#Klimaschutz

  • Stellungnahme zum Grünbuch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

    In seiner Stellungnahme zum Grünbuch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) ausdrücklich die Ablehnung von Kapazitätsmärkten und die Einführung einer Kapazitätsreserve. „Angesichts hoher Überkapazitäten in Deutschland und Europa teilen wir die Skepsis der Bundesregierung gegenüber Kapazitätsmärkten“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE. Oft werde übersehen, dass allein in Deutschland Kraftwerke mit einer Leistung von 3,6 GW eingemottet sind, die jederzeit eingewechselt werden können, sobald Kernkraftwerke oder alte Kohlekraftwerke vom Netz gehen.

    BEE
    (Grafik: © BEE)

  • Modellrechnungen widersprechen Maßnahmen, die Kohlendioxid aus der Atmosphäre zurückholen sollen

    Kiel, Potsdam. Treibhausgase aus dem Verbrennen von Kohle und Öl verursachen nicht nur eine rasche Erwärmung der Meere, sondern auch eine Versauerung des Wassers - und dies rascher als je in den vergangenen Jahrmillionen. Deshalb gibt es die Idee, künstlich Kohlendioxid aus der Luft zurück zu holen, um die Risiken für das Leben in den Ozeanen zu verringern. Geschieht dies zu spät, so nützt es kaum noch etwas, wie eine neue Studie auf der Grundlage von Computer-Simulationen jetzt zeigt. Wenn die Emissionen in diesem Jahrhundert und darüber hinaus weiter wie bisher zunehmen, bliebe der Ozean noch für Jahrhunderte stark verändert - sogar wenn die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre wieder auf das vor-industrielle Niveau sinken würde. Daher können solche Maßnahmen rechtzeitige Emissionsreduktionen nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.

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    Bewegte See im tropischen Atlantik. (Foto: Martin Visbeck, GEOMAR)

  • „Wir haben Agrarindustrie satt!“-Demonstration kritisiert Landwirtschaftspolitik der Bundesregierung und fordert Qualitäts- statt Exportoffensive

    Wir haben es satt!-Demo, Potsdamer Platz, 16.1.2016, 12 Uhr

    Berlin. Am 16. Januar 2016 werden zum sechsten Mal tausende Menschen in Berlin für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft demonstrieren. Die „Wir haben Agrarindustrie satt!“-Demonstration wirft der Bundesregierung vor, die Gewinne einer exportorientierten Agrar- und Ernährungsindustrie über die Interessen von Bäuerinnen und Bauern, dem Lebensmittelhandwerk, Umwelt- und Tierschutz sowie einer solidarischen Entwicklungspolitik zu stellen.

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    (Grafik: © Privat)

     

  • Klimawandel im Mittelpunkt der MISEREOR Fastenaktion 2015



    Zerstörung auf Vanuatu zeigt erneut die Dringlichkeit zum Handeln

    Aachen. Mit Blick auf die verheerenden Verwüstungen durch Zyklon Pam im südpazifischen Inselstaat Vanuatu fordert MISEREOR, den Kampf gegen den Klimawandel deutlich zu verstärken. "Diese Katastrophe zeigt uns erneut auf dramatische Weise, dass uns keine Zeit mehr bleibt, wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der globalen Erwärmung weiter vor uns herzuschieben. Wir alle müssen jetzt umsteuern und vor allem die besonders verwundbaren Staaten  bei der Katastrophenprävention und der weiteren Anpassung an den Klimawandel  unterstützen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Werks für Entwicklungszusammenarbeit, Pirmin Spiegel, in Aachen.

