#Klimaschutz

  • RWI analysiert Einstellungen zur Energieversorgung

    Norddeutschland mag Erneuerbare, der Osten hält Kohle die Treue

    Ob der Bau neuer Stromtrassen und Kohlekraftwerke oder die Nutzung von Energiequellen zur Stromerzeugung – in Deutschland gibt es große regionale Unterschiede, wenn es um die Bewertung von energiepolitischen Maßnahmen und Energiequellen geht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des RWI. Sie basiert auf einer deutschlandweiten Befragung zum Thema Energieversorgung. Um regelmäßig Informationen über die Einstellung der Deutschen zur Energie- und Klimapolitik zu erhalten, schlagen die Wissenschaftler eine institutionalisierte, regelmäßige Befragung eines festen Panels von Haushalten vor.

    Detail aus WEA im Hamburger Hafen
    WEA im Hamburger Hafen (Foto: Udo Schuldt)

  • Sahelzone: Grüne Mauer aus Bäumen ist auch ökonomisch sinnvoll

    Vor 15 Jahren beschloss die Afrikanische Union ein ambitioniertes Projekt: Teile der Sahelzone sollen sukzessive renaturiert werden, um die Ernährung der dort lebenden Menschen zu sichern und den Boden gegen weitere Degradation zu schützen. Zugleich ist die African Great Green Wall ein wichtiger Beitrag gegen den Klimawandel. Eine Studie der Universität Bonn und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) belegt nun, dass sie auch ökonomisch sinnvoll ist - allerdings nicht überall in der Sahelzone. Die Analyse zeigt zudem, wie sehr bewaffnete Konflikte den Erfolg des Projekts gefährden. Sie ist nun in der Zeitschrift Nature Sustainability erschienen.

    TreckerVorbereitung zur Renaturierung für die „Grüne Mauer“ in Burkina Faso (Foto © FAO)

  • Schutz von Menschenrechten vertagt

    Brüssel schiebt EU-Lieferkettengesetz auf die lange Bank – europäische Zivilgesellschaft protestiert bei EU-Kommission

    Berlin. Die Europäische Kommission hat ihr Vorhaben, Unternehmen zu mehr Schutz von Menschenrechten und Umweltstandards in ihren Lieferketten zu verpflichten, ohne Angabe von Gründen vertagt. Der ursprünglich für Juni 2021 geplante Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz verschiebt sich damit bereits zum dritten Mal. In einem heute veröffentlichten offenen Brief rufen die Initiative Lieferkettengesetz und zahlreiche weitere zivilgesellschaftliche Organisationen aus ganz Europa Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dazu auf, sich hinter das EU-Lieferkettengesetz zu stellen und den Prozess transparenter zu gestalten.

    Offener Brief
    Briefkopf des offenen Briefes 

  • Schwache #EU- #Klima-Ziele

    2-Grad-Ziel wird verfehlt

    Berlin/Brüssel: Die letzte Woche für das Pariser Klimaschutzabkommen veröffentlichten C02-Minderungsziele der Europäischen Union sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als unzureichend an. Die Begrenzung der Erderwärmung unter zwei Grad Celsius werde so verfehlt. Dafür sei ein weit ehrgeizigeres Ziel als minus 40 Prozent CO2 bis 2030 erforderlich.

    Das Gebäude der EU-Kommission
    Das Berlaymont-Gebäude- Sitz der Kommission - in Brüssel (Foto: Amio Cajander; Lizenz: CC-BY-SA-2.0)

  • Sicherheit und Komfort in der Fahrradmobilität

    Das Fahrrad spielt in der Verkehrsplanung eine immer wichtigere Rolle. Viele Kommunen entwickeln Konzepte, um ihre Fahrradfreundlichkeit zu erhöhen. Dazu gehören Routen, auf denen sich Fahrradfahrende sicher fühlen. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)1) analysieren, wann und wo Radfahrende im Stadtverkehr Stress empfinden. Ihre Erkenntnisse fließen in das Verbundprojekt ESSEM2) ein, mit dem Ziel, die Fortbewegung für Radlerinnen und Radler in der Stadt angenehmer und sicherer zu machen.

