#Erneuerbare

  • Koalitionsvertrag: Die Energiewende ist zurück

    BEE begrüßt Ampelvereinbarungen

    Berlin. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags der Ampelparteien zur Energie- und Klimapolitik.

    „Klimaschutz zieht sich als Querschnittsthema durch alle Bereiche und die Energiewende ist als maßgeblicher Klimaschutz- und Konjunkturmotor in allen Sektoren erkannt, das gilt es nun zügig in dem angekündigten Klimaschutz-Sofortprogramm mit allen notwendigen Gesetzen, Verordnungen und Maßnahmen umzusetzen. Klimaneutralität soll ‚unter konsequenter Nutzung der eigenen Potenziale Erneuerbarer Energien‘ erreicht und der Erneuerbaren-Ausbau zu einer neuen Mission unter Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger gemacht werden. Das kommt einem Neustart in der Energiepolitik gleich. Damit findet die neue Regierung zu einer schmerzlich vermissten Ernsthaftigkeit zurück und will Herausforderungen anpacken. Einer ambitionierten Energiewende 2.0 und erheblichen Investitionen in saubere Technologien mit enormen Chancen für den Wirtschaftsstandort steht jetzt nichts mehr im Weg“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter.

    Solaranlagen auf Scheunendächern
    Scheunendächer bieten oft viel Platz für Photovoltaik-Solarenergie-Anlagen (Foto: Udo Schuldt)

  • Mehr elektrischer Strom aus effizienteren Solarzellen

    Photonen-Recycling – der Schlüssel zu hochwirksamen Perowskit-Solarzellen

    Forschende der TU Dresden haben in Kooperation mit Teams der Seoul National University (SNU) und der Korea University (KU) die wichtige Rolle der Wiederverwendung von Photonen (bekannt als "Photonenrecycling") und von Lichtstreuungseffekten in Perowskit-Solarzellen und damit einen Weg zu einer hocheffizienten Solarenergieumwandlung gezeigt. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift "Science Advances" veröffentlicht.

    SolarzelleZusätzliche Lichtemission wird durch wiederholtes Recycling eingefangener Photonen in Perowskiten erreicht (Foto © Dr. Changsoon Cho)

  • Mehr Mittel für #Klimaschutz in Entwicklungsländern

    Deutschland, Großbritannien, Dänemark und die Europäische Kommission stellen weitere Mittel zur Minderung von Treibhausgasemissionen in Entwicklungs- und Schwellenländern zur Verfügung. Das Bundesumweltministerium, das britische Ministerium für Energie und Klimawandel, das dänische Ministerium für Klima, Energie und Bau und die Europäische Kommission rufen dazu auf, neue Projektvorschläge für die Finanzierung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern einzureichen. Dafür stehen beim 3. Wettbewerb rund 85 Millionen Euro zur Verfügung. Projektvorschläge können bis zum 15. Juli 2015 eingereicht werden.

    Darling South Africa wind turbines
    Windpark in Südafrika (Foto: Kalle Pihlajasaari; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Mit auf Wasserstoff basierenden E-Fuels verbraucht ein Pkw mit Verbrennungsmotor fünfmal mehr Energie als ein Elektroauto

    Wasserstoff statt Elektrifizierung? Chancen und Risiken für Klimaziele

    Wasserstoff basierte Brennstoffe sollten vor allem in Sektoren wie der Luftfahrt oder industriellen Prozessen eingesetzt werden, die nicht elektrifiziert werden können. Ihre Herstellung ist zu ineffizient, zu kostspielig, und ihre Verfügbarkeit zu unsicher, um damit fossile Brennstoffe auf breiter Front zu ersetzen – etwa in Autos oder beim Heizen von Gebäuden. Das zeigt eine neue Studie. Für die meisten Sektoren ist die direkte Nutzung von Elektrizität wirtschaftlich sinnvoller. Setzt man in erster Linie auf Brennstoffe auf Wasserstoffbasis statt Elektrifizierung und behält Verbrennungstechnologien bei, könnte eine Verlängerung der Abhängigkeit von fossilen Energien drohen.

