#Klimaschutz

  • Aus #Ökostrom wird #Biogas

    TU Wien präsentiert Energiespeicherkonzept

    Weltneuheit bei der Hannover Messe 2015: Die TU Wien hat eine Methode entwickelt, mit der man umweltfreundlich und wirtschaftlich Energie speichern kann. Alternativenergie wird genutzt, um aus Biomasse wertvolles Methan herzustellen.

    Photovoltaik und Windkraft werden immer wichtiger – doch woher kommt der Strom, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? Die TU Wien verfolgt einen neuen Ansatz für die Speicherung von Alternativenergie: Man koppelt Kleinkraftwerke mit Biogasanlagen und nutzt die überschüssige elektrische Energie in Zeiten von Produkionsspitzen dazu, sauberes Methan aus Bioabfällen zu erzeugen. So lässt sich Energie CO2-neutral mit hohem Wirkungsgrad speichern und ins bereits bestehende Erdgasnetz einspeisen. Diese neuartige Konzept wird auf der Hannover Messe 2015 erstmals öffentlich vorgestellt.

    Windgas TU Wien
    Die Zukunft der Energieversorgung: Energie aus Ökostrom, gespeichert in Gas (Grafik: © TU Wien)

  • Auswirkungen der globalen Erwärmung

    Warum werden junge - und nicht so junge - Menschen bei ihren Protesten gegen die globale Erwärmung lauter?  Warum ist der Klimawandel bei demokratischen Wahlen zu einem politischen und parteipolitischen Thema geworden?  Warum versuchen die "Greenies", die Entwicklung neuer Kohlebergwerke zu stoppen und fordern eine schnellere Reduzierung unserer Treibhausgasemissionen?  Die Antwort ist, dass die Auswirkungen der Treibhausgasemissionen, insbesondere von Kohlendioxid (CO2), immer deutlicher und gefährlicher werden - wenn sie auch derzeit noch relativ gering sind, verglichen mit dem, was sie bald werden könnten.

    Es wird viel über die Kosten der Reduzierung der Treibhausgasemissionen in Form von Arbeitsplatzverlusten, Einkommensverlusten und Schäden für die nationale und globale Wirtschaft gesprochen, aber wir hören relativ wenig über die katastrophalen Folgen, wenn die Emissionen nicht reduziert werden.  Die Priorisierung von kurzfristigem Profit und politischer Ideologie vor der Emissionsminderung wird unweigerlich zu einem unkontrollierbaren, unvorhersehbaren und destruktiven Klima führen, das zu einem sozioökonomischen Zusammenbruch führt.

    Fig. 1. Schwankungen des CO2-Gehalts in der Atmosphäre waren relativ gleichmäßig, bis die Verbrennung fossiler Brennstoffe vor etwa 200 Jahren begann. Die "Spitze" auf der rechten Seite beim Jahr "0" ist besonders zu beachten. Quelle: Nasa.

  • Automesse IAA

    Amnesty International: Konzerne müssen Menschenrechte bei Batterieproduktion einhalten

    Vor Beginn der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA 2021 in München fordert Amnesty International in Deutschland Autokonzerne dazu auf, bei der Batterieherstellung Menschenrechte und Umwelt stärker zu schützen. Dazu bietet die Menschenrechtsorganisation gemeinsam mit anderen Verbänden den Leitfaden „Powering Change“ für eine menschenrechtskonforme und umweltgerechte Auto-Industrie an.

