#Kohlekraft

  • „Ende Gelände“ für die Braunkohle!

    Die Proteste im rheinischen Braunkohlerevier lassen nicht nach: Nach der Anti-Kohle-Kette, bei der am Samstag über 6000 Menschen gegen die Ausweitung der Braunkohletagebaue demonstrierten, kündigt nun das „Ende Gelände“-Bündnis an, am 14.-16. August die rheinischen Braunkohlebagger zu blockieren. Die Aktion werde ein Bild der Vielfalt, Kreativität und Offenheit, so die Organisator*innen: Einige protestieren an der Abbruchkante, andere blockieren im Tagebau die Bagger. Das Klimacamp im Rheinlandwird deshalb vom 7.-17.08 statt finden. Neu dazu gekommen ist in diesem Jahr die Degrowth Summer School, die vom 9.-14.08 Kurse auf dem Camp anbieten wird.

    Wir sagen: Keinen Meter weiter, hier ist Ende Gelände!

    Ende Gelaende
    (Grafik: © Ende Gelände)

  • „Ende Gelände“ legt Finger in Wunde der Energiewende

    „Das Aktionsbündnis von ,Ende Gelände` hat den Finger in die Wunde der Energiewende gelegt. Mit ihrem kreativen Protest und zivilen Ungehorsam haben tausende Aktivistinnen und Aktivisten ein friedliches Zeichen für eine ökologische und nicht profitgetriebene Energieversorgung gesetzt. Und mit Erfolg aufgezeigt, dass ein nationales Kohleausstiegsgesetz und geregelter Strukturwandel dringend notwendig sind, um Beschäftigten, Unternehmen und Kohlerevieren eine Perspektive zu geben statt diese weiter gegen Klimaschutz und die Gesundheit der Menschen auszuspielen", erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE zum Abschluss der Anti-Kohleproteste über Pfingsten.

    Welzow Süd
    Bagger im Braunkohletagebau Welzow-Süd (Foto: Gemeinfrei)

  • #Erneuerbare Energien statt #Kohle

    Kohleausstieg statt Krokodilstränen für Gaskraftwerk-Aus

    "Die Ankündigung der Betreiber, Deutschlands modernstes Gaskraftwerk vom Netz nehmen zu wollen, ist eine schlechte Nachricht für Klima und Energiewende. Wer jedoch Irsching Krokodilstränen nachweint, gleichzeitig aber den Ausbau der Erneuerbaren behindert, den Ausstieg aus der Kohle nicht vorantreibt, das Strommarkt-Design nicht an die Anforderungen der Energiewende anpasst und den Emissionshandel nicht auf Vordermann bringt, der führt die Öffentlichkeit hinters Licht", so Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Medienberichte zu Stilllegungsplänen vom Gaskraftwerk Irsching bei Ingolstadt.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • #Greenpeace: Kohlekraftwerke größte Quelle für gefährliches #Quecksilber

    EU will gefährlich hohe Kraftwerksemissionen erlauben

    Greenpeace-Report: Chinas Grenzwerte für gesundheitsgefährdendes Quecksilber weit strenger als EU-Empfehlung

    Hamburg. In Deutschland und der Europäischen Union drohen gefährlich hohe Schadstoffemissionen aus Kohlekraftwerken. Greenpeace hat die derzeit diskutierten neuen EU-Standards mit bereits geltenden Grenzwerten in den USA, Japan und China verglichen und festgestellt, dass Europa bei Kraftwerksemissionen wie Quecksilber, Schwefeldioxid und Feinstaub weit hinter diesen Ländern zurückzubleiben droht. Auch liegen die vorgeschlagenen Werte um ein Vielfaches über denen der modernsten Kraftwerke. „Die EU ignoriert, wie giftig Kohle ist. Die Standards müssen deutlich verschärft werden, damit gerade in Deutschland mit seinen vielen Kohlekraftwerken die gesundheitsschädlichen Gift-Emissionen gedrosselt werden“, fordert Greenpeace-Energieexperte Tobias Münchmeyer.

    Tagebau Jänschwalde
    Info zum Foto: Braunkohletagebau Jänschwalde (Foto-Lizenz: Verzicht auf Copyright) 

  • #Hambacher #Forst

    Schon wieder Amtsmissbrauch bei der CDU?

    Landtagsabgeordneter betreibt Lobbyarbeit für RWE

    Ein empörender Artikel in der Rhein-Erft Rundschau deckt auf, dass schon wieder ein CDU-Politiker sein Amt missbraucht, um seine eigenen (wirtschaftlichen) Interessen zu verfolgen.


