#Entwicklungsländer

  • Entwicklungspolitik stärken statt abschaffen

    Bündnis Entwicklung Hilft1) warnt angesichts der Diskussionen um die Zukunft des BMZ in den Koalitionsverhandlungen vor einem Bedeutungsverlust der Entwicklungszusammenarbeit und fordert eine Neuausrichtung.

    Berlin. Bündnis Entwicklung Hilft sieht in den Diskussionen um die Zukunft des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Gefahr, dass die Entwicklungspolitik nebensächlich wird und weiter hinter außen- und sicherheitspolitischen sowie wirtschaftlichen Interessen zurückfällt.
    aethiopien junge
    Die Corona-Pandemie hat auch die Entwicklungszusammenarbeit in den letzten 2 Jahre stark beeinflusst. © Kibrom Kahsay/Welthungerhilfe

  • Gerechte Klimapolitik könnte helfen extreme Armut zu verringern

    Ambitionierte Klimapolitik könnte helfen extreme Armut in Entwicklungsländern zu reduzieren. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie von Forschenden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) - ein Ergebnis, das im Gegensatz zu der weit verbreiteten Annahme steht, dass die Eindämmung des Klimawandels mit einem Kompromiss bei der Bekämpfung von Armut einhergeht. Um Klimapolitik und Armutsbekämpfung zu einer Win-Win-Situation für Planet und Mensch zu machen sind eine progressive Verteilung der Einnahmen aus Emissionspreisen und eine faire internationale Lastenteilung entscheidend.

    Slum in Mumbai
    Slum in Mumbai (Foto: Public Domain)
  • Volle Kraft für erneuerbare Energien

    Berlin/Aachen. Angesichts des russischen Kriegs gegen die Ukraine richten das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR e.V. und der Bundesverband Erneuerbare Energie BEE e.V. einen gemeinsamen Appell an die Politik, die Bemühungen zur Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa zu intensivieren. Auch die Länder des Globalen Südens müssen dabei unterstützt werden, ihre Erneuerbaren-Potenziale auszuschöpfen.

    Erneuerbare Energien
    (Foto © Misereor)