#Klimaschutz

  • Vattenfall-Verkauf

    Greenpeace offiziell für weiteren Prozess akzeptiert

    Umweltorganisation wird Unterlagen bis 20. Oktober einreichen

    Hamburg. Nach der Interessensbekundung von Greenpeace Schweden an Vattenfalls Braunkohlegeschäft in Deutschland wurde die Umweltorganisation nun offiziell für den weiteren Prozess akzeptiert.
     
    Beluga II
    Greenpeace lässt den Worten nun Taten folgen. (Foto: Gemeinfrei)
  • VDI veröffentlicht Statusreport „Regenerative Energien in Deutschland“

    In seinem aktuellen Statusreport „Statusreport 2015 Regenerative Energie in Deutschland“ zeigt der VDI den Stand der Technik und die sich abzeichnenden Tendenzen der regenerativen Energien auf. Mit seinen Empfehlungen soll der Statusreport helfen, die politische Diskussion um das Für und Wider des regenerativen Energieangebots zu versachlichen und aus ingenieurtechnischer Sicht Hinweise zu geben, wo sich einerseits begrüßenswerte Entwicklungen abzeichnen und andererseits Tendenzen erkennen lassen, denen gegengesteuert werden muss.

    Erneuerbare gegen CO2
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Verkehr der Zukunft?

    Leistungsstarkes Lastenfahrrad – neu gedacht und leichtgemacht

    In nur drei Monaten haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer LBF am Beispiel eines Lastenfahrrades gezeigt, welche Leichtbaupotenziale in diesen urbanen Vehikeln stecken. Sie fanden neue Möglichkeiten, die sichere Nutzung elektrisch unterstützter Lastenfahrräder zu verbessern und die Reichweite der Fahrzeuge zu erhöhen. So wurden am Vorderwagen eines Zweispurlastenrades durch eine neue Rahmenkonstruktion ein Drittel des Gewichts eingespart. Die Batterie wurde neu gedacht, die Kapazität erhöht und das Gehäuse durch die direkte Integration in den Rahmen eingespart. Bei den »Fraunhofer Solutions Days« präsentiert das Forscher-Team am 29. Oktober 2020 weitere Entwicklungen.

    LBF Lastenfahrrad
    Leicht, intelligent, stylisch: Das »LastenLeichtBauFahrrad« (L-LBF) zeigt das Potenzial des funktionsintegrierten Leichtbaus für die Mobilität (Foto: © Ursula Raapke, Fraunhofer LBF)
  • Vom Acker bis zum Teller: Gemeinsam die Ernährungswende meistern

    Zukunftsimpuls des Wuppertal Instituts gibt Empfehlungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für nachhaltige Ernährungs- und Konsumkonzepte

    Die Ernährung ist in Deutschland durchschnittlich für rund 15 Prozent der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Verbraucherinnen und Verbraucher sowie betriebliche Kantinen und Schulmensen können an vielen Stellen dazu beitragen, das Klima zu schützen. Doch was macht nachhaltige Ernährung aus? Wie lässt sie sich im Alltag umsetzen und auch in der Gastronomie etablieren? Und wie kann eine umweltfreundlichere Landwirtschaft gefördert werden?

    Vom Acker zum Teller
    Wie kann eine umweltfreundlichere Landwirtschaft gefördert werden? (Foto: Udo Schuldt)

  • Warten auf das Lima-Momentum

    Mein Tagebuch vom Klimagipfel

    Logo

    Tag 3: Donnerstag, 11. Dezember 2014: Ein Tag im Zeichen von Yasuní

    Gestern habe ich noch eine halbe Stunde nach Mitternacht am Klimakonferenz-Tagebuch geschrieben. In Deutschland ging da schon langsam die Sonne auf, sechs Stunden Zeitverschiebung liegen zwischen Ingolstadt und Lima. Gestern Abend noch ein Treffen mit den Klimazeugen, auf die Beine gestellt von Brot für die Welt, direkt am Pazifikufer, in einem kleinen Lokal. Die kalte Meeresbrise lässt mich für eine Minute vergessen, dass ich in einer Neun-Millionen-Metropole bin. Für mich ist der Austausch mit den Menschen aus aller Welt ein besonderes Highlight. Sie erzählen uns von ihren existenziellen Nöten, von Dürren, Hunger, Überschwemmungen und Stürmen. Der Klimawandel wird damit konkret, direkt greifbar und gibt mir Mut, weiter zu machen. Denn immer wieder sind die alljährlichen Klimakonferenzen mehr als ernüchternd, was Kraft kostet, sich weiter auf dieser Ebene gegen die Erderwärmung einzusetzen.

    Rede von Umweltministerin Henricks
    Umweltministerin Barbara Hendricks spricht vor kaum besuchter Vollversammlung. (Foto: © privat)
  • Wasserstoff aus Sonnenlicht

    TU Ilmenau erzielt Durchbruch bei regenerativer Energie

    Die Technische Universität Ilmenau hat bei der Erforschung neuer regenerativer Energien einen aus wissenschaftlicher Sicht spektakulären Durchbruch erzielt. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Ilmenauer Professors Thomas Hannappel steigerte den Wirkungsgrad der so genannten direkten solaren Wasserspaltung von 12,4 auf 14 Prozent. Mit der Methode, die auf künstlicher Photosynthese beruht, lässt sich der Brennstoff Wasserstoff aus dem Licht der Sonne herstellen – sauber, nachhaltig und kostengünstig. Das spektakuläre Rekordergebnis, veröffentlicht in der führenden Fachzeitschrift „Nature Communications“, könnte die Lösung der Energieprobleme auf der Welt sein.

