#Waldschutz

  • "Letzten Endes können die Wälder ohne uns überleben, aber wir nicht ohne sie ..."

    Waldgesundheit und globaler Wandel

    Ein Drittel unserer Erdoberfläche ist von Wäldern bedeckt. Sie versorgen uns mit dem Rohstoff Holz, liefern sauberes Trinkwasser, produzieren Sauerstoff und speichern Kohlenstoff. Wälder sind zudem wichtige Regulatoren des globalen Klimas, denn sie führen das Wasser zurück in die Atmosphäre. In einem Review-Artikel im renommierten Fachjournal Science fassen Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena und vom Woods Hole Research Center, USA, die internationalen Forschungsergebnisse zum Zustand der Wälder im Zusammenhang mit dem Klimawandel zusammen.

    Abgebrannter Wald in Kalifornien
    Landschaft in Kalifornien nach einem Feuer (Foto: © S. Trumbore)

  • Alter Naturwald ist der bessere Wald

    ... auch im Sinne des Klimaschutzes

    Bundesministerin Julia Klöckner, Ministerin für Ernährung und Landwirtschaft und Dr. Nicole Wellbrock, Leiterin Arbeitsbereich Bodenschutz und Waldzustand am beratenden Thünen-Institut, stellten gestern in der Bundespressekonferenz den Waldzustandsbericht 2020 vor. Dazu ein Kommentar unseres Redakteurs Marcel Rolf Hoffmann aus Klima- und Waldschutzsicht.


    Marcel
    Marcel Rolf Hoffmann
  • Artenvielfalt in Nebelwäldern schwindet – auch in Schutzgebieten

    Die Fläche der tropischen Bergnebelwälder wird weltweit kleiner. Dies hat ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL zum ersten Mal mithilfe von Satellitendaten nachweisen können. Mit der Abnahme ist ein immenser Verlust an Pflanzen und Tieren verbunden, die in diesen Wäldern vorkommen. Schutzgebiete zeigen dabei kaum Wirkung.

    Nebelwald
    Tropische Bergnebelwälder wie der Manusela-Nationalpark auf der Insel Seram, Indonesien, sind meist in Wolken gehüllt (Foto: Dirk Karger, Eidg. Forschungsanstalt WSL)
  • Bedrohung für Amazonien

    WWF Report zum Weltwasserforum: 250 geplante Wasserkraftwerke bedrohen Artenvielfalt und Indigene

    Berlin/Gyeongju, Südkorea - Bislang war der Regenwald in Südamerika vor allem durch illegale Holzfäller, der Umwandlung von Regenwald in Weideland und gigantische Sojaplantagen gefährdet. Nun droht eine neue Gefahr: 250 neue Wasserkraftwerke sollen in der Region gebaut werden, warnt der WWF in einem aktuellen Report, der am Montag auf dem Weltwasserforum in Südkorea vorgestellt wurde. Sollten die Pläne verwirklicht werden, blieben nach Angaben der Umweltschützer lediglich drei frei fließende Zubringerflüsse des Amazonas übrig. Die Bauvorhaben gefährdeten nicht nur das gesamte Flusssystem mit seiner großen Bedeutung für die lokale Bevölkerung, sondern auch die wichtige Rolle des Amazonas für das Weltklima.

    Usina Hidrelétrica Santo Antônio
    Baustelle der Santo-Antônio-Talsperre 2009 (Foto: Agência Brasil; Lizenz: CC-BY-3.0-BR)

  • Biogas aus unvermeidbaren Bioabfällen und Reststoffen erzeugen

    Deutsche Umwelthilfe fordert von der neuen Bundesregierung Richtungswechsel hin zu klimafreundlichem Einsatz von Bioenergie

    Anbaubiomasse wie Mais muss aufgrund der schlechten Flächeneffizienz schnellstmöglich eingeschränkt werden +++ Energiegewinnung aus Holz ist deutlich zu reduzieren +++ Verbrennung in umgerüsteten Kohlekraftwerken ist der falsche Weg +++ Neue Bundesregierung muss Förderung für Bioenergie auf unvermeidbare Bioabfälle und nicht verwertbare Reststoffe begrenzen

    Berlin. In einem neuen Positionspapier fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine umwelt- und klimagerechte Neuausrichtung der Nutzung von Bioenergie wie Bioabfällen, Holz oder Mais. Die Voraussetzungen zur Nutzung: Flächeneffizienz, nachhaltige Landnutzung und eine positive Gesamtklimabilanz. Die DUH fordert von der neuen Bundesregierung einen Paradigmenwechsel, der die energetische Nutzung von Biomasse insgesamt deutlich reduziert und stärker auf unvermeidlich anfallende Abfall- und Reststoffe verlegt.

    Biogas
    Biogas-Anlage im thüringischen Niederböhmersdorf (Foto: Public Domain)

  • CO2 wirkt dreifach schädlich auf die Erde

    Erderwärmung, Ozeanversauerung und CO2-Überdüngung oder wie das Gute zum Schlechten wird

    Eigentlich weiß fast jeder Mensch, dass ein Zuviel des Guten schaden kann. Wenn man immer zuviel süßen Kuchen isst, dann wächst man zu stark, nicht unbedingt in die Höhe, aber in die Dicke. Fehlernährung ist eine wesentliche Ursache lebensverkürzender Zivilisationskrankheiten, z.B. bestimmter Formen der Zuckerkrankheit und von Herz- Kreislauferkrankungen. Ähnlich verhält es sich mit dem CO2 - auch Kohlendioxid genannt - zuviel davon schadet. Der Amazonas-Regenwald leidet bereits unter dem Überangebot an CO2-"Nahrung".

