#Technik

  • #Passivhaus #Petition

    Das Passivhaus zum Standard machen

    Bitte unterzeichnen Sie die Petition an das Bau- und Umweltministerium, die Anforderung an die Reduzierung des Heizwärmebedarfs weiter voran zu treiben.

    Das Passivhaus als Baustandard ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch eines der kostengünstigsten Maßnahmen für den Klimaschutz. Mit der Diskussion über Wärmedämmung droht das Passivhaus in Verruf zu geraten. Nachweislich zeichnet sich ein Passivhaus in der Regel jedoch durch ein weit besseres Raumklima aus als konventionelle Gebäude, die nicht diesem Standard entsprechen.

    Passivhaus schema
    (Grafik: Thomas Langer; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • #Photovoltaikforschung

    Forscher ermöglichen Solarzellen, mehr Sonnenlicht zu nutzen

    Wissenschaftler der Universität Luxemburg und des japanischen Elektronikunternehmens TDK melden Fortschritte in der Photovoltaikforschung: Sie haben eine Schicht so verbessert, dass Solarzellen mehr Sonnenenergie verwenden und demnach mehr Strom produzieren können.

    Solarzellen auf Scheunendächern
    Solarzellen auf Scheunendächern - je höher der Wirkungsgrad, desto mehr Strom liefern sie (Foto: Udo Schuldt)

  • #Plastik-#Tütenflut beenden

    Deutsche Umwelthilfe übergibt 118.000 Stimmen gegen Plastiktüten an das Bundesumweltministerium

    Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation fordert Barbara Hendricks auf, eine Umweltabgabe auf Plastiktüten einzuführen, um Tütenflut in Deutschland zu stoppen

    Berlin. Über 118.000 Menschen unterstützen eine Petition gegen Plastiktüten, die die Studentin Stefanie Albrecht und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gemeinsam auf der Internetplattform www.change.org am 14. August 2014 gestartet haben. Darin fordern sie Umweltministerin Hendricks auf, eine Umweltabgabe auf Plastiktüten in Höhe von 22 Cent einzuführen. Vor einem Berg aus 5.000 Kunststofftüten – die Menge, die in zehn Minuten in Berlin verbraucht wird – übergab die DUH die Unterschriften heute an den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold.

    Aktion pfalzstorch storchennest mit plastiktuete
    Plastiktüte im Storchennest (Foto: Aktion Pfalzstorch e.V.; Lizenz:CC-BY-SA-3.0-DE)

     

  • #Solar-Innovation ahmt Natur nach

    Innovation in der Photovoltaik durch blumenförmigen Solargenerator

    Der französische Solarmodulhersteller EDF ENR Solar kündigte die Einführung eines innovativen Produktdesigns an: die sogenannte „SmartFlower“, ein blumenförmiger Photovoltaik-Generator, der Solarstrom zum direkten Verbrauch zur Verfügung stellt. 2015 wird dieses Produkt zunächst ausschließlich in Frankreich angeboten. Hergestellt wird der Solargenerator in Österreich. Durch sein innovatives Design und seine technischen Besonderheiten stellt die Sunflower einen ganz neuen Ansatz zum traditionellen Produktportfolio dar.

    Solarblume
    Smart flower (Foto: © SmartFlower, EDF ENR)

  • #Solarenergie für #Westafrika

    Junge Unternehmer kämpfen für eine nachhaltige Energiewende in Westafrika

    Sie ist groß, gelb und verdammt heiß: die Sonne. Sie gilt als zukunftsfähiger Energielieferant und macht dem alten Diesel immer mehr Konkurrenz. Das muss sie auch, denn die Welt steuert derzeit auf einen Kollaps hin und die Zeit rennt. Eine Gruppe von bekannten Unternehmern und Privatinvestoren möchte das nun ändern. Unter dem Label „Africa GreenTec“ werden verschiedene Projekte ins Leben gerufen um eine Energiewende in Afrika nachhaltig mitzugestalten.

