#Technik

  • Größtes #juwi-#Solar-#Kraftwerk für #Südafrika

    86 Megawatt: juwi baut in Südafrika größtes Solarkraftwerk seiner Firmengeschichte

    Südafrika-Tochter des Energiespezialisten realisiert Solarpark für Independent Power Producer Sonnedix / Financial Close Mitte Dezember 2014 / Baustart in Q1 2015 / juwi übernimmt auch technische Betriebsführung für das Sonnenkraftwerk

    Für die juwi-Gruppe ist es ein gelungener Start ins neue Geschäftsjahr. Die Südafrika-Tochter des Wörrstädter Energiespezialisten wird nahe der Stadt Prieska im Northern Cape den größten Solarpark der juwi-Firmengeschichte realisieren. Gebaut wird das 86 Megawatt starke Sonnenkraftwerk für den Independent Power Producer (IPP) Sonnedix. Das Financial Closing wurde bereits am 11. Dezember erzielt. Bereits im ersten Quartal 2015 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Nach dem Bau übernimmt juwi zudem die technische Betriebsführung des Öko-Kraftwerks.

    South Africa
    Karte der Republik Südafrika (Grafik: TUBS; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

     

  • Im Duisburger Binnenhafen entsteht das erste klimaneutrale Containerterminal Europas

    Klimaneutral durch Sektorenkopplung und erneuerbare Energien

    Wie können Binnenhäfen bei der energetischen Transformation unterstützt werden? Diese Frage stand im Zentrum des Projektes »enerPort I«. Entstanden ist eine Methode, die verschiedene Energieanlagen und Power-to-X-Technologien kombiniert, optimiert und bewertet. Im Folgeprojekt geht es um die Umsetzung: Bei der Gestaltung eines neuen Containerterminals im Duisburger Hafen werden Technologien ausgewählt und passende Modelle entwickelt. Auf der ehemaligen Kohleinsel wird ein nachhaltiges Energiesystem installiert, das erneuerbare Energien, Energiespeicher und Verbraucher koppelt sowie benachbarte Quartiere versorgen kann.

    Binnenhafen
    Visualisierung des geplanten Terminals – Planungsstand: März 2019 (Foto © duisport)

  • Klima-Trendwende in China

    Germanwatch begrüßt Vorlage der offiziellen chinesischen Klimaziele

    Bonn/Berlin. Gestern hat China offiziell sein Klimaziel für das Weltklimaabkommen eingereicht, das im Dezember in Paris verabschiedet werden soll. China will den Höhepunkt der Emissionen spätestens gegen 2030 erreichen. Bei der Vorstellung des Ziels hat der chinesische Premier Li Keqiang unterstrichen, dass dies möglichst deutlich früher geschehen soll. Außerdem will das Land den Anteil nicht-fossiler Energien bis 2030 auf 20 Prozent erhöhen, die Emissionsintensität der chinesischen Wirtschaft weiter vermindern und ein großes Aufforstungsprogramm durchführen.

    Verbotene Stadt im Smog
    Die "Verbotene Stadt" in Peking im Smog (Foto: Public Domain)

  • KSN gratuliert Conny

    Sieg für das Solarprojekt Tausendundeindach

    Unsere KSN-mit-Administratorin Cornelia Daniel-Gruber hat mit ihrem Projekt Tausendundeindach den Greenstart Wettbewerb zusammen mit zwei anderen Bewerbern gewonnen. Mit ihrem Projekt sollen 1001 Gewerbedächer mit Solar-Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden. Wie mir Conny mitteilte erwartet sie, dass die Gestehungskosten zur Errichtung der Anlagen in einer enorm attraktiven Höhe liegen.

    Cornelia Daniel Gruber
    Auf dem Foto: Cornelia Daniel-Gruber (© Bubu Dujmic)

  • Messung der Treibhausgase

    Neuer Laser überwacht Klimawandel noch genauer

    Radiokarbon in Atmosphäre mit extrem hoher Genauigkeit bestimmbar

    Florenz (pte001/05.01.2015/06:00) - Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto Nazionale di Ottica hat ein innovatives Verfahren zur Überwachung des Klimawandels entwickelt. Mithilfe einer neuartigen Laser-Technologie lassen sich die in der Erdatmosphäre enthaltenen Kohlenoxide mit bisher ungekannter Messgenauigkeit bestimmen.

