#Klima

  • Foliensammlung mit kurzen Erwiderungen zu "beliebten" Falschinformationen über den Klimawandel

    Halten Sie Vorträge über den Klimawandel, werden Sie regelmäßig mit Falschinformationen über den von uns verursachten Klimawandel konfrontiert oder interessiert es Sie einfach, welche Behauptungen immer wieder gemacht werden, obwohl sie bereits mehrfach widerlegt wurden? In allen diesen Fällen kann Ihnen die in diesem Artikel vorgestellte Foliensammlung helfen.

    Ein guter Einstieg ins Thema ist der ebenfalls im KSN erschienene Artikel "Mythen zerschlagen: Eine praktische Anleitung dem Leugnen wissenschaftlicher Erkenntnisse zu begegnen". Er erklärt die Struktur einer erfolgreichen Widerlegung bestehend aus Nennung des Fakts, Erwähnung - mit Warnung! - des Irrglaubens und abschließender Erklärung des Trugschlusses (abgekürzt "F-I-T" auf deutsch bzw "F-M-F" für "Fact-Myth-Fallacy" auf englisch). Der (englischsprachige) Artikel von John Cook "Inoculation theory: Using misinformation to fight misinformation" erklärt zusätzlich die Grundzüge der "Inokulationstheorie", die ich gerne als "Impfungs fürs Hirn" bezeichne.

    FIT-StrukturAbbildung 1: Elemente einer erfolgreichen Widerlegung (Anklicken für größere Version)

  • Kirchliches Hilfswerk sammelt für #Klima-Opfer

    Klimawandel im Mittelpunkt der MISEREOR Fastenaktion 2015



    Zerstörung auf Vanuatu zeigt erneut die Dringlichkeit zum Handeln

    Aachen. Mit Blick auf die verheerenden Verwüstungen durch Zyklon Pam im südpazifischen Inselstaat Vanuatu fordert MISEREOR, den Kampf gegen den Klimawandel deutlich zu verstärken. "Diese Katastrophe zeigt uns erneut auf dramatische Weise, dass uns keine Zeit mehr bleibt, wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der globalen Erwärmung weiter vor uns herzuschieben. Wir alle müssen jetzt umsteuern und vor allem die besonders verwundbaren Staaten  bei der Katastrophenprävention und der weiteren Anpassung an den Klimawandel  unterstützen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Werks für Entwicklungszusammenarbeit, Pirmin Spiegel, in Aachen.

    Vanuatu
    Zerstörtes Haus am Meer/Philippinen 2013 (Foto: © MISEREOR)

  • Klima vor acht - Folge 1

  • Klima vor acht - Folge 2

  • Klima vor acht - Folge 3

  • Klima vor acht - Folge 4

  • Klima vor acht - Folge 5

  • Klima vor acht - Folge 6

  • Klimalehren aus der letzten Warmzeit

    Wie Klima-Paläontologen das Erdklima der Vergangenheit erforschen um daraus Erkenntnisse für die Gegenwart zu ziehen

    Ein in verschwörungstheoretischen Kreisen verbreitetes Vorurteil ist: Klimawissenschaftler sind blöd oder Lügner. Das versuchen uns auch bezahlte Leugner klimawissenschaftlicher Erkenntnisse klar zu machen. Dass das Gegenteil der Fall ist versuchen wir hier auf  der Webseite des Klimaschutz-Netzes immer wieder zu verdeutlichen, indem wir die Methoden vorstellen mit denen Klimawissenschaftler ihre Erkenntnisse gewinnen, denn wer Bescheid weiß den kann man nicht manipulieren. Der folgende Bericht handelt von Wissenschaftlern die empirisches Wissen aus der Zusammensetzung uralter Korallen sammelten um die Rechenmodelle zu verbessern, mit denen sie zukünftige Klimaszenarien präziser beschreiben, um mögliche Folgen und Risiken des menschengemachten Klimawandels genauer abzschätzen zu können.

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    MARUM-Wissenschaftler erbohren fossile Korallen, die während der letzten Warmzeit vor Bonaire in der südlichen Karibik wuchsen. (Foto: © MARUM, Universität Bremen)

  • Klimaschutz: Wie ist das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen?

