#Erderwärmung

  • G7-Staaten sind Hauptverursacher des Klimawandels

    Elmau ist nicht Kiribati

    Es ist schon verrückt, dass der G7-Gipfel der mächtigsten Industriestaaten ausgerechnet auf Schloss Elmau den Menschheitsretter gibt. Ungestört, auf über einem Kilometer über Meeresspiegel, sitzt man im Trockenen. Im Fünf-Sterne-Hotel, zu dessen Luxus-Restaurants und Wellness-Anlagen nur der solvente Gast Exklusiv-Zugang genießt, gibt eines der "Leading Hotels of the World" die passende Kulisse für die Gewinner von Kohle-Industrialisierung, kolonialer Globalisierung und unfairem Weltmarkt. Getreu dem Motto "Zeige mir, wo Du tagst, und ich sage Dir, wer Du bist" wird nicht nur das demonstrierende Volk außen vor bleiben. Die Ruhe der gepolsterten Salons und diskreten Hintergrundtalks sollen laute Opposition, bunte Zivilgesellschaft und engagierte AktivistInnen nicht stören, für staatstragende Idylle sorgen im CSU-Freistaat eine militarisierte Sicherheitsfestungs-Komfortzone und Polizei-Schikane.

    Beru Kiribati
    Dieses Bild eines Astronauten von Beru, einer Kiribati-Insel, macht deutlich wie verletzlich so ein Eiland ist. In diesem Jahr wurde der Inselstaat vom Orkan Pam schwer getroffen. (Foto: NASA; Lizenz: Public Domain)

  • Gemeinsame Presse-Mitteilung zum G7-Gipfel

    Ausstieg aus fossilen Energien und Klima-Risikoschutz für Entwicklungsländer

    Appell von Umwelt- und kirchlichen Entwicklungsorganisationen an die führenden Industriestaaten

    Unmittelbar vor dem letzten Vorbereitungstreffen für den G7-Gipfel im bayrischen Elmau (7./8. Juni) appelliert die transform-Initiative von Umwelt- und Entwicklungsverbänden, darunter Brot für die Welt, an die führenden Industrienationen, den Ausstieg aus fossilen Energieträgern bis zur Jahrhundertmitte zum gemeinsamen Projekt zu machen. Dafür müsse der Gipfel als Langfristziel beschließen, die Emissionen aus Öl, Kohle und Gas bis 2050 durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz auf Null zu reduzieren und die Subventionen für fossile Energieträger in den G7- Staaten zu beenden. Um ihre Bevölkerung, Wirtschaft und Infrastruktur vor den Risiken des Klimawandels zu schützen und auf Energieeffizienz und Erneuerbare Energien umzustellen, sollten besonders betroffene Staaten Unterstützung der G7 erhalten. In ihrem Abschlusskommuniqué sollten die G7-Staaten zudem ihre bereits 2009 in Kopenhagen gegebene Zusage bekräftigen, pro Jahr zusätzlich 100 Mrd. US-Dollar bereitzustellen und einen klaren Plan vorlegen, über welche Etappen dieses Ziel bis 2020 erreicht werden kann.

    G8 Summit
    Regierungschefs beim Treffen der Mächtigen im Jahre 2013 - damals noch mit Putin als G8 (Foto: Public Domain)

  • Globale "Divestment" Tage am 13.2. und 14.2.

    Z.B: Berlins schmutzige Profite zerstören das Klima

    Forderung an den Berliner Senat Investitionen in Kohle, Öl und Gas zu beenden

    Divestment-Aktionen weltweit für den 13.-14. Februar angekündigt

    Berlin — In einem offenen Brief an die Stadt Berlin fordern Klimawissenschaftler, Politiker, Ärzte, Soziologen, Künstlerinnen und Bürger den Regierenden Bürgermeister und Senat auf, Investitionen in fossile Brennstoffe zu beenden. Zu den Unterzeichnern zählen Klimawissenschaftler Prof. Hans Joachim Schellnhuber und Prof. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, dessen Expertise die Stadt für ihr Klimaschutzkonzept hinzugezogen hat. [1]

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    (Grafik: © gofossilfree.org)

  • Globale CO2-Emissionen am Wendepunkt?