    BMW i3 Batterie
    Akku eines E-Autos ( Foto: Rudolf Simon, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

  • Bärbel Winkler

  • Barcamp Renewables 2017: Disruptionen der Energiewirtschaft

    Die Energiewende steht und fällt mit ihren Disruptionen, wobei Disruption einen Prozess bezeichnet, "bei dem ein bestehendes Geschäftsmodell oder ein gesamter Markt durch eine stark wachsende Innovation abgelöst beziehungsweise „zerschlagen“ wird". Moderne Technologien nehmen in diesem Sinne Einfluss auf Wirtschaft, Struktur und auch Gesellschaft. Nur durch konstruktive Zusammenarbeit der involvierten Akteure steuert sie dem erhofften Erfolg entgegen. Seinen Teil dazu beitragen wird auch in der sechsten Auflage wieder das Barcamp Renewables, das am 26. und 27. Oktober in der Günther Cramer Solar Academy in Niestetal bei Kassel stattfindet. Ausgerichtet wird das Barcamp von der erfolgreichen Kooperation zwischen den Energiebloggern, deENet und der SMA Solar Technology AG.

  • BBU fordert das Aus für Kohlekraftwerk Moorburg

    Bonn, Hamburg. Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), in dem am Mittwoch (26. April 2017) eine vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung nach EU-Recht für das Kohlekraftwerk Moorburg eingefordert wird. Jetzt muss eine neue Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden.

    KKW Moorburg
    Das KoKW Moorburg (Foto: Florian Muhl; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Biogas aus unvermeidbaren Bioabfällen und Reststoffen erzeugen

    Deutsche Umwelthilfe fordert von der neuen Bundesregierung Richtungswechsel hin zu klimafreundlichem Einsatz von Bioenergie

    Anbaubiomasse wie Mais muss aufgrund der schlechten Flächeneffizienz schnellstmöglich eingeschränkt werden +++ Energiegewinnung aus Holz ist deutlich zu reduzieren +++ Verbrennung in umgerüsteten Kohlekraftwerken ist der falsche Weg +++ Neue Bundesregierung muss Förderung für Bioenergie auf unvermeidbare Bioabfälle und nicht verwertbare Reststoffe begrenzen

    Berlin. In einem neuen Positionspapier fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine umwelt- und klimagerechte Neuausrichtung der Nutzung von Bioenergie wie Bioabfällen, Holz oder Mais. Die Voraussetzungen zur Nutzung: Flächeneffizienz, nachhaltige Landnutzung und eine positive Gesamtklimabilanz. Die DUH fordert von der neuen Bundesregierung einen Paradigmenwechsel, der die energetische Nutzung von Biomasse insgesamt deutlich reduziert und stärker auf unvermeidlich anfallende Abfall- und Reststoffe verlegt.

    Biogas
    Biogas-Anlage im thüringischen Niederböhmersdorf (Foto: Public Domain)

  • Biokohle als Bodenverbesserer kann Erträge in Westafrika steigern

    In Westafrika ziehen zahlreiche Bauern in die Städte und bewirtschaften dort Böden, die oft nicht besonders ertragreich sind. Das internationale Team vom Projekt „Urban Food Plus“, das Prof. Dr. Bernd Marschner von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) koordiniert, sucht unter anderem nach Wegen, um die Ernteerträge zu steigern. In ihren Versuchen hat sich Biokohle als probates Mittel herausgestellt. Sie lässt sich kostengünstig aus Ernterückständen herstellen. RUBIN, das Wissenschaftsmagazin der RUB berichtet.

    Biokohle
    Verkohlte Biomasse, auch Biokohle genannt, kann aus Ernteresten hergestellt werden und den Boden fruchtbarer machen. (Foto: Gorczany © Rubin)

  • Bis zu 100% höhere Förderung

    Ab 1. April deutlich höhere Zuschüsse für Solarheizungen

    Staatliche Modernisierungszulage für Solarthermie-Anlagen auf Eigenheimen steigt um bis zu 100 Prozent auf rund 3.000 Euro / Branchenverband empfiehlt vor dem Hintergrund begrenzter Fördertöpfe baldige Modernisierung

    Solar Flachkollektor
    Hausdach mit Solar-Flachkollektoren (Foto: © BSW-Solar)

  • Bolsonaro wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit beim Internationalen Strafgerichtshof angezeigt

    Nicht-Regierungs-Organisation (NRO) AllRise zeigt den brasilianischen Präsidenten Bolsonaro bei Internationalem Strafgerichtshof an. Deutsche Umwelthilfe unterstützt Initiative.

