#Anpassung

  • Folgen des Klimawandels in Deutschland deutlich spürbar

    Bundesregierung legt ersten Monitoring-Bericht zu Klimawirkungen und Anpassung vor

    Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und häufigere Wetterextreme wirken sich zunehmend auf die deutsche Gesellschaft aus. Betroffen sind unter anderem die Energieversorgung, die Landwirtschaft und die Gesundheitsvorsorge. Das ist das Ergebnis des bislang umfassendsten Berichts der Bundesregierung zur Anpassung an den Klimawandel. Anhand von Daten aus 15 verschiedenen Gesellschaftsbereichen zeigt der Bericht auf, welche Veränderungen sich durch den Klimawandel heute schon feststellen lassen und welche Gegenmaßnahmen bereits greifen.

    Rübenfeld 2
    Rübenfeld nähe Grotenrath, in extremer Trockenheit gesäht mit unterschiedlichem Auflauf. (Foto: Blonder1984; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Fünf Prinzipien für klimasichere Kommunen und Städte

    Wissenschaftler:innen veröffentlichen Statement mit fünf Prinzipien für Klima-sichere Kommunen und Städte

    Die jüngsten Ereignisse verdeutlichen es drastisch: Wetter-Ausschläge werden extremer. Im Juli 2021 waren es extreme Niederschläge in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen, 2018 und 2019 litt Deutschland unter einer langanhaltenden Trockenheit und Hitze. Jüngere Klimastudien zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit für beide Extreme zunehmen wird. Es ist Zeit für ein groß angelegtes Klimaanpassungsprogramm. Wissenschaftler:innen unter der Koordination des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben fünf wesentliche Prinzipien definiert, an denen Städte und Gemeinden ihren Umbau für mehr Klimasicherheit orientieren sollten.

    Hochwasser Altenahr Kreuzberg
    Hochwasser in Altenahr Kreuzberg, Juli 2021 (Foto: Public Domain)

  • Starkregen- und Hochwasserschutz

    DBU fordert, Folgen des Klimawandels besser zu managen

    DBU fordert Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen aus Kohle und Öl – Hilfe durch neue Ansätze

    Osnabrück. „Wir müssen den Ausstoß von Treibhausgasen aus fossilen Brennstoffen rasch und stark verringern und natürliche Lebensräume und Flussauen besser schützen. Starkregenereignisse wie 2014 in Gera und Münster oder gerade in Bad Essen, Melle oder Oelde zeigen, dass in unseren verdichteten und kompakt gebauten Städten die Gefahr von Überflutungen ständig wächst. Auch Flüsse und Natur brauchen wieder mehr Raum, um einen effektiven Hochwasser- und Naturschutz verwirklichen zu können.“ – Mit diesen Worten unterstreicht Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Notwendigkeit, „die Folgen des Klimawandels jetzt und für zukünftige Generationen besser zu managen.“ Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung habe gerade bestätigt, dass der Aufwärtstrend zuvor nie dagewesener Starkregen zum Anstieg der globalen Mitteltemperatur passe, die von Treibhausgasen aus dem Verbrennen von Kohle und Öl verursacht werde.

    Starkregen MUST Städtebau
    Durch Starkregen mit großen Niederschlagshöhen und schweren Überflutungen sehen sich Kommunen vor große Probleme gestellt. ( Foto: © MUST Städtebau )