    Fahrrad Mobilitaet
    Wo sich Fahrradfahrende im Stadtverkehr unwohl fühlen, messen und visualisieren Forschende des KIT. (Abb. © Urban Emotions, KIT)

  • Smarte Heizung, Apps & Co.: Nutzt die Digitalisierung im Energiesektor dem Klimaschutz?

    Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt: Digitale Anwendungen für den Einsatz in Gebäuden können im Strom- und Wärmesektor zu Klimaschutz beitragen +++ Untersuchung ist erster Beitrag, um Wissenslücke zu schließen: Weiterer Forschungsbedarf besteht +++ Forschende geben Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis

    Berlin. Mit Wetterprognosen Heizungsanlagen steuern, Effizienz von Heizgeräten überwachen oder Stromverbrauch smart erfassen: Die Digitalisierung im Energiebereich verspricht Möglichkeiten, Treibhausgase einzusparen. Aber in welchem Umfang kann sie wirklich zum Klimaschutz beitragen? Eine neue Studie hat anhand von fünf Fallbeispielen bewertet, wie sich smarte Lösungen in Gebäuden und Haushalten auf die Energie- und Klimaschutzziele auswirken und welche Umweltwirkungen sie haben. Die Forschenden vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)1) und co2online zeigen, dass solche digitalen Anwendungen wichtige Klimaschutzmaßnahmen wie die energetische Sanierung von Gebäuden oder den Ausbau erneuerbarer Energien sinnvoll ergänzen, diese aber aufgrund begrenzter Einsparpotenziale nicht ersetzen können. Das Projekt „Klimaschutzpotenziale der Digitalisierung“ wurde im Auftrag des Umweltbundesamts durchgeführt.

    Smart Meter
    Ein "smarter" Stromzähler zur Verarbeitung digitaler Daten (Foto: Public Domain)

  • So bekommen wir klimaneutrale Gebäude bis 2045

    Höhere Anforderungen und bessere Förderung: So schafft die Politik bis 2045 einen CO2-neutralen Gebäudebestand

    Ein neuer Zukunftsimpuls des Wuppertal Instituts zeigt, welche Weichen die Politik stellen muss, um den Gebäudebestand bis 2045 klimaneutral zu machen. Im Fokus stehen höhere Effizienzanforderungen für Bestands- und Neubauten, ein schnellerer Ausstieg aus Gas- und Ölheizungen, höhere Anreize und bessere Unterstützung für Gebäudebesitzerinnen und -besitzer sowie warmmietenneutrale Sanierungen, um Mieterinnen und Mieter vor einer Überlastung zu schützen.

    Gebaeude
    (Grafik © Wuppertal Institut)

  • So geht Klimaneutralität 2045

    Was der erste Modellvergleich für Deutschland zeigt

    Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die nächste Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der Ariadne-Szenarienreport, der Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 erstmals im Modellvergleich ausbuchstabiert. Die Studie von mehr als 50 Forschenden aus mehr als 10 Instituten belegt: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne müsste bis 2030 etwa 50 % größer sein, als bislang angepeilt. Der Ausstieg aus der zunehmend unwirtschaftlichen Kohle würde auf einem Kurs zur Klimaneutralität bereits um 2030 erfolgen. Erhebliche zusätzliche Kraftanstrengungen sind notwendig, um die Sektorziele für Industrie, Gebäude und Verkehr zu erreichen.

