#Klimagerechtigkeit

  • BUND fordert gerechten Klimaschutzvertrag

    BUND-Appell zur COP21: Paris zu dem Ort machen, wo die Welt einen gerechten Klimaschutzvertrag beschließt

    Bad Hersfeld/Berlin: 142 Delegierte des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben als Vertreter von mehr als 530.000 Mitgliedern und Unterstützern bei ihrer Jahresversammlung im hessischen Bad Hersfeld unter anderem zwei Resolutionen zur Pariser Weltklimakonferenz einstimmig verabschiedet. "Nach dem Terror sollte Paris im Dezember durch gute Ergebnisse zu dem Ort werden, wo die Welt einen gerechten Klimaschutzvertrag beschließt, der seinen Teil dazu beiträgt, unseren Planeten vor zunehmenden Naturkatastrophen zu bewahren und sicherer und friedlicher zu machen", heißt es in der ersten Klimaresolution. In der zweiten fordern die Umweltschützer die Abkehr von fossilen Energien. Die Energiewende funktioniere am besten "von unten", getragen von Bürgerinnen und Bürgern, Genossenschaften und Kommunen, die in erneuerbare Energien investieren und den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas voranbringen, heißt es in dem Beschluss.

    UNFCCmap
    Fast alle Länder der Erde nehmen teil (violette Länder nur mit Beobachterstatus) (Grafik: L.tak; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • MCC: Wie die Menschheit eine gerechte Klimawende schaffen kann

    Nur noch rund 330 Gigatonnen CO₂ dürfen laut Weltklimarat IPCC dauerhaft in die Atmosphäre, wenn die Erderhitzung auf 1,5 Grad begrenzt werden soll. Doch wie tangieren die neuerdings geäußerten Netto-Null-Zusagen die globale Gerechtigkeit? Wie die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft entlang von Prinzipien fairer Lastenverteilung ablaufen kann, das beleuchtet eine Studie unter Federführung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Sie wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Climatic Change veröffentlicht.

    FridaysForFuture protest
    Klimagerechtigkeit gehört auch zu den Forderungen der Fridays for Future Demonstrationen (Foto: Public Domain)

  • Uni Hagen: Onlinekurs zur Klimagerechtigkeit

    Für die breite Öffentlichkeit: FernUniversität in Hagen bietet Onlinekurs vor UN-Klimagipfel in Paris

    Der Studiengang infernum, ein gemeinsames Angebot von FernUniversität in Hagen und Fraunhofer UMSICHT, hat in Kooperation mit der Universität Lund in Schweden einen kostenlosen Onlinekurs (MOOC) produziert: ausgewählte internationale Expertinnen und Experten sprechen über die Klimaverhandlungen, Gerechtigkeit und Lösungsszenarien.

    climate justiceKostenfreier Onlinekurs: Climate Change: a question of justice? (Grafik: © FernUniversität in Hagen 2015)