    Internationales Symposium zu Risiken und Chancen von Climate Engineering in Kiel

    Das 2015 geschlossene Klimaschutzabkommen von Paris verpflichtet die internationale Gemeinschaft zu ehrgeizigen Zielen: Die globale Erwärmung soll deutlich unter zwei Grad Celsius bleiben und möglichst nur 1,5 Grad Celsius betragen. Wie das ambitionierte 1,5 Grad Ziel konkret erreicht werden kann, ist jedoch noch unklar. Sogar eine massive Verringerung der weltweiten Kohlendioxid (CO2)-Emissionen wird alleine wahrscheinlich nicht mehr ausreichen. Daher wird über Maßnahmen nachgedacht, mit denen CO2 aus der Atmosphäre entfernt werden kann. Sie reichen von Renaturierung und Aufforstung bis hin zu großtechnischen Methoden an Land und im Ozean. Doch sind sie wirklich wirksam genug, um einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten? Welche Risiken bergen sie? Darüber diskutierten kürzlich auf Einladung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Schwerpunktprogramms „Climate Engineering – Risiken, Herausforderungen, Chancen?“ 80 Expertinnen und Experten aus ganz Europa und den USA in Kiel.

    CO2 Reduktions Workshop Rita Erven GEOMAR
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops in Kiel. In der ersten Reihe die Organisatoren Dr. Elmar Kriegler (PIK) und Prof. Dr. Andreas Oschlies (GEOMAR). Foto: © Rita Erven

  • Klimawandel

    In der Rubrik Klimawandel finden Sie Beiträge zur menschengemachten Erderwärmung. Diese können die Klimawissenschaften und deren Erkenntnisse behandeln, als auch Diskussionsbeiträge dazu sein. Die Auseinandersetzung darüber, ob ein Klimawandel stattfindet und ob dieser menschengemacht sei, ist jedoch entschieden. Der Standpunkt der Wissenschaft dazu ist sehr klar: Es gibt einen menschengemachten Klimawandel.

    Wasserkreislauf und Treibhausgase; Foto: Klimawandel-Wiki; Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

    Was noch zu diskutieren wäre sind neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder die politischen Konsequenzen aus ihnen, sowie die unterschiedlichen Ansichten dazu. Außerdem widmen wir uns hier auch den Gegnern des Klimaschutzes und deren Methoden.

    Den Stand der Wissenschaft selbst haben andere schon sehr gut beschrieben, z.B. das "Bildungswiki-Klimawandel" auf das wir auch verlinkt haben.

    Hier geht es also, wie überhaupt auf dieser Webseite, vorrangig um Debattenbeiträge, um Strategien, Aktionen, Veranstaltungen, Vernetzungen. Klimawissenschaftsleugner bleiben allerdings draußen. Diesen ewig Gestrigen geben wir kein Forum, dafür haben sie bereits unendlich viele eigene Webseiten.

  • Mach mit beim Global Climate Strike 20. bis 27. September

    Weitere Infos in Englischer Sprache:

    Global Climate Strike

  • Meereis-Paradoxon gelöst

    Das scheinbare Parodoxon des zunehmenden Antarktis-Meereises ist gelöst

    Das Meereis um die Antarktis hat sich in den letzten Jahrzehnten ausgedehnt. Eine neue Studie erklärt, warum dies der Fall ist, warum Modelle diese Zunahme nicht erfassen und was wir Menschen mit der sich ausdehnenden Eisdecke zu tun haben könnten.

     Grafik Meereiskonzentration
    Dekadische Veränderungen der mittleren jährlichen Meereiskonzentration und der Meereisdrift. (Grafik: © Haumann et al., 2014, Geophys. Res. Lett)
  • Messung der Treibhausgase

    Neuer Laser überwacht Klimawandel noch genauer

    Radiokarbon in Atmosphäre mit extrem hoher Genauigkeit bestimmbar

    Florenz (pte001/05.01.2015/06:00) - Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto Nazionale di Ottica hat ein innovatives Verfahren zur Überwachung des Klimawandels entwickelt. Mithilfe einer neuartigen Laser-Technologie lassen sich die in der Erdatmosphäre enthaltenen Kohlenoxide mit bisher ungekannter Messgenauigkeit bestimmen.

    Lunar Corona
    Blick in den Himmel: Atmosphäre analysierbar (Foto: Wing-Chi Poon; Lizenz: CC-BY-SA-2.5)

  • Mit Beichtstuhl und Holzhammer zum Klima-Kompromiss

    Mein Tagebuch vom Klimagipfel

    Logo

    Tag 4: Freitag, 12. Dezember 2014: Warten auf Quinoa-Eis

    Es ist Freitag, später Abend. Nur noch der harte Kern der Klimagemeinde harrt noch im „Pentagonito“ aus. Auf dem Konferenzgelände ist die Nacht eingekehrt, ein kalter Wind weht vom Pazifik in die Pavillons, die tagsüber warm wie Gewächshäuser sind. Offiziell der letzte Konferenztag, wird eine Entscheidung des Plenums über ein Lima-Abkommen wohl noch bis Sonnabend dauern. Streitpunkte darüber, wie viel Klimagelder die Industrieländer ab wann und wie bereitstellen, und ob auch die Entwicklungsländer einen Beitrag zur Treibhausgas-Reduktion beitragen, konnten nicht überwunden werden (Tag 3). Vielleicht wird das Tauziehen bis Samstagabend dauern. Aber auch eine spontane, schnelle Einigung im Endspurt bleibt noch möglich, Verhandlungen zwischen allen Staaten der Erde haben ihre ganz eigenen Regeln.

