#Klimaschutz

  • Kohledeal verteuert Klimaschutz

    Deutsche Umwelthilfe fordert wirtschaftliches und soziales Konzept für den Kohlekonsens – Kabinettsbeschluss belastet Stromkunden unnötig

    Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den gestern getroffenen Kabinettsbeschluss zur Subventionierung alter Braunkohlekraftwerke, die ohnehin stillgelegt worden wären. Mit der neu geschaffenen Kapazitätsreserve, in die einige der ältesten und schmutzigsten Kraftwerke verschoben werden, wählt die Bundesregierung den teuersten Weg, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Darüber hinaus hält die DUH diese Lösung für energiewirtschaftlich unsinnig und fordert den Bundestag auf, zusätzliche Bedingungen an die Zahlung zu knüpfen.

    Tagebau Kraftwerk Jaenschwalde
    Betreiber von Kohlekraftwerken bekommen nun Geld dafür, dass diese in eine Reserve überführt werden, obwohl sie stillgelegt werden sollten. Daran entzündet sich Kritik. (Foto: Hanno Böck; Lizenz: Gemeinfrei)

  • Kohlrabenschwarzer Deal

    "Das Scheitern des Klimabeitrags für alte Kohlekraftwerke ist Sigmar Gabriels schlimmste Niederlage seit seinem Amtsantritt. Denn der Alternativvorschlag einer Abwrackprämie für Kohlekraftwerke ist ein Hohn: Er produziert weniger Klimaschutz zu höheren Kosten", erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Ergebnisse des gestrigen Koalitionstreffens zu Energiefragen.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • KSN gratuliert Conny

    Sieg für das Solarprojekt Tausendundeindach

    Unsere KSN-mit-Administratorin Cornelia Daniel-Gruber hat mit ihrem Projekt Tausendundeindach den Greenstart Wettbewerb zusammen mit zwei anderen Bewerbern gewonnen. Mit ihrem Projekt sollen 1001 Gewerbedächer mit Solar-Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden. Wie mir Conny mitteilte erwartet sie, dass die Gestehungskosten zur Errichtung der Anlagen in einer enorm attraktiven Höhe liegen.

    Cornelia Daniel Gruber
    Auf dem Foto: Cornelia Daniel-Gruber (© Bubu Dujmic)

  • Land- und Waldnutzung kann EU-Klimaziel gefährden

    In den kommenden Jahren ist beispielloser Waldeinschlag wahrscheinlich, wenn nicht gegengesteuert wird.

    Der Sektor Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) braucht eigene, anspruchsvolle Ziele zur Emissionsminderung, um das EU-Klimaziel für 2030 nicht zu gefährden. Werden seine Emissionen ohne Anpassung in die Bilanz des EU-Klima- und Energiepakets einbezogen, bestünde die Gefahr, dass die EU nur 35 statt 40 Prozent ihrer Emissionen bis zum Jahr 2030 reduziert. Dies könnte das Gesamtziel der EU um mehr als zehn Prozent verfehlen und ihren geplanten Treibhausgasminderungsbeitrag (Intended Nationally Determined Contributions, INDCs) insgesamt gefährden. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Fern und der International Federation of Organic Agricultural Movements (IFOAM).

    Hambacher Forst 30.03.2014 02
    Rodung zum Zwecke der Landnutzungsänderung im Hambacher Forst - hier soll Braunkohle abgebaut werden. (Foto: Andreas Magdanz; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Lebensmittelverschwendung vermeiden heißt Klimafolgen mindern

    Etwa ein Zehntel der globalen Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft könnte bis zur Mitte des Jahrhunderts allein auf die Verschwendung von Nahrungsmitteln zurückgehen, wie eine neue Studie zeigt. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung haben erstmals für Länder rund um den Erdball umfassend untersucht, mit welchen Nahrungsmittelverlusten zu rechnen ist, und welche Emissionen damit verbunden sind. Derzeit findet ein Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion nicht den Weg auf unsere Teller. Dieser Anteil wird noch drastisch ansteigen, wenn Schwellenländer wie China oder Indien den westlichen Ernährungsstil übernähmen, so zeigt die Analyse. Dass ein umsichtigerer Umgang mit Lebensmitteln zur Ernährungssicherheit beitragen kann, ist bekannt. Gleichzeitig könnte das jedoch auch helfen, gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Treasure trove of wasted food
    Weniger Lebensmittelverschwendung ist ein Beitrag zur Bekämpfung von Hunger, gleichzeitig vermindert dies durch die Verringerung von Treibhausgasen aber auch Klimafolgen. (Foto: Public Domain)