    (Grafik: © Privat)

  • #Kohleausstieg einleiten - Kohlebosse entmachten

    „Kohle ist die Vergangenheit, erneuerbare Energien sind die Zukunft"

    „Der Kampf um die geplante Abgabe für alte Kohlekraftwerke ist ein Abwehrkampf der Energiekonzerne, die ihr Geschäftsmodell weiter in der Kohle sehen. Statt sich vor den Karren der Kohlemanager spannen zu lassen, sollten die Beschäftigten, Gewerkschaften und Landesregierungen die Zukunft selbst in die Hand nehmen, den anstehenden Strukturwandel durch die Energiewende einfordern und zügig einleiten", kommentiert Eva Bulling-Schröter den Streit um Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, 22 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid bis 2020 durch eine Abgabe für über 20 Jahre alte Kohlekraftwerke einzusparen.

     Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • 36 Kohlekraftwerke können sofort abgeschaltet werden

    Greenpeace-Aktivisten gehen in 60 Städten für Klimaschutz auf die Straßen

    Klima- oder Kohlekanzlerin? Entscheiden Sie sich, Frau Merkel

    Hamburg. Für mehr Einsatz der Bundeskanzlerin zum Schutz des Klimas gehen heute - deutschlandweit - Greenpeace-Aktivistenai, in 60 Städten, auf die Straße. Die Umweltschützer fordern von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), ihren internationalen Versprechungen endlich national Taten folgen zu lassen und einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohlekraft anzukündigen. Unter anderem in Berlin, Köln und Dresden fragen sie auf Bannern: „Klima- oder Kohlekanzlerin?“ und sammeln Unterschriften. Die deutschen Proteste sind Teil eines globalen Aktionstages gegen Kohle und Atom in mehr als 40 Ländern. „Die Kanzlerin findet große Worte auf der internationalen Klima-Bühne. Wenn es um Entscheidungen im eigenen Land geht, sieht sie aber stillschweigend zu, wie die Kohlelobby den Klimaschutz sabotiert“, sagt Susanne Neubronner, Energie-Expertin von Greenpeace.
     
    Greenpeace Protest
    Greenpeace-Protest gegen die Kohlepolitik der Bundesregierung gibt es schon länger - auf diesem Foto wurde gegen Wirtschaftsminister Gabriel (SPD) demonstriert (Foto: Udo Schuldt)

  • Anti-Kohle-Aktivisten blockieren Hambacher-Kohlebahn

    Kein Weg für die Kohle - Rettet den Hambacher Forst - Rettet das Klima

    Seit Dienstagmorgen, 4 Uhr, blockieren Aktivist_innen der Anti-Kohle-Bewegung die Gleise der Hambachbahn, die Braunkohle aus dem Tagebau Hambach zu den Kraftwerken transportiert. Hierfür nutzen sie einen sogenannten Tripod, eine Konstruktion aus 3 Holzbalken, auf der oben, in mehreren Metern Höhe, ein_e Aktivist_in sitzt, um so eine Räumung zu erschweren. Mit ihren eigenen Körpern sorgen die Aktivist_innen so dafür, dass das Herzstück von RWEs Braunkohleförderung im Rheinland stillsteht.

    RWE zerschlagen
    Info zum Foto: Frühere Blockade gegen Kohleabbau - Sommer 2013 (Foto: Kathrin Henneberger; Lizenz: CC-BY-NC-SA-2.0)

  • BBU fordert das Aus für Kohlekraftwerk Moorburg

    Bonn, Hamburg. Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), in dem am Mittwoch (26. April 2017) eine vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung nach EU-Recht für das Kohlekraftwerk Moorburg eingefordert wird. Jetzt muss eine neue Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden.

    KKW Moorburg
    Das KoKW Moorburg (Foto: Florian Muhl; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • BlackRock macht weiter in Kohle

    Ein Jahr nach Nachhaltigkeitsversprechen:
    BlackRock hält $85 Mrd in Kohlefirmen

    Paris, Berlin, 13.01.2021

    • BlackRocks Kohlerichtlinie betrifft nur 17% der Kohleindustrie
    • Vermögensverwalter hält Anteile an 199 Kohlefirmen in Höhe von 85 Mrd US-Dollar
    • Richtlinie erlaubt Investments in 333 Kohlefirmen auf der Global Coal Exit List

    Vor einem Jahr kündigte der US-Investor BlackRock an, Nachhaltigkeit zum Fokus seines Geschäftsmodells machen zu wollen. Eine aktuelle NGO-Studie zeigt nun jedoch, dass diese Versprechungen das Geschäft des größten Vermögensverwalters seitdem kaum beeinflusst haben. Insgesamt verwaltet BlackRock derzeit Firmenanleihen und Aktien im Wert von 7,8 Billionen US-Dollar und ist damit der größte Vermögensverwalter der Welt.

