#Erderwärmung

  • Erderwärmung beeinrächtigt Welternährung

    Klimawandel: Jährlich bis zu 41 Milliarden US-Dollar Verluste bei den weltweiten Fischfängen

    Infoplattform "klimafakten.de" zu Auswirkungen des Klimawandels um Fischereiaspekte ergänzt

    Schon bei einer Erwärmung um 2 °C über das vorindustrielle Niveau bis 2050 ist mit jährlichen Gesamtverlusten bei den weltweiten Fischfängen im Wert von 17 bis 41 Milliarden US-Dollar zu rechnen. Das geht aus dem letzten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC; Intergovernmental Panel on Climate Change) hervor. Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine Erwärmung von 2 °C kaum mehr zu vermeiden ist, auch wenn die globalen Emissionen von Treibhausgasen in wenigen Jahren völlig eingestellt würden.

    Broschuere
    Titelseite der Broschüre (Grafik: © Herausgeber)

  • Erderwärmung: Europäische Bäume verdunsten mehr Wasser

    Bäume nutzen Wasser durch höheren CO2-Anteil in der Atmosphäre zwar effizienter, dies wird aber durch die Erwärmung zunichte gemacht

    Wie eine Forschergemeinschaft nun herausfand führt der Anstieg des Kohlendioxidgehaltes in der Luft dazu, dass Bäume in Europa das ihnen zur Verfügung stehende Wasser immer effizienter nutzen. Im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts ist die sogenannte Wassernutzungseffizienz um rund 20% gestiegen. Dennoch nimmt ihr Wasserverbrauch nicht ab, sondern zu, weil das CO2 gleichzeitig die untere Atmosphäre erwärmt, somit die Wachstumsperiode verlängert und die Verdunstungsrate erhöht.

    Pinus nigra stomata Schweingruber 200 gr
    Mikroskopischer Querschnitt durch eine Kiefernnadel. An der Aussenseite sind die Spaltöffnungen zu erkennen, durch die CO2 aufgenommen und Wasser transpiriert wird. (Foto: © Fritz Schweingruber / WSL)

  • Erneuerbare Energien können Klimaabkommen zum Erfolg verhelfen

    Implosion der fossilen Industrien und explosive Entwicklung der Erneuerbaren kann Paris zum Erfolg machen

    Das Klimaziel von Paris ist ein Triumph des Realismus - ganz entgegen mancher Kritik, es sei wirklichkeitsfremd. Erstens, so erklärt jetzt ein Wissenschaftler-Team, ist es notwendig, den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius zu halten, weil bei ungebremstem Klimawandel enorme Risiken auf die Menschheit zukommen. Zum ersten Mal zeigen die Forscher in einem Diagramm, bei welcher Erwärmung welche Elemente des Erdsystems kippen könnten. Zweitens ist die Umsetzung des Pariser Klimaziels machbar, durch eine technologische Explosion der erneuerbaren Energiesysteme und anderer Innovationen, und die Implosion der fossilen Industrien. Drittens ist das Klimaziel einfach genug, um weltweit politisch etwas in Bewegung zu bringen.
     
    Klimarisiken PIK

    Kipp-Elemente im Kontext der Entwicklung der globalen Mitteltemperatur. (Abb. 1 aus Schellnhuber et al, 2016 ©)

  • ETH vs. PIK

    Zur Auffassung, dass winterliche Kältewellen Folgen verminderter Eisbedeckung in der Arktis sind, gibt es Widerspruch von der Züricher Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH:

    Klimawandel führt nicht zu Winterextremen

    Kältewellen, wie sie im Osten der USA in den letzten Wintern auftraten, sind keine Folge des Klimawandels. Wissenschaftler der ETH Zürich und des California Institute of Technology zeigen, dass die Temperaturvariabilität unter der globalen Erwärmung allgemein eher abnimmt.