    Vanuatu
    Zerstörtes Haus am Meer/Philippinen 2013 (Foto: © MISEREOR)

  • Germanwatch begrüßt Vorlage der offiziellen chinesischen Klimaziele

    Bonn/Berlin. Gestern hat China offiziell sein Klimaziel für das Weltklimaabkommen eingereicht, das im Dezember in Paris verabschiedet werden soll. China will den Höhepunkt der Emissionen spätestens gegen 2030 erreichen. Bei der Vorstellung des Ziels hat der chinesische Premier Li Keqiang unterstrichen, dass dies möglichst deutlich früher geschehen soll. Außerdem will das Land den Anteil nicht-fossiler Energien bis 2030 auf 20 Prozent erhöhen, die Emissionsintensität der chinesischen Wirtschaft weiter vermindern und ein großes Aufforstungsprogramm durchführen.

    Verbotene Stadt im Smog
    Die "Verbotene Stadt" in Peking im Smog (Foto: Public Domain)

  • Das Klimaabkommen von Paris ist unterzeichnet, nun läuft der Ratifizierungsprozess. Dazu Eva Bulling-Schröter, Herausgeberin des Klimaschutz-Netzes sowie energie- und klimapolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag:

    „Die Zeit der schönen Reden ist ohne Zweifel vorbei. Der Klimawandel ist schon jetzt einer der größten Feinde der Menschheit. Der Klimavertrag von Paris muss darum für alle Staaten der Erde zur Pflicht des Handelns werden. Der Ausstoß klimaschädlicher Emissionen muss massiv zurückgefahren und ihre Wirtschaften schnellstmöglich dekarbonisiert werden. Die Ratifizierung des neuen Klimavölkerrechts darf nicht wie beim Kyoto-Vertrag erlebt verschleppt werden, das Abkommen muss so schnell wie möglich in Kraft treten.

    CO2

    Grafik: Public Domain

  • Initiative Transform fordert von Kanzlerin Merkel klares Bekenntnis zur Klimaabgabe für die schmutzigsten Kohlekraftwerke

    TRANSFORMBerlin. Wenige Tage nach dem G7-Gipfel setzt die Bundesregierung ihre Glaubwürdigkeit beim Klimaschutz aufs Spiel. Nachdem sie in Elmau als Gastgeberin des G7-Gipfels ein weltweit beachtetes Signal für die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft organisiert hat, schreckt sie nun vor den notwendigen Taten zu Hause zurück. Medienberichten zufolge ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bereit, den geplanten Klimabeitrag für alte Kraftwerke den Interessen der Kohle-Lobby zu opfern.

  • Pariser Klimaabkommen muss Schäden und Verluste thematisieren

    Die letzte Verhandlungsrunde vor dem Klimagipfel im Dezember in Paris hat es versäumt, die Weichen für die Klimakonferenz auf Erfolgskurs zu stellen. Nach Meinung von Brot für die Welt bietet der im Oktober in Bonn erarbeitete Entwurf des Verhandlungstextes für die Konferenz im Dezember wenig Hoffnung, dass das erste globale Klimaabkommen die Interessen der armen Länder angemessen genug berücksichtigt, um ihnen Entwicklungsperspektiven trotz begonnenem Klimawandel zu bieten. Mit der heute vorgelegten Studie „Klimabedingte Schäden und Verluste – Die politischen Herausforderungen annehmen und gerecht lösen“ lenken Brot für die Welt, Germanwatch und ACT Alliance deshalb den Blick auf eine der größten Herausforderung des Klimaabkommens: den Umgang mit Schäden und Verlusten (Loss & Damage) in armen Ländern infolge des Klimawandels. Die drei Organisationen fordern, dass eine klare Agenda für die Betroffenen von Klimaschäden im Abkommen verankert wird, das im Dezember in Paris verabschiedet werden soll. Die neue Studie beschreibt, wie eine solche wirksame Agenda aussehen muss.

    Bangladesh climate refugeeKlimaflüchtlinge in Bangladesch (Foto: Public Domain)

  • Folgenden Aufruf - den wir hier dokumentieren - erhielt KSN per Mail:

    Auf nach Frankfurt zu den Blockupy-Protesten! Soziale und ökologische Kämpfe zusammen führen!

    Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier offiziell eröffnen – tausende Menschen werden an diesem Tag in der Stadt und auf den Straßen sein, blockieren und demonstrieren, und sagen: „Es gibt nichts zu feiern an der Krisenpolitik“. Die Klimabewegung ist dabei - Blockupy ist der Auftakt für ein Jahr, das brodelt mit europaweiten Massenaktionen für Umverteilung und globale Klimagerechtigkeit: in Frankfurt, in Elmau, im rheinischen Braunkohlerevier, in Paris – und darüber hinaus!

    Blockupy 2014
    Blockupy-Proteste 2014 (Foto: Gemeinfrei)

  • Stickstoffüberschuss – ein Umweltproblem mit neuem Ausmaß

    Umweltbundesamt für ambitionierte Minderungsstrategie

    In der EU sind fast zwei Drittel aller natürlichen Lebensräume überdüngt. Verantwortlich für den Überschuss an Nährstoffen ist vor allem der Stickstoff aus der Landwirtschaft, der als Gülle oder Mineraldünger auf die Felder kommt. Die EU-Kommission hat wiederholt angemahnt, die Stickstoffeinträge zu minimieren. Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA): „Es ist wichtig, dass die EU weiter Impulse für eine Reduzierung der Stickstoffüberschüsse setzt. Gleichzeitig müssen wir auf nationaler Ebene handeln. Dabei ist die Düngeverordnung ein wichtiger Ansatz, um Luft, Boden und Grundwasser besser vor zu viel Stickstoff zu schützen.“

    Agrometer SDS 7000
    Mit Schleppschläuchen wird Gülle oder Dünger direkt über dem Acker ausgebracht (Foto: An-d; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Die Zahl der erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen steigt stetig. Insbesondere in ländlicheren Regionen ist dieser Wandel sehr sichtbar. Doch direkt davon profitieren können Stromkunden vor Ort oft nicht. Der Strom wird einfach ins Netz eingespeist, im Rahmen des EEG vergütet und zahlt lediglich auf den nationalen erneuerbaren Energiemix ein. Direkt vom Nachbarn beziehen lässt sich der Strom in der Regel nicht. Oder doch?

    Solarenergie vom Nachbarn
    Dieser Erzeuger könnte seine Nachbarn gut mit versorgen (Foto: Udo Schuldt)

  • Internationales Symposium zu Risiken und Chancen von Climate Engineering in Kiel

    Das 2015 geschlossene Klimaschutzabkommen von Paris verpflichtet die internationale Gemeinschaft zu ehrgeizigen Zielen: Die globale Erwärmung soll deutlich unter zwei Grad Celsius bleiben und möglichst nur 1,5 Grad Celsius betragen. Wie das ambitionierte 1,5 Grad Ziel konkret erreicht werden kann, ist jedoch noch unklar. Sogar eine massive Verringerung der weltweiten Kohlendioxid (CO2)-Emissionen wird alleine wahrscheinlich nicht mehr ausreichen. Daher wird über Maßnahmen nachgedacht, mit denen CO2 aus der Atmosphäre entfernt werden kann. Sie reichen von Renaturierung und Aufforstung bis hin zu großtechnischen Methoden an Land und im Ozean. Doch sind sie wirklich wirksam genug, um einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten? Welche Risiken bergen sie? Darüber diskutierten kürzlich auf Einladung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Schwerpunktprogramms „Climate Engineering – Risiken, Herausforderungen, Chancen?“ 80 Expertinnen und Experten aus ganz Europa und den USA in Kiel.

