#Klimaschutz

  • Knapp vier Fünftel der in Deutschland Lebenden sind überzeugt: Klimawandel findet bereits statt

    Rund 78 Prozent der Deutschen sind davon überzeugt, dass der Klimawandel bereits stattfindet. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Kassel. Weitere zwölf Prozent erwarten einen Klimawandel in der Zukunft. Diese Zahlen sind zwar deutlich höher als in den USA, aber niedriger als in China.

    Trockenheit im August
    Trockenheit im August 2015 - das Annafließ bei Straußberg ist seit Wochen ausgetrocknet (Foto: Molgreen; Lizenz: CC-BY-SA-4.0)

  • Experteneinschätzung zu versteckten Risiken und Chancen, der EU-Szenarien, zum 55%-Ziel 2030

    Wenn die Europäische Union ab Donnerstag über ein ehrgeizigeres EU-Klimaziel 2030 auf dem Weg zur Klimaneutralität 2050 entscheidet, geht es dabei um mehr als um eine bloße Willensbekundung zu größeren politischen Anstrengungen. Die Zielsetzung überformt auch die deutsche Klimapolitik. Expertinnen und Experten des Kopernikus-Projekts Ariadne zur Energiewende haben jetzt zentrale Szenarien der EU-Kommission durchleuchtet. Setzt die EU weiter auf einen bunten Mix von Instrumenten ohne klares Konzept für deren Zusammenspiel, läuft sie Gefahr, an ihren neuen Zielen zu scheitern, zeigt die Analyse.

    Charles MICHEL President of the European Council
    Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates. Am 10 und 11. Dezember befasst sich dieser Rat der europäischen Regierungschefs mit den Klimaschutz-Zielen der EU (Foto: © Europäische Union)
  • Die Fridays-for-Future-Bewegung hat die Debatte über den Klimawandel geprägt – in Deutschland und weltweit. InnoSÜD-Wissenschaftler der Hochschulen Biberach und Neu-Ulm haben die Protestbewegung in Deutschland nun in einer Studie genauer untersucht. Wer engagiert sich in der Bewegung und was treibt die Aktivist*innen an? Was sind sie selbst bereit für den Klimaschutz aufzubringen? Und: Wie wirkt sich das auf ihr Verhältnis zur Politik aus? Dazu hat das Forscherteam von April bis Juni 2020 bundesweit über 750 Aktive in der Fridays-for-Future-Bewegung befragt. Es ist eine der ersten und die bislang größte Studie zum Thema in Deutschland.

    Fridays for Future
    Fridays for Future Demonstration in Hamburg (Foto: Udo Schuldt)
  •  

    Bitte vor dem Ansehen des Films lesen:

    Zunächst ein Tipp wenn Ihnen das alles zu schnell geht, klicken Sie einfach auf das Videofeld, dann stoppt der Film und Sie können sich einen Überblick verschaffen. Erneutes Klicken lässt ihn dann wieder laufen.

    In der Mitte, in dem hellbraunen Feld, wird die Jahreszahl angegeben. Auf der Weltkarte sieht man die Posititon der Meßstellen, die auch auf der linken, horizontalen Achse, anhand der Breitengrade, zu sehen sind. Auf der linken und rechten senkrechten Achse ist die CO2-Konzentration der Atmosphäre skaliert. Im Verlauf des Films sieht man gut, wie die Zahl der Meßstellen zunimmt und wie die Atmosphärenkonzentration des CO2 ansteigt. Das ständige Auf und Ab der Linie wird durch die jahreszeitliche Veränderung der CO2 Aufnahme der Pflanzen verursacht (im Frühjahr und Sommer nehmen die Pflanzen CO2 für das Blattwachstum auf, im Herbst und Winter geben sie durch den Laubabwurf Kohlenstoff ab, beim Kompostieren der Blätter entsteht CO2). Man sieht auch sehr gut, dass diese jahreszeitlichen Schwankungen des CO2-Gehaltes besonders auf der Nordhalbkugel auftreten, während der Meßpunkt am Südpol, das ist der blaue Punkt, ohne große Ausschläge steigt. Die rechte, rote Kurve zeigt den Meßwert von Mauna Loa, die blaue Kurve, innerhalb der roten, den Meßwert vom Südpol. Auf der rechten Horizontalen darunter sind die Jahreszahlen aufgetragen. Auch hier sieht man die jahreszeitlichen Schwankungen des CO2-Gehaltes

