effektivsten zum Klimaschutz beitragen

    Nobelpreisträger aus aller Welt und aus vielen verschiedenen Fachrichtungen versammelten sich diese Woche in Hong Kong, um die Debatte über den Klimawandel auf eine neue Ebene zu heben. Zum ersten Mal trafen sie sich in Asien zu einem solchen Symposium. „4C: Changing Climate, Changing Cities“ lautet der Titel – denn um vier Grad Celsius, kurz 4C, kann die Erde sich bis Ende des Jahrhunderts aufheizen, wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen nicht stark verringern. Und vor allem in den Städten werde sich entscheiden, ob wir dem Klimawandel wirksam entgegen treten können, so die Nobelpreisträger in ihrem Abschluss-Memorandum.

    Victoria Harbour skyscrapersErstmals findet das Nobel Cause Symposium in Hong Kong statt. (Foto: Gemeinfrei)

  • Ohne die USA muss der Rest der Welt stärker beim Klimaschutz zusammenarbeiten

    Der US-Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ist eine Bürde für die internationale Klimapolitik, aber nicht deren Ende. Den Paradigmenwechsel, der mit dem Paris Agreement eingeleitet wurde, wird auch Trump nicht revidieren können. Am Ende könnten die USA selbst als größter Verlierer dastehen. Für die internationalen Verhandlungen ist nun die Reaktion der Staatengemeinschaft entscheidend. Als Gastgeber des G20-Gipfels kommt Deutschland dabei eine entscheidende Rolle zu. Mittelfristig könnte der Schulterschluss mit ambitionierten Bundesstaaten – allen voran Kalifornien – den Schaden begrenzen.

    Coal fired Dave Johnston Power Plant Wyoming
    Kohlekraftwerk in Wyoming/USA (Foto: Public Domain)

  • Ozeanversauerung – das andere CO2-Problem

    Meereswissenschaftler betonen im Vorfeld der Pariser Weltklimakonferenz die Bedeutung der Ozeane

    Ambitionierte Klimaziele und Treibhausgasreduktionen sind nötig, um die Zukunft unseres Planeten und des Ozeans zu sichern. Darauf weisen die Meereswissenschaftler Prof. Dr. Hans-Otto Pörtner und Prof. Dr. Ulf Riebesell im Vorfeld der Pariser Weltklimakonferenz beim Klima-Frühstück des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) und des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM) hin.

    Wolfsfisch
    Wolfsfisch im Aquariumscontainer (Foto: © Alfred-Wegener-Institut)

  • Ozeanversauerung: Marine Baumeisterin verliert Stabilität

    Koralline Rotalge bildet bei erhöhtem Kohlendioxid-Gehalt empfindlichere Zellen

    Kiel. Koralline Rotalgen zählen zu den bedeutendsten Baumeistern im Lebensraum Meer. Doch bei steigenden Kohlendioxid-Konzentrationen und zunehmender Ozeanversauerung könnte es ihnen schwerer fallen, anderen Pflanzen und Tieren eine Existenzgrundlage zu bieten. Experimente am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel sowie Messungen am GEOMAR, an der Universität Bristol und der Universität Western Australia ergaben, dass die Art Lithothamnion glaciale ihre Widerstandskraft gegen Erosion und Fraß einbüßen könnte. Damit wäre eine wichtige Grundlage der artenreichen Ökosysteme am Meeresboden in Gefahr. Die im Fachmagazin Scientific Reports veröffentlichten Erkenntnisse werfen ferner die Frage auf, ob koralline Algen ein verlässlicher Indikator für Temperaturen vergangener Erdzeitalter sind.

    Rotalge

    Proben von Lithothamnion glaciale im Labor. (Foto: © Federica Ragazzola)

  • Reform des EU-Emissionshandels

    RWI: Marktstabilitätsreserve ist nicht der Königsweg

    Die Europäische Kommission will den EU-Emissionshandel mit einer Marktstabilitätsreserve reformieren. Durch diese soll der Überschuss an Zertifikaten auf dem Markt reduziert und damit ein dauerhaft höheres Preisniveau erreicht werden. Eine aktuelle Analyse des RWI zeigt jedoch, dass diese politisch favorisierte Reformvariante nicht der Königsweg ist. Sinnvoller wäre es, den EU-Emissionshandel in seiner Reinform zu belassen und Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre durch einmalige Eingriffe zu beseitigen. Zusätzlich könnte die Emissionsobergrenze stärker abgesenkt werden, als bisher vorgesehen.