    CO2 Reduktions Workshop Rita Erven GEOMAR
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops in Kiel. In der ersten Reihe die Organisatoren Dr. Elmar Kriegler (PIK) und Prof. Dr. Andreas Oschlies (GEOMAR). Foto: © Rita Erven

  • Auch nach den UNFCCC-Klimaverhandlungen in Bonn ist kein schneller Ausstieg aus den fossilen Energien absehbar

    Nach zweiwöchigen Beratungen haben die zu Ende gegangenen UN-Klimaverhandlungen in Bonn ein unterschiedliches Echo ausgelöst. Die Umweltverbände BUND und NABU kritisierten den geringen Fortschritt, der erforderliche Abschied von fossilen Energiequellen bis 2050 fände nicht statt. Die Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht jedoch Fortschritte im Verhandlungsprozess, es gäbe nun einen Übergang zu politischen Verhandlungen.

    Planet B
    (Foto: Udo Schuldt)

  • In der Rubrik Klimawandel finden Sie Beiträge zur menschengemachten Erderwärmung. Diese können die Klimawissenschaften und deren Erkenntnisse behandeln, als auch Diskussionsbeiträge dazu sein. Die Auseinandersetzung darüber, ob ein Klimawandel stattfindet und ob dieser menschengemacht sei, ist jedoch entschieden. Der Standpunkt der Wissenschaft dazu ist sehr klar: Es gibt einen menschengemachten Klimawandel.

    Wasserkreislauf und Treibhausgase; Foto: Klimawandel-Wiki; Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

    Was noch zu diskutieren wäre sind neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder die politischen Konsequenzen aus ihnen, sowie die unterschiedlichen Ansichten dazu. Außerdem widmen wir uns hier auch den Gegnern des Klimaschutzes und deren Methoden.

    Den Stand der Wissenschaft selbst haben andere schon sehr gut beschrieben, z.B. das "Bildungswiki-Klimawandel" auf das wir auch verlinkt haben.

    Hier geht es also, wie überhaupt auf dieser Webseite, vorrangig um Debattenbeiträge, um Strategien, Aktionen, Veranstaltungen, Vernetzungen. Klimawissenschaftsleugner bleiben allerdings draußen. Diesen ewig Gestrigen geben wir kein Forum, dafür haben sie bereits unendlich viele eigene Webseiten.

  • Deutsche Umwelthilfe fordert wirtschaftliches und soziales Konzept für den Kohlekonsens – Kabinettsbeschluss belastet Stromkunden unnötig

    Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den gestern getroffenen Kabinettsbeschluss zur Subventionierung alter Braunkohlekraftwerke, die ohnehin stillgelegt worden wären. Mit der neu geschaffenen Kapazitätsreserve, in die einige der ältesten und schmutzigsten Kraftwerke verschoben werden, wählt die Bundesregierung den teuersten Weg, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Darüber hinaus hält die DUH diese Lösung für energiewirtschaftlich unsinnig und fordert den Bundestag auf, zusätzliche Bedingungen an die Zahlung zu knüpfen.

    Tagebau Kraftwerk Jaenschwalde
    Betreiber von Kohlekraftwerken bekommen nun Geld dafür, dass diese in eine Reserve überführt werden, obwohl sie stillgelegt werden sollten. Daran entzündet sich Kritik. (Foto: Hanno Böck; Lizenz: Gemeinfrei)

  • "Das Scheitern des Klimabeitrags für alte Kohlekraftwerke ist Sigmar Gabriels schlimmste Niederlage seit seinem Amtsantritt. Denn der Alternativvorschlag einer Abwrackprämie für Kohlekraftwerke ist ein Hohn: Er produziert weniger Klimaschutz zu höheren Kosten", erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Ergebnisse des gestrigen Koalitionstreffens zu Energiefragen.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Sieg für das Solarprojekt Tausendundeindach

    Unsere KSN-mit-Administratorin Cornelia Daniel-Gruber hat mit ihrem Projekt Tausendundeindach den Greenstart Wettbewerb zusammen mit zwei anderen Bewerbern gewonnen. Mit ihrem Projekt sollen 1001 Gewerbedächer mit Solar-Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden. Wie mir Conny mitteilte erwartet sie, dass die Gestehungskosten zur Errichtung der Anlagen in einer enorm attraktiven Höhe liegen.

