#Verkehrswende

  • „Energieeffizient wohnen, essen, reisen – solche Themen werden ganz wichtig, wenn wir katastrophalen Klimawandel abwenden wollen“

    Internationale Studie macht zudem deutlich: Auch die Lebensqualität steigt, wenn wir energieeffizient wohnen, essen und reisen

    Das Angebot an erneuerbarer Energie und energieeffizienter Produktion ist nur die eine Seite beim Klimaschutz. Um die Erderhitzung wie im Paris-Abkommen vereinbart zu begrenzen, braucht es laut den wissenschaftlichen Szenarien auch „nachfrageseitige Klima-Lösungen“, die vor allem den Verbrauch von Energie in den privaten Haushalten drosseln. Ihr Potenzial ist groß: Sie können in den Sektoren Gebäude, Verkehr, Ernährung und Konsumprodukte 40 bis 80 Prozent der Treibhausgas-Emissionen einsparen. Und sie bedeuten nicht qualvollen Verzicht, sondern ganz überwiegend sogar ein Mehr an Lebensqualität.

    autofreie strasse
    Autofreie Straße in Hamburg, ein Beispiel für mehr Lebensqualität (Foto: Udo Schuldt)

  • Verkehrswende, aber warum?

    Kürzlich führte ich auf Twitter eine Debatte zur Verkehrswende. Etwas provokativ hatte ich angemerkt, dass der Autoverkehr zurückgedrängt werden könnte, wenn man ihn richtig unbequem und teuer machen würde, dafür aber das Fahrradfahren richtig bequem. Außerdem sollte die Anschaffung eines Fahrrades mit 2000 Euro aus öffentlichen Mitteln subventioniert, sowie weitere 7000 Euro pro gekauftem Fahrrad in die Fahrradinfrastruktur gesteckt werden. Angesicht von 9000 Euro Subventionen für den Kauf von E-Autos wäre das nur gerecht. Wie nicht anders zu erwarten gab es zu dieser Forderung neben einigen Likes auch Widerspruch.

    Mein Fahrrad
    Mein Fahrrad (Foto: Udo Schuldt)

  • Verkehrswende, aber wie?

    Mobilität, mit Steuern in die Zukunft steuern

    Wie kann eine Reform von Steuern und Abgaben den Verkehrssektor in eine nachhaltige Zukunft lenken? Höhere CO2-Preise in Kombination mit der Abschaffung der EEG-Umlage, eine angemessene Besteuerung von Dienstwagen, ein Bonus-Malus-System beim PKW-Kauf sowie eine zusätzliche CO2-Komponente in der LKW-Maut könnten dazu kurz- bis mittelfristig beitragen. Das sind zentrale Ergebnisse einer Studie vom Öko-Institut1), dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft und Prof. Dr. Stefan Klinski im Auftrag des Umweltbundesamtes.Sternfahrt 060618
    Symbolfoto (Udo Schuldt)