    Die deutsche Emissionshandelsstelle verwaltet den EU-Emissionshandel in Deutschland (Foto: Udo Schuldt) 

  • Rumdoktern am #Emissionshandel heilt ihn nicht

    „Die Anti-Klimaschutz-Allianz in der EU steht weiter auf der Bremse. Der Emissionshandel kommt seit Jahren nicht in Fahrt. Es ist abzusehen, dass die Zertifikate-Preise weiter niedrig bleiben. Das selbsternannte Flaggschiff der EU-Klimaschutzpolitik dümpelt weiter vor sich hin“, so Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der aktuellen Entscheidung über die Marktstabilitätsreserve.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Schmelzende #Gletscher

    Peruaner fordert von RWE Geld für Schutzmaßnahmen ein

    Erstmals in Europa soll ein Unternehmen, das weltweit zu den größten Treibern des Klimawandels zählt, für den Schutz eines Betroffenen zahlen

    Berlin/Huaraz. Erstmals verlangt ein massiv von Risiken des Klimawandels  Betroffener von einem der größten Treibhausgasemittenten in Europa, dass sich das Unternehmen an dringend notwendigen Schutzmaßnahmen beteiligen soll: Der Peruaner Saúl Luciano Lliuya fordert mit Hilfe seiner in der Auseinandersetzung um Klimaschäden erfahrenen Rechtsanwältin  Dr. Roda Verheyen (Kanzlei Günther, Hamburg) von dem Energiekonzern RWE ein, sich an der  Finanzierung von Schutzmaßnahmen zu beteiligen. Seinem Haus - sowie einem großen Teil der peruanischen Andenstadt Huaraz - drohen wegen eines durch die Gletscherschmelze wachsenden Gebirgssees oberhalb der Stadt eine Flutkatastrophe. Die deutsche Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch berät auf Wunsch von Saúl Luciano diesen bei seinem Anliegen gegenüber RWE. Sollte der Konzern nicht positiv reagieren, hat der Peruaner vor, gegen RWE vor ein deutsches Gericht zu ziehen.

    Lago Palcacocha 2002Der Lago Palcacocha wächst infolge der immer schneller schmelzenden Gletscher (Foto: Georg Kaser; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Schrecken und Hoffnung

    Schrecken: Vanuatus Situation mahnt zur Hilfsbereitschaft und zur Umkehr bei den Treibhausgas-Emissionen

    Hoffnung: Wie die Internationale Energie Agentur meldet könnte die Menschheit den Wendepunkt des CO2-Ausstoßes erreicht haben

    Die Nachrichten vom Monstersturm in Vanuatu erschrecken. Über die Zahl der Todesopfer besteht weiterhin Unklarheit. So wie es gegenwärtig aussieht wurden fast alle Gebäude und viele Brücken in den betroffenen Gebieten zerstört, so auch in der Hauptstadt. Der Zyklon hatte mit Windgeschwindigkeiten von über 300 Stundenkilometern die Inselgruppe getroffen und war damit angeblich für Vanuatu der schwerste Sturm seit Beginn der internationalen Wetteraufzeichnung. Unabhängig davon ob dies nun Ergebnis der Energiezunahme der Atmosphäre aufgrund der menschengemachten Erderwärmung ist, oder ob dies ein zufälliges Wettererereignis war, kann man sagen "so sieht Klimawandel infolge der Erwärmung aus". Denn die Klimawissenschaftler haben häufigere und schwerere Extremereignisse vorausgesagt und offenbar erfüllt sich diese Voraussage, auch wenn man das Einzelereignis - wissenschaftlich betrachtet - nicht dem Klimawandel zuordnen kann. Während Vanuatus Menschen leiden gibt es aber eine andere Meldung die Grund für ein wenig Hoffnung ist. Die Internationale Energieagentur teilte mit, dass der globale CO2-Ausstoß des Jahres 2014 nicht weiter angestiegen ist. Es gibt Hinweise dafür, dass wir vor einem Wendepunkt bei den technischen Emissionen dieses Klimagases stehen.

    Vanuatu 2015
    Die meisten Gebäude im betroffenen Gebiet sind zerstört (Foto: 350.org; Originaltitel: Cyclone Pam Vanuatu; Lizenz: CC-BY-NC-SA-2.0)

  • Starker Protest gegen Kohlenutzung

    6.000 demonstrieren im rheinischen Revier mit Anti-Kohle-Kette für konsequenten Klimaschutz

    Gemeinsame Pressemitteilung des Trägerkreises der Anti-Kohle-Kette vom 25. April 2015

    Immerath/Berlin: 6.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland, aus Polen, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Norwegen und weiteren Ländern haben heute im rheinischen Kohlerevier mit einer 7,5 Kilometer langen Menschenkette für einen schrittweisen Kohleausstieg und konsequenten Klimaschutz demonstriert. Die Demonstranten setzten mit einer geschlossenen Anti-Kohle-Kette den Baggern des Braunkohletagebaus Garzweiler eine symbolische Grenze. Die Kette sei ein deutliches Zeichen, dass ein großer Teil der Bevölkerung den schrittweisen und sozialverträglichen Ausstieg aus der Kohle befürworte, um das nationale Klimaziel von mindestens 40 Prozent weniger CO2 bis 2020 zu erreichen, so die Veranstalter.