    Boston winter 2015
    Boston wurde in den letzten zwei Jahren von extremen Kältewellen heimgesucht. Das Bild wurde im Winter 2015 aufgenommen. (Foto: Jan Mark Holzer; Lizenz: CC-BY-2.0)

  • EU arbeitet an Pariser Wackelpudding-Weltklimavertrag

    Dass die EU mit einem konkreten Mandat für ein globales CO2-Minderungsziel zu den UN-Klimaverhandlungen nach Paris fährt ist ein gutes Zeichen. Doch läuft das Verhandlungsziel auf einen völkerrechtlichen Wackelpudding hinaus. Das von der EU gemeldete freiwillige Reduktionsziel von 40 Prozent weniger CO2 bis 2030 im Vergleich zu 1990 ist in Wirklichkeit nicht mehr als unambitioniertes Business-as-Usual. Als drittgrößter Klimasünder der Erde und als Gastgeber der Klimakonferenz muss aus Europa mehr kommen.

    Eifelturm
    (Foto: Public Domain)

  • EU: Weiterhin hohe Emissionen beim Treibhausgas CH4 ?

    Methanreduktion in der EU droht am Widerstand der Agrarlobby zu scheitern

    Deutsche Umwelthilfe fordert konkrete Minderungsziele – Methangrenzwerte müssen Bestandteil europäischer Luftreinhaltepolitik werden

    Berlin. Der Agrarausschuss des europäischen Parlaments hat sich kürzlich gegen verbindliche Vorgaben für die Minderung von Methanemissionen in der EU ausgesprochen. Damit ist er dem Drängen der Vertreter der industriellen Landwirtschaft gefolgt, die sich intensiv gegen verbindliche Reduktionsziele für Methan auf europäischer Ebene einsetzen. Eine Verringerung von Methan ist aus Gründen des Gesundheits- wie Klimaschutzes dringend geboten. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und den federführenden EU-Umweltausschuss daher auf, sich für eine schnelle und konsequente Einführung europäischer Methanminderungsvorgaben von 30% bis 2025 und 53% bis 2030 einzusetzen und insbesondere die Emissionen aus der Landwirtschaft systematisch zu reduzieren.

    Kühe Kochelsee Schlehdorf
    Die große Zahl der Rinder in der EU und deren Hinterlassenschaften in Form von Gülle haben einen relevanten Anteil an den Methan-Emissionen (Foto: Gemeinfrei)
  • Extrem dünnes Eis am Nordpol

    WWF: Arktisches Wintereis noch nie so dünn wie jetzt

    65 Prozent Eisverlust in 40 Jahren

    Das arktische Meereis weist in diesem Jahr die geringste Winterausdehnung aller Zeiten aus, gab gestern das US-amerikanische Nationale Datenzentrum für Schnee und Eis (NSIDC) bekannt. Die Nachricht führt die Folgen des Klimawandels drastisch vor Augen, nachdem 2014 bereits das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880 war. Verantwortlich für den niedrigen Eisstand war unter anderem ein ungewöhnlich warmer Februar in Teilen von Alaska und Russland. Verglichen mit der durchschnittlichen Wintereisausdehnung der Jahre 1981 bis 2010 ging damit in der Arktis eine Eisfläche von fast 1,1 Millionen Quadratkilometer verloren. Das ist fast dreimal die Fläche von Deutschland. „Das ist kein Rekord auf den man stolz sein kann. Eine niedrige Wintereisausdehnung kann eine Serie von Reaktionen auslösen, die für die Arktis und den Rest der Welt gefährlich sind“, sagt Alexander Shestakov, Leiter des WWF Arktis-Programms.

    Summer Arctic Melt Pond SHEBA
    Das durch die immer stärkere sommerliche Schmelze verlorene Eis wird in den ebenfalls wärmer werdenden arktischen Wintern nicht wieder hergestellt - Folge: Das Eis wird immer dünner. (Foto: Public Domain, Juli 1998)

  • Falschen Gerüchten entgegentreten

    Fakten aufzeigen um Mythenbildung zu verhindern

    Soll man falschen Gerüchten entgegentreten und sie korrigieren? Soll man versuchen zu verhindern, dass die Würde von Menschen verletzt wird und die zu Unrecht angeprangerten verteidigen? Ich denke ja und darum gibt es diesen Text. Es ist schon erstaunlich mit wieviel Selbstsicherheit manche Menschen Unsinn verzapfen und Gerüchte verbreiten. Dietrich K. Jahrgang 1954, ebenso wie ich, hat einen Artikel gegen den Klimaschutz geschrieben. Er findet Klimaschutz lächerlich und will uns weis machen, dass die meisten Klimawissenschaftler keine Wissenschaftler aber dafür geldgierige Lügner wären. Da er damit in die Öffentlichkeit ging und der Link zu seinem Artikel auf unserer Klimaschutz-Netz-Facebook-Seite landete, möchte ich nun auf seinen Angriff antworten, wie gesagt, vor allem schreibe ich um falschen Gerüchten und der Verletzung der Würde der Klimawissenschaftler zu begegnen.

