#Erderwärmung

  • Die Geschichte der CO2-Emissionen (Update)

     

    Bitte vor dem Ansehen des Films lesen:

    Zunächst ein Tipp wenn Ihnen das alles zu schnell geht, klicken Sie einfach auf das Videofeld, dann stoppt der Film und Sie können sich einen Überblick verschaffen. Erneutes Klicken lässt ihn dann wieder laufen.

    In der Mitte, in dem hellbraunen Feld, wird die Jahreszahl angegeben. Auf der Weltkarte sieht man die Posititon der Meßstellen, die auch auf der linken, horizontalen Achse, anhand der Breitengrade, zu sehen sind. Auf der linken und rechten senkrechten Achse ist die CO2-Konzentration der Atmosphäre skaliert. Im Verlauf des Films sieht man gut, wie die Zahl der Meßstellen zunimmt und wie die Atmosphärenkonzentration des CO2 ansteigt. Das ständige Auf und Ab der Linie wird durch die jahreszeitliche Veränderung der CO2 Aufnahme der Pflanzen verursacht (im Frühjahr und Sommer nehmen die Pflanzen CO2 für das Blattwachstum auf, im Herbst und Winter geben sie durch den Laubabwurf Kohlenstoff ab, beim Kompostieren der Blätter entsteht CO2). Man sieht auch sehr gut, dass diese jahreszeitlichen Schwankungen des CO2-Gehaltes besonders auf der Nordhalbkugel auftreten, während der Meßpunkt am Südpol, das ist der blaue Punkt, ohne große Ausschläge steigt. Die rechte, rote Kurve zeigt den Meßwert von Mauna Loa, die blaue Kurve, innerhalb der roten, den Meßwert vom Südpol. Auf der rechten Horizontalen darunter sind die Jahreszahlen aufgetragen. Auch hier sieht man die jahreszeitlichen Schwankungen des CO2-Gehaltes

  • Die große Wende voraus

    Ein Beitrag den man gesehen haben muss:

  • Dürren durch Verschiebung der Tropen

    Der Tropengürtel weitet sich seit den 1980er Jahren wegen der Klimaerwärmung aus – mit starken Auswirkungen auf Niederschlags- und Trockengebiete weltweit. Schon frühere Verschiebungen des Tropengürtels führten zu einer Reihe von Dürren – und können solche erneut auslösen, wie eine Studie von Berner Klimatologen zeigt.

    Verschiebung der Tropen
    Verschiebung des Tropengürtels nach Süden zwischen den 1940er und 1970er Jahren. (Foto: Stefan Brönnimann, © Universität Bern)

  • Ein Gespenst im Papst-Gewand geht um und hält Kapitalismus den Spiegel vor

    "Für Kapitalismus-Gläubige rund um den Globus geht ein Gespenst im Papst-Gewand um. Im Gegensatz zu seinem deutschen Vorgänger Benedikt, der einer ungerechten Welt einen moralischen Anstrich verpassen wollte, spricht Papst Franziskus klare Worte: der globalisierte Kapitalismus steckt in der Krise, eine allein profitorientierte Marktwirtschaft bringt neben Wachstum mehr Gewalt und Kriege, mehr soziale Ungleichheit, mehr Umweltzerstörung und verstärkten Klimawandel", kommentiert Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die erste Umwelt-Enzyklika in der Geschichte des Vatikan.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter) 

  • Eine kurze Geschichte des durch Öl und Kohle angefachten Leugnens des Klimawandels

    Unternehmen der fossilen Treibstoffindustrie haben viele Millionen Dollar dafür ausgegeben, die Öffentlichkeit über den Klimawandel in die Irre zu führen. Die Rolle der Verbandsinteressen in Bezug auf das Leugnen der Klimawissenschaften ist aber nur eine Hälfte des Bilds. Das Interesse an diesem Thema wurde durch die jüngsten Enthüllungen über das Bergbauunternehmen Peabody Energy angeheizt. Nachdem Peabody Konkurs angemeldet hatte, wurden Dokumente öffentlich bekannt, die den Umfang von Peabodys Finanzierung Dritter enthüllten. In der Liste der Empfänger der Zuwendungen tauchen Wirtschaftsverbände, Lobbygruppen und den Klimawandel anzweifelnde Wissenschaftler auf.