  • Lügen haben ungestrafte Hochkonjunktur

    „Einen von Menschen gemachten Klimawandel gibt es nicht“. „Die Erneuerbaren Energien treiben die Energiepreise nach oben“. „Die Flüchtlinge nehmen uns die Arbeitsplätze weg“. „Die EEG Novellen seit 2012 haben für die PV Verbesserungen gebracht“. „Die deutschen Klimaziele müssen nicht angepasst werden, um die Pariser Ziele zu erreichen“. „Neue Kohlekraftwerke dienen dem Klimaschutz“. „Atomkraftwerke sind sicher“. „Erneuerbare Energien haben in Deutschland nichts zum Klimaschutz beigetragen“. „Windräder gefährden den Bestand von Vogelarten“. Alle diese Thesen und viele andere weit verbreitete, sind falsch und halten einem Faktencheck nicht stand. Dennoch findet man sie als gesetzte Meinung umfangreich im Internet, in den sozialen Medien, in den Kommentaren großer und kleiner Zeitungen, im Fernsehen und Rundfunk. Sie begründen politisches und unternehmerisches Handeln. Die Meinungsfreiheit als hohes und wichtiges Gut, deckt dies ab, egal ob die Thesen richtig oder falsch sind. Sie beeinflussen Wahlen und werden genau dafür gezielt benutzt.

    2015 Temperature
    Die Physik des menschengemachten Klimawandels ist keine Lüge, dennoch wird sie von Interessengruppen geleugnet (Foto: Public Domain)

  • Marilyn Heib

    Aktive des Klimaschutz-Netzes

    Das Klimaschutz-Netz (KSN) möchte ein Netzwerk für alle Menschen sein, die sich für den Klimaschutz engagieren. Während viele Webseiten vor allem ihre eigenen Projekte im Auge haben, will KSN besonders die der Anderen vorstellen. Wir wollen "Das Netz" für den Klimaschutz sein, das Verbindende betonen und zu gemeinsamem Handeln ermuntern. Darum kommen unsere Aktiven auch aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und darum sind die Administratorinnen und Administratoren, die hinter den Kulissen wirken, sehr unterschiedlich in ihrem Denken und Handeln. Aber wer sind die Menschen, die Tag für Tag diese Arbeit machen ohne dafür Geld zu bekommen? Wir stellen nun wieder einen von uns vor, damit deutlich wird, wer hinter dem Klimaschutz-Netz steht. Es folgt ein Interview mit Marilyn Heib.

    Marilyn
    (Foto: © Marilyn Heib)

  • Marilyn Heib

  • Mehr Mittel für #Klimaschutz in Entwicklungsländern

    Deutschland, Großbritannien, Dänemark und die Europäische Kommission stellen weitere Mittel zur Minderung von Treibhausgasemissionen in Entwicklungs- und Schwellenländern zur Verfügung. Das Bundesumweltministerium, das britische Ministerium für Energie und Klimawandel, das dänische Ministerium für Klima, Energie und Bau und die Europäische Kommission rufen dazu auf, neue Projektvorschläge für die Finanzierung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern einzureichen. Dafür stehen beim 3. Wettbewerb rund 85 Millionen Euro zur Verfügung. Projektvorschläge können bis zum 15. Juli 2015 eingereicht werden.