    Glaskugel gucken hilft nicht
    Wissenschaft ist kein Glaskugel gucken. Bei manchen Leugnern hat man hingegen den Eindruck, dass dies ihr Medium ist. (Grafik: Public Domain)

  • Feuer, Sturm, Insekten: Klimawandel verstärkt das Risiko für Wälder weltweit

    Dürre, Feuer und Wind gehören genauso dazu wie Insekten und Pilzbefall: sie alle bedeuten Stress für die Wälder der Erde – und sie alle reagieren auf den Klimawandel. Gut ein Drittel der Kontinente weltweit ist von Wäldern bedeckt, dennoch sind die Erkenntnisse zum Zusammenspiel dieser Störfaktoren im globalen Klimawandel bislang noch lückenhaft – denn oft werden sie nur isoliert voneinander und lokal betrachtet. Erstmals hat ein internationales Team von Wissenschaftlern nun auf der Basis von mehr als 600 Forschungsarbeiten der letzten 30 Jahre die möglichen Klimafolgen auf Störungen im Wald umfassend untersucht. Ergebnis: In Zukunft ist mit zunehmenden Risiken für Wälder zu rechnen.

    Amazonas Regenwald

    Bäume im Regenwald des Amazonas. (Foto: Public Domain)

  • Folgen des Klimawandels in Deutschland deutlich spürbar

    Bundesregierung legt ersten Monitoring-Bericht zu Klimawirkungen und Anpassung vor

    Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und häufigere Wetterextreme wirken sich zunehmend auf die deutsche Gesellschaft aus. Betroffen sind unter anderem die Energieversorgung, die Landwirtschaft und die Gesundheitsvorsorge. Das ist das Ergebnis des bislang umfassendsten Berichts der Bundesregierung zur Anpassung an den Klimawandel. Anhand von Daten aus 15 verschiedenen Gesellschaftsbereichen zeigt der Bericht auf, welche Veränderungen sich durch den Klimawandel heute schon feststellen lassen und welche Gegenmaßnahmen bereits greifen.

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    Rübenfeld nähe Grotenrath, in extremer Trockenheit gesäht mit unterschiedlichem Auflauf. (Foto: Blonder1984; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Führt der Klimawandel zu Super-El Niños?

    Kieler Meeresforscher legen Studie zu pazifischem Klimaphänomen vor

    Kiel. Das Klimaphänomen El Niño ist eine alle zwei bis sieben Jahre wiederkehrende Erwärmung des tropischen Pazifiks mit weltweiten Auswirkungen auf das Klima. Einer Studie von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zufolge, verstärkt die voranschreitende Klimaerwärmung besonders heftige El Niño-Ereignisse. In diesem Zusammenhang beobachten die Forscher auch die gegenwärtige Lage, die auf das Auftreten eines sehr starken El Niño-Ereignisses in der zweiten Jahreshälfte hindeutet. Ihre Studie erschien jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Climatic Change.

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    Anomalien der Meeresoberflächentemperatur von Ende Mai bis Ende Juni 2015. (Quelle: © NOAA/PMEL)

  • G7-Staaten sind Hauptverursacher des Klimawandels

    Elmau ist nicht Kiribati

    Es ist schon verrückt, dass der G7-Gipfel der mächtigsten Industriestaaten ausgerechnet auf Schloss Elmau den Menschheitsretter gibt. Ungestört, auf über einem Kilometer über Meeresspiegel, sitzt man im Trockenen. Im Fünf-Sterne-Hotel, zu dessen Luxus-Restaurants und Wellness-Anlagen nur der solvente Gast Exklusiv-Zugang genießt, gibt eines der "Leading Hotels of the World" die passende Kulisse für die Gewinner von Kohle-Industrialisierung, kolonialer Globalisierung und unfairem Weltmarkt. Getreu dem Motto "Zeige mir, wo Du tagst, und ich sage Dir, wer Du bist" wird nicht nur das demonstrierende Volk außen vor bleiben. Die Ruhe der gepolsterten Salons und diskreten Hintergrundtalks sollen laute Opposition, bunte Zivilgesellschaft und engagierte AktivistInnen nicht stören, für staatstragende Idylle sorgen im CSU-Freistaat eine militarisierte Sicherheitsfestungs-Komfortzone und Polizei-Schikane.