    Leugnen des Klimawandels 3 
    Die englische Version dieses Artikels von John Cook wurde zuerst in The Conversation veröffentlicht. Hier geht es zum Originalartikel.The Conversation(Grafiktext: KSN, Foto: smial, Lizenz: Freie Kunst)

  • Eisalgen verstärken Grönlands Eisschmelze – genährt von Phosphor

    Der grönländische Eisschild schmilzt seit 25 Jahren dramatisch. Eine bislang wenig beachtete Triebkraft hierfür sind Eisalgen. Sie verdunkeln die Oberfläche und reduzieren so die Reflexion des Sonnenlichts. Das Eis schmilzt schneller. Forschende der University of Leeds (UK) um Jenine McCutcheon (jetzt University of Waterloo, Ca) und Liane G. Benning, Deutsches GeoForschungsZentrum Potsdam GFZ, haben eine wichtige Nahrungsquelle für die Eisalgen identifiziert: Phosphor aus lokal entstandenem Mineralstaub. Diese Erkenntnis hilft, künftige Entwicklungen von Algenblüte und Eisschmelze besser vorherzusagen und Klimamodelle zu optimieren. Die Studie ist kürzlich in Nature Communications erschienen.

    Forschungscamp
    Forschungscamp in Süd-Grönland. Im Vordergrund: dunkles Eis mit Eisalgen. (Foto: © Jenine McCutcheon)
  • El Niño ist da

    So früh wie nie zuvor wurde der „El Niño“ korrekt vorhergesagt 

    Das aktuelle Wetterphänomen „El Niño“ ist von einem Team aus deutschen und israelischen Wissenschaftlern über ein Jahr im Voraus angekündigt worden – so früh wie nie zuvor. Dieser Durchbruch in der Vorhersage des wichtigsten natürlichen Klimaphänomens gelang mit Hilfe eines neuen Algorithmus, der auf einer Netzwerk-Analyse der Lufttemperaturen im Pazifikraum beruht. Solche langfristigen Vorhersagen können Bauern in Brasilien, Australien oder Indien helfen, sich vorzubereiten und die Aussaat entsprechend anzupassen. Die Wissenschaftler vom Institut für Theoretische Physik der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv hatten sich dazu entschieden, die Frühwarnung vor über einem Jahr in dem renommierten Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) zu publizieren – dabei waren sie sich des Risikos eines Fehlalarms und des damit verknüpften Reputationsrisikos bewusst.
     
    El Nino
    Figur aus dem wissenschaftlichen Artikel "Very early warning of next El Niño"(Grafik: © PNAS)
  • Erderwärmung bedroht das Überleben von Waldbäumen

    Die Wälder angesichts des Klimawandels

    Der Klimawandel ist eine Tatsache: Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre, steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmengen, Zunahme von Klimaextremen, Ausbreitung von Schädlingen und Krankheiten etc. Die Folgen des Klimawandels haben auch große Auswirkungen auf die Wälder und somit auf das Leben der Menschen und die Gesellschaft. Die Wälder haben nicht nur einen hohen Erholungswert, sondern tragen auch entscheidend zur Stabilisierung und Fruchtbarkeit der Böden bei und beeinflussen den Wasser- und Mineralkreislauf.

    Buchenwald
    Werden die Wälder schnell genug nach Norden wandern können? (Foto: Udo Schuldt)

  • Erderwärmung beeinrächtigt Welternährung

    Klimawandel: Jährlich bis zu 41 Milliarden US-Dollar Verluste bei den weltweiten Fischfängen

    Infoplattform "klimafakten.de" zu Auswirkungen des Klimawandels um Fischereiaspekte ergänzt

    Schon bei einer Erwärmung um 2 °C über das vorindustrielle Niveau bis 2050 ist mit jährlichen Gesamtverlusten bei den weltweiten Fischfängen im Wert von 17 bis 41 Milliarden US-Dollar zu rechnen. Das geht aus dem letzten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC; Intergovernmental Panel on Climate Change) hervor. Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine Erwärmung von 2 °C kaum mehr zu vermeiden ist, auch wenn die globalen Emissionen von Treibhausgasen in wenigen Jahren völlig eingestellt würden.

