#Erderwärmung

  • Lausitz braucht eine sozialverträgliche und umweltgerechte Zukunftsperspektive

    Anlässlich der Veranstaltung „Fraktion vor Ort“ der Bundestagsfraktion DIE LINKE in Cottbus erklären die energiepolitische Sprecherin der Fraktion, Eva Bulling-Schröter, und die Cottbusser Bundestagsabgeordnete Birgit Wöllert:

    „Für die Zukunft der Lausitz braucht es nach dem UN-Klimagipfel von Paris, und in Anbetracht der Unklarheiten über die Zukunft der Braunkohlesanierung sowie über den vereinbarten Übergang des Braunkohlegeschäfts von Vattenfall an EPH/PPF eine sozialverträgliche und umweltgerechte Zukunftsperspektive.

    Tagebau Kraftwerk Jaenschwalde
    Tagebau in der Lausitz bei Jänschwalde (Foto: Hanno Böck; Lizenz: CC0)

  • Massiver sommerlicher Meereisverlust verstärkt Klimaerwärmung in der Arktis

    Größte Veränderungen bereits im kommenden Jahrzehnt erwartet und nicht erst in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts!

    Im letzten Herbst und Winter war es in Teilen der Arktis so warm wie nie zuvor. Bis zu 16 Grad Celsius höhere Temperaturen als im langjährigen Mittel wurden an manchen Tagen registriert. Dies liegt auch an der immer geringer werdenden Meereisbedeckung, die jedes Jahr im September auf der Nordhalbkugel ihr Minimum erreicht. Dieser Rückgang ermöglicht eine immer stärkere Erwärmung des Meerwassers im Sommer und verzögert so zunehmend das Einsetzen der Eisbildung im Herbst. Letztere führt dann wieder zu dünnerem Eis zu Beginn des nächsten Sommers, das damit schneller und früher schmilzt: ein Teufelskreis.

    Schmelzende Arktis
    Sommerlich schmelzende Arktis im Jahr 2011 (Foto: Public Domain)

  • Meereis-Paradoxon gelöst

    Das scheinbare Parodoxon des zunehmenden Antarktis-Meereises ist gelöst

    Das Meereis um die Antarktis hat sich in den letzten Jahrzehnten ausgedehnt. Eine neue Studie erklärt, warum dies der Fall ist, warum Modelle diese Zunahme nicht erfassen und was wir Menschen mit der sich ausdehnenden Eisdecke zu tun haben könnten.

     Grafik Meereiskonzentration
    Dekadische Veränderungen der mittleren jährlichen Meereiskonzentration und der Meereisdrift. (Grafik: © Haumann et al., 2014, Geophys. Res. Lett)
  • Meereserwärmung führt zu stärkeren Niederschlagsextremen

    Aktuelles Ereignis betont Bedeutung der Studie Kieler Meeresforscher

    Kiel. Bedingt durch den Klimawandel steigen auch die Temperaturen in unseren Ozeanen. Die kann zu zur Entwicklung stärkerer Niederschlagsereignisse beitragen, wie eine Studie deutschen und russischer Wissenschaftler unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt, die heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience erschien. Ein Niederschlagsereignis, dass Ende Juni in Sotschi, Russland stattfand, untermauert den Befund der Studie.

    Niederschlag MeereserwaermungNiederschlagsmengen (über 24 Std. vom 6.-7. Juli 2012) in einer Simulation mit beobachteten Meeresoberflächentemperaturen (a) und solchen, die für die frühen 80iger Jahre typisch sind (b). Das schwarze Kreuz markiert die Stadt Krymsk, die dicke schwarze Kontur markiert die Küstenlinie, die dünnen schwarzen Konturen sind Höhenlinien im Abstand von 150 Metern. (Grafik: © GEOMAR)

  • Messung der Treibhausgase

    Neuer Laser überwacht Klimawandel noch genauer

    Radiokarbon in Atmosphäre mit extrem hoher Genauigkeit bestimmbar

    Florenz (pte001/05.01.2015/06:00) - Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto Nazionale di Ottica hat ein innovatives Verfahren zur Überwachung des Klimawandels entwickelt. Mithilfe einer neuartigen Laser-Technologie lassen sich die in der Erdatmosphäre enthaltenen Kohlenoxide mit bisher ungekannter Messgenauigkeit bestimmen.

