#Energieverschwendung

  • #NAPE100 - #Effizienzwende

    100 Tage Energieeffizienzplan: Verbände fordern Vorfahrt für Energieeffizienz

    Den Verbänden des Bündnisses “Effizienzwende” bereitet die aktuelle Blockade der Steuerförderung Sorgen, auch andere Maßnahmen kommen nur langsam voran

    Gemeinsame Pressemitteilung des Bündnisses "Effizienzwende"

    Bereits 100 Tage nach dem Kabinettsbeschluss zum Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) ist mit der Steuerförderung ein zentrales Vorhaben blockiert, andere kommen nur langsam voran.  Den Verbänden des Bündnisses “Effizienzwende” bereitet dies erhebliche Sorgen.

    Passivhaus Thermogramm
    Wärmebild zum Vergleich eines Passivhauses (rechts) mit einem schlechter gedämmten Haus (links) (Foto: Passivhaus Institut; Originaltitel: Thermogram of a Passivhaus building, with traditional building in background; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • #Coca-Cola vs. #Mehrweg

    Coca-Cola erklärt Mehrweg-Ausstieg zur Unternehmensstrategie

    Coca-Cola Vorstandschef Ulrik Nehammer wirbt auf Branchentagung „für einen Ausweg aus Mehrweg“ und ruft Getränkeindustrie auf, gemeinsame Lösungen zu finden, „sonst bleiben wir bis Ende des Jahrhunderts im Mehrweg“ – Sollte Coca-Cola mit seiner Strategie Erfolg haben, fallen in Deutschland über 120.000 grüne Arbeitsplätze weg – Deutsche Umwelthilfe unterstützt Forderung der Umweltbundesamt-Präsidentin nach einer Lenkungsabgabe auf Getränke in Einweg in Höhe von 20 Cent.

    Coca Cola can top
    (Foto: Gemeinfrei)

  • #Mehrweg-Ausstieg

    Politischer und gesellschaftlicher Druck auf Coca-Cola steigt

    Unternehmen des Getränkefachhandels verweigern sich der 0,5 Liter Cola-Einwegflasche +++ Bundesumweltministerin Hendricks fordert Coca-Cola auf, Entscheidung gegen Mehrweg rückgängig zu machen +++ Vorstandschef Nehammer unter zunehmender Kritik seiner eigenen Mitarbeiter +++ Bereits 150.000 Menschen unterzeichnen von der Deutschen Umwelthilfe unterstützte Petition gegen Coca-Cola

    Coca Cola can top
    (Foto: Gemeinfrei)

  • Klein aber oho!

    Anmerkung: Dies ist eine Übersetzung des auf Skeptical Science unter dem Titlel "The little ape that could" von Glenn Tambliyn veröffentlichten Artikels. Die in der Ichform geschriebenen Passagen beziehen sich auf ihn.

    Vor einigen Jahren machte ein Zuschauer bei einer Podiumsdiskussion im britischen Fernsehen über den Klimawandel die Bemerkung, dass er den Gedanken, die Menschheit sollte etwas so großes wie das Klima der Erde beeinflussen können, für anmaßend halte. Hier ist eine wichtige Einsicht enthalten, wenn wir den Gedanken etwas aufdröseln.

    Ist es anmaßend daran zu denken, dass wir das Klima beeinflussen sollten? Ja, wahrscheinlich, abhängig vom Standpunkt. Das war aber wohl nicht gemeint. Der Punkt war, dass der Gedanke wir könnten das Klima beeinflussen, anmaßend war. Es ist aber gar nicht anmaßend; und es ist auch nicht bescheiden.

    Es ist eine Messlatte.

    NASA global warming

    Veränderung der Oberflächentemperaturen 2000–2009 (oben) und 1970–1979 (unten), bezogen auf die Durchschnittstemperaturen von 1951 bis 1980 (Grafik: NASA; Lizenz: Gemeinfrei)

  • Mit Smergy das Klima schützen

    Europakampagne Smergy

    Es gibt viele Arten das Klima zu schützen: Bewusster Konsum, der Verzicht auf ein Auto oder die Heizung ein paar Grad herunter zu regeln. Die von der Europäischen Kommission geförderte Kampagne Smergy (www.be-smergy.de) hat sich auf den Klimaschutz in den eigenen vier Wänden spezialisiert.

