Ulrich Kasparick war von 2004 bis 2005 Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung und von 2005 bis 2009 in gleicher Funktion beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.


Er studierte bis 1983 Theologie in Jena und Leipzig und arbeitete im Anschluss daran als Stadtjugendpfarrer in Jena. 1989 zog Ulrich nach Berlin. Dort führte er von 1990 bis 1991 die Geschäfte des Vereins für Politische Bildung und Soziale Demokratie e. V.. Ab 1991 war er dann stellvertretender Leiter des Landesbüros Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung, bis er von 1992 bis 1998 das Landesbüro Sachsen-Anhalt leitete. Ulrich war von 1989 bis 2011 Mitglied der SPD (zunächst SDP der DDR), 1997 als SPD-Kreisvorstand von Schönebeck. Im Zuge der Affäre um den früheren Berliner Senator Thilo Sarrazin trat er am 26. April 2011 aus der SPD aus.

Ulrich war von 1998 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages, hier von 1998 bis 2004 stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe „Bildung und Forschung“ der SPD-Bundestagsfraktion und ab 2002 Mitglied der Enquete-Kommission "Nachhaltige Energieversorgung in Zeiten von Globalisierung und Liberalisierung".

Am 1. Juli 2004 wurde er als Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung (Kabinett Schröder II) berufen. Nach Bildung der Großen Koalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (Kabinett Merkel I) wechselte er am 22. November 2005 in gleicher Funktion zum Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.