    • Vorwurf: Verbrechen gegen die Menschlichkeit als direkte Folge der Klima- und Umweltverbrechen des Präsidenten
    • Umfangreiche Anzeige belegt die verheerenden Auswirkungen der Regenwald-Zerstörungspolitik Bolsonaros auch auf das globale Klima: Berechnungen lassen 180.000 hitzebedingte Todesfälle in 80 Jahren allein dadurch befürchten
    • DUH und weitere (Klimaschutz-)Organisationen unterstützen Verfahren von AllRise in Den Haag, das einen Präzedenzfall schaffen kann
    • Menschen auf der ganzen Welt sollen Unterstützung per Petition zeigen.

    Wildfires
    Erdsatellit-Foto von Rauchfahnen durch Waldbrände im Pantanal, einer UNESCO-Welterbe-Region, im November 2020 (Foto: Pierre Markuse, Lizenz: CC BY 2.0)

  • Bonner Klimaverhandlungen

    Zeit wird knapp für ein wirksames Abkommen

    Germanwatch fordert Engagement von Regierungschefs und Ministern in der kritischen Phase der Klimaverhandlungen

    Bonn. Am Freitag ist in Bonn die vorletzte UN-Klimaverhandlungsrunde zur Vorbereitung des Pariser Klimagipfels zu Ende gegangen. "Drei Monate vor dem Klimagipfel in Paris wird die Zeit knapp, um ein wirkungsvolles Klimaabkommen zu entwerfen", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Am Ende der Verhandlungswoche bestand der Verhandlungstext noch immer aus einer unübersichtlichen Sammlung von Optionen. Bals: "Die Zeit läuft davon. Wir brauchen jetzt klare Signale von Ministern und Regierungschefs. Zum einen, dass sie das Tempo in den kommenden Wochen beschleunigen. Zum anderen, dass in Paris die Tür offen gehalten werden muss, um in den nächsten Jahren noch auf einen Pfad einzuschwenken, der die Klimaerwärmung auf deutlich unter zwei Grad begrenzt."

    Planet B
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Bonner Klimaverhandlungsrunde vor Paris

    Nach den Vorverhandlungen wird es nun Ernst

    Germanwatch: Ohne fünfjährliche Verbesserungsrunden ist das Zwei-Grad-Limit nicht erreichbar

    Bonn. Am heutigen Montag startet in Bonn die vorletzte UN-Klimaverhandlungsrunde in der Vorbereitungsphase des Pariser Klimagipfels. Ein informelles Ministertreffen in Paris hat vor einem Monat einen weitgehenden Konsens dazu erreicht, dass es im 5-Jahres-Rhythmus Nachbesserungen für die in Paris vereinbarten Minimalziele der Staaten geben soll. Dies ist notwendig, weil die bislang von den Staaten eingereichten Ziele noch nicht ausreichen, um den globalen Temperaturanstieg auf weniger als 2°C zu begrenzen. "In Bonn kommt es darauf an, dass wirkungsvolle Nachbesserungsrunden alle 5 Jahre im Verhandlungstext verankert und dann in Paris beschlossen werden - nicht ein zahnloser Review", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer bei Germanwatch. "Ohne Nachbesserungsrunden würde der Klimaschutz auf die lange Bank geschoben und erst ab 2030 neue Klimaziele festgelegt". Bleiben die Ziele der Staaten bis 2030 unverändert, ist es nicht mehr erreichbar, den Klimawandel möglichst weit unter der Hochgefahrengrenze von maximal 2° C zu begrenzen.

