Mannis Effizienz
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- Erstellt am Mittwoch, 22. Mai 2013 18:22
- Geschrieben von Manni Frohloff
Vor einigen Jahren bekam ich einen Anruf der Stadtwerke München: "Der Stromverbrauch ihrer Gewerberäume hat sich innerhalb eines Jahres halbiert, sagen Sie, haben Sie da etwas manipuliert?" "Ja", habe ich etwas irritiert geantwortet, "es ist einfach möglich, ich habe den Raum, in dem ein Entfeuchtungsgerät steht, wärmegedämmt, somit wurde die relative Feuchtigkeit in dem Kellerraum durch die höhere Raumtemperatur erhöht und das Entfeuchtungsgerät konnte effektiver und seltener arbeiten. Ausserdem habe ich im letzten Jahr die vorhandene Halogenbeleuchtung durch eine effektivere Halogenbeleuchtung ersetzt." "Ach so, ich habe nur den Auftrag plötzliche Verbrauchssenkungen zu überprüfen", sprach eine junge freundliche Sacharbeiterin. "Dies sollten Sie auch bei den überhohen Verbräuchen mit entsprechender Einsparberatung machen. Melden Sie diesen Vorschlag ihrem Chef weiter, so könnte sehr viel Einsparpotenzial valuiert und realisiert werden. Jetzt habe ich ein wenig den Eindruck, Sie haben nur aus wirtschaftlichen und Betrug aufdeckenden Gründen angerufen. Jedes nicht verbrauchte Kilowatt ist grüner als ihr von mir gekaufter Ökostrom! Schliesslich verbrauchen sie auch für diese Produktion enorme Ressourcen." "Ja, vielen Dank für Ihre Auskunft. Auf Wiederhören." Weder habe ich zu meinem Vorschlag jemals wieder was gehört, noch hat mich jemals wieder jemand von den Stadtwerken angerufen.
Kämpft das Umweltbundesamt gegen die Meinungsfreiheit?
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- Erstellt am Dienstag, 21. Mai 2013 18:21
- Geschrieben von Udo Schuldt
WELT-Autor Henryk M. Broder hat in einem Beitrag, für die Springer-Zeitung, das Umweltbundesamt kritisiert. Es sei vergleichbar mit einer Behörde des Nazi-Propagandaministeriums, des Propaganda-Ministers Goebbels. Er nimmt Anstoß daran, dass das Umweltbundesamt Position gegen "Klimaskeptiker", wie die "Journalisten" Maxeiner und Miersch, bezieht. Dabei hat sich die Behörde nur schützend vor die Klimawissenschaften und die Umweltbewegungen gestellt. Eigentlich ein feiner Zug. Goebbels und seine Behörden haben dagegen Bevölkerungsgruppen schlecht gemacht und verleumdet.

(Foto: Dipsey)
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Skeptical Science Studie bestätigt einen 97% Konsens zur menschengemachten globalen Erwärmung in der wissenschaftlichen Literatur
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- Erstellt am Donnerstag, 16. Mai 2013 18:07
- Geschrieben von Bärbel Winkler
Das Skeptical Science "Citizen Science Team" hat eine aktuelle Beurteilung von über 12.000 begutachteten Publikationen zum Thema Klimawandel durchgeführt. In Studien, die in der begutachteten Literatur Stellung beziehen, wurde ein 97% Konsens darüber gefunden, dass die Menschen die globale Erwärmung verursachen.
Beurteilung der Abstracts
Als ersten Schritt weiteten wir die erste derartige Bestandsaufnahme der begutachteten wissenschaftlichen Literatur von Oreskes (2004) aus. Eine nach den Begriffen "global warming" und "global climate change" durchgeführte Schlüsselwortsuche für Veröffentlichungen in begutachteten wissenschaftlichen Magazinen (im ISI Web of Science) in den Jahren von 1991 bis 2011 ergab über 12.000 Treffer. John Cook programmierte eine webbasierte Anwendung, die ein zufällig ausgewähltes Abstract einer Studie (also deren Zusammenfassung) anzeigte. Wir hatten uns vorab auf die Definitionen für die möglichen Kategorien geeinigt: explizite oder implizierte Bestätigung für die Theorie der menschengemachten globalen Erwärmung, keine Positionierung und implizierte oder explizite Ablehnung (bzw. eine Verharmlosung des menschlichen Einflusses).
Unverbesserlicher Abholzer - APP bricht Versprechen und lässt weiter tropische Naturwälder abholzen
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- Erstellt am Donnerstag, 16. Mai 2013 12:40
- Geschrieben von WWF / Udo Schuldt
Der Papier- und Zellstoffproduzent Asia Pulp and Paper (APP) holzt ungeachtet anders lautender Versprechen weiterhin tropische Primärwälder in Indonesien ab. Das hat ein Report von „Eyes on the Forest“ ergeben, einer Allianz mehrerer Umweltorganisationen, der unter anderem der WWF angehört.

