#Erneuerbare

  • Neuartiger Windgas-Elektrolyseur startet Testbetrieb

    Greenpeace Energy und Stadt Haßfurt produzieren erneuerbaren Wasserstoff für die Energiewende

    Haßfurt (Bayern), September 2016. Die Städtischen Betriebe Haßfurt und der Hamburger Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy starten den Testbetrieb eines neuartigen Windgas-Elektrolyseurs. Die hochmoderne Anlage am Mainhafen wandelt überschüssigen Strom aus dem nahen Bürgerwindpark Sailershäuser Wald sowie aus weiteren Windenergie- und Solaranlagen in erneuerbaren Wasserstoff um. Pro Jahr wird der containergroße Elektrolyseur eine Million Kilowattstunden des Öko-Gases für die 14.000 proWindgas-Kunden von Greenpeace Energy ins Gasnetz einspeisen.

    WEA in GeorgwerderWindenergieanlagen auf dem Hamburger Energiehügel in Georgswerder (Foto: Udo Schuldt)

  • Neuer Blauer Engel für weniger Schadstoffe aus Scheitholzöfen

    So können Ofenbesitzer Feinstaub und Ruß deutlich mindern

    Nach DUH-Initiative kommt endlich der Blaue Engel für Staubabscheider: Bestehende Kamin- und andere Scheitholzöfen lassen sich damit effektiv nachrüsten +++ Umweltzeichen für Partikelfilter die ultrafeinen Feinstaub um mehr als 90% reduzieren +++ Feinstaub führt jährlich zu mehr als 53.000 vorzeitigen Todesfällen in Deutschland +++ DUH fordert staatliches Förderprogramm, um Verbraucherinnen und Verbraucher bei Nachrüstung zu unterstützen

    Berlin. Seit Jahresbeginn gibt es den Blauen Engel für Staubabscheider, mit denen Kamin- und andere Scheitholzöfen nachgerüstet werden können. Das Umweltzeichen, das auf Initiative der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und des unabhängigen internationalen Beraters Axel Friedrich entwickelt wurde, garantiert eine deutliche Reduzierung von Schadstoffen. Holzfeuerungsanlagen sind in Deutschland eine Hauptquelle von gesundheitsschädlichem Feinstaub, krebserzeugenden Polyaromaten und klimaschädlichem Ruß.
    Braskamin
    Holzofen (Foto: Public Domain)

  • Neuer Global Trends Report

    Weltweite Investitionen in Erneuerbare Energien stark gestiegen

    Die weltweiten Investitionen in Erneuerbare Energien sind um 17 Prozent auf 270 Milliarden US-Dollar gestiegen. Vor allem Solaranlagen in China und Japan sowie Rekordinvestitionen in Offshore-Windprojekte in Europa treiben die Investitionen an. Deutschland verzeichnet nur einen geringen Anstieg der Investitionen und kann aus den frühen Erfolgen bisher keine nachhaltige Führungsrolle entwickeln.

    Solaranlagen
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Neues Netzwerk für Nachhaltigkeit geht an die Arbeit

    Rengy4all ist ein virtuelles Netzwerk für den Wissensaustausch und die Förderung innovativer und nachhaltiger Projekte. Zentral steht dabei der Aspekt der Demokratie: Rengy4all will eine Community schaffen, die aktiv in die Gestaltung der Stiftung eingebunden ist und sich parallel an der Entscheidungsfindung beteiligt. Dazu gehört beispielsweise die Frage, welche wohltätigen Projekte und Ideen unterstützt werden sollen und auf welche Weise. rengy4all bedeutet gemeinschaftliches Arbeiten, d.h. kollektiver Einsatz für ein spannendes und zukunftsweisendes Projekt. Dabei dreht sich alles um das Thema Nachhaltigkeit - mit speziellem Blick auf erneuerbare Energien und Wassermanagement.

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    (Grafik: © rengy4all)

  • Nutzung erneuerbarer Energien nimmt in allen EU-Staaten zu

    • Schweden im Jahr 2019 mit 56,4 % EU-Spitzenreiter beim Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch

    • Deutschland mit 17,4 % im EU-Vergleich auf Rang 16, EU-Durchschnitt bei 19,7 % 

    • Statistisches Bundesamt veröffentlicht Webangebot zum Europäischen Green Deal

    WIESBADEN – Die Nutzung erneuerbarer Energien ist in den vergangenen Jahren in allen 27 Staaten der Europäischen Union (EU) gestiegen. Im EU-Durchschnitt erhöhte sich der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch zwischen 2009 und 2019 von 13,9 % auf 19,7 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Europäischen Statistiktages1) am 20. Oktober 2021 mitteilt, sind die Vorreiter der Energiewende in Nordeuropa zu finden. So deckte Schweden im Jahr 2019 bereits 56,4 % des Bruttoendenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien, das war der Spitzenwert in der EU. In Deutschland erhöhte sich der Anteil laut den Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat zwischen 2009 und 2019 von 10,9 % auf 17,4 %. Deutschland lag damit 2019 auf Rang 16 unter den 27 EU-Mitgliedstaaten. Die Daten sind Teil der neuen Themenseite zum Europäischen Green Deal im Internetangebot „Europa in Zahlen“ des Statistischen Bundesamtes.