    Weltweite Emissionen des Treibhausgases auf hohem Niveau aber nicht weiter ansteigend

    Ein kürzlich erschienener Report der Niederländischen Umweltagentur PBL, welcher zusammen mit dem Joint Research Center der Europäischen Kommission erstellt wurde, kommt zu der bemerkenswerten Aussage, dass der Anstieg der globalen CO2-Emissionen 2015 zum Stillstand gekommen ist. China, als das Land mit dem größten Treibhausgasausstoß, spielt eine enorme Rolle dabei und dort sinkt der Kohleverbrauch deutlich. Denkbar ist, dass nun ein Wendepunkt erreicht wurde, denkbar deshalb, weil sich der Trend insbesondere in China fortsetzen und beschleunigen wird.

        (Grafiklizenz: CC-BY-3.0)

  • Golfstromsystem verliert an Kraft

    Klimawandel im Verdacht

    Wie eine gewaltige Umwälzpumpe transportieren Strömungen des Atlantiks warmes Wasser in den Norden und kaltes Wasser in den Süden. Teil dieses Strömungssystems ist auch der Golfstrom, der für das meist milde Klima im Nordwesten Europas sorgt. Jetzt haben Forscher Belege dafür entdeckt, dass diese riesige Meeresströmung schwächer wird. Beobachtungen weisen darauf hin, dass die Umwälzung in den letzten Jahrzehnten langsamer war als jemals zuvor im vergangenen Jahrhundert, wahrscheinlich sogar im vergangenen Jahrtausend. Zu dieser Abschwächung hat offenbar die zunehmende Eisschmelze auf Grönland beigetragen, die durch den mensch-gemachten Klimawandel verursacht wird. Eine weitere Verlangsamung der Strömung könnte nicht nur Folgen haben für marine Ökosysteme, sondern auch für den Meeresspiegel und das Wetter in den USA und Europa.
     
    Weltkarte mit Wärmezonen
    Der kühle Fleck südlich von Grönland: NASA GISS Weltkarte der Erwärmung 1901-2013
     
  • Greenpeace Energy legt positiven Jahresabschluss 2014 vor

    Gewinnausschüttung an Genossenschaftsmitglieder nach deutlichen Zuwächsen in der Gassparte und leichtem Kundenwachstum im Strombereich

    Hamburg. Greenpeace Energy hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem positiven Bilanzergebnis abgeschlossen. Zu einem erfreulichen Zuwachs an Kunden im Gasbereich um rund 14 Prozent binnen eines Jahres kam ein moderates Wachstum bei den Stromkunden hinzu.

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    (® Greenpeace Energy)

  • Hendricks‘ schwere Bürde für Paris

    „Es ist ein kleiner Trost, dass wenigstens Bundesumweltministerin Hendricks mutig und aufrichtig das Scheitern des Klimabeitrags bedauert und die hohen Kosten für die Bürgerinnen und Bürger bemängelt. Sie spricht zu Recht von Zukunftsverweigerung und sagt rundheraus und ehrlich, dass der Stromsektor seinen Beitrag nicht leistet“, erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Kritik der Bundesumweltministerin am gestrigen Energiekompromiss der Parteispitzen aus CDU, CSU und SPD.

    Braunkohletagebau Juechen 500pxBraunkohletagebau bei Jüchen, Rhein-Kreis Neuss (Foto: Kateer; Lizenz: CC-BY-SA-2.5)

  • Höchste #Antarktis Temperatur gemessen

    Am Dienstag, den 24. März 2015, gab es einen neuen Temperaturrekord in der Antarktis

    17,5 Grad Celsius im März sind nicht nur die höchste gemessene Temperatur in der Antarktis, auch der Zeitpunkt ist außerordentlich ungewöhnlich. Normalerweise ist es dort im Dezember am wärmsten, denn wenn bei uns Winter ist, dann hat die Antarktis Sommer und wenn bei uns Frühling ist, dann wird es dort eigenlich schon wieder kälter. Dass dort nun solche Höchsttemperaturen auftraten lässt nur die Schlussfolgerung zu, dass die Erderwärmung wieder Fahrt aufgenommen hat.

