#Afrika

  • "Brot für die Welt"-Studie kritisiert Agro- #Gentechnik für #Afrika

    Agrarlobby nutzt Klimakrise für Vorstoß auf Saatgutmärkte des Kontinents

    Berlin/Johannesburg. Gemeinsam mit Brot für die Welt veröffentlicht das African Centre for Biodiversity (ACB) eine neue Studie zu dem von der Gates-Stiftung und von Monsanto geförderten „Water Efficient Maize for Africa“ - Projekt (WEMA). Die Studie zeigt am Beispiel dieses Projektes der Gentech-Lobby, wie groß die Kluft zwischen der Behauptung, Klimaschutz und Hungerbekämpfung zu betreiben und der Realität sein kann.

    Btcornafrica
    Versuchsanbau von gentechnisch modifiziertem Mais in Kenia (2003) (Foto: Dave Hoisington/CIMMYT; Lizenz: CC-BY-2.0)

  • 10. Dezember - Tag der Menschenrechte

    "Immer mehr Menschen sind aufgrund von klimatischen Veränderungen in ihren Rechten bedroht"

    Die Folgen des Klimawandels bedrohen das Recht auf Nahrung, das Recht auf Wasser, das Recht auf Wohnen, das Recht auf Gesundheit und letztlich das Recht auf Leben eines immer größeren Teils der Weltbevölkerung. Darauf macht Hoffnungszeichen - Sign of Hope e.V. anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember aufmerksam.

    Menschenrechte Wien
    Text des Artikels 1 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte an der Außenwand des österreichischen Parlamentsgebäudes in Wien (Foto: Mabit1, Lizenz: CC BY-SA 4.0)

  • 3-facher Klimaschutz mit mobilen Solarcontainern für Afrika

    Prototyp von Africa GreenTec im Betrieb - in Mali (Nara-Region)

    Die Firma „Mobile Solarkraftwerke Afrika“ finanziert und betreibt Solarkraftwerke als Alternative zu Dieselgeneratoren, d.h. in Deutschland von Africa GreenTec gebaute Solarcontainer mit ausklappbaren Solarpanels, großzügig dimensionierten Speichern, Wechsel- und Inselwechselrichtern betriebsfertig in einen Standard-Container eingebaut.

    Artikel Klimaschutznetz Titelbild
    (Foto mit freundlicher Genehmigung von AFRICA-GREENTEC ©)

  • Aufbruch zu erneuerter Partnerschaft zwischen Europa und Afrika

    EU-AU-Gipfel: Germanwatch fordert gemeinsam mit 63 zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Afrika und Europa eine verstärkte und entwicklungsorientierte Klima- und Energiezusammenarbeit

    Bonn/Brüssel. Zwischen der Europäischen Union (EU) und der Afrikanischen Union (AU) braucht es nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch dringend eine deutlich ambitioniertere klima- und energiepolitische Zusammenarbeit. Der sechste EU-Afrika-Gipfel, der am 17. und 18. Februar 2022 unter französischem und senegalesischem Vorsitz in Brüssel stattfindet, kann dafür die Weichen stellen.

    „Dies ist ein entscheidender Moment, die Grundlage für eine erneuerte und auf gegenseitigem Vertrauen beruhende Partnerschaft auf Augenhöhe zwischen der Afrikanischen und der Europäischen Union zu schaffen“ kommentiert Kerstin Opfer, Referentin für Energiepolitik & Zivilgesellschaft in Afrika. „Nur so können wir den außerordentlichen Herausforderungen der Klimakrise gerecht werden.“

    Africa and Europe from a Million Miles Away
    Afrika und Europa (Foto: NASA, Lizenz: Public Domain)

  • Den Kohleausstieg-Deal mit Südafrika zum Leben erwecken

    Deutschland hat in Glasgow angekündigt, Südafrika mit 700 Millionen Euro beim Ausstieg aus der Kohleverstromung zu unterstützen. Um jedoch den südafrikanischen Kohleausstieg ohne wirtschaftliche und sozioökonomische Verluste zu gewährleisten, muss ein regionaler und nationaler Plan für einen gerechten Übergang sorgen. Das Team COBENEFITS am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) legt eine Analyse zur Dekarbonisierung vor, in der es datenbasierte Empfehlungen ausspricht für Maßnahmen in Südafrikas Kohleabbauzentrum Mpumalanga.

