#Nahrungsmittelproduktion

  • Biokohle als Bodenverbesserer kann Erträge in Westafrika steigern

    In Westafrika ziehen zahlreiche Bauern in die Städte und bewirtschaften dort Böden, die oft nicht besonders ertragreich sind. Das internationale Team vom Projekt „Urban Food Plus“, das Prof. Dr. Bernd Marschner von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) koordiniert, sucht unter anderem nach Wegen, um die Ernteerträge zu steigern. In ihren Versuchen hat sich Biokohle als probates Mittel herausgestellt. Sie lässt sich kostengünstig aus Ernterückständen herstellen. RUBIN, das Wissenschaftsmagazin der RUB berichtet.

    Biokohle
    Verkohlte Biomasse, auch Biokohle genannt, kann aus Ernteresten hergestellt werden und den Boden fruchtbarer machen. (Foto: Gorczany © Rubin)

  • Globales Pflanzenwachstum leidet vermehrt durch Klimaextreme

    Pflanzen nehmen Kohlenstoffdioxid aus der Luft auf und binden dieses. Klimaextreme wie Dürren und Hitzewellen führen zu geringerem Pflanzenwachstum (Primärproduktion). Somit wird weniger CO₂ aus der Atmosphäre gebunden. Eine Studie unter der Leitung von Forschern der Universität Augsburg, die in „Nature Climate Change“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass insbesondere in den nördlichen Breitengraden im Vergleich von 1982 bis 1998 zu 2000 bis 2016 negative Extreme des Pflanzenwachstums um 10,6 Prozent zugenommen haben. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass negative Auswirkungen auf die Aufnahme von CO₂ durch Pflanzen sowie auf die Landwirtschaft die Folgen sind.

    Nordische Dürre
    Hier wird ein Vergleich von Norddeutschland und Dänemark zwischen dem 19. Juli 2017 und dem 24. Juli 2018 gezeigt, und alle braunen Flächen (Echtfarben Image) deuten auf Dürre hin. (Foto: NASA)