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    (Grafik: © Climate Reanalyzer (http://cci-reanalyzer.org), Climate Change Institute, University of Maine, USA)

  • Hochwasser könnten noch größere Schäden verursachen als gedacht

    Schäden durch Hochwasser nehmen in Deutschland mit dem Klimawandel voraussichtlich zu, wie eine neue Studie zeigt. In der Vergangenheit haben Überschwemmungen an der Elbe und ähnliche Extremereignisse bereits gezeigt, welche verheerenden Schäden entstehen können, wenn in Verbindung mit bestimmten Wetterlagen heftiger und lang anhaltender Regen nicht mehr vom Boden aufgenommen werden kann und die Pegel der Flüsse ansteigen. Ohne entsprechende Anpassungsmaßnahmen könnten sich in Deutschland die jährlichen Schadenskosten von derzeit etwa 500 Millionen Euro künftig vervielfachen, zeigt die umfassende Analyse der Fachleute im Journal Natural Hazards and Earth System Sciences.

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    Hochwasser in Dresden 2013 (Foto: Dr. Bernd Gross, Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • IAA: Eine Automesse ist kein Ort, um über die Mobilität der Zukunft zu sprechen

    München. Während auf der IAA 2021 übermotorisierte Boliden um die Wette funkeln, kommen heute Tausende Menschen zu einer zeitgleichen Sternfahrt und Fußdemo zusammen: Gemeinsam treten sie ein für eine Mobilitätswende mit weniger Autos und besseren Alternativen der Fortbewegung. Veranstaltet werden die Aktionen von ADFC, attac, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), BUNDjugend, campact, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands, Naturfreundejugend und dem ökologischen Verkehrsclub VCD.

    Chevrolet Corvette
    IAA 2021: Wo übermotorisierte Boliden um die Wette funkeln (Foto: Alexander Migl, Lizenz: CC BY-SA 4.0)

  • Indischer Ozean „versteckt“ Erderwärmung

    Meeresforscher weisen erhöhte Wärmeaufnahme in den letzten Jahrzehnten nach

    Miami/Kiel. Warum stieg die Erdtemperatur in den vergangenen zwei Jahrzehnten nur wenig an? Ein Forscherteam verschiedener amerikanischer Einrichtungen und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel konnte zeigen, dass sich der Wärmeinhalt des Indischen Ozeans seit Ende der 90iger Jahre stark erhöht hat, obwohl bei den globalen Temperaturen kaum ein Anstieg zu verzeichnen war. Grund hierfür dürfte ein erhöhter Wärmeaustausch zwischen dem Pazifischen und Indischen Ozean sein, wie die Autoren in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience berichten.

    Indischer Ozean Waermeaufnahme
    Schematische Darstellung der Wasserstandsänderungen und des indo-pazifischen Durchstroms in den vergangenen 20 Jahren. Hintergrund: Verteilung der Meeresoberflächentemperatur. (Grafik: © Geomar; Quelle: NOAA)

  • Jährliche Wärme-Rekorde werden höchstwahrscheinlich vom Menschen verursacht

    Mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit sind die jährlichen Wärmerekorde der letzten Zeit Ergebnis des vom Menschen ausgelösten Klimawandels. Ohne die Treibhausgase aus dem Verfeuern von Kohle und Öl wäre die Chance verschwindend klein, dass 13 der 15 wärmsten Jahre, die je gemessen wurden, alle in unserem noch jungen Jahrhundert verzeichnet wurden. Diese Wahrscheinlichkeit beträgt zwischen 1 zu 5000 und 1 zu 170.000, wie ein Team internationaler Wissenschaftler in einer jetzt veröffentlichten Studie zeigen konnte. Die Daten für 2015, die erst nach Abschluss der Studie eintrafen, machen diese Wahrscheinlichkeit sogar noch geringer.

