Ein Hauch von Atmosphäre
Foto: Nasa
Dieses Foto, von Apollo 17, zeigt die komplette sonnenbeschienene Seite der Erde, da die Sonne direkt hinter dem Raumschiff steht. Die Atmosphäre ist bei dieser Vergrößerung vollig unsichtbar. Die Wolken scheinen direkt auf der Oberfläche zu sein.
Dies Bild macht deutlich wie dünn die Atmosphäre und wie gering das Luftvolumen ist. Die Atmosphäre ist so dünn, dass die menschlichen Abgase ihre Zusammensetzung verändern.
Bei vielen Menschen existiert immer noch die Vorstellung, dass die Erde und die Atmosphäre riesig ist. Das mag auch früher gestimmt haben, als es weniger als 1 Milliarde Menschen gab und noch keine Autos, Kraftwerke und Fabriken. Heute, bei fast 7 Milliarden Menschen und einem enormen und weiter steigenden Energieverbrauch, ist diese Annahme jedoch falsch. Die Zivilisation verändert den Planeten massiv, und am verletzlichsten ist die Atmosphäre. Das größte Problem sind gegenwärtig die Treibhausgase. Die wichtigsten Treibhausgase sind Wasserdampf und CO2.
Zuviel des Guten - Treibhausgase
Ohne Treibhausgase wäre die Erde ein Eisplanet. Sie ermöglichen erst das Leben auf der Erde. Durch ihren Anstieg in jüngster Zeit erwärmt sich der Planet aber über das natürliche Maß hinaus.
Die Wirkung der Treibhausgase; Grafik: ACIA
Zunahme der CO2-Konzentration in den letzten 1000 Jahren; Grafik:ACIA
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