    Lunar Corona
    Blick in den Himmel: Atmosphäre analysierbar (Foto: Wing-Chi Poon; Lizenz: CC-BY-SA-2.5)

  • Nachhaltiges #Bauen

    Wann ist ein Haus ein Ökohaus?

    Umweltfreundliches Bauen, Energiesparhaus, Massivhaus oder Ökohaus – auf dem Immobilienmarkt werden Wohngebäude mit wohlklingenden Begriffen beworben, die sich klaren Kriterien entziehen. Wie lässt sich das Ökohaus definieren?


    Frankfurt Bockenheim Ökohaus, Kasseler Straße (Foto: Public Domain)

  • Neuer Global Trends Report

    Weltweite Investitionen in Erneuerbare Energien stark gestiegen

    Die weltweiten Investitionen in Erneuerbare Energien sind um 17 Prozent auf 270 Milliarden US-Dollar gestiegen. Vor allem Solaranlagen in China und Japan sowie Rekordinvestitionen in Offshore-Windprojekte in Europa treiben die Investitionen an. Deutschland verzeichnet nur einen geringen Anstieg der Investitionen und kann aus den frühen Erfolgen bisher keine nachhaltige Führungsrolle entwickeln.

    Solaranlagen
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Regierung soll Schutz der Meere verbessern

    Umweltverbände kritisieren Maßnahmenplan und legen gemeinsame Schattenliste mit Verbesserungen vor

    Berlin/Hamburg.Mit scharfer Kritik reagieren acht deutsche Organisationen auf die aktuellen Meeresschutzpläne von Bund und Ländern. „Der vorliegende Entwurf enttäuscht. In dieser Form wird er kaum verhindern, dass Düngemittel, Pestizide und andere Gifte aus der Landwirtschaft oder der Industrie in die Meere gelangen. Maßnahmen zur Beschränkung der Fischerei fehlen, obwohl in Stellnetzen unzählige Schweinswale und Seevögel als Beifang verenden. Selbst in Schutzgebieten dürfte somit weiterhin der Meeresboden mit Grundschleppnetzen umgepflügt werden", kritisieren die Verbände. Den ersten Entwurf eines Maßnahmenkatalogs hatte die Bundesregierung gemeinsam mit den Landesregierungen der fünf Küstenbundesländer Ende März 2015 veröffentlicht. Hintergrund ist die Umsetzung der Europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL).

    Gülleverschlauchung
    Massive Düngung belastet die Meere, da der Dünger durch Regen zunächst gelöst, dann in die Flüsse und die Meere gespült wird. (Foto: Gemeinfrei)

  • Smarte Heizung, Apps & Co.: Nutzt die Digitalisierung im Energiesektor dem Klimaschutz?

    Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt: Digitale Anwendungen für den Einsatz in Gebäuden können im Strom- und Wärmesektor zu Klimaschutz beitragen +++ Untersuchung ist erster Beitrag, um Wissenslücke zu schließen: Weiterer Forschungsbedarf besteht +++ Forschende geben Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis

    Berlin. Mit Wetterprognosen Heizungsanlagen steuern, Effizienz von Heizgeräten überwachen oder Stromverbrauch smart erfassen: Die Digitalisierung im Energiebereich verspricht Möglichkeiten, Treibhausgase einzusparen. Aber in welchem Umfang kann sie wirklich zum Klimaschutz beitragen? Eine neue Studie hat anhand von fünf Fallbeispielen bewertet, wie sich smarte Lösungen in Gebäuden und Haushalten auf die Energie- und Klimaschutzziele auswirken und welche Umweltwirkungen sie haben. Die Forschenden vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)1) und co2online zeigen, dass solche digitalen Anwendungen wichtige Klimaschutzmaßnahmen wie die energetische Sanierung von Gebäuden oder den Ausbau erneuerbarer Energien sinnvoll ergänzen, diese aber aufgrund begrenzter Einsparpotenziale nicht ersetzen können. Das Projekt „Klimaschutzpotenziale der Digitalisierung“ wurde im Auftrag des Umweltbundesamts durchgeführt.