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    Rot die Beobachtungs-Rohdaten 1880-2014, blau die durchschnittliche geschätzte natürliche Variabilitäts-Komponente, und grau fünf verschiedenen Monte-Carlo-ARMA Surrogate auf der Grundlage von Klima-Simulationen (CMIP5). (Quelle: Abbildung 3 der Studie, © PIK)

  • Kein Aufatmen für den Ozean

    Modellrechnungen widersprechen Maßnahmen, die Kohlendioxid aus der Atmosphäre zurückholen sollen

    Kiel, Potsdam. Treibhausgase aus dem Verbrennen von Kohle und Öl verursachen nicht nur eine rasche Erwärmung der Meere, sondern auch eine Versauerung des Wassers - und dies rascher als je in den vergangenen Jahrmillionen. Deshalb gibt es die Idee, künstlich Kohlendioxid aus der Luft zurück zu holen, um die Risiken für das Leben in den Ozeanen zu verringern. Geschieht dies zu spät, so nützt es kaum noch etwas, wie eine neue Studie auf der Grundlage von Computer-Simulationen jetzt zeigt. Wenn die Emissionen in diesem Jahrhundert und darüber hinaus weiter wie bisher zunehmen, bliebe der Ozean noch für Jahrhunderte stark verändert - sogar wenn die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre wieder auf das vor-industrielle Niveau sinken würde. Daher können solche Maßnahmen rechtzeitige Emissionsreduktionen nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.

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    Bewegte See im tropischen Atlantik. (Foto: Martin Visbeck, GEOMAR)

  • Kirchliches Hilfswerk sammelt für #Klima-Opfer

    Klimawandel im Mittelpunkt der MISEREOR Fastenaktion 2015



    Zerstörung auf Vanuatu zeigt erneut die Dringlichkeit zum Handeln

    Aachen. Mit Blick auf die verheerenden Verwüstungen durch Zyklon Pam im südpazifischen Inselstaat Vanuatu fordert MISEREOR, den Kampf gegen den Klimawandel deutlich zu verstärken. "Diese Katastrophe zeigt uns erneut auf dramatische Weise, dass uns keine Zeit mehr bleibt, wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der globalen Erwärmung weiter vor uns herzuschieben. Wir alle müssen jetzt umsteuern und vor allem die besonders verwundbaren Staaten  bei der Katastrophenprävention und der weiteren Anpassung an den Klimawandel  unterstützen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Werks für Entwicklungszusammenarbeit, Pirmin Spiegel, in Aachen.

    Vanuatu
    Zerstörtes Haus am Meer/Philippinen 2013 (Foto: © MISEREOR)

  • Klein aber oho!

    Anmerkung: Dies ist eine Übersetzung des auf Skeptical Science unter dem Titlel "The little ape that could" von Glenn Tambliyn veröffentlichten Artikels. Die in der Ichform geschriebenen Passagen beziehen sich auf ihn.

    Vor einigen Jahren machte ein Zuschauer bei einer Podiumsdiskussion im britischen Fernsehen über den Klimawandel die Bemerkung, dass er den Gedanken, die Menschheit sollte etwas so großes wie das Klima der Erde beeinflussen können, für anmaßend halte. Hier ist eine wichtige Einsicht enthalten, wenn wir den Gedanken etwas aufdröseln.

    Ist es anmaßend daran zu denken, dass wir das Klima beeinflussen sollten? Ja, wahrscheinlich, abhängig vom Standpunkt. Das war aber wohl nicht gemeint. Der Punkt war, dass der Gedanke wir könnten das Klima beeinflussen, anmaßend war. Es ist aber gar nicht anmaßend; und es ist auch nicht bescheiden.

    Es ist eine Messlatte.

    NASA global warming

    Veränderung der Oberflächentemperaturen 2000–2009 (oben) und 1970–1979 (unten), bezogen auf die Durchschnittstemperaturen von 1951 bis 1980 (Grafik: NASA; Lizenz: Gemeinfrei)

  • Klima-Trendwende in China

    Germanwatch begrüßt Vorlage der offiziellen chinesischen Klimaziele

    Bonn/Berlin. Gestern hat China offiziell sein Klimaziel für das Weltklimaabkommen eingereicht, das im Dezember in Paris verabschiedet werden soll. China will den Höhepunkt der Emissionen spätestens gegen 2030 erreichen. Bei der Vorstellung des Ziels hat der chinesische Premier Li Keqiang unterstrichen, dass dies möglichst deutlich früher geschehen soll. Außerdem will das Land den Anteil nicht-fossiler Energien bis 2030 auf 20 Prozent erhöhen, die Emissionsintensität der chinesischen Wirtschaft weiter vermindern und ein großes Aufforstungsprogramm durchführen.