    Treffen mit Ministern
    AfricaGreenTec-Gründer Torsten Schreiber mit dem Energieminister von Mali, Mamadou Frankaly Keita (Foto: © Privat)

  • #Thermografie ermittelt Wärmeverluste

    Wärmebildkamera ausleihen und selbst Wärmebilder machen

    Der Bund der Energieverbraucher verleiht allen Energiesparern ein neues Sinnesorgan: Thermobildkameras machen Wärmestrahlen fürs Auge sichtbar. Damit können Schwachstellen in der Wärmedämmung entdeckt werden. Aber auch Stromfresser, gefährlich heiße Stromleitungen und feuchte schimmelgefährdete Wände werden aufgespürt.

    Passivhaus Thermogramm
    Wärmebild zum Vergleich eines Passivhauses (rechts) mit einem schlechter gedämmten Haus (links) (Foto: Passivhaus Institut; Originaltitel: Thermogram of a Passivhaus building, with traditional building in background; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • #Windenergie-Nutzung auf See

    Frachter mit Windantrieb

    Um Schiffe energieeffizienter zu machen, tüfteln Ingenieure an alternativen Kraftstoffen. Einen neuen Ansatz verfolgt ein Norweger: Mit Vindskip™ hat er ein Cargo-Schiff entworfen, das mit Wind und Gas angetrieben wird. Eine Software von Fraunhofer-Forschern sorgt dafür, dass der Frachter das verfügbare Potenzial an Windenergie optimal nutzt.

    Frachter mit Windantrieb
    Der Rumpf des Cargo-Schiffs Vindskip™ wirkt wie ein großes Segel. (Foto: © LADE AS)

     

  • 1,5 Millionen #Solar-Anlagen in Deutschland

    Rekordjahr für Solarstrom und Speicher

    Weltweit neu installierte Photovoltaik-Leistung erneut gewachsen / In Deutschland bereits 1,5 Millionen Solarstromanlagen in Betrieb / Neu: Boom bei Solarstromspeichern

    Solarenergie gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung, nachdem die Preise für Solarstromanlagen in den vergangenen Jahren drastisch gesunken sind. Nach ersten Schätzungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) wuchs die weltweite Photovoltaik-Nachfrage 2014 um mindestens 10 Prozent auf deutlich über 40 Gigawatt. Im Jahr 2015 könnte erstmals die 50-Gigawatt-Marke überschritten werden, so die Erwartungen der Solarbranche.

    Solardach eines Hauses in Travemünde Solardach eines Hauses in Travemünde (Foto: Udo Schuldt)

  • Bis zu 100% höhere Förderung

    Ab 1. April deutlich höhere Zuschüsse für Solarheizungen

    Staatliche Modernisierungszulage für Solarthermie-Anlagen auf Eigenheimen steigt um bis zu 100 Prozent auf rund 3.000 Euro / Branchenverband empfiehlt vor dem Hintergrund begrenzter Fördertöpfe baldige Modernisierung

    Solar Flachkollektor
    Hausdach mit Solar-Flachkollektoren (Foto: © BSW-Solar)

  • Bundesbürger gegen #Kohle

    Umfrage: Die Mehrheit der Deutschen lehnt klimaschädlichsten Energieträger ab

    67 Prozent der Bundesbürger befürworten das Auslaufen der Kohleverstromung in Deutschland. 19 Prozent der Befragten sprechen sich sogar für eine zügige Abschaltung aller Kohlemeiler aus. 48 Prozent wollen im ersten Schritt nur die am stärksten umweltbelastenden Anlagen vom Netz nehmen. Nur noch jeder Fünfte (21 Prozent) ist davon überzeugt, dass die Kohle auch in Zukunft für eine sichere Stromversorgung benötigt wird. Dies geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage unter 1000 Bundesbürgern im Auftrag der Energiewende-Partner WWF und LichtBlick hervor.

    Bundesbuerger gegen Kohle (c) Lichtblick WWF
    (Grafik: © Lichtblick SE / WWF 2015)

  • Der Aufstieg der E-Autos ist nicht aufzuhalten

    Aber nur Erneuerbare Energien machen sie umweltfreundlicher

    Damit sich ein Elektro-Auto, von der Größe eines Tesla Model S, ökologisch rechnet müsse man acht Jahre damit fahren, so schrieben etliche Zeitungen, nachdem eine schwedische Studie zur Umweltfreundlichkeit von E-Autos erschienen war. Einen Nachteil hatten alle diese Artikel: Entweder haben deren Autoren die Studie gar nicht gelesen oder sie haben sich auf eine einseitige Darstellung der Nachteile fokussiert.