    Darling South Africa wind turbines
    Windpark in Südafrika (Foto: Kalle Pihlajasaari; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Merkel verkohlt Gabriel und das Klima

    „Sigmar Gabriel steht vor einem Scherbenhaufen. Während Angela Merkel sich vor den Kameras als Klimakanzlerin inszeniert, lässt sie den Vizekanzler vor den Energiekonzernchefs kläglich versagen. Nach dem Motto: ‚Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern‘, zeigt Merkel nun wo ihr Herz wirklich schlägt: auf der Seite der Konzerne, die mit Kohlestrom tüchtig Geld verdienen“, kommentiert Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, das absehbare Scheitern des Klimabeitrags alter Braunkohlekraftwerke.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Messung der Treibhausgase

    Neuer Laser überwacht Klimawandel noch genauer

    Radiokarbon in Atmosphäre mit extrem hoher Genauigkeit bestimmbar

    Florenz (pte001/05.01.2015/06:00) - Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto Nazionale di Ottica hat ein innovatives Verfahren zur Überwachung des Klimawandels entwickelt. Mithilfe einer neuartigen Laser-Technologie lassen sich die in der Erdatmosphäre enthaltenen Kohlenoxide mit bisher ungekannter Messgenauigkeit bestimmen.

    Lunar Corona
    Blick in den Himmel: Atmosphäre analysierbar (Foto: Wing-Chi Poon; Lizenz: CC-BY-SA-2.5)

  • Mit Smergy das Klima schützen

    Europakampagne Smergy

    Es gibt viele Arten das Klima zu schützen: Bewusster Konsum, der Verzicht auf ein Auto oder die Heizung ein paar Grad herunter zu regeln. Die von der Europäischen Kommission geförderte Kampagne Smergy (www.be-smergy.de) hat sich auf den Klimaschutz in den eigenen vier Wänden spezialisiert.

    Smergy Titel 1
    (Grafik: © SMERGY)

  • Nach Pariser Klimavertrag buckelt GroKo weiter vor Wirtschaftslobby

    Auch 100 Tage nach dem Klimaabkommen von Paris sind bei der Bundesregierung keine Anzeichen zu erkennen, dass Deutschland als größter Klimasünder in der Europäischen Union neue und angemessene Anstrengungen unternimmt, das völkerrechtlich verbindliche Ziel, die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius - möglichst auf 1,5 Grad - zu begrenzen. Stattdessen wackeln die nationalen Klimaschutzziele, und auch in Brüssel setzt sich das sonst so durchsetzungsstarke Berlin nicht für eine notwendige Verschärfung der viel zu schwachen EU-Klimaziele ein“, erklärt Eva Bulling-Schröter, klima- und energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den 21. März, an dem 100 Tage nach dem Abkommen vergangen sind.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Nachhaltiges #Bauen

    Wann ist ein Haus ein Ökohaus?

    Umweltfreundliches Bauen, Energiesparhaus, Massivhaus oder Ökohaus – auf dem Immobilienmarkt werden Wohngebäude mit wohlklingenden Begriffen beworben, die sich klaren Kriterien entziehen. Wie lässt sich das Ökohaus definieren?


    Frankfurt Bockenheim Ökohaus, Kasseler Straße (Foto: Public Domain)

  • Nachhaltigkeitsrat stellt Petition zur Diskussion

    Ökologische Mehrwertsteuer wäre wettbewerbsfreundlich und EU-weit möglich

    Bio-Lebensmittel, öko-fair erzeugte und gehandelte Kleidung, Ökostrom und damit fahrende Züge, aber auch besonders energiesparende Haushaltsgeräte – all dies belastet die Umwelt weit weniger als konventionelle Produkte und Dienstleistungen. Die von Frithjof Rittberger initiierte Petition sieht vor, den für Produkte der Daseinsvorsorge verminderten Mehrwertsteuersatz für solche nachhaltigen Produkte zu reservieren und Umweltbelastendes nicht länger steuerlich zu subventionieren.

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    (Grafik: Pixabay.com)

  • Neuer Global Trends Report

    Weltweite Investitionen in Erneuerbare Energien stark gestiegen

    Die weltweiten Investitionen in Erneuerbare Energien sind um 17 Prozent auf 270 Milliarden US-Dollar gestiegen. Vor allem Solaranlagen in China und Japan sowie Rekordinvestitionen in Offshore-Windprojekte in Europa treiben die Investitionen an. Deutschland verzeichnet nur einen geringen Anstieg der Investitionen und kann aus den frühen Erfolgen bisher keine nachhaltige Führungsrolle entwickeln.