    REpower 5 Megawatt Offshore
    Allem voran muss ein massiv beschleunigter Ausbau von Wind- und Sonnenergie erfolgen (Foto: Public Domain)

  • Solar-Crowdfunding abermals auf Rekordkurs

    Nach Apple und Google setzten private Investoren auf Sonnenenergie

    Crowdfunding der Sonneninvest Deutschland GmbH & Co. KG auf Econeers

    Erfurt/Wien. Apple und Google haben in den letzten Jahren verstärkt in Photovoltaik investiert. Auch, dass Börsenguru Warren Buffet als einer der reichsten Menschen der Welt seit Jahren auf erneuerbare Energien setzt und rund 30 Milliarden investiert hat, ist allseits bekannt. Überraschender ist da schon, mit welchem Engagement private deutsche Anleger in die Photovoltaik investieren. Neben den zigtausend Solaranlagen auf den Dächern Deutschlands werden Solar-Investments über Crowdfundings immer beliebter. Das bekannteste Beispiel dafür ist das aktuelle Crowdfunding der Sonneninvest Deutschland GmbH & Co. KG auf Econeers. Nach zehn Tagen haben bereits rund 300 Personen über 400.000 Euro in die Solarkraftwerke investiert.

    SolarparkCrowdfunding der Sonneninvest Deutschland GmbH & Co. KG auf Econeers ( Foto: © Sonneninvest)

  • Solarenergie: Altanlagen dürfen weiter Strom ins Netz einspeisen

    Nun müssen die Anlagenbetreibenden den Weiterbetrieb der Solaranlagen sicherstellen

    Auch Solaranlagen, die nach zwanzig Jahren Betriebszeit keine gesetzliche Vergütung mehr bekommen, dürfen weiter Strom ins Netz einspeisen. Außerdem endet am 31. Januar die Frist zur amtlichen Meldepflicht von Erneuerbare-Energien-Anlagen und Batteriespeichern im Marktstammdatenregister. In NRW fehlen beispielsweise noch 31.000 Anlagen. Die fehlenden Anlagen müssen unbedingt angemeldet werden.

    Solaranlage
    Dachsolaranlage auf einem ehemaligen Güterbahnhof (Foto: Udo Schuldt)
  • Solarstrom nicht länger den Stecker ziehen

    EEG-Referentenentwurf: Solarbranche kritisiert Entwurf für neues Ökostrom-Gesetz

    Scharfe Kritik am aktuellen Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kommt von der Solarbranche. Anstatt den Ausbau Erneuerbarer Energien zu beschleunigen, stehe die Bundesregierung bei der Energiewende weiter auf der Bremse, kritisiert der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Dazu dessen Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: "Dieser Gesetzesentwurf steht in eklatantem Widerspruch zu den Klimaschutzzielen und muss dringend nachgebessert werden. Großverbraucher klimaschädlicher Energie werden weiter subventioniert. Energiebewussten Verbrauchern und Gewerbebetrieben werden hingegen bei der Investition in Solartechnik immer mehr Steine in den Weg gelegt. Solarenergie ist inzwischen preiswert, bei fairer Kostenbetrachtung sogar günstiger als Strom aus neuen Atom- oder Kohlekraftwerken. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, sie nicht endlich stärker zu nutzen. Solarstrom darf nicht länger der Stecker gezogen werden!"

    Solar collectors Northern Germany
    (Foto: Gemeinfrei)

  • Solarthermische Kraftwerke – ein Gewinn auch für die soziale Entwicklung in Nordafrika

    Social CSP – Studie von Germanwatch und Wuppertal Institut formuliert Nachhaltigkeits-Anforderungen und Best Practice-Empfehlungen

    Bonn/Wuppertal. Solarthermische Kraftwerke (CSP, concentrated solar power) an ihren nordafrikanischen Standorten stellen nicht nur erneuerbare Stromlieferanten für den steigenden Energiebedarf im südlichen Mittelmeerraum dar, sondern bringen auch große Vorteile für die regionale Entwicklung. Das haben Germanwatch und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie in einer gemeinsamen Studie am Beispiel von NOORo I, einem CSP-Kraftwerk in Südmarokko, nachgewiesen.