    erneuerbare energien
    Die dunkelblaue Linie zeigt die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Schweden, die hellblaue in Deutschland und die gelbe in der EU (Grafik © destatis)

  • Photovoltaics Report informiert über Fakten zur Solarenergie weltweit

    Seit zehn Jahren veröffentlicht das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, unterstützt durch die PSE Projects GmbH, regelmäßig den Photovoltaics Report, kurz PV Report. Dieser stellt die wichtigsten Fakten zur Photovoltaik in Deutschland, der Europäischen Union und weltweit zusammen und dokumentiert damit insbesondere die Entwicklung des Photovoltaikmarkts, der Solarzellen- und Moduleffizienz sowie der Preise in den letzten Jahrzehnten. Die neuste Ausgabe ist auf der Internetseite des Instituts frei zugänglich.

    Solarenergie Energetische Amortisation

    Die Energetische Amortisation (energy payback time), für Dachanlagen mit in China produzierten Siliciumsolarmodulen und einer Effizienz von 19,9 Prozent, liegt in Europa bei einem Jahr und ein bis drei Monaten. (Daten: Lorenz Friedrich, Fraunhofer ISE. Graphik: PSE 2020 © Fraunhofer ISE)

  • Projekt „Energiegründer“ sucht und veröffentlicht innovative Ideen

    RKW Kompetenzzentrum gibt der Energiewende ein Gesicht

    Mit der Website www.energiegruender.de macht das Projekt „Energiegründer“ des RKW Kompetenzzentrums seit September 2014 auf Gründungen im Bereich der erneuerbaren Energien aufmerksam und stellt auf der modern gestalteten Plattform bereits 28 Startups mit innovativen Ideen vor. Weitere Energiegründer haben noch immer die Gelegenheit, ihr Profil für die Seite einzureichen. Ziel ist es, ein stärkeres Bewusstsein für Energiegründer zu schaffen und die Gründeraktivitäten nachhaltig zu steigern. Unterstützt wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

    Neue Energie
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Rückgang Photovoltaik

    Bundesregierung rockt Solar-Zubau

    „Der Niedergang der Photovoltaik-Ausbaus ist eine Niederlage der Bundesregierung, die ihre Ausbauziele deutlich verfehlt“, so Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE. zu den neuesten Zahlen der Bundesnetzagentur. Demnach sind in den vergangenen 12 Monaten nur 1,4 Gigawatt Photovoltaik zugebaut worden, angestrebt wird hingegen ein Zubaukorridor zwischen 2,4 und 2,6 Gigawatt jährlich. In der nun gemeldeten Zahl von 1,4 Gigawatt sind Nachmeldungen einbezogen worden, sonst ist der Zubau sogar noch geringer.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • RWI analysiert Einstellungen zur Energieversorgung

    Norddeutschland mag Erneuerbare, der Osten hält Kohle die Treue

    Ob der Bau neuer Stromtrassen und Kohlekraftwerke oder die Nutzung von Energiequellen zur Stromerzeugung – in Deutschland gibt es große regionale Unterschiede, wenn es um die Bewertung von energiepolitischen Maßnahmen und Energiequellen geht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des RWI. Sie basiert auf einer deutschlandweiten Befragung zum Thema Energieversorgung. Um regelmäßig Informationen über die Einstellung der Deutschen zur Energie- und Klimapolitik zu erhalten, schlagen die Wissenschaftler eine institutionalisierte, regelmäßige Befragung eines festen Panels von Haushalten vor.

    Detail aus WEA im Hamburger Hafen
    WEA im Hamburger Hafen (Foto: Udo Schuldt)

  • Schwache #EU- #Klima-Ziele

    2-Grad-Ziel wird verfehlt

    Berlin/Brüssel: Die letzte Woche für das Pariser Klimaschutzabkommen veröffentlichten C02-Minderungsziele der Europäischen Union sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als unzureichend an. Die Begrenzung der Erderwärmung unter zwei Grad Celsius werde so verfehlt. Dafür sei ein weit ehrgeizigeres Ziel als minus 40 Prozent CO2 bis 2030 erforderlich.