    Broschuere
    Titelseite der Broschüre (Grafik: © Herausgeber)

  • Erderwärmung: Europäische Bäume verdunsten mehr Wasser

    Bäume nutzen Wasser durch höheren CO2-Anteil in der Atmosphäre zwar effizienter, dies wird aber durch die Erwärmung zunichte gemacht

    Wie eine Forschergemeinschaft nun herausfand führt der Anstieg des Kohlendioxidgehaltes in der Luft dazu, dass Bäume in Europa das ihnen zur Verfügung stehende Wasser immer effizienter nutzen. Im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts ist die sogenannte Wassernutzungseffizienz um rund 20% gestiegen. Dennoch nimmt ihr Wasserverbrauch nicht ab, sondern zu, weil das CO2 gleichzeitig die untere Atmosphäre erwärmt, somit die Wachstumsperiode verlängert und die Verdunstungsrate erhöht.

    Pinus nigra stomata Schweingruber 200 gr
    Mikroskopischer Querschnitt durch eine Kiefernnadel. An der Aussenseite sind die Spaltöffnungen zu erkennen, durch die CO2 aufgenommen und Wasser transpiriert wird. (Foto: © Fritz Schweingruber / WSL)

  • Erneuerbare Energien können Klimaabkommen zum Erfolg verhelfen

    Implosion der fossilen Industrien und explosive Entwicklung der Erneuerbaren kann Paris zum Erfolg machen

    Das Klimaziel von Paris ist ein Triumph des Realismus - ganz entgegen mancher Kritik, es sei wirklichkeitsfremd. Erstens, so erklärt jetzt ein Wissenschaftler-Team, ist es notwendig, den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius zu halten, weil bei ungebremstem Klimawandel enorme Risiken auf die Menschheit zukommen. Zum ersten Mal zeigen die Forscher in einem Diagramm, bei welcher Erwärmung welche Elemente des Erdsystems kippen könnten. Zweitens ist die Umsetzung des Pariser Klimaziels machbar, durch eine technologische Explosion der erneuerbaren Energiesysteme und anderer Innovationen, und die Implosion der fossilen Industrien. Drittens ist das Klimaziel einfach genug, um weltweit politisch etwas in Bewegung zu bringen.
     
    Klimarisiken PIK

    Kipp-Elemente im Kontext der Entwicklung der globalen Mitteltemperatur. (Abb. 1 aus Schellnhuber et al, 2016 ©)

  • ETH vs. PIK

    Zur Auffassung, dass winterliche Kältewellen Folgen verminderter Eisbedeckung in der Arktis sind, gibt es Widerspruch von der Züricher Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH:

    Klimawandel führt nicht zu Winterextremen

    Kältewellen, wie sie im Osten der USA in den letzten Wintern auftraten, sind keine Folge des Klimawandels. Wissenschaftler der ETH Zürich und des California Institute of Technology zeigen, dass die Temperaturvariabilität unter der globalen Erwärmung allgemein eher abnimmt.

    Boston winter 2015
    Boston wurde in den letzten zwei Jahren von extremen Kältewellen heimgesucht. Das Bild wurde im Winter 2015 aufgenommen. (Foto: Jan Mark Holzer; Lizenz: CC-BY-2.0)

  • EU arbeitet an Pariser Wackelpudding-Weltklimavertrag

    Dass die EU mit einem konkreten Mandat für ein globales CO2-Minderungsziel zu den UN-Klimaverhandlungen nach Paris fährt ist ein gutes Zeichen. Doch läuft das Verhandlungsziel auf einen völkerrechtlichen Wackelpudding hinaus. Das von der EU gemeldete freiwillige Reduktionsziel von 40 Prozent weniger CO2 bis 2030 im Vergleich zu 1990 ist in Wirklichkeit nicht mehr als unambitioniertes Business-as-Usual. Als drittgrößter Klimasünder der Erde und als Gastgeber der Klimakonferenz muss aus Europa mehr kommen.