    Smart Meter
    Ein "smarter" Stromzähler zur Verarbeitung digitaler Daten (Foto: Public Domain)

  • Solarzellen sind ansteckend – auf gute Weise: Studie

    Wie viele Solarpanele wie weit weg vom eignen Haus sind – das bestimmt die Wahrscheinlichkeit, ob man ebenfalls eine solche Anlage auf dem Dach hat. Dieser Ansteckungs-Effekt ist wohl wesentlich wichtiger als andere sozioökonomische und demografische Variablen, wie eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zur US-Stadt Fresno zeigt. Obwohl bekannt ist, dass Vorbilder für Entscheidungen über die eigene Energieversorgung relevant sind, waren sehr hochauflösende Daten in Kombination mit Techniken der künstlichen Intelligenz notwendig, um die Bedeutung schlichter Nähe dingfest zu machen. Das Ergebnis ist relevant für politische Maßnahmen, die auf einen breiten Einsatz von Solarzellen abzielen, um die Energieerzeugung aus klimaschädlichen fossilen Brennstoffen zu ersetzen. 

    Dachsolaranlage auf einem ehemaligen Güterbahnhof (Foto: Udo Schuldt)
    Solaranlage auf einem ehemaligen Güterbahnhof (Foto: Udo Schuldt)
  • Stabileres Stromnetz durch Batteriespeicher

    Studie: Batterien spielen bald zentrale Rolle im Strommarkt

    „Dezentrale Batterien tragen künftig zu einem stabilen Stromnetz bei. Sie ergänzen den Wind- und Solarstrom und helfen konventionelle Must-run Kraftwerke abzulösen“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Eine heute in Berlin vorgestellte Kurzstudie der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) im Auftrag des BEE und der HANNOVER MESSE unterstreicht den positiven Beitrag dezentraler Batteriespeicher zur Integration Erneuerbarer Energie in das Stromsystem. Schon jetzt nutzen mehr als 15.000 Haushalte in Deutschland mit Hilfe intelligenter Speicher Solarstrom auch bei Dunkelheit.

    BEE logo
    (Grafik: © BEE)

  • Tausende weitere #Risse in belgischen #Atom-Kraftwerken

    Greenpeace: Sämtliche Reaktoren weltweit müssen überprüft werden

    Hamburg/ Brüssel. Tausende neu festgestellte Risse in den Reaktordruckbehältern der beiden belgischen Atomreaktoren Doel 3 und Tihange 2 haben möglicherweise schwerwiegende Konsequenzen für sämtliche Atomkraftwerke weltweit. Zwei renommierte Materialwissenschaftler warnten am Freitag nach ihrer Neubewertung der Funde davor, die Risse könnten durch ein bisher unbekanntes Phänomen der Materialermüdung entstanden sein. Davon könnten auch die deutschen Atomkraftwerke betroffen sein.

    Atomkraftwerk Doel
    Atomkraftwerk Doel (Foto: Public Domain)

  • Tragen E-Autos zum Klimaschutz bei ?

    Nur wenn in Deutschland wesentlich mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird können E-Autos zum Klimaschutz beitragen und auch nur dann, wenn verhindert wird, dass Bahn- und Fahrradverkehr durch E-Autoverkehr ersetzt wird. Außerdem darf die Zahl aller Kfz nicht zunehmen.

    Ein neuer Bericht des Umwelt- und Prognose- Institut e.V. (UPI) sieht Elektromobilität positiv, aber vor allem die der Bahnen und nicht die der Autos. Entgegen der allgemeinen Annahme erzeugen E-Autos nämlich in etwa ebensoviel CO2 wie herkömmliche Kfz mit Verbrennungsmotor. Dies liegt vor allem daran, dass der Strom noch immer vorwiegend in Kohle-, Öl- und Gaskraftwerken erzeugt wird. Es besteht zudem die Gefahr, dass viele Haushalte sich E-Autos als Zweit- oder Dritt-Kfz zulegen und somit den Flächenverbrauch beschleunigen. Kurz gesagt, für Parkplätze müssen dann Wälder und Felder weichen, denn der Flächenbedarf von Siedlungen wird durch Auto-Verkehrsflächen etwa verdoppelt,dadurch gehen wichtige CO2-Senken verloren.