    Das Gebäude der EU-Kommission
    Das Berlaymont-Gebäude- Sitz der Kommission - in Brüssel (Foto: Amio Cajander; Lizenz: CC-BY-SA-2.0)

  • So geht Klimaneutralität 2045

    Was der erste Modellvergleich für Deutschland zeigt

    Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die nächste Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der Ariadne-Szenarienreport, der Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 erstmals im Modellvergleich ausbuchstabiert. Die Studie von mehr als 50 Forschenden aus mehr als 10 Instituten belegt: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne müsste bis 2030 etwa 50 % größer sein, als bislang angepeilt. Der Ausstieg aus der zunehmend unwirtschaftlichen Kohle würde auf einem Kurs zur Klimaneutralität bereits um 2030 erfolgen. Erhebliche zusätzliche Kraftanstrengungen sind notwendig, um die Sektorziele für Industrie, Gebäude und Verkehr zu erreichen.

    REpower 5 Megawatt Offshore
    Allem voran muss ein massiv beschleunigter Ausbau von Wind- und Sonnenergie erfolgen (Foto: Public Domain)

  • Solar-Crowdfunding abermals auf Rekordkurs

    Nach Apple und Google setzten private Investoren auf Sonnenenergie

    Crowdfunding der Sonneninvest Deutschland GmbH & Co. KG auf Econeers

    Erfurt/Wien. Apple und Google haben in den letzten Jahren verstärkt in Photovoltaik investiert. Auch, dass Börsenguru Warren Buffet als einer der reichsten Menschen der Welt seit Jahren auf erneuerbare Energien setzt und rund 30 Milliarden investiert hat, ist allseits bekannt. Überraschender ist da schon, mit welchem Engagement private deutsche Anleger in die Photovoltaik investieren. Neben den zigtausend Solaranlagen auf den Dächern Deutschlands werden Solar-Investments über Crowdfundings immer beliebter. Das bekannteste Beispiel dafür ist das aktuelle Crowdfunding der Sonneninvest Deutschland GmbH & Co. KG auf Econeers. Nach zehn Tagen haben bereits rund 300 Personen über 400.000 Euro in die Solarkraftwerke investiert.

    SolarparkCrowdfunding der Sonneninvest Deutschland GmbH & Co. KG auf Econeers ( Foto: © Sonneninvest)

  • Solarstrom nicht länger den Stecker ziehen

    EEG-Referentenentwurf: Solarbranche kritisiert Entwurf für neues Ökostrom-Gesetz

    Scharfe Kritik am aktuellen Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kommt von der Solarbranche. Anstatt den Ausbau Erneuerbarer Energien zu beschleunigen, stehe die Bundesregierung bei der Energiewende weiter auf der Bremse, kritisiert der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Dazu dessen Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: "Dieser Gesetzesentwurf steht in eklatantem Widerspruch zu den Klimaschutzzielen und muss dringend nachgebessert werden. Großverbraucher klimaschädlicher Energie werden weiter subventioniert. Energiebewussten Verbrauchern und Gewerbebetrieben werden hingegen bei der Investition in Solartechnik immer mehr Steine in den Weg gelegt. Solarenergie ist inzwischen preiswert, bei fairer Kostenbetrachtung sogar günstiger als Strom aus neuen Atom- oder Kohlekraftwerken. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, sie nicht endlich stärker zu nutzen. Solarstrom darf nicht länger der Stecker gezogen werden!"

    Solar collectors Northern Germany
    (Foto: Gemeinfrei)

  • Solarthermische Kraftwerke – ein Gewinn auch für die soziale Entwicklung in Nordafrika

    Social CSP – Studie von Germanwatch und Wuppertal Institut formuliert Nachhaltigkeits-Anforderungen und Best Practice-Empfehlungen

    Bonn/Wuppertal. Solarthermische Kraftwerke (CSP, concentrated solar power) an ihren nordafrikanischen Standorten stellen nicht nur erneuerbare Stromlieferanten für den steigenden Energiebedarf im südlichen Mittelmeerraum dar, sondern bringen auch große Vorteile für die regionale Entwicklung. Das haben Germanwatch und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie in einer gemeinsamen Studie am Beispiel von NOORo I, einem CSP-Kraftwerk in Südmarokko, nachgewiesen.

    Solar Plant
    Solarthermisches Kraftwerk - Prinzipfoto ( Fotolizenz: Gemeinfrei)

  • Stabile Stromnetze für Afrika

    Forscher der Universität Paderborn entwickeln moderne Systeme zur unterbrechungsfreien Stromversorgung in ländlichen Regionen Afrikas – Intelligente „Microgrids“ integrieren erneuerbare Energien und leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Entwicklung.