    Lunar Corona
    Blick in den Himmel: Atmosphäre analysierbar (Foto: Wing-Chi Poon; Lizenz: CC-BY-SA-2.5)

  • Millionen für Schrottmeiler als Rettungspaket für RWE

    "Ein schmutziger und teurer Deal, den Minister Gabriel da mit RWE und Konsorten geschlossen hat: Zur Stilllegung vorgesehene Uralt-Kraftwerke werden von der Bundesregierung auf Kosten der Stromkunden vergoldet", erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die gestrige Entscheidung im Kabinett.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Nach Pariser Klimavertrag buckelt GroKo weiter vor Wirtschaftslobby

    Auch 100 Tage nach dem Klimaabkommen von Paris sind bei der Bundesregierung keine Anzeichen zu erkennen, dass Deutschland als größter Klimasünder in der Europäischen Union neue und angemessene Anstrengungen unternimmt, das völkerrechtlich verbindliche Ziel, die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius - möglichst auf 1,5 Grad - zu begrenzen. Stattdessen wackeln die nationalen Klimaschutzziele, und auch in Brüssel setzt sich das sonst so durchsetzungsstarke Berlin nicht für eine notwendige Verschärfung der viel zu schwachen EU-Klimaziele ein“, erklärt Eva Bulling-Schröter, klima- und energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den 21. März, an dem 100 Tage nach dem Abkommen vergangen sind.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Natur im #Hitzestress

    Wenn es Pflanzen zu heiß wird

    Pflanzen aktivieren bei Erhöhung der Umgebungstemperatur die gleiche Stressreaktion wie bei Lichtmangel. Zu dieser Erkenntnis kamen Carolin Delker und Marcel Quint vom Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle. Mit der in Cell Reports erschienenen Publikation haben die Hallenser Wissenschaftler einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung des zellulären Signalweges der pflanzlichen Temperaturregulation geleistet.

    Pflanzen Thermometer
     (Foto: © Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie - IPB)

  • Nobelpreisträger rufen zum Klimaschutz auf

    Anlässlich des Abschlusstags der 65. Lindauer Nobelpreisträgertagung präsentierten und unterzeichneten am heutigen Freitag, den 3. Juli auf der Bodenseeinsel Mainau über 30 Nobelpreisträger eine Deklaration zum Klimawandel. In dieser „Mainauer Deklaration 2015“ heißt es, „dass die Nationen der Welt die Chance der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 nutzen und entschlossen handeln müssen, um die künftigen Emissionen weltweit zu begrenzen“. Anlässlich der 21. UN-Klimakonferenz soll eine neue internationale Klimaschutz-Vereinbarung in Nachfolge des Kyoto-Protokolls verabschiedet werden.

    Nobelpreisträger
    (Foto: © Lindau Nobel Laureate Meetings)

  • Nobelpreisträgersymposium zum Klimawandel

    Städte können am effektivsten zum Klimaschutz beitragen

    Nobelpreisträger aus aller Welt und aus vielen verschiedenen Fachrichtungen versammelten sich diese Woche in Hong Kong, um die Debatte über den Klimawandel auf eine neue Ebene zu heben. Zum ersten Mal trafen sie sich in Asien zu einem solchen Symposium. „4C: Changing Climate, Changing Cities“ lautet der Titel – denn um vier Grad Celsius, kurz 4C, kann die Erde sich bis Ende des Jahrhunderts aufheizen, wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen nicht stark verringern. Und vor allem in den Städten werde sich entscheiden, ob wir dem Klimawandel wirksam entgegen treten können, so die Nobelpreisträger in ihrem Abschluss-Memorandum.

    Victoria Harbour skyscrapersErstmals findet das Nobel Cause Symposium in Hong Kong statt. (Foto: Gemeinfrei)

  • Paris-Abkommen als Brücke zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze

    Die nationalen Länderbeiträge zu einem globalen Klimaabkommen reichen bislang zwar nicht aus, um die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen – sie können jedoch zum Einstiegspunkt in eine kohlenstoffarme Wirtschaft werden, wenn das Pariser Abkommen einen Mechanismus zur Stärkung dieser Beiträge bis spätestens 2020 umfasst. Das zeigt ein neuer Bericht eines Konsortiums aus 16 internationalen Forschungsinstituten. Die Wissenschaftler liefern eine detaillierte Analyse des Umbaus des Energiesektors, der für die Umsetzung der INDC genannten Länderbeiträge (intended nationally determined contribution) notwendig wird, und untersuchen die Reichweite dieses Umbaus mit Blick auf die zwei-Grad-Leitplanke.
     
    INDC Projektion

    (Grafik: © PIK)
  • Prognose: Zunehmende #Hitze im #Sommer

    Verringerte Sturmaktivität im Sommer verstärkt Hitzewellen

    Stürmisches Wetter hat in großen Teilen Europas, der USA und Russlands in den vergangenen Jahrzehnten im Sommer abgenommen – aber das ist keine gute Nachricht. Denn die Abschwächung von starken Winden, die in Verbindung stehen mit dem Jetstream und mit bestimmten Wetterlagen, verlängert die Dauer von Hitzewellen und verstärkt sie damit auch. Dies kann zu Hitze-Extremen führen wie 2010 in Russland, wo Missernten auftraten und Waldbrände wüteten. Das zeigt eine jetzt in der hoch renommierten Fachzeitschrift Science erschienene Studie eines Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Sie bringen ihre Entdeckung mit Veränderungen in der Arktis in Verbindung, die von der mensch-gemachten globalen Erwärmung verursacht werden.