Abholzung in Riau, Sumatra in 2006 (Foto: Wakx)
Flankenschutz fürs Klima: Boom der Kohlekraft beenden
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- Erstellt am Mittwoch, 15. Mai 2013 07:56
- Geschrieben von BUND / Udo Schuldt
BUND und DUH fordern Maßnahmen gegen klimaschädliche Kohlekraftwerke. Gutachten zur Zulässigkeit rechtlicher Optionen vorgestellt
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) haben rechtliche Instrumente zur Verhinderung des Neubaus von Kohlekraftwerken und zur Begrenzung von Laufzeiten für bestehende Kohlemeiler untersuchen lassen. Ein von beiden Umweltverbänden in Auftrag gegebenes Gutachten belegt, dass es rechtlich möglich wäre, neue Anlagen zu verhindern und die Laufzeit bestehender Anlagen zu begrenzen. Ziel einer derart forcierten Anti-Kohle-Strategie wäre es, die nationalen Klimaschutzziele abzusichern. Allerdings fehle bei der gegenwärtigen Bundesregierung dazu der politische Wille.

Im Bau: Kohlekraftwerk Moorburg - Fertigstellung 2014 (Foto: NordNordWest)
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Während des Hafengeburtstags blockierten mehr als 20 Schiffe den Hamburger Hafen.
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- Erstellt am Montag, 13. Mai 2013 08:20
- Geschrieben von graswurzel.tv
Zu einer Demonstration der besonderen Art hatte das Bündnis gegenstrom13 für den 10. Mai aufgerufen: Mit einer Schiffsdemonstration und Blockade der Elbe im Hamburger Hafen wollten die Aktivist_innen auf die miserablen Arbeitsbedingungen aufmerksam machen, unter denen kolumbianische Kohle abgebaut wird.
Die Verbindung mit dem Hamburger Hafen ergibt sich, da hier Kohle aus Kolumbien anlandet, um im Kraftwerk Moorburg verfeuert zu werden. Mehr als 20 Schiffe folgten dem Aufruf von gegenstrom und beteiligten sich an der mehr als einstündigen Blockade der Elbe während des Hafengeburtstags.
Graswurzel.tv war mit zwei Teams dabei, den Film gibt's hier: http://www.graswurzel.tv/p228.html
Die Liebe zum Auto geht auch in Europa über Leichen
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- Erstellt am Sonntag, 12. Mai 2013 07:10
- Geschrieben von Udo Schuldt
Nun hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments also die Vorlage der Kommission über die CO2-Grenzwerte für leichte Nutzfahrzeuge noch stärker verwässert. Der Ausschuss wollte sich zwar noch nicht festlegen, aber die Obergrenze für 2025 wird in Grenzen von 105 bis 120 g CO2/km liegen. Bereits vor 2020 soll der Durchschnittswert 147g CO2/km betragen. Während die Einen die Entscheidung des Ausschusses als ambitioniertes Ziel bezeichnen, sehen die Anderen eher ein Einknicken vor den Interessen der Autolobby.

Ein leichtes Nutzfahrzeug parkt auf einer Sperrfläche (Foto: Sven Storbeck)
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