Der Climat Summit 2014 am 23. September in New York hat wieder deutlich gemacht, wie groß die Lücke immer noch ist, die zwischen den Zielen der CO2-Einsparung und der tatsächlichen Einsparung klafft. Mit dem aktuellen CO2-Ausstoß werden wir es nicht schaffen, die Klimaerwärmung auf 2 Grad über dem Niveau vor der Industrialisierung zu begrenzen. Dieses Niveau wird von vielen Wissenschaftlern als die Grenze angesehen, die die Folgen des Klimawandels noch beherrschbar macht.

Frankfurter Börse von innen
Die meisten Aktien des DAX finanzieren Firmen die große CO2-Emissionen verursachen - Aktien die Treibhausgase vermeiden sind viel seltener (Foto: Thomas Richter; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

Die ABO Invest AG mit Sitz in Wiesbaden betreibt europaweit Windparks zur klimaschonenden Produktion von Strom. Die Gesellschaft besitzt gegenwärtig 54 Windkraftanlagen in Deutschland, Frankreich und Irland, von denen 35 seit mindestens einem Jahr in Betrieb sind. Das Geschäftsmodell der Firma ist für ein an der Börse gehandeltes Unternehmen untypisch. ABO Invest zählt zu den wenigen Aktien, mit denen Anleger in Sachwerte investieren, nämlich in ein wachsendes Portfolio aus Windkraftanlagen und einer Biogasanlage. Die Anlagen bekommen in allen Ländern eine garantierte Einspeisevergütung für jede Kilowattstunde Strom, die erzeugt wird.

Die Bürgerwindaktie ist beides: Klimaschutz und solide Geldanlage

Für ihr Geschäftsmodell hat die Firma den Begriff „Bürgerwindaktie“ geprägt, um Privatpersonen die Möglichkeit zu geben, an Erträgen aus der Windkraft teilzuhaben. Das Modell der Aktiengesellschaft hat im Vergleich zu anderen Beteiligungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Kommanditanteile an einzelnen Anlagen, viele Vorteile: Anleger können kurzfristig über ihr Kapital verfügen, der Kauf und Verkauf von Aktien ist mit wenig Aufwand verbunden und Betreiberrisiken werden durch die regionale und technische Streuung des Portfolios erheblich reduziert.

Darüber hinaus tun Anleger mit dem Erwerb von Aktien etwas Gutes für die Umwelt: 2014 wird die Marke von 200 Millionen Kilowattstunden Stromeinspeisung in die Netze durch Anlagen der ABO Invest überschritten. Der Effekt auf den Klimaschutz ist erheblich. Umgerechnet auf jede einzelne Aktie beträgt die Vermeidung des Kohlendioxid-Ausstoßes rund 5 Kilogramm jährlich! Jeder Aktionär trägt also zum Klimaschutz bei und kann zugleich eine attraktive Rendite erwarten.

Die Neuausrichtung der deutschen Energiepolitik gefährdet die Ziele und den Geschäftserfolg der ABO Invest nicht, da die Anlagen Bestandsschutz genießen und jeweils 20 Jahre Einspeisevergütung garantiert bekommen. Eine rückwirkende Änderung dieser Garantie ist undenkbar − das wäre ein empfindlicher Schlag gegen das Investitionsklima in Deutschland.

Windkraft ist die Zukunft

Ganz egal welche gesetzlichen Vorgaben in Zukunft erneuerbare Energien bevorzugen oder benachteiligen, wir kommen an ihnen nicht vorbei, wenn wir die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels auf ein erträgliches Maß begrenzen wollen. Diese Tatsachen kann keine Regierung ignorieren. Im sonnenarmen Deutschland gibt es für die nachhaltige Stromproduktion keine Alternative zur Windkraft, die eine ähnliche Stromausbeute ermöglicht.

Website: http://www.buergerwindaktie.de/