  • Ein Beitrag den man gesehen haben muss:

  • Deutsche Umwelthilfe fordert für Berlin modellhafte Einführung einer 20 Cent Abgabe auf "Coffee to go"-Becher

    Mehrere Milliarden Wegwerfbecher vermüllen jedes Jahr unsere Landschaft – Wachsende Becherflut muss gestoppt werden – Lenkungsabgabe in Berlin hätte bundesweite Signalwirkung – Einführung eines Mehrwegbechersystems würde durch die Abgabe stimuliert

    Um deutsche Städte von Müllbergen aus weggeworfenen Coffee to go-Bechern zu befreien, fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Einführung einer Abgabe in Höhe von 20 Cent je Becher. Dies ist notwendig, weil eine Flut von jährlich mehr als 2,8 Milliarden Coffee to go-Bechern den öffentlichen Raum erheblich verschmutzt, unnötig Abfälle hervorbringt und wertvolle Ressourcen vergeudet. Die Zahl der Verbraucher, die besonders häufig oder gelegentlich zu Coffee to go-Bechern greift, liegt inzwischen bei 70 Prozent. Jedes Jahr fallen in Deutschland mehr als 28.000 Tonnen der Coffee to go-Becher als Abfall an. Allein in der Bundeshauptstadt Berlin werden täglich mehr als 325.000 Pappbecher verbraucht. Damit sich das schnell und dauerhaft ändert sind ökonomische Anreizinstrumente, wie die Einführung einer Abgabe, dringend notwendig.

    Coffee to go
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Brot für die Welt setzt sich für nachhaltiges und faires Reisen ein

    Berlin. Nie zuvor reisten so viele Menschen, und der Tourismus ist einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige weltweit. Zum Start der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin (9.-13.03.2016) kritisierte Brot für die Welt, dass breite Teile der Bevölkerung in armen Zielländern davon nichts haben. „Der Tourismus erfüllt sein Versprechen, armen Ländern mehr Entwicklung und Wohlstand zu bringen, nicht“, sagt Antje Monshausen, Tourismusexpertin des evangelischen Hilfswerks, „die Gleichung ‚Mehr Tourismus – mehr Entwicklung‘ geht nicht auf.“

    Ein Blick auf die nordafrikanischen Staaten macht das deutlich: Jahrelang haben ihre Eliten einträglich vom Tourismus gelebt und mit ihm ihre eigene Machtbasis gestärkt. Die Bevölkerung hatte nicht viel davon, wie die Hungeraufstände beispielsweise in Ägypten selbst in den Boomjahren des Tourismus zeigen. Inzwischen ist die wirtschaftliche Situation noch schwieriger geworden, die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch, gesellschaftliche Spannungen treten offen zu Tage. Antje Monshausen: „Es wäre allerdings naiv zu glauben, dass allein der Tourismus sich wieder erholen müsste und damit alle Probleme gelöst wären.“

    Passengers prepared to board an aircraft at Kismayo AirportFluggäste auf dem Kismayo Flughafen in Somalia (Foto: Gemeinfrei)

  • "Für Kapitalismus-Gläubige rund um den Globus geht ein Gespenst im Papst-Gewand um. Im Gegensatz zu seinem deutschen Vorgänger Benedikt, der einer ungerechten Welt einen moralischen Anstrich verpassen wollte, spricht Papst Franziskus klare Worte: der globalisierte Kapitalismus steckt in der Krise, eine allein profitorientierte Marktwirtschaft bringt neben Wachstum mehr Gewalt und Kriege, mehr soziale Ungleichheit, mehr Umweltzerstörung und verstärkten Klimawandel", kommentiert Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die erste Umwelt-Enzyklika in der Geschichte des Vatikan.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter) 

