#Stadtplanung

  • „Dicke Luft“ in Städten

    Helle Fassaden und Bäume gegen Hitze und Smog

    Städte bilden „Wärmeinseln“ gegenüber dem Umland, da hier viele Wärmequellen und geringe Luftbewegungen aufeinandertreffen. Abhilfe können wie in Südeuropa helle Gebäude schaffen, die für ein kühleres Stadtklima sorgen. Doch in Simulationsrechnungen haben KIT-Forscher nun am Beispiel Stuttgart gezeigt, dass solche Maßnahmen zur Kühlung die Luftqualität am Boden verschlechtern können. Die Lösung der Forscher: Helle Fassaden zur Kühlung und das Pflanzen ganz bestimmter Baumarten zur Verringerung der Schadstoffbelastung.

    Dicke Luft in Staedten
    Modellrechnungen zu Temperaturen im Stadtgebiet Stuttgart. Durch ihre Kessellage ist die Stadt sehr interessant für Modellrechnungen zum Stadtklima. (Grafik: © Joachim Fallmann, KIT)

  • Bäume verbessern das Stadtklima

    Das Klima in der Stadt kann sich von dem in benachbarten Gemeinden deutlich unterscheiden. Das zeigt das Forschungsprojekt „Klimaerlebnis Würzburg“, für das ein Forschungsteam knapp vier Jahre lang Daten gesammelt hat.

    An Hitzetagen ist der Aufenthalt in Würzburgs City für manche Menschen eine Quälerei. Sie schwitzen und fühlen sich nicht mehr wohl. Im Umland lässt es sich hingegen gerade am späten Nachmittag oft besser aushalten. Der Temperaturunterschied kann enorm sein.

    Marienkapelle
    Marktplatz in Würzburg mit Marienkapelle - viele Pflastersteine, wenig Bäume (Foto: Public Domain)