    Smergy Titel 1
    (Grafik: © SMERGY)

  • Stärkere Bürgerbeteiligung bei Effizienzwende nötig

    Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) im Auftrag von BUND und Bündnis Bürgerenergie zeigt Potenzial bürgerschaftlichen Engagements beim Energiesparen

    Berlin: Das gemeinschaftliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger für Effizienzprojekte, das Energiesparen "in Bürgerhand", kann ein wesentlicher Faktor für die Energiewende sein und bringt darüber hinaus eine Vielzahl gesamtgesellschaftlicher Vorteile. Politische Entscheidungsträger der Bundesregierung, der Bundesländer und der Kommunen sollten im eigenen Interesse den großen Potentialen der Bürger-Effizienzwende Rechnung tragen und private oder genossenschaftliche Initiativen durch geeignete Förderung, klare rechtliche Regelungen, Risikoabsicherungen und einen verstärkten Wissenstransfer begünstigen. So sollte beispielsweise auch der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz bestehende Hemmnisse für die Akteure vor Ort abbauen. Das sind die Ergebnisse einer neuen Studie des ifeu im Auftrag vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Bündnis Bürgerenergie (BBEn).

    Passivhaus Thermogramm
    Effizienzwende braucht auch im Wohnungsbereich Bürgerbeteiligung. Wärmebild zum Vergleich eines Passivhauses (rechts) mit einem schlechter gedämmten Haus (links) (Foto: Passivhaus Institut; Originaltitel: Thermogram of a Passivhaus building, with traditional building in background; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)
     

  • Wegweiser Hauskauf

    Neueigentümer für die energetische Sanierung motivieren

    Jährlich wechseln in Deutschland etwa 150.000 Ein- und Zweifamilienhäuser den Eigentümer. Viele nutzen diesen Anlass für umfangeiche Sanierunsarbeiten. Dies ist zugleich ein guter Zeitpunkt, um das „neue“ Eigenheim auch energetisch zu modernisieren. Doch häufig verstreicht er ungenutzt. Deshalb haben das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und Klima- und Verbraucherschutzexperten die Kommunikationsstrategie „Wegweiser Hauskauf – Energetisches Modernisieren zahlt sich aus“ sowie einen Leitfaden für die Umsetzung entwickelt.

    Wegweiser Hauskauf
    Beispiel für eine Ausgabe "Wegweiser Hauskauf" aus der Region Bremen (Foto: © ISOE/IÖW)

  • Wegwerfbecher sind ein wahrer Fluch für die Umwelt

    Deutsche Umwelthilfe startet Kampagne gegen Abfallflut durch Coffee to go-Becher

    Mit ihrem Projekt „Becherheld – Mehrweg to go“ wirbt die DUH für wiederverwendbare Alternativen zu Einwegbechern und für ein Ende der Wegwerfmentalität – Die Umweltorganisation fordert eine Abgabe auf Einwegbecher in Höhe von 20 Cent

    Berlin. Der seit Jahren zunehmende Wegwerftrend durch Coffee to go-Becher vergeudet wertvolle Ressourcen und belastet sowohl Umwelt als auch Klima. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) präsentiert mit ihrer gestern gestarteten Kampagne „Becherheld – Mehrweg to go“ Lösungen, die dazu beitragen, den hohen Verbrauch an Einweg-Kaffeebechern zu verringern. Gleichzeitig richtet sich die Kampagne an Verbraucherinnen und Verbraucher, um sie für die Umweltauswirkungen von Coffee to go-Bechern zu sensibilisieren und für die Nutzung umweltfreundlicher Mehrwegalternativen zu gewinnen.

    Becherheld
    Montage DUH: fotolia (alphaspirit/opallo.de)/Krautz/DUH

  • Weitere #EEG-Rabatte geplant - aber nur für Großverbraucher

    Industrierabatte für Ökostrom immer absurder

    „Gabriel wird die Geister, die er selber rief, nicht mehr los. Die Ausweitung der Industrierabatte nimmt immer verrücktere Formen an. Auf Gabriels Weg zur ‚Energiewende‘ wird es bald keine Branche mehr geben, die nicht in der Lage ist, einen Antrag auf Ausnahmeregelung bei der EEG-Umlage zu stellen“, kommentiert Eva Bulling-Schröter die neuesten Pläne von Energieminister Sigmar Gabriel, weitere Branchen von der EEG-Umlage zu befreien.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)