    Afrika Minigrid
    Wildwuchs: Diese nächtliche Drohnenaufnahme zeigt, wie privat installierte Stromnetze ländliche Gebiete im südlichen Afrika mit Energie versorgen. Die improvisierten Kabelnetze brechen jedoch immer wieder plötzlich zusammen. (Foto: Shivan Parusnath © Wits-University)
  • Stabileres Stromnetz durch Batteriespeicher

    Studie: Batterien spielen bald zentrale Rolle im Strommarkt

    „Dezentrale Batterien tragen künftig zu einem stabilen Stromnetz bei. Sie ergänzen den Wind- und Solarstrom und helfen konventionelle Must-run Kraftwerke abzulösen“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Eine heute in Berlin vorgestellte Kurzstudie der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) im Auftrag des BEE und der HANNOVER MESSE unterstreicht den positiven Beitrag dezentraler Batteriespeicher zur Integration Erneuerbarer Energie in das Stromsystem. Schon jetzt nutzen mehr als 15.000 Haushalte in Deutschland mit Hilfe intelligenter Speicher Solarstrom auch bei Dunkelheit.

    BEE logo
    (Grafik: © BEE)

  • Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2021: Kohle wichtigster Energieträger

    Windarmes Frühjahr führt zu 21 % weniger Strom aus Windkraft

    WIESBADEN – Der in Deutschland erzeugte und in das Stromnetz eingespeiste Strom stammte im 1. Halbjahr 2021 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Stromerzeugung aus konventioneller Energie gegenüber dem 1. Halbjahr 2020 um 20,9 % und machte einen Anteil von 56,0 % an der gesamten Stromerzeugung aus. Wichtigster Energieträger war aufgrund des windarmen Frühjahrs die Kohle, nachdem im 1. Halbjahr 2020 die Windkraft der wichtigste Energieträger gewesen war. Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2021 nach vorläufigen Ergebnissen 258,9 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt (zur Einordnung: Ein Ein-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich rund 2000 Kilowattstunden Strom pro Jahr). Das waren 10,0 Milliarden Kilowattstunden oder 4,0 % mehr als im 1. Halbjahr 2020.

    Stromeinspeisung 2021

  • Studie: Globale Energiewende hat begonnen

    Untersuchung von Germanwatch zeigt Anzeichen für Trendwende bei Emissionen und Erneuerbaren Energien sowie für Abkehr von der Kohle. Klimagipfel in Paris kann Wendepunkt werden.

    Bonn/Berlin. Ein halbes Jahr vor Beginn des Weltklimagipfels in Paris zeigt eine neue Studie von Germanwatch Umbrüche in zentralen Feldern der internationalen Energie- und Klimapolitik. "Der Klimagipfel in Paris fällt in eine Zeit, in der eine weltweite Trendwende tatsächlich möglich erscheint", erklärt Jan Burck, Hauptautor der Germanwatch-Studie. "Unsere Untersuchung  dokumentiert wichtige  Anzeichen für die weltweite Stagnation der globalen energiebedingten CO2-Emissionen, für einen geradezu beispiellosen Siegeszug der Erneuerbaren Energien und für eine Abkehr vom Ausbau der Kohleverstromung in zentralen Industrie- und Schwellenländern.

    Solarzellen auf Scheunendächern
    Solarzellen auf Scheunendächern haben mit zum Sieg der Erneuerbaren beigetragen (Foto: Udo Schuldt)

  • VDI veröffentlicht Statusreport „Regenerative Energien in Deutschland“

    In seinem aktuellen Statusreport „Statusreport 2015 Regenerative Energie in Deutschland“ zeigt der VDI den Stand der Technik und die sich abzeichnenden Tendenzen der regenerativen Energien auf. Mit seinen Empfehlungen soll der Statusreport helfen, die politische Diskussion um das Für und Wider des regenerativen Energieangebots zu versachlichen und aus ingenieurtechnischer Sicht Hinweise zu geben, wo sich einerseits begrüßenswerte Entwicklungen abzeichnen und andererseits Tendenzen erkennen lassen, denen gegengesteuert werden muss.

    Erneuerbare gegen CO2
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Wasserstoff aus Sonnenlicht

    TU Ilmenau erzielt Durchbruch bei regenerativer Energie

    Die Technische Universität Ilmenau hat bei der Erforschung neuer regenerativer Energien einen aus wissenschaftlicher Sicht spektakulären Durchbruch erzielt. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Ilmenauer Professors Thomas Hannappel steigerte den Wirkungsgrad der so genannten direkten solaren Wasserspaltung von 12,4 auf 14 Prozent. Mit der Methode, die auf künstlicher Photosynthese beruht, lässt sich der Brennstoff Wasserstoff aus dem Licht der Sonne herstellen – sauber, nachhaltig und kostengünstig. Das spektakuläre Rekordergebnis, veröffentlicht in der führenden Fachzeitschrift „Nature Communications“, könnte die Lösung der Energieprobleme auf der Welt sein.

    RekordzelleDie Rekordzelle für direkte solare Wasserstofferzeugung. Die Effizienz liegt mit 14% deutlich über dem bisherigen, 17 Jahre alten Bestwert. (Foto: © TU Ilmenau/HZB)