    Verbotene Stadt im Smog
    Die "Verbotene Stadt" in Peking im Smog (Foto: Public Domain)

  • Klimacamp und gewalttätige Formen des Protests

    Klimacamp gegen Klima-schädliche Braunkohle

    Braunkohle ist die Klima-schädlichste Energieform, die wir in Deutschland haben. Aus diesem Grund treffen sich vom 20. bis zum 26. August nun schon zum wiederholten Mal Menschen aus ganz Europa im Rheinland, um im Klimacamp für den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohleverbrennung zu demonstrieren und neue Formen des miteinander Lebens zu üben.

    Wolken am Sommerhimmel
    (Foto: Olof E. Matthaei)

  • Klimaforschung: Wo auf der Welt taut der Permafrost?

    Das erste globale Permafrost-Datenportal ist online

    Bremerhaven. Ein internationales Forscherteam stellt heute auf einer Konferenz im kanadischen Quebec das erste Online-Datenportal zur Situation der weltweiten Permafrost-Vorkommen vor. Im Global Terrestrial Network for Permafrost bündeln die Wissenschaftler erstmals alle verfügbaren Messdaten zur Temperatur und Auftautiefe des Dauerfrostbodens in der Arktis, der Antarktis und den Hochgebirgsregionen und stellen diese für jedermann frei zum Download zur Verfügung. Das neue Portal kann somit als Frühwarnsystem für Forschende und Entscheidungsträger aus aller Welt dienen. Eine detaillierte Beschreibung der Datensammlung erscheint heute als Open-Access-Artikel im Wissenschaftsportal Earth System Science Data.

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    Kanada: Sonne, Wind und Wellen nagen an der Steilküste der Herschel-Insel. Überall dort, wo das Eis im Boden taut, rutschen Grassoden, Humusschicht und Lockergestein als Schlammlawine Richtung Meer. (Foto: © Jaroslav Obu / AWI)

  • Klimakrise und Krisenklima

    Folgenden Aufruf - den wir hier dokumentieren - erhielt KSN per Mail:

    Auf nach Frankfurt zu den Blockupy-Protesten! Soziale und ökologische Kämpfe zusammen führen!

    Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier offiziell eröffnen – tausende Menschen werden an diesem Tag in der Stadt und auf den Straßen sein, blockieren und demonstrieren, und sagen: „Es gibt nichts zu feiern an der Krisenpolitik“. Die Klimabewegung ist dabei - Blockupy ist der Auftakt für ein Jahr, das brodelt mit europaweiten Massenaktionen für Umverteilung und globale Klimagerechtigkeit: in Frankfurt, in Elmau, im rheinischen Braunkohlerevier, in Paris – und darüber hinaus!

    Blockupy 2014
    Blockupy-Proteste 2014 (Foto: Gemeinfrei)

  • Klimalehren aus der letzten Warmzeit

    Wie Klima-Paläontologen das Erdklima der Vergangenheit erforschen um daraus Erkenntnisse für die Gegenwart zu ziehen

    Ein in verschwörungstheoretischen Kreisen verbreitetes Vorurteil ist: Klimawissenschaftler sind blöd oder Lügner. Das versuchen uns auch bezahlte Leugner klimawissenschaftlicher Erkenntnisse klar zu machen. Dass das Gegenteil der Fall ist versuchen wir hier auf  der Webseite des Klimaschutz-Netzes immer wieder zu verdeutlichen, indem wir die Methoden vorstellen mit denen Klimawissenschaftler ihre Erkenntnisse gewinnen, denn wer Bescheid weiß den kann man nicht manipulieren. Der folgende Bericht handelt von Wissenschaftlern die empirisches Wissen aus der Zusammensetzung uralter Korallen sammelten um die Rechenmodelle zu verbessern, mit denen sie zukünftige Klimaszenarien präziser beschreiben, um mögliche Folgen und Risiken des menschengemachten Klimawandels genauer abzschätzen zu können.

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    MARUM-Wissenschaftler erbohren fossile Korallen, die während der letzten Warmzeit vor Bonaire in der südlichen Karibik wuchsen. (Foto: © MARUM, Universität Bremen)