#Klimakämpfe

  • Große Transformationen in Europa und anderswo

    Eine gut gestellte Frage ist schon die halbe Antwort. Diese alte Weisheit gilt erst recht beim Thema Zukunft. Wer sich im Unbestimmten, im Künftigen, nicht völlig verirren will, sollte seinen Fragenkatalog schärfen. Angesichts vielfältiger Gefahren und Chancen, angesichts des moralischen Verfalls zunehmend kriegsbereiter Herrschaften und breiten Engagements in der Gesellschaft sollte unser Wissen-Wollen ernsthafter und konsequenter werden. Vielleicht gelingt es dann, die bislang getrennten Welten der sozialen Bewegungen, der Öko-Milieus, der Projekt-Pioniere und der traditionellen Gerechtigkeitsagenturen in Beziehung und zu gemeinsamen Aktionen zu bringen – oder, falls das nicht geht, neue Mobilisierungs- und Organisationsformen zu finden. Es ist an der Zeit, die Bescheidenheit zu überwinden, wenn die Befunde eines multiplen Traumas unübersehbar sind.

    Anti Kohle Kette
    Wie kann man die sozialen Bewegungen, die Öko-Milieus, die Projekt-Pioniere und die traditionellen Gerechtigkeitsagenturen vereinen, damit eine "Bewegung der Bewegungen" entsteht? (Foto: Campact; Lizenz: CC-BY-NC-2.0)

  • Die Proteste im rheinischen Braunkohlerevier lassen nicht nach: Nach der Anti-Kohle-Kette, bei der am Samstag über 6000 Menschen gegen die Ausweitung der Braunkohletagebaue demonstrierten, kündigt nun das „Ende Gelände“-Bündnis an, am 14.-16. August die rheinischen Braunkohlebagger zu blockieren. Die Aktion werde ein Bild der Vielfalt, Kreativität und Offenheit, so die Organisator*innen: Einige protestieren an der Abbruchkante, andere blockieren im Tagebau die Bagger. Das Klimacamp im Rheinlandwird deshalb vom 7.-17.08 statt finden. Neu dazu gekommen ist in diesem Jahr die Degrowth Summer School, die vom 9.-14.08 Kurse auf dem Camp anbieten wird.

    Wir sagen: Keinen Meter weiter, hier ist Ende Gelände!

    Ende Gelaende
    (Grafik: © Ende Gelände)

  • Ein Statement aus den Umweltbewegungen

    In den Tagen nach den Blockupy-Protesten gegen die Eröffnung der neuen EZB-Zentrale überbieten sich Politiker*innen und Medien in ihrem Entsetzen über brennende Polizeiautos in Frankfurt. Als Aktivist*innen aus den Klima- und Umweltbewegungen möchten wir dieses Bild zurecht rücken.

    Naomi Klein Bloccupy 2015

    “You don’t set fire to cars, you are setting the world on fire” - Naomi Klein auf der Blockupy Kundgebung (Foto: Fraktion DIE LINKE im Bundestag; Lizenz: CC-BY-2.0)

  • Blockupy-Kundgebung mit Naomi Klein, Sahra Wagenknecht und Urban Priol / Zusagen auch von Podemos und Syriza / Zahlreiche Initiativen dabei

    Neun Tage vor dem Blockupy-Aktionstag am 18. März in Frankfurt am Main stehen die Rednerinnen und Redner der Kundgebung fest: “Wir freuen uns über Zusagen der kanadischen Schriftstellerin und Globalisierungskritikerin Naomi Klein, der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und des Podemos-Mitbegründers Miguel Urban ebenso wie über die des Kabarettisten Urban Priol. Auch ein Vertreter von Syriza wird bei der Kundgebung sprechen. Die Zusagen zeigen, dass unsere Kritik an der europaweiten Verelendungspolitik breit getragen wird”, sagte Ulrich Wilken vom Blockupy-Bündnis, der die Kundgebung angemeldet hat.

    Blockupy 2014 Linke
    Blockupy 2014 (Foto: Public Domain)

  • Weltweite Klima-Demos!

    Einen Tag vor der richtungsweisenden UN-Klimakonferenz in Paris geben Menschen in bunten Demonstrationen rund um den Globus den Ton an – von London bis Johannesburg und von São Paulo bis Berlin.

    Berlin. Am ersten Adventssonntag werden viele tausend Demonstranten in Berlin die Bundesregierung sowie über 190 weitere Staaten dazu auffordern, auf der UN-Klimakonferenz in Paris einen verbindlichen und gerechten Vertrag auszuhandeln. Ziel muss es sein, die Erderwärmung unter 2 Grad, besser noch 1,5 Grad Celsius zu halten, und so globale Gerechtigkeit und Frieden zu fördern. Der Vertrag soll nach dem Willen der Demonstranten den Weg zu 100% erneuerbarer Energien bis 2050 ebnen und dazu beitragen, die Welt vor Klimaveränderungen mit unabsehbaren Folgen zu bewahren.

    Klimademo in Kopenhagen 2009
    Ob es mehr Teilnehmer werden als 2009 in Kopenhagen? Da waren wir über hunderttausend! (Foto: Udo Schuldt) 

  • Folgenden Aufruf - den wir hier dokumentieren - erhielt KSN per Mail:

    Auf nach Frankfurt zu den Blockupy-Protesten! Soziale und ökologische Kämpfe zusammen führen!

    Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier offiziell eröffnen – tausende Menschen werden an diesem Tag in der Stadt und auf den Straßen sein, blockieren und demonstrieren, und sagen: „Es gibt nichts zu feiern an der Krisenpolitik“. Die Klimabewegung ist dabei - Blockupy ist der Auftakt für ein Jahr, das brodelt mit europaweiten Massenaktionen für Umverteilung und globale Klimagerechtigkeit: in Frankfurt, in Elmau, im rheinischen Braunkohlerevier, in Paris – und darüber hinaus!

    Blockupy 2014
    Blockupy-Proteste 2014 (Foto: Gemeinfrei)

  • Weitere Infos in Englischer Sprache:

    Global Climate Strike