    RekordzelleDie Rekordzelle für direkte solare Wasserstofferzeugung. Die Effizienz liegt mit 14% deutlich über dem bisherigen, 17 Jahre alten Bestwert. (Foto: © TU Ilmenau/HZB)

  • Wegweiser Hauskauf

    Neueigentümer für die energetische Sanierung motivieren

    Jährlich wechseln in Deutschland etwa 150.000 Ein- und Zweifamilienhäuser den Eigentümer. Viele nutzen diesen Anlass für umfangeiche Sanierunsarbeiten. Dies ist zugleich ein guter Zeitpunkt, um das „neue“ Eigenheim auch energetisch zu modernisieren. Doch häufig verstreicht er ungenutzt. Deshalb haben das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und Klima- und Verbraucherschutzexperten die Kommunikationsstrategie „Wegweiser Hauskauf – Energetisches Modernisieren zahlt sich aus“ sowie einen Leitfaden für die Umsetzung entwickelt.

    Wegweiser Hauskauf
    Beispiel für eine Ausgabe "Wegweiser Hauskauf" aus der Region Bremen (Foto: © ISOE/IÖW)

  • Wegwerfbecher sind ein wahrer Fluch für die Umwelt

    Deutsche Umwelthilfe startet Kampagne gegen Abfallflut durch Coffee to go-Becher

    Mit ihrem Projekt „Becherheld – Mehrweg to go“ wirbt die DUH für wiederverwendbare Alternativen zu Einwegbechern und für ein Ende der Wegwerfmentalität – Die Umweltorganisation fordert eine Abgabe auf Einwegbecher in Höhe von 20 Cent

    Berlin. Der seit Jahren zunehmende Wegwerftrend durch Coffee to go-Becher vergeudet wertvolle Ressourcen und belastet sowohl Umwelt als auch Klima. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) präsentiert mit ihrer gestern gestarteten Kampagne „Becherheld – Mehrweg to go“ Lösungen, die dazu beitragen, den hohen Verbrauch an Einweg-Kaffeebechern zu verringern. Gleichzeitig richtet sich die Kampagne an Verbraucherinnen und Verbraucher, um sie für die Umweltauswirkungen von Coffee to go-Bechern zu sensibilisieren und für die Nutzung umweltfreundlicher Mehrwegalternativen zu gewinnen.

    Becherheld
    Montage DUH: fotolia (alphaspirit/opallo.de)/Krautz/DUH

  • Weltüberlastungstag

    Von vielen Menschen unbemerkt und auch kaum beachtet wurde am 8. August der Weltüberlastungstag begangen. Die Nachrichten überschlagen sich - da ist einmal Olympia, dann haben wir die ständigen Terrornachrichten und die Türkei mit ihrem Autokraten Erdogan, da kann so ein - für die ganze Menschheit - wichtiger Tag schon mal ins Hintertreffen geraten.

    Edvard_Munch_-_Melancholy_1894.jpgNachdenken über die Welt  (Originaltitel: Melancholy, von Edvard Munch, 1894)
  • Weltweiter Sieg der Erneuerbaren Energien

    Der Aufstieg der Alternativenergien ist nun nicht mehr aufzuhalten

    Wind- und Solarenergieanlagen liegen, weltweit betrachtet, erstmals beim Bau von Anlagen zur Energieerzeugung vor den Kohle-, Öl-, Gas- und Atomkraftwerken

    Die englischsprachige Webseite Bloomberg-Business berichtete vor wenigen Tagen, dass beginnend im Jahr 2013 mehr neue Leistung zur Erzeugung Erneuerbarer Energien installiert wurde, als Leistung aus Kohle-, Öl- und Gaskraftwerken. So standen damals 143 Gigawatt Zubau bei den regenerativen Energien einer Neuerrichtung von 141 Gigawatt von fossilen Kraftwerken gegenüber. Dieser Trend sei unumkehrbar und von nun an würden die Erneuerbaren ihren Vorsprung kontinuierlich weiter ausbauen, so der Branchendienst.

    Solarzellen auf Scheunendächern
    Solarzellen auf Scheunendächern haben mit zum Sieg der Erneuerbaren beigetragen (Foto: Udo Schuldt)

  • Weniger #Brot im #Müll

    Etwa 15.700 Euro, der Wert eines Kleinwagens, entgehen einer Bäckerei in einer Woche, weil Brot und Backwaren unverkauft in den Regalen liegen bleiben

    2,7 Tonnen, die dann in Tafeln, als Tierfutter, in Biogasanlagen oder im Müll enden. Das sind Zahlen aus einem zweijährigen Forschungsprojekt der Fachhochschule Münster, das zum Ziel hatte, die Verschwendung von Brot und Backwaren zu reduzieren. Sechs Bäckereien aus Nordrhein-Westfalen hatten sich an dem Projekt beteiligt, das nun bei einem Treffen mit Praxispartnern und Vertretern aus dem NRW-Ministerium für Verbraucherschutz abgeschlossen wurde.