    Planet B
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Breite Ablehnung der Pro-Kohle-Vorstöße

    Brot für die Welt, Germanwatch und MISEREOR kritisieren Widerstand gegen Kohlebegrenzung als "Panikmache". WWF-Umfrage: Zwei Drittel gegen neue Braunkohle-Tagebaue.

    Berlin/Bonn. Mit Unverständnis und heftiger Kritik reagieren Brot für die Welt, Germanwatch und MISEREOR auf den Widerstand von Landespolitikern, Unternehmen und Gewerkschaften gegen den Plan von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur Begrenzung der Kohleverstromung. Eine Umfrage des WWF die zusammen mit dem Ökostromerzeuger Lichtblick durchgeführt wurde, macht deutlich, dass zwei Drittel der Befragten neue Braunkohletagebaue ablehnen.

    Tagebau Jänschwalde
    Info zum Foto: Braunkohletagebau Jänschwalde (Foto-Lizenz: Verzicht auf Copyright)

  • BUND fordert gerechten Klimaschutzvertrag

    BUND-Appell zur COP21: Paris zu dem Ort machen, wo die Welt einen gerechten Klimaschutzvertrag beschließt

    Bad Hersfeld/Berlin: 142 Delegierte des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben als Vertreter von mehr als 530.000 Mitgliedern und Unterstützern bei ihrer Jahresversammlung im hessischen Bad Hersfeld unter anderem zwei Resolutionen zur Pariser Weltklimakonferenz einstimmig verabschiedet. "Nach dem Terror sollte Paris im Dezember durch gute Ergebnisse zu dem Ort werden, wo die Welt einen gerechten Klimaschutzvertrag beschließt, der seinen Teil dazu beiträgt, unseren Planeten vor zunehmenden Naturkatastrophen zu bewahren und sicherer und friedlicher zu machen", heißt es in der ersten Klimaresolution. In der zweiten fordern die Umweltschützer die Abkehr von fossilen Energien. Die Energiewende funktioniere am besten "von unten", getragen von Bürgerinnen und Bürgern, Genossenschaften und Kommunen, die in erneuerbare Energien investieren und den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas voranbringen, heißt es in dem Beschluss.

    UNFCCmap
    Fast alle Länder der Erde nehmen teil (violette Länder nur mit Beobachterstatus) (Grafik: L.tak; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • BUND Jahresrückblick

    2015 - ein umweltpolitisch bedeutsames Jahr: Pariser Klimaschutz-Abkommen bestätigt Energiewende-Kurs, gerichtliche Erfolge gegen Pestizide und für Naturschutz, Riesen-Demonstrationen gegen falsche Agrarpolitik und TTIP

    Berlin: 2015 gab es nach Ansicht von Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sowohl international als auch national eine Reihe bemerkenswerter umweltpolitischer Entwicklungen. Neben der Verabschiedung des ersten weltumspannenden Klimaschutzvertrages zählten dazu ein gewachsenes Umwelt-Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie mehrere den Naturschutz stärkende Gerichtsurteile. Rückschläge habe es jedoch in der Verkehrs-, Energie- und Agrarpolitik gegeben.

    TTIPDEMO
    (Foto: © BUND)

  • Bundesregierung redet Klimapolitik schön

    Merkel gibt Klima-Versteherin, während sie die Koalition im Kohle-Streit entzweit

    "Wieder einmal ist der Petersberger Klimadialog zum Petersberger Schönredner-Dialog geworden. Mit marktkonformen Merkel-Ansprachen, 200 Jahre alten Schiller-Zitaten von Präsident Gauck und hehren Hendricks-Appellen lassen sich die globalen Gegensätze zwischen Arm und Reich, die auch die Klimaverhandlungen bestimmen, nicht vom Tisch reden. Eine bei der Kohlepolitik heillos zerstrittene Große Koalition macht den Versuch lächerlich, die Staatenwelt für die Weltklimakonferenz in Paris auf gemeinsames Handeln einzuschwören", kommentiert Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE den Abschluss des 6. Petersberger Klimadialogs in Berlin.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Bundesregierung vergoldet dreckige Kohlekraftwerke