    Beru Kiribati
    Dieses Bild eines Astronauten von Beru, einer Kiribati-Insel, macht deutlich wie verletzlich so ein Eiland ist. In diesem Jahr wurde der Inselstaat vom Orkan Pam schwer getroffen. (Foto: NASA; Lizenz: Public Domain)

  • Gemeinsame Presse-Mitteilung zum G7-Gipfel

    Ausstieg aus fossilen Energien und Klima-Risikoschutz für Entwicklungsländer

    Appell von Umwelt- und kirchlichen Entwicklungsorganisationen an die führenden Industriestaaten

    Unmittelbar vor dem letzten Vorbereitungstreffen für den G7-Gipfel im bayrischen Elmau (7./8. Juni) appelliert die transform-Initiative von Umwelt- und Entwicklungsverbänden, darunter Brot für die Welt, an die führenden Industrienationen, den Ausstieg aus fossilen Energieträgern bis zur Jahrhundertmitte zum gemeinsamen Projekt zu machen. Dafür müsse der Gipfel als Langfristziel beschließen, die Emissionen aus Öl, Kohle und Gas bis 2050 durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz auf Null zu reduzieren und die Subventionen für fossile Energieträger in den G7- Staaten zu beenden. Um ihre Bevölkerung, Wirtschaft und Infrastruktur vor den Risiken des Klimawandels zu schützen und auf Energieeffizienz und Erneuerbare Energien umzustellen, sollten besonders betroffene Staaten Unterstützung der G7 erhalten. In ihrem Abschlusskommuniqué sollten die G7-Staaten zudem ihre bereits 2009 in Kopenhagen gegebene Zusage bekräftigen, pro Jahr zusätzlich 100 Mrd. US-Dollar bereitzustellen und einen klaren Plan vorlegen, über welche Etappen dieses Ziel bis 2020 erreicht werden kann.

    G8 Summit
    Regierungschefs beim Treffen der Mächtigen im Jahre 2013 - damals noch mit Putin als G8 (Foto: Public Domain)

  • Globale "Divestment" Tage am 13.2. und 14.2.

    Z.B: Berlins schmutzige Profite zerstören das Klima

    Forderung an den Berliner Senat Investitionen in Kohle, Öl und Gas zu beenden

    Divestment-Aktionen weltweit für den 13.-14. Februar angekündigt

    Berlin — In einem offenen Brief an die Stadt Berlin fordern Klimawissenschaftler, Politiker, Ärzte, Soziologen, Künstlerinnen und Bürger den Regierenden Bürgermeister und Senat auf, Investitionen in fossile Brennstoffe zu beenden. Zu den Unterzeichnern zählen Klimawissenschaftler Prof. Hans Joachim Schellnhuber und Prof. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, dessen Expertise die Stadt für ihr Klimaschutzkonzept hinzugezogen hat. [1]

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    (Grafik: © gofossilfree.org)

  • Globale CO2-Emissionen am Wendepunkt?

    Weltweite Emissionen des Treibhausgases auf hohem Niveau aber nicht weiter ansteigend

    Ein kürzlich erschienener Report der Niederländischen Umweltagentur PBL, welcher zusammen mit dem Joint Research Center der Europäischen Kommission erstellt wurde, kommt zu der bemerkenswerten Aussage, dass der Anstieg der globalen CO2-Emissionen 2015 zum Stillstand gekommen ist. China, als das Land mit dem größten Treibhausgasausstoß, spielt eine enorme Rolle dabei und dort sinkt der Kohleverbrauch deutlich. Denkbar ist, dass nun ein Wendepunkt erreicht wurde, denkbar deshalb, weil sich der Trend insbesondere in China fortsetzen und beschleunigen wird.