    Europe 2006 Heatwave
    Hitzewellen - wie diese in 2006 - werden wahrscheinlich häufiger (Grafik: Giorgiogp2; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Reflexe der Angst

    Essay zur ‪#‎Flüchtlingskrise‬

    Es ist logisch. Es war zu erwarten. Es ist sogar zwingend notwendig, wenn Sie die durchschnittliche europäische Angst fragen. Es gibt lokale Unterschiede, die sich aus der Geschichte der europäischen Nationalstaaten erklären lassen; aber im Grunde wird es über kurz oder lang den meisten Ängsten so gehen, die zwischen Oslo und Messina, von Brest bis Bialystok, in Wien, Berlin oder Paris Rundfunkgebühren zahlen und sich der grotesken Amplitude der Berichterstattung zur Flüchtlingskrise aussetzen: Sie mutieren zu Hysterie, mitunter zu Panik.

    Bangladesh climate refugeeKlimaflüchtlinge in Bangladesch (Foto: Public Domain)

  • Schmelzende #Gletscher

    Peruaner fordert von RWE Geld für Schutzmaßnahmen ein

    Erstmals in Europa soll ein Unternehmen, das weltweit zu den größten Treibern des Klimawandels zählt, für den Schutz eines Betroffenen zahlen

    Berlin/Huaraz. Erstmals verlangt ein massiv von Risiken des Klimawandels  Betroffener von einem der größten Treibhausgasemittenten in Europa, dass sich das Unternehmen an dringend notwendigen Schutzmaßnahmen beteiligen soll: Der Peruaner Saúl Luciano Lliuya fordert mit Hilfe seiner in der Auseinandersetzung um Klimaschäden erfahrenen Rechtsanwältin  Dr. Roda Verheyen (Kanzlei Günther, Hamburg) von dem Energiekonzern RWE ein, sich an der  Finanzierung von Schutzmaßnahmen zu beteiligen. Seinem Haus - sowie einem großen Teil der peruanischen Andenstadt Huaraz - drohen wegen eines durch die Gletscherschmelze wachsenden Gebirgssees oberhalb der Stadt eine Flutkatastrophe. Die deutsche Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch berät auf Wunsch von Saúl Luciano diesen bei seinem Anliegen gegenüber RWE. Sollte der Konzern nicht positiv reagieren, hat der Peruaner vor, gegen RWE vor ein deutsches Gericht zu ziehen.

    Lago Palcacocha 2002Der Lago Palcacocha wächst infolge der immer schneller schmelzenden Gletscher (Foto: Georg Kaser; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Schmelzwasser des Grönländischen Eisschildes fließt schneller ab

    Die Firnschicht des Grönländischen Eisschildes kann weniger Schmelzwasser speichern als angenommen. Das könnte zu einem erhöhten Abfluss des Schmelzwassers in die Ozeane führen, befürchten Forschende der USA, Dänemarks und der Universität Zürich.

    Schmelzwasser
    Das Schmelzwasser fliesst auf der Oberfläche des Firns. (Foto: © Dirk van As, Geologischer Dienst Dänemark und Grönland)

  • Schrecken und Hoffnung

    Schrecken: Vanuatus Situation mahnt zur Hilfsbereitschaft und zur Umkehr bei den Treibhausgas-Emissionen

    Hoffnung: Wie die Internationale Energie Agentur meldet könnte die Menschheit den Wendepunkt des CO2-Ausstoßes erreicht haben

    Die Nachrichten vom Monstersturm in Vanuatu erschrecken. Über die Zahl der Todesopfer besteht weiterhin Unklarheit. So wie es gegenwärtig aussieht wurden fast alle Gebäude und viele Brücken in den betroffenen Gebieten zerstört, so auch in der Hauptstadt. Der Zyklon hatte mit Windgeschwindigkeiten von über 300 Stundenkilometern die Inselgruppe getroffen und war damit angeblich für Vanuatu der schwerste Sturm seit Beginn der internationalen Wetteraufzeichnung. Unabhängig davon ob dies nun Ergebnis der Energiezunahme der Atmosphäre aufgrund der menschengemachten Erderwärmung ist, oder ob dies ein zufälliges Wettererereignis war, kann man sagen "so sieht Klimawandel infolge der Erwärmung aus". Denn die Klimawissenschaftler haben häufigere und schwerere Extremereignisse vorausgesagt und offenbar erfüllt sich diese Voraussage, auch wenn man das Einzelereignis - wissenschaftlich betrachtet - nicht dem Klimawandel zuordnen kann. Während Vanuatus Menschen leiden gibt es aber eine andere Meldung die Grund für ein wenig Hoffnung ist. Die Internationale Energieagentur teilte mit, dass der globale CO2-Ausstoß des Jahres 2014 nicht weiter angestiegen ist. Es gibt Hinweise dafür, dass wir vor einem Wendepunkt bei den technischen Emissionen dieses Klimagases stehen.

