Klimaschutz-Netz


Teil 3


Die Botschaft der Eisschilde

Dort wo auf Grönland und der Antarktis die Eisschilde am dicksten sind untersuchen Wissenschaftler das Eis. Sie bohren kilometertief in den Eispanzer und entnehmen die Bohrkerne um sie auszuwerten. Ganz unten ist das Eis über 100 000 Jahre alt. Wertet man die im Eis enthaltenen Luftbläschen aus, die seit dieser Zeit dort eingeschlossen sind, so erhält man ein genaues Bild der Atmosphäre zu der jeweiligen Zeit. Aus dem Verhältnis der Sauerstoffisotopen 18O und 16O kann man außerdem sehr genau die Temperatur zum Zeitpunkt des Lufteinschlusses im Eis bestimmen. Aus dem enthaltenen CO2 und der Temperatur lassen sich dann die Temperaturen im Verhältnis zur CO2 Konzentration bestimmen. Daraus lassen sich dann Kurven wie diese erstellen. 

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Temperatur- und CO2-Verhältnis über einen Zeitraum von 160000 Jahren. Und in der Gegenwart übersteigt die CO2-Konzentration alles was es in dieser Zeit gab;
Grafik: ACIA

 

Die Wetterextreme nehmen zu

Neben der Eisschmelze nehmen auch die Wetterextreme weltweit zu. Die Zahl und die Intensität der Hurricane nehmen zu, an anderen Orten kommt es demgegenüber zu verherrenden Dürren. Die Zunahme dieser Wetterextreme führen die Klimaforscher auf die steigenden Temperaturen züruck. Höhere Temperaturen verursachen eine stärkere Wasserverdunstung. Dadurch steigt aber auch die Trockenheit in Gegenden mit geringem Niederschlag an. Wenn es regnet ist dieser Niederschlag dagegen heute sehr viel stärker als früher, weil wärmere Luft mehr Wasser aufnehmen kann. Die Folge sind katastrophale Überschwemmungen in vielen Teilen der Welt. Diese Überschwemmungen können durch menschliche Eingriffe noch verstärkt werden, z.B. durch Entwaldungen und Flussbegradigungen.

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Dürreopfer in Äthiopien. Ein kürzlich stattgefundener Regenfall brachte wieder etwas Grün zurück; Foto: aheavens

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Ausgetrockneter See in Äthiopien;
Foto: aheavens

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Das Austrocknen des Tschadsees in Zentralafrika ist ein deutliches Zeichen zunehmender Trockenheit in der Region;
Foto: Wikimedia Commons

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Aufgrund der Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr. 30% der weltweiten CO2-Emissionen stammen aus Waldbränden, vor allem aber aus Brandrodungen. Das Feuer auf diesem Foto entstand jedoch auf natürliche Weise;
Foto: Macpablo Campbel River

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Im Dezember 2006 wüten gewaltige Buschbrände in Ausstralien, die ebenfalls durch starke Trockenheit verursacht wurden;
Foto: Shek Graham

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Der Hurrican Katrina am 28. August 2005;
Foto: NASA 

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... und die Folgen. Überflutungen in New Orleans infolge des Hurricans Katrina (23. bis 31. August 2005);
Foto: Rose Vines

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... ebenfalls New Orleans;
Foto: blindranger

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...Zerstörungen durch Katrina;
Foto: blindranger

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