#Menschenrechte

  • #Blockupy Aktionstag - 18. März - Frankfurt

    Blockupy-Kundgebung mit Naomi Klein, Sahra Wagenknecht und Urban Priol / Zusagen auch von Podemos und Syriza / Zahlreiche Initiativen dabei

    Neun Tage vor dem Blockupy-Aktionstag am 18. März in Frankfurt am Main stehen die Rednerinnen und Redner der Kundgebung fest: “Wir freuen uns über Zusagen der kanadischen Schriftstellerin und Globalisierungskritikerin Naomi Klein, der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und des Podemos-Mitbegründers Miguel Urban ebenso wie über die des Kabarettisten Urban Priol. Auch ein Vertreter von Syriza wird bei der Kundgebung sprechen. Die Zusagen zeigen, dass unsere Kritik an der europaweiten Verelendungspolitik breit getragen wird”, sagte Ulrich Wilken vom Blockupy-Bündnis, der die Kundgebung angemeldet hat.

    Blockupy 2014 Linke
    Blockupy 2014 (Foto: Public Domain)

  • 10. Dezember - Tag der Menschenrechte

    "Immer mehr Menschen sind aufgrund von klimatischen Veränderungen in ihren Rechten bedroht"

    Die Folgen des Klimawandels bedrohen das Recht auf Nahrung, das Recht auf Wasser, das Recht auf Wohnen, das Recht auf Gesundheit und letztlich das Recht auf Leben eines immer größeren Teils der Weltbevölkerung. Darauf macht Hoffnungszeichen - Sign of Hope e.V. anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember aufmerksam.

    Menschenrechte Wien
    Text des Artikels 1 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte an der Außenwand des österreichischen Parlamentsgebäudes in Wien (Foto: Mabit1, Lizenz: CC BY-SA 4.0)

  • Automesse IAA

    Amnesty International: Konzerne müssen Menschenrechte bei Batterieproduktion einhalten

    Vor Beginn der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA 2021 in München fordert Amnesty International in Deutschland Autokonzerne dazu auf, bei der Batterieherstellung Menschenrechte und Umwelt stärker zu schützen. Dazu bietet die Menschenrechtsorganisation gemeinsam mit anderen Verbänden den Leitfaden „Powering Change“ für eine menschenrechtskonforme und umweltgerechte Auto-Industrie an.

    BMW i3 Batterie
    Akku eines E-Autos ( Foto: Rudolf Simon, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

  • Bolsonaro wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit beim Internationalen Strafgerichtshof angezeigt

    Nicht-Regierungs-Organisation (NRO) AllRise zeigt den brasilianischen Präsidenten Bolsonaro bei Internationalem Strafgerichtshof an. Deutsche Umwelthilfe unterstützt Initiative.

    • Vorwurf: Verbrechen gegen die Menschlichkeit als direkte Folge der Klima- und Umweltverbrechen des Präsidenten
    • Umfangreiche Anzeige belegt die verheerenden Auswirkungen der Regenwald-Zerstörungspolitik Bolsonaros auch auf das globale Klima: Berechnungen lassen 180.000 hitzebedingte Todesfälle in 80 Jahren allein dadurch befürchten
    • DUH und weitere (Klimaschutz-)Organisationen unterstützen Verfahren von AllRise in Den Haag, das einen Präzedenzfall schaffen kann
    • Menschen auf der ganzen Welt sollen Unterstützung per Petition zeigen.

    Wildfires
    Erdsatellit-Foto von Rauchfahnen durch Waldbrände im Pantanal, einer UNESCO-Welterbe-Region, im November 2020 (Foto: Pierre Markuse, Lizenz: CC BY 2.0)

  • Klimastreik am 24. September

    Zeit für eine menschenrechtskonforme Klimapolitik

    ­Anlässlich des Globalen Klimastreiks am Freitag fordert Amnesty International von der neuen Bundesregierung eine Klimapolitik ein, die im Einklang mit den Menschenrechten steht. Die Menschenrechtsorganisation ruft alle Parteien und Kandidat_innen auf, ihrer menschenrechtlichen Verpflichtung nachzukommen, die globale Erderhitzung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen.

    Klimademo
    Fridays for Future- Demo in Hamburg, 2019 (Foto: Udo Schuldt)

  • Neue Allianzen für Klimaschutz

    Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverbände fordern den sozial-ökologischen Wandel

    Berlin. Kohleausstieg, Verbrennerverbote, CO2-Preis und energetische Sanierung: Klimapolitik kostet zunächst Geld. Sie braucht daher ein solides sozialpolitisches Fundament, sonst würde sie ganze Berufsgruppen und sozial benachteiligte Menschen empfindlich treffen. Gewerkschaften und Sozialverbände nehmen die Herausforderung an und suchen den Schulterschluss zu Umwelt- und Naturschutzverbänden, um vereint an einer „Just Transition“ zu arbeiten – einem sozial gerechten ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft.