  • Studien zum Stoffwechsel der Gesellschaft

    Nur mit einer umfassenden Veränderung unserer bebauten Umwelt – Städte, Verkehrssysteme, Stromerzeugung – kann dauerhaft ein Wandel zur Nachhaltigkeit erreicht werden. Das ist eines der Ergebnisse eines ganzen Bündels von Studien, die jetzt als Sonderteil in den Proceedings of the National Academy of Sciences erschienen sind und vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) koordiniert wurden. Die Themen reichen dabei von den Effekten der Verstädterung bis zur materiellen Basis moderner Gesellschaften; es ist Grundlagenforschung für Entscheidungsträger.
     
    Autobahn
    Erst einmal gebaute Infrastruktur bestimmt den Ausstoß von Treibhausgasen über Jahrzehnte, wie dieses Foto aus dem Jahr 1988 deutlich macht. (Foto: Public Domain)
  • EcoTopTen informiert und empfiehlt

    Was sollte man beim Kauf eines Elektrofahrrads beachten? Worin unterscheiden sie sich und welches Fahrrad passt am besten? Verbraucherinnen und Verbraucher können sich auf der Internetplattform für ökologische Spitzenprodukte des Öko-Instituts umfassend über Elektrofahrräder informieren und finden dort unabhängige Kaufempfehlungen. 52 Pedelecs von zehn verschiedenen Herstellern erfüllen strenge Mindestkriterien an Sicherheit, Bequemlichkeit und Qualität.

    Pedelec2
    Pedelec ist ein Fahrrad mit einem elektrischen Hilfsmotor (Foto: Stahlkocher; Lizenz: CC-BY-SA-3.0BY-SA-3.0)

  • Klimawandel: Jährlich bis zu 41 Milliarden US-Dollar Verluste bei den weltweiten Fischfängen

    Infoplattform "klimafakten.de" zu Auswirkungen des Klimawandels um Fischereiaspekte ergänzt

    Schon bei einer Erwärmung um 2 °C über das vorindustrielle Niveau bis 2050 ist mit jährlichen Gesamtverlusten bei den weltweiten Fischfängen im Wert von 17 bis 41 Milliarden US-Dollar zu rechnen. Das geht aus dem letzten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC; Intergovernmental Panel on Climate Change) hervor. Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine Erwärmung von 2 °C kaum mehr zu vermeiden ist, auch wenn die globalen Emissionen von Treibhausgasen in wenigen Jahren völlig eingestellt würden.

    Broschuere
    Titelseite der Broschüre (Grafik: © Herausgeber)

  • Implosion der fossilen Industrien und explosive Entwicklung der Erneuerbaren kann Paris zum Erfolg machen

    Das Klimaziel von Paris ist ein Triumph des Realismus - ganz entgegen mancher Kritik, es sei wirklichkeitsfremd. Erstens, so erklärt jetzt ein Wissenschaftler-Team, ist es notwendig, den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius zu halten, weil bei ungebremstem Klimawandel enorme Risiken auf die Menschheit zukommen. Zum ersten Mal zeigen die Forscher in einem Diagramm, bei welcher Erwärmung welche Elemente des Erdsystems kippen könnten. Zweitens ist die Umsetzung des Pariser Klimaziels machbar, durch eine technologische Explosion der erneuerbaren Energiesysteme und anderer Innovationen, und die Implosion der fossilen Industrien. Drittens ist das Klimaziel einfach genug, um weltweit politisch etwas in Bewegung zu bringen.
     