    Solar Plant
    Solarthermisches Kraftwerk - Prinzipfoto ( Fotolizenz: Gemeinfrei)

  • Solarzellen sind ansteckend – auf gute Weise: Studie

    Wie viele Solarpanele wie weit weg vom eignen Haus sind – das bestimmt die Wahrscheinlichkeit, ob man ebenfalls eine solche Anlage auf dem Dach hat. Dieser Ansteckungs-Effekt ist wohl wesentlich wichtiger als andere sozioökonomische und demografische Variablen, wie eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zur US-Stadt Fresno zeigt. Obwohl bekannt ist, dass Vorbilder für Entscheidungen über die eigene Energieversorgung relevant sind, waren sehr hochauflösende Daten in Kombination mit Techniken der künstlichen Intelligenz notwendig, um die Bedeutung schlichter Nähe dingfest zu machen. Das Ergebnis ist relevant für politische Maßnahmen, die auf einen breiten Einsatz von Solarzellen abzielen, um die Energieerzeugung aus klimaschädlichen fossilen Brennstoffen zu ersetzen. 

    Dachsolaranlage auf einem ehemaligen Güterbahnhof (Foto: Udo Schuldt)
    Solaranlage auf einem ehemaligen Güterbahnhof (Foto: Udo Schuldt)
  • Stabile Stromnetze für Afrika

    Forscher der Universität Paderborn entwickeln moderne Systeme zur unterbrechungsfreien Stromversorgung in ländlichen Regionen Afrikas – Intelligente „Microgrids“ integrieren erneuerbare Energien und leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Entwicklung.

    Afrika Minigrid
    Wildwuchs: Diese nächtliche Drohnenaufnahme zeigt, wie privat installierte Stromnetze ländliche Gebiete im südlichen Afrika mit Energie versorgen. Die improvisierten Kabelnetze brechen jedoch immer wieder plötzlich zusammen. (Foto: Shivan Parusnath © Wits-University)
  • Stabileres Stromnetz durch Batteriespeicher

    Studie: Batterien spielen bald zentrale Rolle im Strommarkt

    „Dezentrale Batterien tragen künftig zu einem stabilen Stromnetz bei. Sie ergänzen den Wind- und Solarstrom und helfen konventionelle Must-run Kraftwerke abzulösen“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Eine heute in Berlin vorgestellte Kurzstudie der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) im Auftrag des BEE und der HANNOVER MESSE unterstreicht den positiven Beitrag dezentraler Batteriespeicher zur Integration Erneuerbarer Energie in das Stromsystem. Schon jetzt nutzen mehr als 15.000 Haushalte in Deutschland mit Hilfe intelligenter Speicher Solarstrom auch bei Dunkelheit.

    BEE logo
    (Grafik: © BEE)

  • Starker Kunden-Zuwachs bei Greenpeace Energy – trotz Corona

    Mehr als 200 000 Haushalte unter Vertrag

    Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy hat seit Anfang Januar erstmals bundesweit mehr als 200 000 private Haushalte und Gewerbebetriebe unter Vertrag. Im Jahr 2020 wuchs der Gesamtbestand der Kundinnen und Kunden, die mit sauberem Ökostrom und dem innovativen Gasprodukt proWindgas beliefert werden, damit um etwas mehr als zehn Prozent. „Dass gerade in Corona-Zeiten so viele Verbraucherinnen und Verbraucher von uns versorgt werden wollen, zeigt, wie wichtig das Thema Klimaschutz auch weiterhin für viele Menschen ist. Deren Vertrauen ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy.

    Greenpeace Hamburg Buero
    Die Greenpeace Zentrale in Hamburg (rechts auf dem Bild), die auch die Räumlichkeiten von Greenpeace Energy beinhaltet (Foto: AltSylt, Lizenz: CC BY-SA 4.0)
  • Starker Protest gegen Kohlenutzung

    6.000 demonstrieren im rheinischen Revier mit Anti-Kohle-Kette für konsequenten Klimaschutz

    Gemeinsame Pressemitteilung des Trägerkreises der Anti-Kohle-Kette vom 25. April 2015