    BlackRock
    (Foto: Gemeinfrei)
  • Breite Ablehnung der Pro-Kohle-Vorstöße

    Brot für die Welt, Germanwatch und MISEREOR kritisieren Widerstand gegen Kohlebegrenzung als "Panikmache". WWF-Umfrage: Zwei Drittel gegen neue Braunkohle-Tagebaue.

    Berlin/Bonn. Mit Unverständnis und heftiger Kritik reagieren Brot für die Welt, Germanwatch und MISEREOR auf den Widerstand von Landespolitikern, Unternehmen und Gewerkschaften gegen den Plan von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur Begrenzung der Kohleverstromung. Eine Umfrage des WWF die zusammen mit dem Ökostromerzeuger Lichtblick durchgeführt wurde, macht deutlich, dass zwei Drittel der Befragten neue Braunkohletagebaue ablehnen.

    Tagebau Jänschwalde
    Info zum Foto: Braunkohletagebau Jänschwalde (Foto-Lizenz: Verzicht auf Copyright)

  • Bundesbürger gegen #Kohle

    Umfrage: Die Mehrheit der Deutschen lehnt klimaschädlichsten Energieträger ab

    67 Prozent der Bundesbürger befürworten das Auslaufen der Kohleverstromung in Deutschland. 19 Prozent der Befragten sprechen sich sogar für eine zügige Abschaltung aller Kohlemeiler aus. 48 Prozent wollen im ersten Schritt nur die am stärksten umweltbelastenden Anlagen vom Netz nehmen. Nur noch jeder Fünfte (21 Prozent) ist davon überzeugt, dass die Kohle auch in Zukunft für eine sichere Stromversorgung benötigt wird. Dies geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage unter 1000 Bundesbürgern im Auftrag der Energiewende-Partner WWF und LichtBlick hervor.

    Bundesbuerger gegen Kohle (c) Lichtblick WWF
    (Grafik: © Lichtblick SE / WWF 2015)

  • Bundesregierung vergoldet dreckige Kohlekraftwerke

    „Der Bundesregierung ist es nicht gelungen, die Braunkohleindustrie ausreichend zu CO2-Einsparungen zu verpflichten, das ist traurig und beschämend. Damit geraten die deutschen Klimaziele in große Gefahr. Angesichts des wichtigen Pariser Klimagipfels in wenigen Wochen ein alarmierendes Zeichen“, erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum Gesetzentwurf für einen zukünftigen Strommarkt.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • China verspricht: kein Bau neuer Kohlekraftwerke im Ausland - was ist davon zu halten?

    Jegliche Unterstützung für neue Kohleprojekte im Ausland sollte beendet werden, bis hin zur öffentlichen und privaten Finanzierung +++ China sollte konsequenter sein als Südkorea und Japan +++ auch im eigenen Land braucht es den Kohleausstieg

    Die Ankündigung von Chinas Präsident Xi während der UN-Vollversammlung am Dienstag hat rund um den Globus hohe Wellen geschlagen - und das, obwohl es sich nur um einen Halbsatz handelte: "(...) [China] wird keine neuen Kohlekraftwerke mehr im Ausland bauen." Während Xi keine weiteren Details nannte, sind sich NGOs und betroffene Gemeinschaften darüber einig, was das Wort "bauen" bedeuten muss: China muss jegliche Unterstützung für neue Kohleprojekte im Ausland beenden, sei es in Form von Eigentum, Ingenieursleistungen, Versicherungen und/oder öffentlicher oder privater Finanzierung.

    Kohlekraftwerksplanung China
    Kohleprojekte innerhalb Chinas 2015 und 2021, die grauen Anteile in den Balken der rechten Grafik geben die aufgegebenen Projekte an, die violetten Anteile die realisierten (Grafik: E3G, Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0)

  • CO2-Emissionen sinken

    UBA-Emissionsdaten 2014 zeigen Trendwende beim Klimaschutz

    Emissionen sinken auf niedrigsten Wert seit 2010

    Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind 2014 gegenüber dem Vorjahr erstmals seit drei Jahren wieder gesunken. Das geht aus der Nahzeitprognose des Umweltbundesamtes (UBA) hervor. Die Emissionen sanken demnach um mehr als 41 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente, das entspricht 4,3 Prozent. Insgesamt lagen die Treibhausgasemissionen 2014 damit bei 912 Mio. Tonnen – dem niedrigsten Wert seit 2010. Das entspricht einer Minderung um 27 Prozent im Vergleich zum internationalen Referenzjahr 1990.