    Wasserstoffbus
    Wasserstoffbus der Hamburg Hochbahn, vor der Wasserstofftankstelle, im Jahr 2009 (Foto: Udo Schuldt)
  • Neuartiger Windgas-Elektrolyseur startet Testbetrieb

    Greenpeace Energy und Stadt Haßfurt produzieren erneuerbaren Wasserstoff für die Energiewende

    Haßfurt (Bayern), September 2016. Die Städtischen Betriebe Haßfurt und der Hamburger Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy starten den Testbetrieb eines neuartigen Windgas-Elektrolyseurs. Die hochmoderne Anlage am Mainhafen wandelt überschüssigen Strom aus dem nahen Bürgerwindpark Sailershäuser Wald sowie aus weiteren Windenergie- und Solaranlagen in erneuerbaren Wasserstoff um. Pro Jahr wird der containergroße Elektrolyseur eine Million Kilowattstunden des Öko-Gases für die 14.000 proWindgas-Kunden von Greenpeace Energy ins Gasnetz einspeisen.

    WEA in GeorgwerderWindenergieanlagen auf dem Hamburger Energiehügel in Georgswerder (Foto: Udo Schuldt)

  • Neuer Blauer Engel für weniger Schadstoffe aus Scheitholzöfen

    So können Ofenbesitzer Feinstaub und Ruß deutlich mindern

    Nach DUH-Initiative kommt endlich der Blaue Engel für Staubabscheider: Bestehende Kamin- und andere Scheitholzöfen lassen sich damit effektiv nachrüsten +++ Umweltzeichen für Partikelfilter die ultrafeinen Feinstaub um mehr als 90% reduzieren +++ Feinstaub führt jährlich zu mehr als 53.000 vorzeitigen Todesfällen in Deutschland +++ DUH fordert staatliches Förderprogramm, um Verbraucherinnen und Verbraucher bei Nachrüstung zu unterstützen

    Berlin. Seit Jahresbeginn gibt es den Blauen Engel für Staubabscheider, mit denen Kamin- und andere Scheitholzöfen nachgerüstet werden können. Das Umweltzeichen, das auf Initiative der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und des unabhängigen internationalen Beraters Axel Friedrich entwickelt wurde, garantiert eine deutliche Reduzierung von Schadstoffen. Holzfeuerungsanlagen sind in Deutschland eine Hauptquelle von gesundheitsschädlichem Feinstaub, krebserzeugenden Polyaromaten und klimaschädlichem Ruß.
    Braskamin
    Holzofen (Foto: Public Domain)

  • Neuer Global Trends Report

    Weltweite Investitionen in Erneuerbare Energien stark gestiegen

    Die weltweiten Investitionen in Erneuerbare Energien sind um 17 Prozent auf 270 Milliarden US-Dollar gestiegen. Vor allem Solaranlagen in China und Japan sowie Rekordinvestitionen in Offshore-Windprojekte in Europa treiben die Investitionen an. Deutschland verzeichnet nur einen geringen Anstieg der Investitionen und kann aus den frühen Erfolgen bisher keine nachhaltige Führungsrolle entwickeln.

    Solaranlagen
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Neues Netzwerk für Nachhaltigkeit geht an die Arbeit

    Rengy4all ist ein virtuelles Netzwerk für den Wissensaustausch und die Förderung innovativer und nachhaltiger Projekte. Zentral steht dabei der Aspekt der Demokratie: Rengy4all will eine Community schaffen, die aktiv in die Gestaltung der Stiftung eingebunden ist und sich parallel an der Entscheidungsfindung beteiligt. Dazu gehört beispielsweise die Frage, welche wohltätigen Projekte und Ideen unterstützt werden sollen und auf welche Weise. rengy4all bedeutet gemeinschaftliches Arbeiten, d.h. kollektiver Einsatz für ein spannendes und zukunftsweisendes Projekt. Dabei dreht sich alles um das Thema Nachhaltigkeit - mit speziellem Blick auf erneuerbare Energien und Wassermanagement.

