Klimacamp gegen Klima-schädliche Braunkohle

Braunkohle ist die Klima-schädlichste Energieform, die wir in Deutschland haben. Aus diesem Grund treffen sich vom 20. bis zum 26. August nun schon zum wiederholten Mal Menschen aus ganz Europa im Rheinland, um im Klimacamp für den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohleverbrennung zu demonstrieren und neue Formen des miteinander Lebens zu üben.

Wolken am Sommerhimmel
(Foto: Olof E. Matthaei)

Bereits im vergangenen Jahr gab es dabei einzelne Aktionen, die den gesetzlich zulässigen Rahmen verließen. Auch für dieses Jahr haben die Veranstalter mitgeteilt, dass es durchaus legitim sei, in einer Sache von derartiger Wichtigkeit und Dringlichkeit, zivilen Ungehorsam zu üben.

Klima-Camp-Sprecher Milan Schwarz: “Jetzt verlieren Menschen durch Dürren und Überflutungen, durch Extremwetterereignissen ihre Lebensgrundlagen. Und der Handlungsbedarf ist so dringend, dass wir sagen: Die bisherigen Mittel des Protestes reichen nicht mehr aus. Wir müssen jetzt einen wichtigen Schritt machen, teilweise auch Regeln übertreten.” Aus einigen Kreisen der Teilnehmer wurden Besetzen eines Braunkohlebaggers im Tagebau bei Garzweiler oder Blockieren des Transportwegs vom Tagebau zu den Kraftwerken erwogen.

Kann ziviler Ungehorsam Gut und Richtig sein?

Der Rest des Artikels steht auf energie-effizient-sparen.de