    Klimarisiken PIK

    Kipp-Elemente im Kontext der Entwicklung der globalen Mitteltemperatur. (Abb. 1 aus Schellnhuber et al, 2016 ©)

  • VDMA/BWE: Windenergie an Land 2014: Rekordzubau von 4.750 Megawatt in Deutschland

    Flächenbereitstellung und Sondereffekte der Vorjahre sind Gründe für das Ausbauvolumen. Höchstwerte auch bei Abbau und Ersatz-Anlagengeschäft. Gute Positionierung der deutschen Windindustrie auf stark gewachsenem Weltmarkt. Verlässlicher politischer Rahmen für kontinuierlichen Ausbau zum Erreichen der Ziele der Bundesregierung erforderlich.

    Windpark in Niedersachsen
    Windpark in Niedersachsen (Foto: Martina Nolte; Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de

  • Nachdem Anfang des Sommers der Stilllegungspfad für die deutschen Braunkohlekraftwerke beschlossen wurde, stehen nun die ersten stillzulegenden Steinkohlekraftwerke fest. Im Rahmen einer Ausschreibung, durch die Bundesnetzagentur, wurden 11 Kraftwerke ausgewählt. Diese Anlagen dürfen ab 1. Januar 2020 insgesamt 4,788 Gigawatt an Kraftwerksleistung nicht mehr neu vermarkten.

    Kohlekraftwerke
    (Grafik: © Bundesnetzagentur)
  • Dass die EU mit einem konkreten Mandat für ein globales CO2-Minderungsziel zu den UN-Klimaverhandlungen nach Paris fährt ist ein gutes Zeichen. Doch läuft das Verhandlungsziel auf einen völkerrechtlichen Wackelpudding hinaus. Das von der EU gemeldete freiwillige Reduktionsziel von 40 Prozent weniger CO2 bis 2030 im Vergleich zu 1990 ist in Wirklichkeit nicht mehr als unambitioniertes Business-as-Usual. Als drittgrößter Klimasünder der Erde und als Gastgeber der Klimakonferenz muss aus Europa mehr kommen.

    Eifelturm
    (Foto: Public Domain)

  • Am 6. Mai startete die Europäische Bürgerinitiative (EBI) “Klimawandel schnell, fair und effektiv stoppen”. Durch die Initiative wird vorgeschlagen, dass die EU Kommission eine europaweite CO2-Bepreisung einführt, die aus CO2-Abgabe und Dividende besteht (im englischen als Carbon Fee and Dividend oder CFD bekannt). Die Initiative wurde von der EU Kommission Anfang des Monats offiziell registriert.

    Die Organisatoren der Initiative haben nun ein Jahr bis zum 6. Mai 2020 Zeit, um 1 Million Unterschriften zu sammeln, damit sich die EU-Kommission mit dem Vorschlag befassen muss. 

    Natur- und Wirtschaftswissenschaftler sind sich einig: Verschmutzer bezahlen lassen und Haushalte mit dem Gewinn unterstützen – diese Rechnung geht auf! Ein stetiger Anstieg der Preise für fossile Brennstoffe wird zur Reduzierung der Verschmutzung führen, da Unternehmen und Privathaushalte sauberere und billigere Alternativen wählen werden. Die Einnahmen werden den Bürgerinnen und Bürgern z. B. monatlich als Dividende ausgezahlt. Die meisten Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen werden dadurch besser gestellt. 

    ECI-Logo

  • Unternehmen und Zivilgesellschaft fordern Vorrang für Energieeffizienz

    Berlin. Der Vizepräsident der EU-Kommission Maroš Sefčovič warb kürzlich für eine verstärkte Integration und Koordination der EU-Mitgliedstaaten im Bereich Energiepolitik. Daher appellieren Umweltverbände und Unternehmen an EU-Kommission und Bundesregierung, den Energieunionsprozess zu nutzen, um eine europäische Energiewende ehrgeizig voranzutreiben. Das bedeutet, zuerst vorhandene Energiesparpotenziale voll auszuschöpfen, bevor in neue Infrastruktur investiert wird. Gleichzeitig darf die EU den erfolgreichen Ausbau erneuerbarer Energien nicht ausbremsen.

