#Waldbrände

  • Feuer belasten die Luft in Westafrika

    Westafrika ist im Wandel. Wachsende Bevölkerung, massive Urbanisierung und unkontrollierter Waldabbau verändern die Zusammensetzung der Atmosphäre und damit das Wetter und Klima. Wie die verschiedenen Emissionsquellen die Region langfristig verändern, ist bislang unzureichend erforscht. Das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte EU-Projekt DACCIWA untersuchte deshalb mit Forschungsflugzeugen und vom Boden aus die tropische Luft über der westafrikanischen Küstenregion.

    Gambian bushfire
    Ein Buschfeuer im Hinterland von Gambia. Das Feuer verbrennt nur das trockene Gras, Büsche und Bäume sind nicht betroffen. Buschfeuer werden zuweilen extra gelegt, damit in der nächsten Regenzeit schneller frisches Gras für die Kühe wächst. (Foto: Ikiwaner; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Klimawandel und Waldbrände könnten Ozonloch vergrößern

    Leipzig. Rauch aus Waldbränden könnte den Ozonabbau in den oberen Schichten der Atmosphäre verstärken und so das Ozonloch über der Arktis zusätzlich vergrößern. Das geht aus Daten der internationalen MOSAiC-Expedition hervor, die 2019/20 die Region um dem Nordpol untersucht hatte. Ein Zusammenhang zwischen ungewöhnlich hohen Temperaturen, starken Dürren und zunehmenden Waldbränden mit viel Rauch in der unteren Stratosphäre und starkem Ozonabbau über den Polarregionen sei wahrscheinlich.

    PolarsternFS Polarstern während der MOSAiC-Expedition in der Arktis (Foto © Hannes Griesche, TROPOS)