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    Der hohe Stromanteil aus fossilen Kraftwerken führt dazu, dass die CO2-Bilanz des E-Autos schlecht ausfällt (Grafik: Tkarcher, Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Wärmedepot im Erdreich

    Abwärme in der Erde speichern und wiederverwenden

    An der Empa in Dübendorf entsteht der zukunftsorientierte Forschungscampus «co-operate» – ein Gebäudekomplex, in dem wegweisende Forschung betrieben wird und der zugleich selber Objekt der Forschung ist.

    Erdwaerme Baustelle
    Die Baustelle von «co-operate» in Dübendorf. (Foto © Empa)

  • Wegweiser Hauskauf

    Neueigentümer für die energetische Sanierung motivieren

    Jährlich wechseln in Deutschland etwa 150.000 Ein- und Zweifamilienhäuser den Eigentümer. Viele nutzen diesen Anlass für umfangeiche Sanierunsarbeiten. Dies ist zugleich ein guter Zeitpunkt, um das „neue“ Eigenheim auch energetisch zu modernisieren. Doch häufig verstreicht er ungenutzt. Deshalb haben das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und Klima- und Verbraucherschutzexperten die Kommunikationsstrategie „Wegweiser Hauskauf – Energetisches Modernisieren zahlt sich aus“ sowie einen Leitfaden für die Umsetzung entwickelt.

    Wegweiser Hauskauf
    Beispiel für eine Ausgabe "Wegweiser Hauskauf" aus der Region Bremen (Foto: © ISOE/IÖW)

  • Weltweit größtes Archiv für Klimadaten

    Neue Speicher mit bis zu 500 Petabyte für das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) in Hamburg

    Das DKRZ nahm, unterstützt von IBM, ein neues hierarchisches Speichersystem (HSM) auf Basis des High Performance Storage Systems (HPSS) in Betrieb. Spezialisten von IBM/Global Technology Services installierten dafür die aktuelle HPSS-Software zusammen mit dem Linux Betriebssystem von Red Hat auf den neuesten IBM x86-Servern sowie einen HPSS-Festplattencache von fünf Petabyte. Das neue System ermöglicht den Transfer von Klimadaten zwischen Hochleistungsrechner und Archivsystem mit momentan bis zu 12 bzw. zukünftig 18 Gigabyte pro Sekunde. Das System verwaltet die gesamten am DKRZ gespeicherten Simulationsdaten und fungiert als zentrale Ein- und Ausgabeschnittstelle des Magnetbandarchivs.

    DKRZ Speicher
    Einschub einer Festplatteneinheit für das High Performance Storage System am DKRZ (Foto: © Böttinger, DKRZ)

  • Weniger #Brot im #Müll

    Etwa 15.700 Euro, der Wert eines Kleinwagens, entgehen einer Bäckerei in einer Woche, weil Brot und Backwaren unverkauft in den Regalen liegen bleiben

    2,7 Tonnen, die dann in Tafeln, als Tierfutter, in Biogasanlagen oder im Müll enden. Das sind Zahlen aus einem zweijährigen Forschungsprojekt der Fachhochschule Münster, das zum Ziel hatte, die Verschwendung von Brot und Backwaren zu reduzieren. Sechs Bäckereien aus Nordrhein-Westfalen hatten sich an dem Projekt beteiligt, das nun bei einem Treffen mit Praxispartnern und Vertretern aus dem NRW-Ministerium für Verbraucherschutz abgeschlossen wurde.

    Brot
    Etwa 2,7 Tonnen Brot und Backwaren bleiben in der Woche in einer Bäckerei unverkauft liegen. Wie diese Mengen reduziert werden können, hat ein Forschungsprojekt an der FH Münster untersucht. (Foto: © FH Münster/Fachbereich Oecotrophologie – Facility Management)

     

  • Wie neue Kohlekraftwerke die Klimaziele auffressen

    Das Zeitfenster für einen weltweiten Kohleausstieg schließt sich immer schneller: Vor allem arme, aber schnell wachsende Entwicklungsländer investieren derzeit massiv in den Bau neuer Kohlekraftwerke. Denn dieser Energieträger erscheint auch deshalb so billig, weil die sozialen Kosten– beispielsweise Gesundheitsschäden – meist unterschlagen werden.

    Kraftwerk Moorburg
    Das neue Kohlekraftwerk Moorburg - in Hamburg -  ging 2014 mit dem ersten Block und 2015 komplett ans Netz (Foto: Gemeinfrei)