    Gebäudesanierung
    Auch Altbauten können zu Passivhäusern werden, wie diese Häuser aus Hamburg, Marienthaler Str., am 31.8.2011 (Foto: Udo Schuldt)
  • 60 Prozent weniger Klimagase bis 2030 sind möglich

    UBA: Schnelle Reform des EU-Emissionshandels und mehr Dekarbonisierung bei Gebäuden und Verkehr nötig

    Das Umweltbundesamt (UBA) hält es für möglich, die Klimaemissionen in der EU bis 2030 um mindestens 60 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Zentral ist dabei eine schnelle Reform des EU-Emissionshandels: „Der Emissionshandel gehört zu den effizientesten EU-Klimaschutzinstrumenten. Ein Großteil der bis 2030 erforderlichen Emissionsminderungen kann und sollte durch ihn erfolgen. Gleichzeitig sind jedoch größere Emissionsminderungen in den Sektoren Gebäude und Verkehr erforderlich, die nicht vom EU-Emissionshandel erfasst werden.“ sagte UBA-Präsident Dirk Messner. Die Europäische Kommission hatte im September 2020 vorgeschlagen, die Klima-Emissionen der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Bis Mitte 2021 will die EU-Kommission die dafür nötigen Umsetzungs-Instrumente vorschlagen. In einem neuen Diskussionsbeitrag stellt das UBA mehrere Optionen vor, wie sich EU-weit sogar mindestens 60 Prozent Minderung bis 2030 umsetzen lassen. Sie betreffen sowohl den EU-Emissionshandel als auch Bereiche, die nicht vom EU-Emissionshandel erfasst sind, also zum Beispiel Gebäude und Verkehr. Dieser wissenschaftliche Anstoß des UBA ist ausdrücklich kein Beitrag im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft.

    thg ets neu
    EU-Klimaziel: 60 Prozent weniger Emissionen bis 2030 sind möglich
  • Klimaschutzziele und Emissionshandel müssen alle fünf Jahre nachgeschärft werden, damit ein gefährlicher Klimawandel verhindert werden kann

    Bonn/Brüssel. Der EU-Emissionshandel als zentrales Instrument des europäischen Klimaschutzes wurde heute gestärkt, aber die notwendigen Investitionsimpulse gehen noch nicht von ihm aus. "Die Pläne sind ein Signal der Halbherzigkeit", so Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Die EU-Kommission macht deutlich, dass sie den Emissionshandel nicht aufgegeben hat. Zugleich sendet sie auch nicht das notwendige Signal vor der Klimakonferenz in Paris, dass sie vom 2-Grad-Limit nicht nur redet, sondern dieses auch umsetzen will."

    Deutsche Emissionshandelsstelle
    Die deutsche Emissionshandelsstelle verwaltet den EU-Emissionshandel in Deutschland (Foto: Udo Schuldt)

  • EU-Energy Union als Schlüssel zur Versorgungssicherheit

    Berlin, 12. Januar 2015: "Es ist gut, dass mit der Energy Union für Europa ein stabiler und verlässlicher Rahmen für krisenfeste Energieversorgungssicherheit geschaffen werden soll“, sagt BEE-Vorstandsmitglied und Sprecher der Arbeitsgruppe Europa, Rainer Hinrichs-Rahlwes, betont aber: „Dies kann nur dann gelingen, wenn die Nutzung heimischer Erneuerbarer Energien als Kern der Lösung verstanden wird“. Der BEE hat heute ein Positionspapier an die EU-Kommission übersandt und auf aus seiner Sicht notwendige Prioritäten verwiesen. Das Strategiepapier der EU-Kommission zur Ausgestaltung der geplanten Energy Union wird in den nächsten Wochen erwartet.

    Das Gebäude der EU-Kommission
    Das Berlaymont-Gebäude- Sitz der Kommission - in Brüssel (Foto: Amio Cajander; Lizenz: CC-BY-SA-2.0)