    Vanuatu 2015
    Die meisten Gebäude im betroffenen Gebiet sind zerstört (Foto: 350.org; Originaltitel: Cyclone Pam Vanuatu; Lizenz: CC-BY-NC-SA-2.0)

  • Schwache #EU- #Klima-Ziele

    2-Grad-Ziel wird verfehlt

    Berlin/Brüssel: Die letzte Woche für das Pariser Klimaschutzabkommen veröffentlichten C02-Minderungsziele der Europäischen Union sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als unzureichend an. Die Begrenzung der Erderwärmung unter zwei Grad Celsius werde so verfehlt. Dafür sei ein weit ehrgeizigeres Ziel als minus 40 Prozent CO2 bis 2030 erforderlich.

    Das Gebäude der EU-Kommission
    Das Berlaymont-Gebäude- Sitz der Kommission - in Brüssel (Foto: Amio Cajander; Lizenz: CC-BY-SA-2.0)

  • Starker Protest gegen Kohlenutzung

    6.000 demonstrieren im rheinischen Revier mit Anti-Kohle-Kette für konsequenten Klimaschutz

    Gemeinsame Pressemitteilung des Trägerkreises der Anti-Kohle-Kette vom 25. April 2015

    Immerath/Berlin: 6.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland, aus Polen, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Norwegen und weiteren Ländern haben heute im rheinischen Kohlerevier mit einer 7,5 Kilometer langen Menschenkette für einen schrittweisen Kohleausstieg und konsequenten Klimaschutz demonstriert. Die Demonstranten setzten mit einer geschlossenen Anti-Kohle-Kette den Baggern des Braunkohletagebaus Garzweiler eine symbolische Grenze. Die Kette sei ein deutliches Zeichen, dass ein großer Teil der Bevölkerung den schrittweisen und sozialverträglichen Ausstieg aus der Kohle befürworte, um das nationale Klimaziel von mindestens 40 Prozent weniger CO2 bis 2020 zu erreichen, so die Veranstalter.

    Anti Kohle Kette
    (Foto: Campact; Lizenz: CC-BY-NC-2.0)

  • Starkregen- und Hochwasserschutz

    DBU fordert, Folgen des Klimawandels besser zu managen

    DBU fordert Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen aus Kohle und Öl – Hilfe durch neue Ansätze

    Osnabrück. „Wir müssen den Ausstoß von Treibhausgasen aus fossilen Brennstoffen rasch und stark verringern und natürliche Lebensräume und Flussauen besser schützen. Starkregenereignisse wie 2014 in Gera und Münster oder gerade in Bad Essen, Melle oder Oelde zeigen, dass in unseren verdichteten und kompakt gebauten Städten die Gefahr von Überflutungen ständig wächst. Auch Flüsse und Natur brauchen wieder mehr Raum, um einen effektiven Hochwasser- und Naturschutz verwirklichen zu können.“ – Mit diesen Worten unterstreicht Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Notwendigkeit, „die Folgen des Klimawandels jetzt und für zukünftige Generationen besser zu managen.“ Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung habe gerade bestätigt, dass der Aufwärtstrend zuvor nie dagewesener Starkregen zum Anstieg der globalen Mitteltemperatur passe, die von Treibhausgasen aus dem Verbrennen von Kohle und Öl verursacht werde.

    Starkregen MUST Städtebau
    Durch Starkregen mit großen Niederschlagshöhen und schweren Überflutungen sehen sich Kommunen vor große Probleme gestellt. ( Foto: © MUST Städtebau )

  • Steigender Meeresspiegel

    „Mensch spielt entscheidende Rolle“

    Im 20. Jahrhundert ist der Meeresspiegel um knapp 20 Zentimeter angestiegen – schneller als jemals zuvor in den vergangenen 3.000 Jahren. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat nun eindeutig belegt, dass der Anstieg des Meeresspiegels seit etwa 1970 hauptsächlich durch von Menschen ausgestoßene Treibhausgase verursacht wird. Zum Team mit Wissenschaftlern aus Australien, Belgien, Österreich und Deutschland gehört auch der Bremer Klimageograph Professor Ben Marzeion.

    Flutschutz Hamburg

    Erhöhung der Flutschutzanlage in Hamburg - nahe Baumwall, April 2016. Links die neue um knapp einen Meter höhere Mauer, rechts die alte. (Foto: Udo Schuldt)