#Agrarwende

  • „Energieeffizient wohnen, essen, reisen – solche Themen werden ganz wichtig, wenn wir katastrophalen Klimawandel abwenden wollen“

    Internationale Studie macht zudem deutlich: Auch die Lebensqualität steigt, wenn wir energieeffizient wohnen, essen und reisen

    Das Angebot an erneuerbarer Energie und energieeffizienter Produktion ist nur die eine Seite beim Klimaschutz. Um die Erderhitzung wie im Paris-Abkommen vereinbart zu begrenzen, braucht es laut den wissenschaftlichen Szenarien auch „nachfrageseitige Klima-Lösungen“, die vor allem den Verbrauch von Energie in den privaten Haushalten drosseln. Ihr Potenzial ist groß: Sie können in den Sektoren Gebäude, Verkehr, Ernährung und Konsumprodukte 40 bis 80 Prozent der Treibhausgas-Emissionen einsparen. Und sie bedeuten nicht qualvollen Verzicht, sondern ganz überwiegend sogar ein Mehr an Lebensqualität.

    autofreie strasse
    Autofreie Straße in Hamburg, ein Beispiel für mehr Lebensqualität (Foto: Udo Schuldt)

  • Agrarwende schon zu Ende?

    EU-Parlament stimmt Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) zu

    #WithdrawTheCAP-Bündnis bereitet rechtliche Schritte vor

    Gegen die jetzige Reform hatte seit über einem Jahr ein weltweites Bündnis von unterschiedlichen AkteurInnen gekämpft. KlimaaktivistInnen von FridaysforFuture und anderen Bewegungen, Bäuerinnen und Bauern, ForscherInnen sowie eine große Anzahl von NGOs formten das Bündnis #WithdrawTheCAP und damit eine erfolgreiche Kampagne gegen die aktuelle Agrarpolitik der Europäischen Union.

    Getreide Ernte
    Symbolfoto: Udo Schuldt