    Emissionsdaten 2014

  • Ein Strukturwandel in der Kohlepolitik muss her

    „Ich kann die Angst der Kollegen vor Arbeitslosigkeit gut verstehen – und schließlich ist es die ureigenste Aufgabe der Gewerkschaften vor Arbeitslosigkeit zu schützen. Dabei sollte aber nicht mit überzogenen Zahlen geschummelt werden. Bislang ist nicht einmal die Stilllegung eines einzigen Kohlekraftwerks vorgesehen. Panikmache ist daher fehl am Platz“, so Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der aktuellen Diskussion über einen Kohleausstieg und der Kohle-Aktionen in Berlin und Köln am Wochenende.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Erste stillzulegende Steinkohlekraftwerke stehen fest

    Nachdem Anfang des Sommers der Stilllegungspfad für die deutschen Braunkohlekraftwerke beschlossen wurde, stehen nun die ersten stillzulegenden Steinkohlekraftwerke fest. Im Rahmen einer Ausschreibung, durch die Bundesnetzagentur, wurden 11 Kraftwerke ausgewählt. Diese Anlagen dürfen ab 1. Januar 2020 insgesamt 4,788 Gigawatt an Kraftwerksleistung nicht mehr neu vermarkten.

    Kohlekraftwerke
    (Grafik: © Bundesnetzagentur)
  • Geplante Kraftwerke würden Wassermangel weltweit verschärfen

    Greenpeace-Report: Kohlekraftwerke verbrauchen Trinkwasser für eine Milliarde Menschen

    Hamburg. Mit dem Wasserverbrauch aller Kohlekraftwerke ließen sich eine Milliarde Menschen mit Trinkwasser versorgen. Dies belegt ein kürzlich veröffentlichter Greenpeace-Report.Erstmals werden darin die Auswirkungen der weltweit 8400 Kohlekraftwerke auf den aktuellen sowie künftigen Wasserbedarf analysiert. Die Studie identifiziert dabei Regionen in denen bestehende und geplante Kohlekraftwerke den Wassermangel weiter verstärken. „Kohlekraftwerke befeuern nicht nur den Klimawandel, sie rauben uns auch die wertvollste Ressource – das Wasser. In Zeiten günstiger und sauberer erneuerbarer Energien lassen sich weitere Kohlekraftwerke nicht mehr verantworten“, sagt Greenpeace-Energieexperte Karsten Smid.
     
    640px Kraftwerk Heil IMGP0492 wpFoto: Rainer Knäpper, Free Art License 
  • Greenpeace Nordic: Vattenfalls Braunkohlesparte in Stiftung überführen

    Berlin/Stockholm – Greenpeace Nordic plant die deutsche Braunkohlesparte von Vattenfall in eine gemeinnützige Stiftung zu überführen.

    Deren Zweck ist der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2030 und der Umbau des Konzerns zu einem Erneuerbare-Energien-Unternehmen. Das hat die schwedische Sektion der Umweltorganisation heute auf einer Pressekonferenz in Berlin bekannt gegeben. Um weiter im Vattenfall-Verkaufsprozess zu bleiben, wird Greenpeace Nordic bis 12 Uhr offiziell ein „Statement of Interest“ bei der US-amerikanischen Bank Citigroup einreichen. “Wir werden die Verantwortung für den Klimaschutz, die Gesundheit der Menschen und einen erfolgreichen Strukturwandel in der Lausitz übernehmen, wenn Vattenfall und die schwedische Regierung dies nicht tun“, sagt Annika Jacobson, Programm Managerin von Greenpeace in Schweden. „Es ist eine große Chance, aus dem schmutzigen Braunkohlegeschäft eine erneuerbare Zukunft für die Lausitz und die Menschen dort zu machen.“

    Tagebau Kraftwerk Jaenschwalde
    Kaufen und dichtmachen, das ist der Plan von Greenpeace für den Brauhkohletagebau und das Kraftwerk Jänschwalde (und anderes) (Foto: Hanno Böck; Lizenz: Gemeinfrei)

  • Großdemonstration für Klimaschutz und Kohleausstieg am Tagebau Garzweiler

    Tausende Teilnehmer erwartet  - Kritik an Panikmache der Kohlelobby

    Berlin/Düsseldorf/Erkelenz: Entschiedenen Widerstand gegen die ungebremste Braunkohleverstromung hat ein breites Bündnis von Klimaschützern für den kommenden Samstag angekündigt. Am 25. April 2015 werden Bürger aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland mit einer 7,5 Kilometer langen Menschenkette für den Stopp der Tagebaue und für den von der Bundesregierung geplanten Klimabeitrag demonstrieren. Initiiert wurde die Menschenkette am Tagebau Garzweiler vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der BUND-Jugend, Campact, GREENPEACE, der Klima-Allianz Deutschland, dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) sowie der Bürgerinitiative "Stop Rheinbraun". Zahlreiche weitere Organisationen und Parteien unterstützen die Demonstration.

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    Braunkohletagebau bei Jüchen, Rhein-Kreis Neuss (Foto: Kateer; Lizenz: CC-BY-SA-2.5)