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Warum stagniert die Umsetzung der Energiewende die doch gleichzeitig den Klimawandel aufhalten und die Energieversorgung sichern soll? Warum gehen zweifelnde Kritiker nicht den sichereren Weg, sondern berufen sich auf die Eigenschaft des Verstandes, immer nur begrenzt Durchblicken zu können, sich in linkischer Haltung den Kausalitäten der Physik hingebend, als hätte man keinerlei Bewusstsein für etwaige Konsequenzen im möglichen Bereich der Dinge.


Irgendwas läuft falsch im Bildungsbetrieb, wenn die Menschheit ihre Probleme nicht gelöst bekommt. (Foto: Gemeinfrei)

Ich bin Student der Mathematik und Philosophie/Wissenschaftstheorie und seit 1992 weiß ich von der Theorie des Klimawandels.
Im Zuge dessen, dass die Situation seit 1992 kontinuierlich schlimmer wird  - der prozentuale Anteil der Energiegewinnung am CO2-Ausstoss geht zwar zurück, aber zeitgleich wächst der Energiebedarf, so dass die tatsächliche Menge am dem Ökokreislauf hinzugestossene CO2 steigt, was physikalisch die Zahl ist die Konsequenzen hat - und die Klarheit in der demokratisch geordneten Bevölkerung über das Problem an dieser Tatsache ausbleibt, habe ich ca. 10 Jahre daran gearbeitet die Umstände zu verstehen. Wie kann man diese recht gefährliche Situation klären? Warum geschieht dies nicht von alleine?

Die Antwort lautet: das Bildungssystem führt zu einer Fehlorientierung an künstlichen Anreizsystemen.

Da jeder Mensch durch dieses Bildungssystem zu gehen hat, so gibt es z.B. für die Wirtschaft, d.h. aus wirtschaftlicher Perspektive/Lehre keinen Grund sich auf physikalisch Sinn ergebende Maximen auszurichten, so lange diese in unserem derzeitigen System der Ökonomie, dem Kapitalismus nicht die größte aller Profitmaximierungen einbringt. Folgekosten aus Folgeschäden kommen in diesem künstlichen Anreizsystem nicht vor - außer bei Versicherungen, die just keine Schäden aus Klimaveränderungsfolgen mehr versichern, weil es sich nach internen Einschätzungen finanziell nicht rentiert.

Aber diese künstlichen Anreizsysteme führen ebenso in der Politik dazu, dass diese auf Wahlkampf, also Wählergunst, und auf die Wirtschaft ausgerichtet ist. Somit ist es erklärbar, dass z.B. Horst Seehofer, Ministerpräsident in Bayern, Windkraftanlagen verhindert, d.h. verbietet, indem er unter dem Vorwand "Sicherheitsgründe" den Mindestabstand zwischen Anlage und nächster Ortschaft so groß setzt, dass praktisch an keinem Ort mehr auch nur ein Windrad gebaut werden kann. Klar ist es ein hinterfotziger Trick, aber warum er derart handelt lässt sich darin begründen, dass er über keinerlei rationalen Verstand verfügt um sein Handeln im Bereich der physikalischen Konsequenzen zu erfassen. Seine Maximen sind anderen Orts angesiedelt. Somit wird der Ausbau der Windkraftanlagen, der technisch gut passieren könnte, nun gebremst und später lässt sich subversiv sehr gut argumentieren, dass diese Regenerativen sich einfach nicht bewähren/durchsetzen, also solle man die Kohle und das Erdöl noch lange fördern.

Aber die künstlichen Anreize haben weit schlimmere Folgen: Passivität tritt an Stellen auf, an denen Handlungen gefragt sind. Warum? Künstliche Anreizsysteme unterbinden die Handlungen, wenn es um nichtkünstliche Anreize und autonome Handlungen geht (der linkische Geist wird durch die Ohnmacht der permanenten Bevormundung gefördert). Der Realitätsbezug, ein emotionaler Grundzustand, wird durch ein engmaschiges und formales, d.h. indiskutables hochgeistig verklausuliertes Gerüst verinstitutionalisiert.
Es waltet also Passivität und Orientierungslosigkeit.

Aus dieser Feststellung und vielen weiteren Überlegungen, wie man sie in 10 Jahren fast auschließlicher Arbeit an diesen Fragen bewältigt ist nun cluefabric entstanden. Dies ist kein kommerzielles Produkt, sondern ein Medium für die Induktion der kollektiven Rationalität, indem hiermit das Interesse freigelegt werden kann. Jeder Frage kann nachgegangen werden und hat man noch keine eigene, so kommt man über die Aussagen der Gesprächsparter dazu, deren Perspektiven mit den eigenen zu vergleichen.