    Lesende
    Abgeordnete und NGO-Vertreter analysieren den strittigen Lima-Entwurf (Foto: © privat)
  • Mythen zerschlagen: Eine praktische Anleitung dem Leugnen wissenschaftlicher Erkenntnisse zu begegnen

    Es sollte selbstverständlich sein, dass uns die Wissenschaft vorgibt, wie wir dem Leugnen von wissenschaftlichen Erkenntnissen begegnen sollen.  Was sagt uns also die Forschung dazu?

    Eine effektive Methode, den Einfluss des Leugnes wissenschaftlicher Erkenntnisse zu verringern, ist mittels einer "Immunisierung": man kann Widerstandskräfte gegenüber Falschinformationen aufbauen, in dem man Menschen einer abgeschwächten Form der Falschinformation aussetzt.

    Wie können wir das praktisch erreichen? Es gibt zwei entscheidende Elemente beim Widerlegen falscher Informationen. Die eine Hälfte einer Widerlegung ist das Anbieten einer auf Tatsachen beruhenden Alternative. Um zu verstehen, was damit gemeint ist, muss man verstehen, was beim Korrigieren einer Fehlinformation im Gehirn eines Menschen passiert.

     


    (Grafik: © SkS)

  • NABU: Kohlekraftwerke verschmutzen Luft und Gewässer

    Tschimpke: Giftige Quecksilber-Emissionen aus Kohlekraftwerken sorgen für schlechten Zustand der Seen und Flüsse in Deutschland

    Berlin – Emissionen aus Kohlekraftwerken gefährden nicht nur die Klimaschutzziele, sondern belasten auch deutsche Flüsse und Seen erheblich. „Allein die deutschen Braunkohlekraftwerke blasen jedes Jahr geschätzte dreieinhalb Tonnen des Nervengifts Quecksilber in die Luft. Ein erheblicher Teil davon landet mit dem Regen auch in unseren Gewässern“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. In allen deutschen Flüssen wird derzeit die festgelegte Höchstkonzentration für Quecksilber überschritten – und damit die Umweltqualitätsnorm (UQN) verfehlt. Auch die Umweltziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind durch die giftigen Emissionen aus Kohlekraftwerken in Gefahr. Der NABU fordert daher deutlich strengere Grenzwerte für Quecksilber-Emissionen in Europa.

    Großkrotzenburg Kraftwerk StaudingerKohlekraftwerke emittieren sehr viel Quecksilber (Foto: Public Domain)

  • Natur im #Hitzestress

    Wenn es Pflanzen zu heiß wird

    Pflanzen aktivieren bei Erhöhung der Umgebungstemperatur die gleiche Stressreaktion wie bei Lichtmangel. Zu dieser Erkenntnis kamen Carolin Delker und Marcel Quint vom Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle. Mit der in Cell Reports erschienenen Publikation haben die Hallenser Wissenschaftler einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung des zellulären Signalweges der pflanzlichen Temperaturregulation geleistet.

    Pflanzen Thermometer
     (Foto: © Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie - IPB)

  • Rückgang Photovoltaik

    Bundesregierung rockt Solar-Zubau

    „Der Niedergang der Photovoltaik-Ausbaus ist eine Niederlage der Bundesregierung, die ihre Ausbauziele deutlich verfehlt“, so Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE. zu den neuesten Zahlen der Bundesnetzagentur. Demnach sind in den vergangenen 12 Monaten nur 1,4 Gigawatt Photovoltaik zugebaut worden, angestrebt wird hingegen ein Zubaukorridor zwischen 2,4 und 2,6 Gigawatt jährlich. In der nun gemeldeten Zahl von 1,4 Gigawatt sind Nachmeldungen einbezogen worden, sonst ist der Zubau sogar noch geringer.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Scientists for Future

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    Scientists for Future wurde im Frühjahr 2019 zur Unterstützung der Fridays for Future Bewegung ins Leben gerufen. Hier ein Auszug aus den FAQs:

    Wie ist die Initiative Scientists for Future entstanden?

    Seit dem Herbst 2018 demonstrieren Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz. Angeregt von einer Initiative in Belgien, bildete sich eine Gruppe von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Ohne institutionelle Unterstützung wurde alles als Graswurzel-Initiative organisiert. Die Bewegung wuchs sehr rasch und dehnte sich schnell auf Österreich und die Schweiz aus.

    Die Stellungnahme wurde von 26.800 Wissenschatler*innen unterzeichnet.