Bund deutscher Baumschulen und Stiftung Klimawald stellen erstes Klimabaum-Sortiment vor

Hainbuche (Carpinus betulus), Vogelbeere (Sorbus aucuparia), Ginko (Gingko biloba), Stieleiche (Quercus robur), Winterlinde (Tilia cordata), Libanesische Zeder (Cedrus libanii), Schwarzkiefer (Pinus nigra ssp. Nigra) und Rotbuche (Fagus sylvatica) sind die acht Baumarten, die das Klimabaumsortiment 2014 bilden.

(Grafik: © Stiftung Klimawald)

Die Stiftung Klimawald und der Bund deutscher Baumschulen e.V. stellen für die aktuelle Pflanzzeit  ihr erstes Klimabaum-Sortmient vor. Die Kooperationspartner, Bund deutscher Baumschulen e.V. und Stiftung Klimawald, empfehlen mit dem Sortiment Baumsorten, die sich mit Blick in die Zukunft besonders für Anpflanzungen eignen. Denn diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie die nach dem momentanen Wissenstand, den zu erwartenden Umwelteinflüssen besonders gut standhalten.

Denn die Klimaforschung zeigt, dass sich im Zuge der erdnahen Erwärmung künftig das Wettegeschehen verändern wird. So ist teilweise mit längeren Trockenperioden aber auch mit mehr schwereren Sturmereignissen zu rechnen. Da stellt sich die Frage welche Baumarten und -sorten mit den zu erwartenden Umweltbedingungen gut zurecht kommen werden. Mit dem Klimabaum-Sortiment werden jetzt erstmals Bäume vorgestellt, die aktuellem Wissenstand, als zukunftsfest und robust gelten.

Eberesche
Eberesche, auch Vogelbeere genannt

(Foto: © Stiftung Klimawald)

Mit der Benennung des Klimabaum-Sortiments, machen der BdB und die Stiftung Klimawald darauf aufmerksam, dass die prognostizierten Klimaänderungen und zunehmenden Umweltbelastungen, künftig andere Anforderungen an die Bäume stellen, als es heute der Fall ist. Das sollte man bereits heute bei Neuanpflanzungen mit abwägen. Das Klimabaum-Sortiment besteht zunächst aus acht Baumsorten. Zu diesen gibt es besonders valide Erkenntnisse über die Zukunftsfestigkeit. In den nächsten Jahren wird das Sortiment sicher erweitert werden und damit würden weitere besonders stressunempfindliche Baumsorten vorgestellt werden.

Mit Blick auf den prognostizierten Klimawandel macht es ohnehin Sinn neue Bäume zu pflanzen, teilt die Stiftung Klimawald mit. Denn Bäume fangen auf ganz natürlichem Weg, beim Wachstum das Gas Kohlendioxid wieder ein. Damit helfen viele neue Bäume, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu senken und viele neue, große Wälder den Klimawandel abzumildern. Gartenbesitzer und andere Interessierte haben die Möglichkeit, die Sortimentsbäume, ausgewiesen als Klimabäume, bundesweit in BdB-Baumschulen zu erwerben.

Über den Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist die berufsständische Vereinigung und Interessenvertretung der Baumschuler. Als Vertretung der rund 1000 angeschlossenen Betriebe hat der BdB die Aufgabe, die Baumschulwirtschaft nach innen und außen zu stärken, wettbewerbsfähig zu machen und zu halten. Die Branche kultiviert Gehölze auf aktuell weit über  20.000 Hektar mit einem jährlichen Produktionswert von über 1. Mrd. Euro. Auf Landesebene ist der BdB in 16 Landesverbände unterteilt, in denen zum großen Teil kleine und mittelständische Baumschulunternehmen organisiert sind. Die Betriebe vereinigen sich unter dem Leitmotiv der Branche „ Grün ist Leben – Baumschulen schaffen Leben“.

Siehe www.gruen-ist-leben.de und www.facebook.com/BunddeutscherBaumschulen

Über die Stiftung Klimawald

Die Stiftung Klimawald ist eine Bürger-Mit-Mach-Stiftung. Als  Stiftung bürgerlichen Rechts arbeitet sie gemeinnützig, in ehrenamtlichen Strukturen und hat ihren Sitz in Schleswig-Holstein (Aukrug). Im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit steht die Neuwaldbildung (bundesweit). Denn Neuwälder sind effiziente Klimasenken – näheres siehe in der Stiftungsbeschreibung auf der Internetpräsenz der Stiftung Klimawald („Stiftungsidee“):  www.stiftung-klimawald.de. Spenden und Zustiftung können steuerlich geltend gemacht werden. Höhepunkte aus der Arbeit der Stiftung werden laufend unter  www.facebook.de/klimawald  dokumentiert.