    Immerath/Berlin: 6.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland, aus Polen, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Norwegen und weiteren Ländern haben heute im rheinischen Kohlerevier mit einer 7,5 Kilometer langen Menschenkette für einen schrittweisen Kohleausstieg und konsequenten Klimaschutz demonstriert. Die Demonstranten setzten mit einer geschlossenen Anti-Kohle-Kette den Baggern des Braunkohletagebaus Garzweiler eine symbolische Grenze. Die Kette sei ein deutliches Zeichen, dass ein großer Teil der Bevölkerung den schrittweisen und sozialverträglichen Ausstieg aus der Kohle befürworte, um das nationale Klimaziel von mindestens 40 Prozent weniger CO2 bis 2020 zu erreichen, so die Veranstalter.

    Anti Kohle Kette
    (Foto: Campact; Lizenz: CC-BY-NC-2.0)

  • Starkregen- und Hochwasserschutz

    DBU fordert, Folgen des Klimawandels besser zu managen

    DBU fordert Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen aus Kohle und Öl – Hilfe durch neue Ansätze

    Osnabrück. „Wir müssen den Ausstoß von Treibhausgasen aus fossilen Brennstoffen rasch und stark verringern und natürliche Lebensräume und Flussauen besser schützen. Starkregenereignisse wie 2014 in Gera und Münster oder gerade in Bad Essen, Melle oder Oelde zeigen, dass in unseren verdichteten und kompakt gebauten Städten die Gefahr von Überflutungen ständig wächst. Auch Flüsse und Natur brauchen wieder mehr Raum, um einen effektiven Hochwasser- und Naturschutz verwirklichen zu können.“ – Mit diesen Worten unterstreicht Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Notwendigkeit, „die Folgen des Klimawandels jetzt und für zukünftige Generationen besser zu managen.“ Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung habe gerade bestätigt, dass der Aufwärtstrend zuvor nie dagewesener Starkregen zum Anstieg der globalen Mitteltemperatur passe, die von Treibhausgasen aus dem Verbrennen von Kohle und Öl verursacht werde.

    Starkregen MUST Städtebau
    Durch Starkregen mit großen Niederschlagshöhen und schweren Überflutungen sehen sich Kommunen vor große Probleme gestellt. ( Foto: © MUST Städtebau )

  • Strampeln für den Klimaschutz

    Mit dem Rad zur Petitionsübergabe nach Berlin

    Dass eine Petition zum Thema CO2-Steuer mit Anlagen übergeben wird, in denen alle Bundestagsfraktionen zum Anliegen der Petition Stellung nehmen und acht große „Player“ in Sachen Klimaschutz sich dazu äußern, was aus ihrer Sicht unbedingt und dringend getan werden müsste, damit die 2-Grad-Marke nicht überschritten wird – das gibt es wohl nicht so oft.

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    (Grafik: Gemeinfrei)

  • Studie: Globale Energiewende hat begonnen

    Untersuchung von Germanwatch zeigt Anzeichen für Trendwende bei Emissionen und Erneuerbaren Energien sowie für Abkehr von der Kohle. Klimagipfel in Paris kann Wendepunkt werden.

    Bonn/Berlin. Ein halbes Jahr vor Beginn des Weltklimagipfels in Paris zeigt eine neue Studie von Germanwatch Umbrüche in zentralen Feldern der internationalen Energie- und Klimapolitik. "Der Klimagipfel in Paris fällt in eine Zeit, in der eine weltweite Trendwende tatsächlich möglich erscheint", erklärt Jan Burck, Hauptautor der Germanwatch-Studie. "Unsere Untersuchung  dokumentiert wichtige  Anzeichen für die weltweite Stagnation der globalen energiebedingten CO2-Emissionen, für einen geradezu beispiellosen Siegeszug der Erneuerbaren Energien und für eine Abkehr vom Ausbau der Kohleverstromung in zentralen Industrie- und Schwellenländern.

    Solarzellen auf Scheunendächern
    Solarzellen auf Scheunendächern haben mit zum Sieg der Erneuerbaren beigetragen (Foto: Udo Schuldt)