#Klimaschutz

  • Der Aufstieg der Alternativenergien ist nun nicht mehr aufzuhalten

    Wind- und Solarenergieanlagen liegen, weltweit betrachtet, erstmals beim Bau von Anlagen zur Energieerzeugung vor den Kohle-, Öl-, Gas- und Atomkraftwerken

    Die englischsprachige Webseite Bloomberg-Business berichtete vor wenigen Tagen, dass beginnend im Jahr 2013 mehr neue Leistung zur Erzeugung Erneuerbarer Energien installiert wurde, als Leistung aus Kohle-, Öl- und Gaskraftwerken. So standen damals 143 Gigawatt Zubau bei den regenerativen Energien einer Neuerrichtung von 141 Gigawatt von fossilen Kraftwerken gegenüber. Dieser Trend sei unumkehrbar und von nun an würden die Erneuerbaren ihren Vorsprung kontinuierlich weiter ausbauen, so der Branchendienst.

    Solarzellen auf Scheunendächern
    Solarzellen auf Scheunendächern haben mit zum Sieg der Erneuerbaren beigetragen (Foto: Udo Schuldt)

  • Etwa 15.700 Euro, der Wert eines Kleinwagens, entgehen einer Bäckerei in einer Woche, weil Brot und Backwaren unverkauft in den Regalen liegen bleiben

    2,7 Tonnen, die dann in Tafeln, als Tierfutter, in Biogasanlagen oder im Müll enden. Das sind Zahlen aus einem zweijährigen Forschungsprojekt der Fachhochschule Münster, das zum Ziel hatte, die Verschwendung von Brot und Backwaren zu reduzieren. Sechs Bäckereien aus Nordrhein-Westfalen hatten sich an dem Projekt beteiligt, das nun bei einem Treffen mit Praxispartnern und Vertretern aus dem NRW-Ministerium für Verbraucherschutz abgeschlossen wurde.

    Brot
    Etwa 2,7 Tonnen Brot und Backwaren bleiben in der Woche in einer Bäckerei unverkauft liegen. Wie diese Mengen reduziert werden können, hat ein Forschungsprojekt an der FH Münster untersucht. (Foto: © FH Münster/Fachbereich Oecotrophologie – Facility Management)

     

  • 2014 Jahr der Rekorde

    »Die Windenergie ist auf dem Vormarsch. Weltweit wurde 2014 mit über 51 GW so viel Windleistung installiert wie nie zuvor. Bereits 3 % des weltweiten Stromverbrauchs werden aus Windenergie gedeckt. In Deutschland konnten 2014 nach dem Rekordzubau von 5188 MW sogar 9,7 % des Bruttostromverbrauchs aus Windenergie bereitgestellt werden« fasst Dr. Kurt Rohrig, Herausgeber des neu erschienenen »Windenergie Report Deutschland 2014« des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel, die Bedeutung der Windenergie zusammen.

    Anlagenzubau nach Leistungsklassen
    (Grafik: © Fraunhofer IWES)

  • 50.000 fordern den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Bauern und Verbraucher gehen vereint für eine Agrarwende auf die Straße

    Berlin: In Berlin gingen gestern zum fünften Mal Bäuerinnen und Bauern, Imkerinnen und Imker zusammen mit Verbraucherinnen und Verbrauchern für eine grundlegend andere Agrarpolitik auf die Straße. Das Bündnis forderte von der Bundesregierung eine klare Absage an das EU-USA-Handelsabkommen TTIP, einen wirksamen gesetzlichen Schutz der Land- und Lebensmittelwirtschaft vor der Gentechnik sowie den sofortigen Stopp des weiteren Ausbaus von Mega-Ställen. Der Demonstrationszug mit rund 50.000 Teilnehmern vom Potsdamer Platz zum Bundeskanzleramt wurde von einem Fahrzeugkonvoi mit mehr als 90 Traktoren angeführt.

    Satt Demo BUND
    (Foto: © BUND)

  • Schäden durch Extremereignisse wie Überflutungen spielen eine noch größere Rolle als der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg selbst, wenn es um die Kosten des Klimawandels in Küstenregionen geht. Doch obwohl der zu erwartende zukünftige Meerespiegelanstieg mittlerweile recht gut verstanden ist, gab es bislang kaum Fortschritte bei den damit verbundenen Kostenabschätzungen für die nächsten Jahrzehnte. Ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat nun eine Methode entwickelt, mit der sich finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel bestimmen lassen. Erstmals zeigen die Forscher, dass die Schadenskosten stets schneller steigen als der Meeresspiegel selbst.

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    Sturmflut in Bremerhaven in 2007 (Foto: Gemeinfrei)

  • terre des hommes fordert Rechtssicherheit für Mädchen vor Zwangsverheiratung

    Osnabrück. Wirtschaftliche Not ist weltweit eine der Hauptursachen für die Verheiratung von minderjährigen Mädchen. Laut den Ergebnissen einer terre des hommes-Studie liegt der Anteil von unter 18-jährigen verheirateten Mädchen in den am wenigsten entwickelten Ländern bei rund 50 Prozent, in den westafrikanischen Ländern Niger und im Tschad werden rund drei Viertel aller Mädchen noch als Kinder verheiratet. Mehr als die Hälfte der zwangsverheirateten Mädchen entstammen dem ärmsten Fünftel der Bevölkerung, bei dem wohlhabendsten Fünftel der Bevölkerung liegt die Rate zwangsverheirateter Mädchen bei vergleichsweise niedrigen 16 Prozent.

    Zwangsverheiratung
    Mädchen brauchen Unterstützung gegen die Gefahr der Zwangsverheiratung (Foto: © terre des hommes)

  • Greenpeace-Umfrage zeigt hohe Erwartung auch bei CDU-Wählern

    Hamburg. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen erwartet von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stärkeren Einsatz beim Ausstieg aus der Kohle. 69 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace beantworteten folgende Frage mit Ja: „Soll sich Bundeskanzlerin Merkel aktiver für den Kohleausstieg in Deutschland einsetzen?“.Auch in Merkels eigener Partei liegt die Zustimmung mit 66 Prozent hoch, unter SPD-Wählern sogar noch etwas höher (77 Prozent).

    Tagebau Kraftwerk Jaenschwalde
    Aussteigen! (Foto: Hanno Böck; Lizenz: Gemeinfrei)