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    (Grafik: © rengy4all)

  • Nutzung erneuerbarer Energien nimmt in allen EU-Staaten zu

    • Schweden im Jahr 2019 mit 56,4 % EU-Spitzenreiter beim Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch

    • Deutschland mit 17,4 % im EU-Vergleich auf Rang 16, EU-Durchschnitt bei 19,7 % 

    • Statistisches Bundesamt veröffentlicht Webangebot zum Europäischen Green Deal

    WIESBADEN – Die Nutzung erneuerbarer Energien ist in den vergangenen Jahren in allen 27 Staaten der Europäischen Union (EU) gestiegen. Im EU-Durchschnitt erhöhte sich der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch zwischen 2009 und 2019 von 13,9 % auf 19,7 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Europäischen Statistiktages1) am 20. Oktober 2021 mitteilt, sind die Vorreiter der Energiewende in Nordeuropa zu finden. So deckte Schweden im Jahr 2019 bereits 56,4 % des Bruttoendenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien, das war der Spitzenwert in der EU. In Deutschland erhöhte sich der Anteil laut den Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat zwischen 2009 und 2019 von 10,9 % auf 17,4 %. Deutschland lag damit 2019 auf Rang 16 unter den 27 EU-Mitgliedstaaten. Die Daten sind Teil der neuen Themenseite zum Europäischen Green Deal im Internetangebot „Europa in Zahlen“ des Statistischen Bundesamtes.

    erneuerbare energien
    Die dunkelblaue Linie zeigt die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Schweden, die hellblaue in Deutschland und die gelbe in der EU (Grafik © destatis)

  • Photovoltaics Report informiert über Fakten zur Solarenergie weltweit

    Seit zehn Jahren veröffentlicht das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, unterstützt durch die PSE Projects GmbH, regelmäßig den Photovoltaics Report, kurz PV Report. Dieser stellt die wichtigsten Fakten zur Photovoltaik in Deutschland, der Europäischen Union und weltweit zusammen und dokumentiert damit insbesondere die Entwicklung des Photovoltaikmarkts, der Solarzellen- und Moduleffizienz sowie der Preise in den letzten Jahrzehnten. Die neuste Ausgabe ist auf der Internetseite des Instituts frei zugänglich.

    Solarenergie Energetische Amortisation

    Die Energetische Amortisation (energy payback time), für Dachanlagen mit in China produzierten Siliciumsolarmodulen und einer Effizienz von 19,9 Prozent, liegt in Europa bei einem Jahr und ein bis drei Monaten. (Daten: Lorenz Friedrich, Fraunhofer ISE. Graphik: PSE 2020 © Fraunhofer ISE)

  • Projekt „Energiegründer“ sucht und veröffentlicht innovative Ideen

    RKW Kompetenzzentrum gibt der Energiewende ein Gesicht

    Mit der Website www.energiegruender.de macht das Projekt „Energiegründer“ des RKW Kompetenzzentrums seit September 2014 auf Gründungen im Bereich der erneuerbaren Energien aufmerksam und stellt auf der modern gestalteten Plattform bereits 28 Startups mit innovativen Ideen vor. Weitere Energiegründer haben noch immer die Gelegenheit, ihr Profil für die Seite einzureichen. Ziel ist es, ein stärkeres Bewusstsein für Energiegründer zu schaffen und die Gründeraktivitäten nachhaltig zu steigern. Unterstützt wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

    Neue Energie
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Rückgang Photovoltaik