    E Auto public domain
    (Foto: Public Domain)

  • Die Lehren aus #Fukushima

    Greenpeace: Atomdesaster beschleunigte Niedergang der Atomkraft weltweit

    Hamburg. Seit der Atomkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011 hat sich der globale Abwärtstrend der Atomindustrie deutlich beschleunigt. Dies belegt Greenpeace in einem heute veröffentlichten Report. In den Folgejahren bis 2013 fiel die Atomstromproduktion auf ein Rekordtief von elf Prozent in der weltweiten Stromerzeugung. Der Ausfall sämtlicher Atomreaktoren in Japan nach dem GAU verursachte einen Großteil des Rückgangs. Doch der Anteil verringerte sich auch in weiteren 16 Ländern, unter ihnen Deutschland, Finnland, USA, Frankreich und Südkorea. „Atomenergie ist gefährlich, teuer und unnötig. Das hat Fukushima gezeigt“, sagt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace. „Japan ist seit 18 Monaten atomstromfrei und sollte nun die Energiewende vorantreiben.“

    Fukishima Montur
    Wächter am Eingang zum verstrahlten Gebiet (Foto: Public Domain)

  • Ersatz für vier #Kohle- #Kraftwerke (theoretisch)

    VDMA/BWE: Windenergie an Land 2014: Rekordzubau von 4.750 Megawatt in Deutschland

    Flächenbereitstellung und Sondereffekte der Vorjahre sind Gründe für das Ausbauvolumen. Höchstwerte auch bei Abbau und Ersatz-Anlagengeschäft. Gute Positionierung der deutschen Windindustrie auf stark gewachsenem Weltmarkt. Verlässlicher politischer Rahmen für kontinuierlichen Ausbau zum Erreichen der Ziele der Bundesregierung erforderlich.

    Windpark in Niedersachsen
    Windpark in Niedersachsen (Foto: Martina Nolte; Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de

  • EU-Kommission stärkt Emissionshandel - aber Reform reicht nicht

    Klimaschutzziele und Emissionshandel müssen alle fünf Jahre nachgeschärft werden, damit ein gefährlicher Klimawandel verhindert werden kann

    Bonn/Brüssel. Der EU-Emissionshandel als zentrales Instrument des europäischen Klimaschutzes wurde heute gestärkt, aber die notwendigen Investitionsimpulse gehen noch nicht von ihm aus. "Die Pläne sind ein Signal der Halbherzigkeit", so Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Die EU-Kommission macht deutlich, dass sie den Emissionshandel nicht aufgegeben hat. Zugleich sendet sie auch nicht das notwendige Signal vor der Klimakonferenz in Paris, dass sie vom 2-Grad-Limit nicht nur redet, sondern dieses auch umsetzen will."

    Deutsche Emissionshandelsstelle
    Die deutsche Emissionshandelsstelle verwaltet den EU-Emissionshandel in Deutschland (Foto: Udo Schuldt)

  • Europäische #Energiewende

    EU-Energy Union als Schlüssel zur Versorgungssicherheit

    Berlin, 12. Januar 2015: "Es ist gut, dass mit der Energy Union für Europa ein stabiler und verlässlicher Rahmen für krisenfeste Energieversorgungssicherheit geschaffen werden soll“, sagt BEE-Vorstandsmitglied und Sprecher der Arbeitsgruppe Europa, Rainer Hinrichs-Rahlwes, betont aber: „Dies kann nur dann gelingen, wenn die Nutzung heimischer Erneuerbarer Energien als Kern der Lösung verstanden wird“. Der BEE hat heute ein Positionspapier an die EU-Kommission übersandt und auf aus seiner Sicht notwendige Prioritäten verwiesen. Das Strategiepapier der EU-Kommission zur Ausgestaltung der geplanten Energy Union wird in den nächsten Wochen erwartet.