        (Grafiklizenz: CC-BY-3.0)

  • Golfstromsystem verliert an Kraft

    Klimawandel im Verdacht

    Wie eine gewaltige Umwälzpumpe transportieren Strömungen des Atlantiks warmes Wasser in den Norden und kaltes Wasser in den Süden. Teil dieses Strömungssystems ist auch der Golfstrom, der für das meist milde Klima im Nordwesten Europas sorgt. Jetzt haben Forscher Belege dafür entdeckt, dass diese riesige Meeresströmung schwächer wird. Beobachtungen weisen darauf hin, dass die Umwälzung in den letzten Jahrzehnten langsamer war als jemals zuvor im vergangenen Jahrhundert, wahrscheinlich sogar im vergangenen Jahrtausend. Zu dieser Abschwächung hat offenbar die zunehmende Eisschmelze auf Grönland beigetragen, die durch den mensch-gemachten Klimawandel verursacht wird. Eine weitere Verlangsamung der Strömung könnte nicht nur Folgen haben für marine Ökosysteme, sondern auch für den Meeresspiegel und das Wetter in den USA und Europa.
     
    Weltkarte mit Wärmezonen
    Der kühle Fleck südlich von Grönland: NASA GISS Weltkarte der Erwärmung 1901-2013
     
  • Greenpeace Energy legt positiven Jahresabschluss 2014 vor

    Gewinnausschüttung an Genossenschaftsmitglieder nach deutlichen Zuwächsen in der Gassparte und leichtem Kundenwachstum im Strombereich

    Hamburg. Greenpeace Energy hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem positiven Bilanzergebnis abgeschlossen. Zu einem erfreulichen Zuwachs an Kunden im Gasbereich um rund 14 Prozent binnen eines Jahres kam ein moderates Wachstum bei den Stromkunden hinzu.

    Logo GP Energy 2010.svg
    (® Greenpeace Energy)

  • Hendricks‘ schwere Bürde für Paris

    „Es ist ein kleiner Trost, dass wenigstens Bundesumweltministerin Hendricks mutig und aufrichtig das Scheitern des Klimabeitrags bedauert und die hohen Kosten für die Bürgerinnen und Bürger bemängelt. Sie spricht zu Recht von Zukunftsverweigerung und sagt rundheraus und ehrlich, dass der Stromsektor seinen Beitrag nicht leistet“, erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Kritik der Bundesumweltministerin am gestrigen Energiekompromiss der Parteispitzen aus CDU, CSU und SPD.

    Braunkohletagebau Juechen 500pxBraunkohletagebau bei Jüchen, Rhein-Kreis Neuss (Foto: Kateer; Lizenz: CC-BY-SA-2.5)

  • Höchste #Antarktis Temperatur gemessen

    Am Dienstag, den 24. März 2015, gab es einen neuen Temperaturrekord in der Antarktis

    17,5 Grad Celsius im März sind nicht nur die höchste gemessene Temperatur in der Antarktis, auch der Zeitpunkt ist außerordentlich ungewöhnlich. Normalerweise ist es dort im Dezember am wärmsten, denn wenn bei uns Winter ist, dann hat die Antarktis Sommer und wenn bei uns Frühling ist, dann wird es dort eigenlich schon wieder kälter. Dass dort nun solche Höchsttemperaturen auftraten lässt nur die Schlussfolgerung zu, dass die Erderwärmung wieder Fahrt aufgenommen hat.

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    (Grafik: © Climate Reanalyzer (http://cci-reanalyzer.org), Climate Change Institute, University of Maine, USA)

  • Hochwasser könnten noch größere Schäden verursachen als gedacht

    Schäden durch Hochwasser nehmen in Deutschland mit dem Klimawandel voraussichtlich zu, wie eine neue Studie zeigt. In der Vergangenheit haben Überschwemmungen an der Elbe und ähnliche Extremereignisse bereits gezeigt, welche verheerenden Schäden entstehen können, wenn in Verbindung mit bestimmten Wetterlagen heftiger und lang anhaltender Regen nicht mehr vom Boden aufgenommen werden kann und die Pegel der Flüsse ansteigen. Ohne entsprechende Anpassungsmaßnahmen könnten sich in Deutschland die jährlichen Schadenskosten von derzeit etwa 500 Millionen Euro künftig vervielfachen, zeigt die umfassende Analyse der Fachleute im Journal Natural Hazards and Earth System Sciences.

    640px Elbe Hochwasser in Dresden Juni 2013 98

    Hochwasser in Dresden 2013 (Foto: Dr. Bernd Gross, Lizenz: CC-BY-SA-3.0)