    Solaranlagen
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Neuer Report der Europäischen #Umwelt Agentur

    Vierhundertvierzigtausend zusätzliche Todesfälle durch Feinstaub und Lärm in Europa - pro Jahr

    Liest man die Presseerklärung der Europäischen Umweltagentur (EUA), zu ihrem neuen Umweltbericht, ist man zunächst geneigt zu glauben, dass alles gut läuft, denn am Anfang werden Erfolge gewürdigt. Aber schon bald darauf entsteht beim Leser der Eindruck, dass mit einem dicken Honigquast den Kommissaren und Staatsregierungen Honig um den Mund geschmiert wird. Vom Umweltbundesamt kennen wir das anders, das ist da wesentlich unverblümter. Die EUA bezieht sich besonders auf den Wohlstand der Nationen, statt auf die Umwelt und Gesundheit der Menschen. Ist es sehr abwegig anzunehmen, dass dies geschieht, weil Umwelt und Gesundheit einen niedrigen Stellenwert in der EU hat und Wachstum und Wohlstand einen viel höheren? Am Ende kommt aber auch die EUA nicht umhin die Probleme zu beschreiben, die immer noch immens sind. Aber lesen Sie selbst. Es folgt der Text der Europäischen Umweltagentur, der vor zwei Tagen veröffentlicht wurde:

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    (Grafik © EEA, Keith Arkins, Alexander Goranov)

  • Neues Netzwerk für Nachhaltigkeit geht an die Arbeit

    Rengy4all ist ein virtuelles Netzwerk für den Wissensaustausch und die Förderung innovativer und nachhaltiger Projekte. Zentral steht dabei der Aspekt der Demokratie: Rengy4all will eine Community schaffen, die aktiv in die Gestaltung der Stiftung eingebunden ist und sich parallel an der Entscheidungsfindung beteiligt. Dazu gehört beispielsweise die Frage, welche wohltätigen Projekte und Ideen unterstützt werden sollen und auf welche Weise. rengy4all bedeutet gemeinschaftliches Arbeiten, d.h. kollektiver Einsatz für ein spannendes und zukunftsweisendes Projekt. Dabei dreht sich alles um das Thema Nachhaltigkeit - mit speziellem Blick auf erneuerbare Energien und Wassermanagement.

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    (Grafik: © rengy4all)

  • Nobelpreisträger rufen zum Klimaschutz auf

    Anlässlich des Abschlusstags der 65. Lindauer Nobelpreisträgertagung präsentierten und unterzeichneten am heutigen Freitag, den 3. Juli auf der Bodenseeinsel Mainau über 30 Nobelpreisträger eine Deklaration zum Klimawandel. In dieser „Mainauer Deklaration 2015“ heißt es, „dass die Nationen der Welt die Chance der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 nutzen und entschlossen handeln müssen, um die künftigen Emissionen weltweit zu begrenzen“. Anlässlich der 21. UN-Klimakonferenz soll eine neue internationale Klimaschutz-Vereinbarung in Nachfolge des Kyoto-Protokolls verabschiedet werden.

    Nobelpreisträger
    (Foto: © Lindau Nobel Laureate Meetings)

  • Nobelpreisträgersymposium zum Klimawandel

    Städte können am effektivsten zum Klimaschutz beitragen

    Nobelpreisträger aus aller Welt und aus vielen verschiedenen Fachrichtungen versammelten sich diese Woche in Hong Kong, um die Debatte über den Klimawandel auf eine neue Ebene zu heben. Zum ersten Mal trafen sie sich in Asien zu einem solchen Symposium. „4C: Changing Climate, Changing Cities“ lautet der Titel – denn um vier Grad Celsius, kurz 4C, kann die Erde sich bis Ende des Jahrhunderts aufheizen, wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen nicht stark verringern. Und vor allem in den Städten werde sich entscheiden, ob wir dem Klimawandel wirksam entgegen treten können, so die Nobelpreisträger in ihrem Abschluss-Memorandum.

    Victoria Harbour skyscrapersErstmals findet das Nobel Cause Symposium in Hong Kong statt. (Foto: Gemeinfrei)