    Euro coins and banknotesBeim sozial gerechten ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft geht es auch darum, sozial benachteiligte Menschen finanziell zu entlasten (Foto: Public Domain)

  • Schutz von Menschenrechten vertagt

    Brüssel schiebt EU-Lieferkettengesetz auf die lange Bank – europäische Zivilgesellschaft protestiert bei EU-Kommission

    Berlin. Die Europäische Kommission hat ihr Vorhaben, Unternehmen zu mehr Schutz von Menschenrechten und Umweltstandards in ihren Lieferketten zu verpflichten, ohne Angabe von Gründen vertagt. Der ursprünglich für Juni 2021 geplante Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz verschiebt sich damit bereits zum dritten Mal. In einem heute veröffentlichten offenen Brief rufen die Initiative Lieferkettengesetz und zahlreiche weitere zivilgesellschaftliche Organisationen aus ganz Europa Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dazu auf, sich hinter das EU-Lieferkettengesetz zu stellen und den Prozess transparenter zu gestalten.

    Offener Brief
    Briefkopf des offenen Briefes 

  • Vor G7-Gipfel

    Oxfam fordert Übergewinnsteuer, um Hunger- und Klimakrise zu bekämpfen

    Sondersteuer auf Extraprofite der größten Unternehmen könnte über 430 Milliarden US-Dollar mobilisieren

    Berlin. Eine Übergewinnsteuer auf Extraprofite, Schuldenerlasse und mehr Unterstützung für einkommensschwache Länder gegen die Klimakrise fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam im Vorfeld des G7-Gipfels. Zudem müssen die Staats- und Regierungschefs, die sich ab Sonntag auf Schloss Elmau treffen, für einen weltweit gerechten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen, -Medikamenten und -Tests sorgen. Oxfam hat kalkuliert, dass sich mit einer Sondersteuer auf Extraprofite allein bei den größten Unternehmen der G7-Länder über 430 Milliarden US-Dollar mobilisieren ließen. Geld, das dringend benötigt wird, um Armut zu bekämpfen und die drohende Hungerkatastrophe in Ost- und Westafrika abzuwenden.

    Climate Poverty
    Oxfam Aktion gegen Klima-Armut in 2007 (Foto: Oxfam, Lizenz: CC BY 2.0)

  • Weltkatastrophenbericht 2020

    DRK warnt: Klimabedingte Naturkatastrophen nehmen zu

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    Teresa und ihr Sohn vor ihrem zerstörten Haus in Dondo, Mosambik, nachdem Zyklon Idai 2019 über das Land fegte. (Foto: © IFRC/ Corrie Butler)
  • Wo leben die glücklichsten Kinder?

    Children's Worlds Studie veröffentlicht Ergebnisse

    FRANKFURT/LONDON/ZÜRICH. Mehr als 50.000 Kinder wurden in 15 verschiedenen Ländern zu Erfahrungen, Perspektiven und Wohlbefinden befragt. Die Children's Worlds Studie, in der Acht- bis Zwölfjährige in so unterschiedlichen Ländern wie Nepal und Norwegen, Äthiopien und Israel oder Deutschland und Südkorea direkt befragt wurden, ist bislang einzigartig. Der Bericht, der kürzlich veröffentlicht wurde, bringt wichtige Erkenntnisse, die zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern auf der ganzen Welt genutzt werden können.

    Children in lake
    Kinder beim Setzen von Wasserpflanzen ( Foto: Public Domain)

  • Zum #Weltfrauentag am 8. März

    terre des hommes fordert Rechtssicherheit für Mädchen vor Zwangsverheiratung

    Osnabrück. Wirtschaftliche Not ist weltweit eine der Hauptursachen für die Verheiratung von minderjährigen Mädchen. Laut den Ergebnissen einer terre des hommes-Studie liegt der Anteil von unter 18-jährigen verheirateten Mädchen in den am wenigsten entwickelten Ländern bei rund 50 Prozent, in den westafrikanischen Ländern Niger und im Tschad werden rund drei Viertel aller Mädchen noch als Kinder verheiratet. Mehr als die Hälfte der zwangsverheirateten Mädchen entstammen dem ärmsten Fünftel der Bevölkerung, bei dem wohlhabendsten Fünftel der Bevölkerung liegt die Rate zwangsverheirateter Mädchen bei vergleichsweise niedrigen 16 Prozent.

    Zwangsverheiratung
    Mädchen brauchen Unterstützung gegen die Gefahr der Zwangsverheiratung (Foto: © terre des hommes)