    Anti Kohle Kette
    (Foto: Campact; Lizenz: CC-BY-NC-2.0)

  • Steigender Meeresspiegel

    „Mensch spielt entscheidende Rolle“

    Im 20. Jahrhundert ist der Meeresspiegel um knapp 20 Zentimeter angestiegen – schneller als jemals zuvor in den vergangenen 3.000 Jahren. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat nun eindeutig belegt, dass der Anstieg des Meeresspiegels seit etwa 1970 hauptsächlich durch von Menschen ausgestoßene Treibhausgase verursacht wird. Zum Team mit Wissenschaftlern aus Australien, Belgien, Österreich und Deutschland gehört auch der Bremer Klimageograph Professor Ben Marzeion.

    Flutschutz Hamburg

    Erhöhung der Flutschutzanlage in Hamburg - nahe Baumwall, April 2016. Links die neue um knapp einen Meter höhere Mauer, rechts die alte. (Foto: Udo Schuldt)

  • Strampeln für den Klimaschutz

    Mit dem Rad zur Petitionsübergabe nach Berlin

    Dass eine Petition zum Thema CO2-Steuer mit Anlagen übergeben wird, in denen alle Bundestagsfraktionen zum Anliegen der Petition Stellung nehmen und acht große „Player“ in Sachen Klimaschutz sich dazu äußern, was aus ihrer Sicht unbedingt und dringend getan werden müsste, damit die 2-Grad-Marke nicht überschritten wird – das gibt es wohl nicht so oft.

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    (Grafik: Gemeinfrei)

  • Studie: Globale Energiewende hat begonnen

    Untersuchung von Germanwatch zeigt Anzeichen für Trendwende bei Emissionen und Erneuerbaren Energien sowie für Abkehr von der Kohle. Klimagipfel in Paris kann Wendepunkt werden.

    Bonn/Berlin. Ein halbes Jahr vor Beginn des Weltklimagipfels in Paris zeigt eine neue Studie von Germanwatch Umbrüche in zentralen Feldern der internationalen Energie- und Klimapolitik. "Der Klimagipfel in Paris fällt in eine Zeit, in der eine weltweite Trendwende tatsächlich möglich erscheint", erklärt Jan Burck, Hauptautor der Germanwatch-Studie. "Unsere Untersuchung  dokumentiert wichtige  Anzeichen für die weltweite Stagnation der globalen energiebedingten CO2-Emissionen, für einen geradezu beispiellosen Siegeszug der Erneuerbaren Energien und für eine Abkehr vom Ausbau der Kohleverstromung in zentralen Industrie- und Schwellenländern.

    Solarzellen auf Scheunendächern
    Solarzellen auf Scheunendächern haben mit zum Sieg der Erneuerbaren beigetragen (Foto: Udo Schuldt)

  • Tragen E-Autos zum Klimaschutz bei ?

    Nur wenn in Deutschland wesentlich mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird können E-Autos zum Klimaschutz beitragen und auch nur dann, wenn verhindert wird, dass Bahn- und Fahrradverkehr durch E-Autoverkehr ersetzt wird. Außerdem darf die Zahl aller Kfz nicht zunehmen.

    Ein neuer Bericht des Umwelt- und Prognose- Institut e.V. (UPI) sieht Elektromobilität positiv, aber vor allem die der Bahnen und nicht die der Autos. Entgegen der allgemeinen Annahme erzeugen E-Autos nämlich in etwa ebensoviel CO2 wie herkömmliche Kfz mit Verbrennungsmotor. Dies liegt vor allem daran, dass der Strom noch immer vorwiegend in Kohle-, Öl- und Gaskraftwerken erzeugt wird. Es besteht zudem die Gefahr, dass viele Haushalte sich E-Autos als Zweit- oder Dritt-Kfz zulegen und somit den Flächenverbrauch beschleunigen. Kurz gesagt, für Parkplätze müssen dann Wälder und Felder weichen, denn der Flächenbedarf von Siedlungen wird durch Auto-Verkehrsflächen etwa verdoppelt,dadurch gehen wichtige CO2-Senken verloren.

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    Der hohe Stromanteil aus fossilen Kraftwerken führt dazu, dass die CO2-Bilanz des E-Autos schlecht ausfällt (Grafik: Tkarcher, Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Überwiegend energiefressende #Dienstwagen

    Ernüchterndes Ergebnis des 9. Dienstwagenchecks: Nur jeder fünfte Spitzenpolitiker fährt klimaverträglich

    Deutsche Umwelthilfe kritisiert: Wechsel hin zu emissionsarmen Dienstlimousinen dauert zu lange – Neben Hamburg und Bremen hält mit Rheinland-Pfalz erstmals auch das Kabinett eines Flächenlands den CO2-Grenzwert ein – Schlusslicht bei den Bundesländern und Parteien sind die Mitglieder der bayerischen Staatsregierung und die CSU – Bundesminister weiterhin keine Vorbilder bei der Wahl des Dienstwagens.

