Das Klimaschutz-Netz (KSN) möchte ein Netzwerk für alle Menschen sein, die sich für den Klimaschutz engagieren. Während viele Webseiten vor allem ihre eigenen Projekte im Auge haben, will KSN besonders die Projekte der Anderen vorstellen. Wir wollen "Das Netz" für den Klimaschutz sein, das Verbindende betonen und zu gemeinsamem Handeln ermuntern. Darum kommen unsere Aktiven auch aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und darum sind die Administratorinnen und Administratoren, die hinter den Kulissen wirken, sehr unterschiedlich in ihrem Denken und Handeln. Aber wer sind die Menschen, die Tag für Tag diese Arbeit machen ohne dafür Geld zu bekommen? Wir stellen nun wöchentlich einen von uns vor, damit deutlich wird, wer hinter dem Klimaschutz-Netz steht. Heute folgt ein Interview mit Katja Walk.


(Foto: © Katja Walk)

KSN: "Was hat dich dazu bewegt dich für den Klimaschutz einzusetzen und wo ist dein Wirkungskreis?"

Katja: „Schon als Kind spielte ich gerne in der Natur und interessierte mich für das Wettergeschehen. Umweltkatastrophen, Verschmutzung der Luft und das unachtsame Wegwerfen von Müll haben mich als junge Erwachsene nachdenklich gestimmt. So begann ich mich für den Umwelt- und Klimaschutz zu interessieren und im privaten Bereich auch einzusetzen. Durch die Aufklärung der Medien und eigene Recherchen über den Klimawandel im Internet, stieß ich auf soziale Netzwerke und zu Klimaschutz-Netz. Ich bin Mitglied beim Bund Naturschutz und ehrenamtlich als Kindergruppenleiterin aktiv. Unsere Kinder gehören wieder raus in die Natur. Derzeit pausiere ich, aufgrund meiner Elternzeit."

KSN: "Wie sieht dein Engagement konkret aus?"

Katja: "In erster Linie lebe ich den Umwelt- und Klimaschutz aus, indem ich als Vorbildfunktion für meine Kinder und meine Umgebung fungiere. Ich möchte sie sensibilisieren, ihnen einen bewussten Umgang mit der Natur und den Ressourcen vermitteln. Denn nur wer die Natur zu schätzen weiß, kann sie auch schützen. In den sozialen Netzwerken möchte ich die Menschen über Umweltprobleme informieren, sie anregen, umweltbewusst zu handeln und ihnen Lösungsvorschläge anbieten."

KSN: "Wie handelst du in der Freizeit und im Beruf um den Klimaschutz voranzubringen?"

Katja: "Wir basteln viel mit Naturmaterialien, versuchen soweit es geht, umweltfreundlich und regional einzukaufen und stöbern gerne second-hand. Mülltrennung, Stromsparen und das Vermeiden von Plastiktüten gehören selbstverständlich dazu. Auf ein eigenes Auto verzichte ich und nutze die öffentlichen Verkehrsmittel. Einkäufe erledige ich häufig zu Fuß. Meine Kinder haben eine Freude daran, morgens in die Schule zu laufen oder mit dem Fahrrad zu fahren."

KSN: "Glaubst du, dass dein Engagement etwas bewirken kann?"

Katja: "Natürlich glaube ich das. Ich bin davon überzeugt, dass wenn sich immer mehr Menschen ihrer Umwelt und Natur bewusst werden, etwas verändert werden kann. Der Bezug zur Natur ging immer mehr verloren und es ist unsere Aufgabe, die Menschen zu sensibilisieren und das Bewusstsein zu schärfen. Man kann nur das schätzen, was man einst geliebt hat."

KSN: "Katja, vielen Dank für das Interview!"


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