Nachhaltige Mehrwertsteuerreform - für eine ökologische Wende bei Nahrung, Energie, Verkehr und Produkteffizienz

Steuern sind zum Steuern da - diese Chance bietet die Mehrwertsteuer ganz besonders, und sie gilt es zu nutzen. Ziel ist, dauerhaft faire marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen für Herstellung und Verbrauch nachhaltiger Produkte zu erreichen. Der verringerte Mehrwertsteuersatz soll, möglichst europaweit, ausschließlich auf nachhaltige Produkte und Dienstleistungen angewandt werden.

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(Grafik: Pixabay.com)

Dies schließt sowohl bio-faire Produktion als auch Produkteffizienz nach dem Best-in-Class-Ansatz ein. In den Bereichen Verkehr, Energie- und Nahrungserzeugung sowie in der Produktherstellung können dadurch die ökologischen Folgekosten berücksichtigt und nachhaltige Produkte weniger belastet werden. Außerdem wird dadurch ein dauerhaft wirksames Instrument für besseren Tierschutz und faire Arbeitsbedingungen geschaffen.

Warum Mehrwertsteuerreform statt Einzelmaßnahmen?

1. Diese Steuer wirkt in die Breite auf unterschiedlichste Produkte und Dienstleistungen, ihre Reform lässt sich nach Umsetzung nicht so leicht wieder rückgängig machen.

2. Die positive öffentliche Wirkung besteht auch darin, dass ökologische Produkte ja gerade mit dem niedrigeren Steuersatz versehen sind.

3. Die Mehrwertsteuer muss nicht neu erhoben oder eingeführt werden, sie ist schon da und ohnehin reformbedürftig.

4. Die Befürchtung eines Missbrauchs der ökologischen Mehrwertsteuer(sätze) durch Unternehmen, Zwischenhandel und Handel ist Ansporn zu stärkerem Engagement zugunsten öko-fairer Zertifizierung und Kontrolle.

5. Die Reform im Bereich der Mehrwertsteuer zwingt stärker als nationale Einzelmaßnahmen in einzelnen Bereichen dazu, auf eine EU-weite Mehrwertsteuerreform hinzuwirken, die besser dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung begegnen kann, als nationale Einzelabgaben oder Subventionen.

Hier geht’s zur Petition mit ausführlicher Erläuterung und Begründung, Links zu Gutachten zum Thema finden sich dort am Ende

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