    Brot
    Etwa 2,7 Tonnen Brot und Backwaren bleiben in der Woche in einer Bäckerei unverkauft liegen. Wie diese Mengen reduziert werden können, hat ein Forschungsprojekt an der FH Münster untersucht. (Foto: © FH Münster/Fachbereich Oecotrophologie – Facility Management)

     

  • Windenergie Report Deutschland

    2014 Jahr der Rekorde

    »Die Windenergie ist auf dem Vormarsch. Weltweit wurde 2014 mit über 51 GW so viel Windleistung installiert wie nie zuvor. Bereits 3 % des weltweiten Stromverbrauchs werden aus Windenergie gedeckt. In Deutschland konnten 2014 nach dem Rekordzubau von 5188 MW sogar 9,7 % des Bruttostromverbrauchs aus Windenergie bereitgestellt werden« fasst Dr. Kurt Rohrig, Herausgeber des neu erschienenen »Windenergie Report Deutschland 2014« des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel, die Bedeutung der Windenergie zusammen.

    Anlagenzubau nach Leistungsklassen
    (Grafik: © Fraunhofer IWES)

  • Wir haben es #satt!

    50.000 fordern den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Bauern und Verbraucher gehen vereint für eine Agrarwende auf die Straße

    Berlin: In Berlin gingen gestern zum fünften Mal Bäuerinnen und Bauern, Imkerinnen und Imker zusammen mit Verbraucherinnen und Verbrauchern für eine grundlegend andere Agrarpolitik auf die Straße. Das Bündnis forderte von der Bundesregierung eine klare Absage an das EU-USA-Handelsabkommen TTIP, einen wirksamen gesetzlichen Schutz der Land- und Lebensmittelwirtschaft vor der Gentechnik sowie den sofortigen Stopp des weiteren Ausbaus von Mega-Ställen. Der Demonstrationszug mit rund 50.000 Teilnehmern vom Potsdamer Platz zum Bundeskanzleramt wurde von einem Fahrzeugkonvoi mit mehr als 90 Traktoren angeführt.

    Satt Demo BUND
    (Foto: © BUND)

  • Wo der Meeresspiegel steigt, steigen die Kosten noch schneller

    Schäden durch Extremereignisse wie Überflutungen spielen eine noch größere Rolle als der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg selbst, wenn es um die Kosten des Klimawandels in Küstenregionen geht. Doch obwohl der zu erwartende zukünftige Meerespiegelanstieg mittlerweile recht gut verstanden ist, gab es bislang kaum Fortschritte bei den damit verbundenen Kostenabschätzungen für die nächsten Jahrzehnte. Ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat nun eine Methode entwickelt, mit der sich finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel bestimmen lassen. Erstmals zeigen die Forscher, dass die Schadenskosten stets schneller steigen als der Meeresspiegel selbst.

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    Sturmflut in Bremerhaven in 2007 (Foto: Gemeinfrei)

  • Zum #Weltfrauentag am 8. März

    terre des hommes fordert Rechtssicherheit für Mädchen vor Zwangsverheiratung

    Osnabrück. Wirtschaftliche Not ist weltweit eine der Hauptursachen für die Verheiratung von minderjährigen Mädchen. Laut den Ergebnissen einer terre des hommes-Studie liegt der Anteil von unter 18-jährigen verheirateten Mädchen in den am wenigsten entwickelten Ländern bei rund 50 Prozent, in den westafrikanischen Ländern Niger und im Tschad werden rund drei Viertel aller Mädchen noch als Kinder verheiratet. Mehr als die Hälfte der zwangsverheirateten Mädchen entstammen dem ärmsten Fünftel der Bevölkerung, bei dem wohlhabendsten Fünftel der Bevölkerung liegt die Rate zwangsverheirateter Mädchen bei vergleichsweise niedrigen 16 Prozent.

    Zwangsverheiratung
    Mädchen brauchen Unterstützung gegen die Gefahr der Zwangsverheiratung (Foto: © terre des hommes)

  • Zwei Drittel der Deutschen erwarten von Kanzlerin Merkel mehr Einsatz für Kohleausstieg

    Greenpeace-Umfrage zeigt hohe Erwartung auch bei CDU-Wählern

    Hamburg. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen erwartet von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stärkeren Einsatz beim Ausstieg aus der Kohle. 69 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace beantworteten folgende Frage mit Ja: „Soll sich Bundeskanzlerin Merkel aktiver für den Kohleausstieg in Deutschland einsetzen?“.Auch in Merkels eigener Partei liegt die Zustimmung mit 66 Prozent hoch, unter SPD-Wählern sogar noch etwas höher (77 Prozent).

    Tagebau Kraftwerk Jaenschwalde
    Aussteigen! (Foto: Hanno Böck; Lizenz: Gemeinfrei)