     Audi A6 A8 Cebit
    (Foto: © Holzmann / DUH)
  • USA: Kohlekraftwerke kommen an die Kandare

    Obama macht Gabriel zur lahmen Ente

    Die Ankündigung von US-Präsident Barack Obama, die Kohlekraftwerke in den Vereinigten Staaten an die Kandare zu nehmen, ist eine gute Nachricht für das Weltklima. Sollte der Demokrat Obama seinen Worten Taten folgen lassen und den Widerstand von Republikanern und Kohlelobby brechen, um den CO2-Ausstoß der Kohlekraftwerke im Land bis 2030 wie geplant um 32 Prozent im Vergleich zu 2005 zu senken, hätte er das erreicht, was SPD-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel nicht geschafft hat: einen echten Klimabeitrag der Energiewirtschaft gegen die voranschreitende Erderwärmung.

    Obama Klimaplan
    Obama stellt auf Webseite von Weißen Haus seinen Klimaplan (Foto: Screenshot/WhiteHouse.gov)

  • Vattenfall-Verkauf

    Greenpeace offiziell für weiteren Prozess akzeptiert

    Umweltorganisation wird Unterlagen bis 20. Oktober einreichen

    Hamburg. Nach der Interessensbekundung von Greenpeace Schweden an Vattenfalls Braunkohlegeschäft in Deutschland wurde die Umweltorganisation nun offiziell für den weiteren Prozess akzeptiert.
     
    Beluga II
    Greenpeace lässt den Worten nun Taten folgen. (Foto: Gemeinfrei)
  • Vulkanausbrüche bremsten Klimawandel - vorübergehend

    Obwohl die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre kontinuierlich ansteigt, ist die globale mittlere Bodentemperatur seit der Jahrtausendwende weit weniger stark angestiegen als erwartet. Eine Erklärung für diese „Pause in der Klimaerwärmung“ liefert jetzt ein internationales Team, in dem auch Wissenschaftler des KIT mitarbeiten: Die Sonneneinstrahlung ist in den unteren Schichten der Stratosphäre zwischen 2008 und 2011 durch mehrere Vulkanausbrüche doppelt so stark abgeschwächt worden wie bisher angenommen. Seine Studie stellt das Team nun im Fachjournal Nature Communications vor.

    Mess Sonde am Flugzeug

  • Was hat den Dinosauriern den Garaus gemacht?

    Eine Kriminalgeschichte...

    Wissenschaftler haben jede Menge kriminaltechnische Beweise zusammengetragen - von hoch aufgelösten Zeitscheiben der Erdgeschichte bis zu mikroskopisch kleinen Fossilien - um den Mörder der Dinosaurier anzuklagen. Ihre Anklageschrift hält besorgniserregende Schlussfolgerungen für uns parat. Jeder weiß, dass die Dinosaurier - zusammen mit ungefähr 70% aller Arten - durch einen riesigen, in Mexiko einschlagenden Asteroiden ausgelöscht wurden, korrekt? Aber halt, nicht so schnell. Wie bei jedem guten Krimi brachten weitere, kontinuierlich hinzukommende Beweise und einige große neue Enthüllungen einen weiteren Verdächtigen ins Spiel - steckten die beiden unter einer Decke oder war einer von ihnen unschuldig?

    Dead dino

    Verdächtiger A - der Einschlag

    Unser erster Verdächtiger ist der Einschlag eines Asteroiden an einem Ort namens Chicxulub in Mexiko.

  • Wegweiser Hauskauf

    Neueigentümer für die energetische Sanierung motivieren

    Jährlich wechseln in Deutschland etwa 150.000 Ein- und Zweifamilienhäuser den Eigentümer. Viele nutzen diesen Anlass für umfangeiche Sanierunsarbeiten. Dies ist zugleich ein guter Zeitpunkt, um das „neue“ Eigenheim auch energetisch zu modernisieren. Doch häufig verstreicht er ungenutzt. Deshalb haben das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und Klima- und Verbraucherschutzexperten die Kommunikationsstrategie „Wegweiser Hauskauf – Energetisches Modernisieren zahlt sich aus“ sowie einen Leitfaden für die Umsetzung entwickelt.

    Wegweiser Hauskauf
    Beispiel für eine Ausgabe "Wegweiser Hauskauf" aus der Region Bremen (Foto: © ISOE/IÖW)