    „Der Bundesregierung ist es nicht gelungen, die Braunkohleindustrie ausreichend zu CO2-Einsparungen zu verpflichten, das ist traurig und beschämend. Damit geraten die deutschen Klimaziele in große Gefahr. Angesichts des wichtigen Pariser Klimagipfels in wenigen Wochen ein alarmierendes Zeichen“, erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum Gesetzentwurf für einen zukünftigen Strommarkt.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • China verspricht: kein Bau neuer Kohlekraftwerke im Ausland - was ist davon zu halten?

    Jegliche Unterstützung für neue Kohleprojekte im Ausland sollte beendet werden, bis hin zur öffentlichen und privaten Finanzierung +++ China sollte konsequenter sein als Südkorea und Japan +++ auch im eigenen Land braucht es den Kohleausstieg

    Die Ankündigung von Chinas Präsident Xi während der UN-Vollversammlung am Dienstag hat rund um den Globus hohe Wellen geschlagen - und das, obwohl es sich nur um einen Halbsatz handelte: "(...) [China] wird keine neuen Kohlekraftwerke mehr im Ausland bauen." Während Xi keine weiteren Details nannte, sind sich NGOs und betroffene Gemeinschaften darüber einig, was das Wort "bauen" bedeuten muss: China muss jegliche Unterstützung für neue Kohleprojekte im Ausland beenden, sei es in Form von Eigentum, Ingenieursleistungen, Versicherungen und/oder öffentlicher oder privater Finanzierung.

    Kohlekraftwerksplanung China
    Kohleprojekte innerhalb Chinas 2015 und 2021, die grauen Anteile in den Balken der rechten Grafik geben die aufgegebenen Projekte an, die violetten Anteile die realisierten (Grafik: E3G, Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0)

  • Citizens Climate Lobby - Weltweit im Einsatz für einen Preis auf CO2

    Im Juni 2013 veröffentlichte Dana Nuccitelli auf Skeptical Science einen Artikel über die Citizens’ Climate Lobby (CCL). Was sich in den vergangenen vier Jahren getan hat, fassen wir im folgenden Artikel zusammen. Generelle Informationen zum Ansatz der Citizens' Climate Lobby - der Bürgerlobby Klimaschutz - gibt es in den FAQs auf der deutschen Homepage.

    2013 war CCL hauptsächlich in den U.S.A. und Kanada aktiv und der Rest der Welt spielte noch keine große Rolle, worauf dieser Absatz aus Danas Artikel hindeutet:

    "CCL spielt auch mit dem Gedanken, Gruppen in Großbritannien zu etablieren. Das Vereinigte Königreich ist zwar in den europäischen Zertifikatehandel eingebunden, dieser hat aber mit Problemen zu kämpfen und CCL möchte, dass das Land eine Kohlenstoffbepreisung weiterhin unterstützt."

    CCL-Chapters

    Blaue Pins zeigen aktive Gruppen und gelbe Pins Gruppen im Aufbau. Link zur Karte

  • CO2-Emissionen im Bereich Wohnen seit dem Jahr 2000 um 14 % gesunken

    WIESBADEN – Ob durch Heizen, die Nutzung von Warmwasser oder Strom – im eigenen Zuhause verbrauchen private Haushalte die meiste Energie. Damit verbunden ist immer auch die Freisetzung von Kohlendioxid (CO2). Die CO2-Emissionen, die private Haushalte im Bereich Wohnen verursachen, lagen im Jahr 2019 bei 219 Millionen Tonnen. Das waren 14 % weniger als im Jahr 2000, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. In jenem Jahr wurde für die Haushalte im Bereich Wohnen ein Ausstoß von 256 Millionen Tonnen CO2 ermittelt.

    infografik