    Bundesregierung rockt Solar-Zubau

    „Der Niedergang der Photovoltaik-Ausbaus ist eine Niederlage der Bundesregierung, die ihre Ausbauziele deutlich verfehlt“, so Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE. zu den neuesten Zahlen der Bundesnetzagentur. Demnach sind in den vergangenen 12 Monaten nur 1,4 Gigawatt Photovoltaik zugebaut worden, angestrebt wird hingegen ein Zubaukorridor zwischen 2,4 und 2,6 Gigawatt jährlich. In der nun gemeldeten Zahl von 1,4 Gigawatt sind Nachmeldungen einbezogen worden, sonst ist der Zubau sogar noch geringer.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • RWI analysiert Einstellungen zur Energieversorgung

    Norddeutschland mag Erneuerbare, der Osten hält Kohle die Treue

    Ob der Bau neuer Stromtrassen und Kohlekraftwerke oder die Nutzung von Energiequellen zur Stromerzeugung – in Deutschland gibt es große regionale Unterschiede, wenn es um die Bewertung von energiepolitischen Maßnahmen und Energiequellen geht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des RWI. Sie basiert auf einer deutschlandweiten Befragung zum Thema Energieversorgung. Um regelmäßig Informationen über die Einstellung der Deutschen zur Energie- und Klimapolitik zu erhalten, schlagen die Wissenschaftler eine institutionalisierte, regelmäßige Befragung eines festen Panels von Haushalten vor.

    Detail aus WEA im Hamburger Hafen
    WEA im Hamburger Hafen (Foto: Udo Schuldt)

  • Schwache #EU- #Klima-Ziele

    2-Grad-Ziel wird verfehlt

    Berlin/Brüssel: Die letzte Woche für das Pariser Klimaschutzabkommen veröffentlichten C02-Minderungsziele der Europäischen Union sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als unzureichend an. Die Begrenzung der Erderwärmung unter zwei Grad Celsius werde so verfehlt. Dafür sei ein weit ehrgeizigeres Ziel als minus 40 Prozent CO2 bis 2030 erforderlich.

    Das Gebäude der EU-Kommission
    Das Berlaymont-Gebäude- Sitz der Kommission - in Brüssel (Foto: Amio Cajander; Lizenz: CC-BY-SA-2.0)

  • So geht Klimaneutralität 2045

    Was der erste Modellvergleich für Deutschland zeigt

    Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die nächste Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der Ariadne-Szenarienreport, der Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 erstmals im Modellvergleich ausbuchstabiert. Die Studie von mehr als 50 Forschenden aus mehr als 10 Instituten belegt: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne müsste bis 2030 etwa 50 % größer sein, als bislang angepeilt. Der Ausstieg aus der zunehmend unwirtschaftlichen Kohle würde auf einem Kurs zur Klimaneutralität bereits um 2030 erfolgen. Erhebliche zusätzliche Kraftanstrengungen sind notwendig, um die Sektorziele für Industrie, Gebäude und Verkehr zu erreichen.

    REpower 5 Megawatt Offshore
    Allem voran muss ein massiv beschleunigter Ausbau von Wind- und Sonnenergie erfolgen (Foto: Public Domain)

  • Solar-Crowdfunding abermals auf Rekordkurs

    Nach Apple und Google setzten private Investoren auf Sonnenenergie

    Crowdfunding der Sonneninvest Deutschland GmbH & Co. KG auf Econeers

    Erfurt/Wien. Apple und Google haben in den letzten Jahren verstärkt in Photovoltaik investiert. Auch, dass Börsenguru Warren Buffet als einer der reichsten Menschen der Welt seit Jahren auf erneuerbare Energien setzt und rund 30 Milliarden investiert hat, ist allseits bekannt. Überraschender ist da schon, mit welchem Engagement private deutsche Anleger in die Photovoltaik investieren. Neben den zigtausend Solaranlagen auf den Dächern Deutschlands werden Solar-Investments über Crowdfundings immer beliebter. Das bekannteste Beispiel dafür ist das aktuelle Crowdfunding der Sonneninvest Deutschland GmbH & Co. KG auf Econeers. Nach zehn Tagen haben bereits rund 300 Personen über 400.000 Euro in die Solarkraftwerke investiert.