    Eifelturm
    (Foto: Public Domain)

  • EU: Weiterhin hohe Emissionen beim Treibhausgas CH4 ?

    Methanreduktion in der EU droht am Widerstand der Agrarlobby zu scheitern

    Deutsche Umwelthilfe fordert konkrete Minderungsziele – Methangrenzwerte müssen Bestandteil europäischer Luftreinhaltepolitik werden

    Berlin. Der Agrarausschuss des europäischen Parlaments hat sich kürzlich gegen verbindliche Vorgaben für die Minderung von Methanemissionen in der EU ausgesprochen. Damit ist er dem Drängen der Vertreter der industriellen Landwirtschaft gefolgt, die sich intensiv gegen verbindliche Reduktionsziele für Methan auf europäischer Ebene einsetzen. Eine Verringerung von Methan ist aus Gründen des Gesundheits- wie Klimaschutzes dringend geboten. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und den federführenden EU-Umweltausschuss daher auf, sich für eine schnelle und konsequente Einführung europäischer Methanminderungsvorgaben von 30% bis 2025 und 53% bis 2030 einzusetzen und insbesondere die Emissionen aus der Landwirtschaft systematisch zu reduzieren.

    Kühe Kochelsee Schlehdorf
    Die große Zahl der Rinder in der EU und deren Hinterlassenschaften in Form von Gülle haben einen relevanten Anteil an den Methan-Emissionen (Foto: Gemeinfrei)
  • Extrem dünnes Eis am Nordpol

    WWF: Arktisches Wintereis noch nie so dünn wie jetzt

    65 Prozent Eisverlust in 40 Jahren

    Das arktische Meereis weist in diesem Jahr die geringste Winterausdehnung aller Zeiten aus, gab gestern das US-amerikanische Nationale Datenzentrum für Schnee und Eis (NSIDC) bekannt. Die Nachricht führt die Folgen des Klimawandels drastisch vor Augen, nachdem 2014 bereits das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880 war. Verantwortlich für den niedrigen Eisstand war unter anderem ein ungewöhnlich warmer Februar in Teilen von Alaska und Russland. Verglichen mit der durchschnittlichen Wintereisausdehnung der Jahre 1981 bis 2010 ging damit in der Arktis eine Eisfläche von fast 1,1 Millionen Quadratkilometer verloren. Das ist fast dreimal die Fläche von Deutschland. „Das ist kein Rekord auf den man stolz sein kann. Eine niedrige Wintereisausdehnung kann eine Serie von Reaktionen auslösen, die für die Arktis und den Rest der Welt gefährlich sind“, sagt Alexander Shestakov, Leiter des WWF Arktis-Programms.

    Summer Arctic Melt Pond SHEBA
    Das durch die immer stärkere sommerliche Schmelze verlorene Eis wird in den ebenfalls wärmer werdenden arktischen Wintern nicht wieder hergestellt - Folge: Das Eis wird immer dünner. (Foto: Public Domain, Juli 1998)

  • Falschen Gerüchten entgegentreten

    Fakten aufzeigen um Mythenbildung zu verhindern

    Soll man falschen Gerüchten entgegentreten und sie korrigieren? Soll man versuchen zu verhindern, dass die Würde von Menschen verletzt wird und die zu Unrecht angeprangerten verteidigen? Ich denke ja und darum gibt es diesen Text. Es ist schon erstaunlich mit wieviel Selbstsicherheit manche Menschen Unsinn verzapfen und Gerüchte verbreiten. Dietrich K. Jahrgang 1954, ebenso wie ich, hat einen Artikel gegen den Klimaschutz geschrieben. Er findet Klimaschutz lächerlich und will uns weis machen, dass die meisten Klimawissenschaftler keine Wissenschaftler aber dafür geldgierige Lügner wären. Da er damit in die Öffentlichkeit ging und der Link zu seinem Artikel auf unserer Klimaschutz-Netz-Facebook-Seite landete, möchte ich nun auf seinen Angriff antworten, wie gesagt, vor allem schreibe ich um falschen Gerüchten und der Verletzung der Würde der Klimawissenschaftler zu begegnen.