    Kohleprotest Südafrika
    Protest gegen Kohleverbrennung in Südafrika (Foto: Kgara Kevin Rack, Lizenz: CC BY-SA 4.0)

  • Die Magie der Biokohle

    Biokohle steigert landwirtschaftliche Erträge und bindet Kohlenstoff - eine Chance für Afrika

    Eine einzige Anwendung einer Mischung aus Biokohle und Asche auf landwirtschaftlichen Flächen Afrikas könnte die Bodenqualität und die Erträge auf Jahre hinaus steigern. Das zeigt Isaac Asirifi, Doktorand am Lehrstuhl für Bodenkunde und Bodenökologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Darüber berichtete Rubin, das Wissenschaftsmagazin der RUB.

    asirifi biokohle 2021
    Um zu untersuchen, wie sich der Einsatz der Biokohle auf den Boden auswirkt, wird er durchgesiebt. Die Maschen des Siebs messen zwei Millimeter. (Foto© Damian Gorczan)

  • Gemeinsam für Afrika - gemeinsam gegen Fluchtursachen

    Die Hungerkrise am Horn von Afrika, in Nigeria und dem Tschad eskaliert. Das Leben von mehr als 23 Millionen Menschen ist akut bedroht. Das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA hilft.

    Die Situation spitzt sich unter anderem durch den Klimawandel und anhaltende bewaffnete Konflikte weiter zu. Am Horn von Afrika, in Nigeria und dem Tschad steht das Leben von mehr als 23 Millionen Menschen auf dem Spiel. Das Ausmaß der Krise erfordert weitere Mittel. Jeder Euro, der gespendet wird, rettet Leben!

    Gemeinsam fuer Afrika

    Aktion des Bündnisses "GEMEINSAM FÜR AFRIKA" - im Juni 2017 - vor dem Brandenburger Tor (Foto: © GEMEINSAM FÜR AFRIKA)

  • Gipfel spendet Europa-Afrika-Partnerschaft neue Energie

    EU-AU-Gipfel: Staats- und Regierungschefs der Europäischen und der Afrikanischen Union einigen sich auf Partnerschaften +++ Koordinierter Ansatz für erneuerbare Energien und sozial gerechte Energiewende in Afrika zentral +++ Wichtige Absage an fossiles Gas bleibt aus

    Bonn/Brüssel. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch bewertet die Ergebnisse des heute zu Ende gegangenen Gipfels von Europäischer und Afrikanischer Union überwiegend positiv – allerdings mit dem großen Manko, dass fossilem Gas keine klare Absage erteilt wurde. Besonders positiv sind die angekündigten Klima- und Energiepartnerschaften unter anderem mit Senegal, Ägypten und der Elfenbeinküste.

    PowerAfrica
    Investitionen sollten in Erneuerbare Energien erfolgen (Foto: Public Domain)

  • Klimawandel: Anbaupotenzial in Afrika sinkt dramatisch

    Der Klimawandel hat insbesondere im Afrika südlich der Sahara dramatische Folgen. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn hat berechnet, dass dort bis zum Ende des Jahrhunderts das Anbaupotenzial von drei wichtigen Grundnahrungsmitteln stark sinkt: bis zu 30 Prozent der Anbaugebiete von Mais und Bananen sowie bis zu 60 Prozent der Bohnenanbaugebiete sind davon betroffen. Um weiterhin lebenswichtige Grundnahrungsmittel produzieren zu können, muss sich die Landwirtschaft auf grundlegende Veränderungen vorbereiten. Für diese Anpassungsstrategien berechneten die Forscher erstmals Zeitfenster. Die Ergebnisse sind nun in „Nature Climate Change“ veröffentlicht.

    Bohnen
    Bohnen sind im Afrika südlich der Sahara besonders vom Klimawandel betroffen: Ein Forscherteam berechnete, dass dort in bis zu 60 Prozent der Anbaugebiete die Eignung dramatisch sinken wird.  (Foto: © N. Palmer/CIAT)
  • Menschengemachter Klimawandel führt zu Hunger

    Durch anhaltende Dürre in großen Teilen Afrikas bleibt die Ernte aus, Weideflächen sind zerstört. Das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA fordert - im Vorfeld des G20-Gipfels - die internationale Gemeinschaft auf, stärker dem Klimawandel entgegenzuwirken.

    Hunger ist eine der Folgen des Klimawandels, wodurch derzeit 23 Millionen Menschenleben in Afrika bedroht werden. In großen Teilen der Sahelzone, im Süden und Osten Afrikas regnet es immer weniger. Klima, Energie und Wachstum stehen nun auf der Agenda des G20-Gipfels, der  am 7. und 8. Juli in Hamburg stattfinden wird. Doch die Vertreter des afrikanischen Kontinents, die diese Themen am schmerzlichsten betreffen, sind schwach vertreten. Südafrika ist Teilnehmer, als Gäste sind geladen: Die Afrikanische Union und die Neue Partnerschaft für Afrikas Entwicklung (NEPAD).

    Drought

    Dürre (Symbolbild; Foto ist Public Domain)