    SolarparkCrowdfunding der Sonneninvest Deutschland GmbH & Co. KG auf Econeers ( Foto: © Sonneninvest)

  • Solarstrom nicht länger den Stecker ziehen

    EEG-Referentenentwurf: Solarbranche kritisiert Entwurf für neues Ökostrom-Gesetz

    Scharfe Kritik am aktuellen Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kommt von der Solarbranche. Anstatt den Ausbau Erneuerbarer Energien zu beschleunigen, stehe die Bundesregierung bei der Energiewende weiter auf der Bremse, kritisiert der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Dazu dessen Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: "Dieser Gesetzesentwurf steht in eklatantem Widerspruch zu den Klimaschutzzielen und muss dringend nachgebessert werden. Großverbraucher klimaschädlicher Energie werden weiter subventioniert. Energiebewussten Verbrauchern und Gewerbebetrieben werden hingegen bei der Investition in Solartechnik immer mehr Steine in den Weg gelegt. Solarenergie ist inzwischen preiswert, bei fairer Kostenbetrachtung sogar günstiger als Strom aus neuen Atom- oder Kohlekraftwerken. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, sie nicht endlich stärker zu nutzen. Solarstrom darf nicht länger der Stecker gezogen werden!"

    Solar collectors Northern Germany
    (Foto: Gemeinfrei)

  • Solarthermische Kraftwerke – ein Gewinn auch für die soziale Entwicklung in Nordafrika

    Social CSP – Studie von Germanwatch und Wuppertal Institut formuliert Nachhaltigkeits-Anforderungen und Best Practice-Empfehlungen

    Bonn/Wuppertal. Solarthermische Kraftwerke (CSP, concentrated solar power) an ihren nordafrikanischen Standorten stellen nicht nur erneuerbare Stromlieferanten für den steigenden Energiebedarf im südlichen Mittelmeerraum dar, sondern bringen auch große Vorteile für die regionale Entwicklung. Das haben Germanwatch und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie in einer gemeinsamen Studie am Beispiel von NOORo I, einem CSP-Kraftwerk in Südmarokko, nachgewiesen.

    Solar Plant
    Solarthermisches Kraftwerk - Prinzipfoto ( Fotolizenz: Gemeinfrei)

  • Stabile Stromnetze für Afrika

    Forscher der Universität Paderborn entwickeln moderne Systeme zur unterbrechungsfreien Stromversorgung in ländlichen Regionen Afrikas – Intelligente „Microgrids“ integrieren erneuerbare Energien und leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Entwicklung.

    Afrika Minigrid
    Wildwuchs: Diese nächtliche Drohnenaufnahme zeigt, wie privat installierte Stromnetze ländliche Gebiete im südlichen Afrika mit Energie versorgen. Die improvisierten Kabelnetze brechen jedoch immer wieder plötzlich zusammen. (Foto: Shivan Parusnath © Wits-University)
  • Stabileres Stromnetz durch Batteriespeicher

    Studie: Batterien spielen bald zentrale Rolle im Strommarkt

    „Dezentrale Batterien tragen künftig zu einem stabilen Stromnetz bei. Sie ergänzen den Wind- und Solarstrom und helfen konventionelle Must-run Kraftwerke abzulösen“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Eine heute in Berlin vorgestellte Kurzstudie der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) im Auftrag des BEE und der HANNOVER MESSE unterstreicht den positiven Beitrag dezentraler Batteriespeicher zur Integration Erneuerbarer Energie in das Stromsystem. Schon jetzt nutzen mehr als 15.000 Haushalte in Deutschland mit Hilfe intelligenter Speicher Solarstrom auch bei Dunkelheit.

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