    Cornelia Daniel Gruber
    Auf dem Foto: Cornelia Daniel-Gruber (© Bubu Dujmic)

  • In den kommenden Jahren ist beispielloser Waldeinschlag wahrscheinlich, wenn nicht gegengesteuert wird.

    Der Sektor Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) braucht eigene, anspruchsvolle Ziele zur Emissionsminderung, um das EU-Klimaziel für 2030 nicht zu gefährden. Werden seine Emissionen ohne Anpassung in die Bilanz des EU-Klima- und Energiepakets einbezogen, bestünde die Gefahr, dass die EU nur 35 statt 40 Prozent ihrer Emissionen bis zum Jahr 2030 reduziert. Dies könnte das Gesamtziel der EU um mehr als zehn Prozent verfehlen und ihren geplanten Treibhausgasminderungsbeitrag (Intended Nationally Determined Contributions, INDCs) insgesamt gefährden. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Fern und der International Federation of Organic Agricultural Movements (IFOAM).

    Hambacher Forst 30.03.2014 02
    Rodung zum Zwecke der Landnutzungsänderung im Hambacher Forst - hier soll Braunkohle abgebaut werden. (Foto: Andreas Magdanz; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Etwa ein Zehntel der globalen Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft könnte bis zur Mitte des Jahrhunderts allein auf die Verschwendung von Nahrungsmitteln zurückgehen, wie eine neue Studie zeigt. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung haben erstmals für Länder rund um den Erdball umfassend untersucht, mit welchen Nahrungsmittelverlusten zu rechnen ist, und welche Emissionen damit verbunden sind. Derzeit findet ein Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion nicht den Weg auf unsere Teller. Dieser Anteil wird noch drastisch ansteigen, wenn Schwellenländer wie China oder Indien den westlichen Ernährungsstil übernähmen, so zeigt die Analyse. Dass ein umsichtigerer Umgang mit Lebensmitteln zur Ernährungssicherheit beitragen kann, ist bekannt. Gleichzeitig könnte das jedoch auch helfen, gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Treasure trove of wasted food
    Weniger Lebensmittelverschwendung ist ein Beitrag zur Bekämpfung von Hunger, gleichzeitig vermindert dies durch die Verringerung von Treibhausgasen aber auch Klimafolgen. (Foto: Public Domain)

  • „Einen von Menschen gemachten Klimawandel gibt es nicht“. „Die Erneuerbaren Energien treiben die Energiepreise nach oben“. „Die Flüchtlinge nehmen uns die Arbeitsplätze weg“. „Die EEG Novellen seit 2012 haben für die PV Verbesserungen gebracht“. „Die deutschen Klimaziele müssen nicht angepasst werden, um die Pariser Ziele zu erreichen“. „Neue Kohlekraftwerke dienen dem Klimaschutz“. „Atomkraftwerke sind sicher“. „Erneuerbare Energien haben in Deutschland nichts zum Klimaschutz beigetragen“. „Windräder gefährden den Bestand von Vogelarten“. Alle diese Thesen und viele andere weit verbreitete, sind falsch und halten einem Faktencheck nicht stand. Dennoch findet man sie als gesetzte Meinung umfangreich im Internet, in den sozialen Medien, in den Kommentaren großer und kleiner Zeitungen, im Fernsehen und Rundfunk. Sie begründen politisches und unternehmerisches Handeln. Die Meinungsfreiheit als hohes und wichtiges Gut, deckt dies ab, egal ob die Thesen richtig oder falsch sind. Sie beeinflussen Wahlen und werden genau dafür gezielt benutzt.

    2015 Temperature
    Die Physik des menschengemachten Klimawandels ist keine Lüge, dennoch wird sie von Interessengruppen geleugnet (Foto: Public Domain)