    Das Gebäude der EU-Kommission
    Das Berlaymont-Gebäude- Sitz der Kommission - in Brüssel (Foto: Amio Cajander; Lizenz: CC-BY-SA-2.0)

  • Feinstaub mindert Leistung von Profi-Fußballern

    Kosten der Luftverschmutzung unterschätzt

    Die Luftbelastung durch Feinstaub in Deutschland führt zu messbaren Beeinträchtigungen der Leistung von Bundesliga-Profis. Das geht aus einer aktuellen Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) hervor. Die Autoren werteten detaillierte Spielerdaten über einen Zeitraum von mehreren Jahren aus und verglichen sie mit den Feinstaub-Messwerten am jeweiligen Spielort. Bereits bei Luftwerten deutlich unterhalb der geltenden EU-Grenzwerte ließen sich negative Produktivitätseffekte nachweisen, die sich bei extremer Luftverschmutzung vervielfachen.

    Fußball 1. Bundesliga
    Ob Profi oder Amateur, die Leistung wird durch Feinstaub vermindert (Foto: Public Domain)

  • Geballte Infos zur #Windenergie

    Relaunch des Informationsportals »windmonitor.de«

    Das Fraunhofer IWES behandelt auf der neugestalteten Website www.windmonitor.de umfassend und anschaulich Schwerpunktthemen der Windenergie in Deutschland und der Welt. Unter anderem kann der onshore Rekordzubau von über 4,6 GW Windenergieleistung im Jahr 2014 monats- und bundeslandscharf betrachtet werden. Dabei werden die Informationen sowohl grafisch als auch tabellarisch dargestellt.

    Offshore Karte
    Screenshot einer interaktiven offshore Karte mit europäischen Windparks (Grafik: © Fraunhofer IWES)

  • Größtes #juwi-#Solar-#Kraftwerk für #Südafrika

    86 Megawatt: juwi baut in Südafrika größtes Solarkraftwerk seiner Firmengeschichte

    Südafrika-Tochter des Energiespezialisten realisiert Solarpark für Independent Power Producer Sonnedix / Financial Close Mitte Dezember 2014 / Baustart in Q1 2015 / juwi übernimmt auch technische Betriebsführung für das Sonnenkraftwerk

    Für die juwi-Gruppe ist es ein gelungener Start ins neue Geschäftsjahr. Die Südafrika-Tochter des Wörrstädter Energiespezialisten wird nahe der Stadt Prieska im Northern Cape den größten Solarpark der juwi-Firmengeschichte realisieren. Gebaut wird das 86 Megawatt starke Sonnenkraftwerk für den Independent Power Producer (IPP) Sonnedix. Das Financial Closing wurde bereits am 11. Dezember erzielt. Bereits im ersten Quartal 2015 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Nach dem Bau übernimmt juwi zudem die technische Betriebsführung des Öko-Kraftwerks.

    South Africa
    Karte der Republik Südafrika (Grafik: TUBS; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Klima-Trendwende in China

    Germanwatch begrüßt Vorlage der offiziellen chinesischen Klimaziele

    Bonn/Berlin. Gestern hat China offiziell sein Klimaziel für das Weltklimaabkommen eingereicht, das im Dezember in Paris verabschiedet werden soll. China will den Höhepunkt der Emissionen spätestens gegen 2030 erreichen. Bei der Vorstellung des Ziels hat der chinesische Premier Li Keqiang unterstrichen, dass dies möglichst deutlich früher geschehen soll. Außerdem will das Land den Anteil nicht-fossiler Energien bis 2030 auf 20 Prozent erhöhen, die Emissionsintensität der chinesischen Wirtschaft weiter vermindern und ein großes Aufforstungsprogramm durchführen.

    Verbotene Stadt im Smog
    Die "Verbotene Stadt" in Peking im Smog (Foto: Public Domain)

  • KSN gratuliert Conny

    Sieg für das Solarprojekt Tausendundeindach

    Unsere KSN-mit-Administratorin Cornelia Daniel-Gruber hat mit ihrem Projekt Tausendundeindach den Greenstart Wettbewerb zusammen mit zwei anderen Bewerbern gewonnen. Mit ihrem Projekt sollen 1001 Gewerbedächer mit Solar-Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden. Wie mir Conny mitteilte erwartet sie, dass die Gestehungskosten zur Errichtung der Anlagen in einer enorm attraktiven Höhe liegen.

    Cornelia Daniel Gruber
    Auf dem Foto: Cornelia Daniel-Gruber (© Bubu Dujmic)