    Glaskugel gucken hilft nicht
    Wissenschaft ist kein Glaskugel gucken. Bei manchen Leugnern hat man hingegen den Eindruck, dass dies ihr Medium ist. (Grafik: Public Domain)

  • Feuer, Sturm, Insekten: Klimawandel verstärkt das Risiko für Wälder weltweit

    Dürre, Feuer und Wind gehören genauso dazu wie Insekten und Pilzbefall: sie alle bedeuten Stress für die Wälder der Erde – und sie alle reagieren auf den Klimawandel. Gut ein Drittel der Kontinente weltweit ist von Wäldern bedeckt, dennoch sind die Erkenntnisse zum Zusammenspiel dieser Störfaktoren im globalen Klimawandel bislang noch lückenhaft – denn oft werden sie nur isoliert voneinander und lokal betrachtet. Erstmals hat ein internationales Team von Wissenschaftlern nun auf der Basis von mehr als 600 Forschungsarbeiten der letzten 30 Jahre die möglichen Klimafolgen auf Störungen im Wald umfassend untersucht. Ergebnis: In Zukunft ist mit zunehmenden Risiken für Wälder zu rechnen.

    Amazonas Regenwald

    Bäume im Regenwald des Amazonas. (Foto: Public Domain)

  • Fliegen und Klimaschutz

    Daten, Fakten, Wissen

    Im Zuge der Coronapandemie erlebt der Luftverkehr einen beispiellosen Einbruch. Doch bis Februar 2020 kannte das weltweite Fliegen nur eine Tendenz – nach oben. Ob der neu eröffnete Flughafen Berlin-Brandenburg aber auch andere Flughäfen nach dem Ende der Pandemie wieder so hohe Passagierzahlen aufweisen werden, ist heute noch ungewiss. Eins jedoch ist sicher: Aus Klimaschutzsicht muss sich der Luftverkehr grundlegend wandeln, um langfristig klimaneutral zu werden.

    Welche Lösungsansätze in Deutschland, der EU und weltweit zu mehr Klimaschutz beitragen, hat das Öko-Institut in einem über Spenden finanzierten Projekt analysiert und eine breite Informationssammlung auf der neuen Website www.fliegen-und-klima.de (https://fliegen-und-klima.de/) veröffentlicht.

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    (Foto: Public Domain)
  • Folgen des Klimawandels in Deutschland deutlich spürbar

    Bundesregierung legt ersten Monitoring-Bericht zu Klimawirkungen und Anpassung vor

    Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und häufigere Wetterextreme wirken sich zunehmend auf die deutsche Gesellschaft aus. Betroffen sind unter anderem die Energieversorgung, die Landwirtschaft und die Gesundheitsvorsorge. Das ist das Ergebnis des bislang umfassendsten Berichts der Bundesregierung zur Anpassung an den Klimawandel. Anhand von Daten aus 15 verschiedenen Gesellschaftsbereichen zeigt der Bericht auf, welche Veränderungen sich durch den Klimawandel heute schon feststellen lassen und welche Gegenmaßnahmen bereits greifen.

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    Rübenfeld nähe Grotenrath, in extremer Trockenheit gesäht mit unterschiedlichem Auflauf. (Foto: Blonder1984; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Führt der Klimawandel zu Super-El Niños?

    Kieler Meeresforscher legen Studie zu pazifischem Klimaphänomen vor

    Kiel. Das Klimaphänomen El Niño ist eine alle zwei bis sieben Jahre wiederkehrende Erwärmung des tropischen Pazifiks mit weltweiten Auswirkungen auf das Klima. Einer Studie von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zufolge, verstärkt die voranschreitende Klimaerwärmung besonders heftige El Niño-Ereignisse. In diesem Zusammenhang beobachten die Forscher auch die gegenwärtige Lage, die auf das Auftreten eines sehr starken El Niño-Ereignisses in der zweiten Jahreshälfte hindeutet. Ihre Studie erschien jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Climatic Change.

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    Anomalien der Meeresoberflächentemperatur von Ende Mai bis Ende Juni 2015. (Quelle: © NOAA/PMEL)