Das Passivhaus zum Standard machen

Bitte unterzeichnen Sie die Petition an das Bau- und Umweltministerium, die Anforderung an die Reduzierung des Heizwärmebedarfs weiter voran zu treiben.

Das Passivhaus als Baustandard ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch eines der kostengünstigsten Maßnahmen für den Klimaschutz. Mit der Diskussion über Wärmedämmung droht das Passivhaus in Verruf zu geraten. Nachweislich zeichnet sich ein Passivhaus in der Regel jedoch durch ein weit besseres Raumklima aus als konventionelle Gebäude, die nicht diesem Standard entsprechen.

Passivhaus schema
(Grafik: Thomas Langer; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

Während die Wärmedämmung für das Raumklima praktisch nicht relevant ist - es sei denn, sie fehlt - ist die Verwendung von natürlichen Baumaterialen, vor allem im Innenraum, erheblich relevanter. Die kontrollierte Frischluftversorgung mit Wärmerückgewinnung trägt zusätzlich zu einem höheren Wohnkomfort bei.

Die Minimierung des Heizwärmebedarfs und der Einsatz thermischer Solaranlagen sind ein erheblicher Beitrag zur Energiewende. Das derzeit überwiegend propagierte Konzept mit Luftwärmepumpe und Fotovoltaik führt zu erheblichen Mehrkosten und Problemen bei der Energieversorgung, weil das saisonale Ungleichgewicht größer wird. Die Versorgungsnetze werden noch stärker belastet. Mit der Einführung von Smartmetern und einem kostengerechten Strompreis führt dies zu einer extremen Belastung des Verbrauchers und wird in vielen Fällen in die Altersarmut bedeuten.

Mit einer Kombination von Passiv- und Sonnenhaus werden die von der Bundesregierung formulierten Ziele wesentlich sicherer und kostengünstiger erreicht. Jedes Gebäude, das neu gebaut wird, bestimmt die Energiekosten der nächsten Jahrzehnte. Ein hoher Wärmeschutz ist daher die Voraussetzung für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung.

Deshalb empfehle ich, die aktuelle Petition mit zu unterzeichnen!

Dipl.-Ing. Jörg Linnig

Hier geht es zur Petition

www.eukon.de

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