    Amazon Rainforest
    Amazonas Regenwald (Foto: lubasi; Lizenz: CC-BY-SA-2.0)

  • Deutschlands Wälder speicherten nur 3 % der CO2-Emissionen in 2019

    WIESBADEN. Der Wald ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Erholungsraum für Menschen – und er bindet Kohlenstoff. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, speicherten die deutschen Wälder mit ihrem gesamten Ökosystem im Jahr 2019 rund 8,3 Millionen Tonnen Kohlenstoff mehr als im Vorjahr. Das entspricht rund 30,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2). Die privaten Haushalte und die Produktionsbereiche wie beispielsweise die Industrie, Dienstleistungen oder die Landwirtschaft sorgten demgegenüber für einen Ausstoß von rund 879,2 Millionen Tonnen. Damit deckte die Zunahme der Kohlenstoffspeicherung des Waldökosystems im Jahr 2019 rechnerisch nur 3 % der jährlichen CO2 Emissionen in Deutschland ab.

    Wald co2

  • DUH fordert Pfandpflicht für "Coffee to go"-Becher

    Deutsche Umwelthilfe fordert für Berlin modellhafte Einführung einer 20 Cent Abgabe auf "Coffee to go"-Becher

    Mehrere Milliarden Wegwerfbecher vermüllen jedes Jahr unsere Landschaft – Wachsende Becherflut muss gestoppt werden – Lenkungsabgabe in Berlin hätte bundesweite Signalwirkung – Einführung eines Mehrwegbechersystems würde durch die Abgabe stimuliert

    Um deutsche Städte von Müllbergen aus weggeworfenen Coffee to go-Bechern zu befreien, fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Einführung einer Abgabe in Höhe von 20 Cent je Becher. Dies ist notwendig, weil eine Flut von jährlich mehr als 2,8 Milliarden Coffee to go-Bechern den öffentlichen Raum erheblich verschmutzt, unnötig Abfälle hervorbringt und wertvolle Ressourcen vergeudet. Die Zahl der Verbraucher, die besonders häufig oder gelegentlich zu Coffee to go-Bechern greift, liegt inzwischen bei 70 Prozent. Jedes Jahr fallen in Deutschland mehr als 28.000 Tonnen der Coffee to go-Becher als Abfall an. Allein in der Bundeshauptstadt Berlin werden täglich mehr als 325.000 Pappbecher verbraucht. Damit sich das schnell und dauerhaft ändert sind ökonomische Anreizinstrumente, wie die Einführung einer Abgabe, dringend notwendig.

    Coffee to go
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Erderwärmung bedroht das Überleben von Waldbäumen

    Die Wälder angesichts des Klimawandels

    Der Klimawandel ist eine Tatsache: Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre, steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmengen, Zunahme von Klimaextremen, Ausbreitung von Schädlingen und Krankheiten etc. Die Folgen des Klimawandels haben auch große Auswirkungen auf die Wälder und somit auf das Leben der Menschen und die Gesellschaft. Die Wälder haben nicht nur einen hohen Erholungswert, sondern tragen auch entscheidend zur Stabilisierung und Fruchtbarkeit der Böden bei und beeinflussen den Wasser- und Mineralkreislauf.

    Buchenwald
    Werden die Wälder schnell genug nach Norden wandern können? (Foto: Udo Schuldt)

  • Erderwärmung: Europäische Bäume verdunsten mehr Wasser

    Bäume nutzen Wasser durch höheren CO2-Anteil in der Atmosphäre zwar effizienter, dies wird aber durch die Erwärmung zunichte gemacht

    Wie eine Forschergemeinschaft nun herausfand führt der Anstieg des Kohlendioxidgehaltes in der Luft dazu, dass Bäume in Europa das ihnen zur Verfügung stehende Wasser immer effizienter nutzen. Im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts ist die sogenannte Wassernutzungseffizienz um rund 20% gestiegen. Dennoch nimmt ihr Wasserverbrauch nicht ab, sondern zu, weil das CO2 gleichzeitig die untere Atmosphäre erwärmt, somit die Wachstumsperiode verlängert und die Verdunstungsrate erhöht.

    Pinus nigra stomata Schweingruber 200 gr
    Mikroskopischer Querschnitt durch eine Kiefernnadel. An der Aussenseite sind die Spaltöffnungen zu erkennen, durch die CO2 aufgenommen und Wasser transpiriert wird. (Foto: © Fritz Schweingruber / WSL)

  • Erderwärmung: Wälder unter Stress

    Wälder mit vielen Baumarten sind widerstandsfähiger gegenüber Dürren oder Starkregen und wachsen gleichmäßiger

    Leipzig/Beijing. Das jährliche Wachstum von Wäldern schwankt aufgrund von Witterungsextremen wie Dürren und Starkregen. Diese Schwankungen fallen bei artenreichen Wäldern geringer aus als bei artenarmen. Zudem produzieren Wälder mit vielen Baumarten mehr Holz. Dabei kommt es nicht nur auf die Vielfalt der Baumarten an, sondern auch auf die Vielfalt ihrer Eigenschaften. Das konnte ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften Beijing (CAS) nachweisen. Das Team liefert wichtige Impulse, wie die Forstwirtschaft Wälder mit stabiler Produktivität fördern kann.

    Baumdicke
    Vermessung eines Baumes im Rahmen des BEF-China-Experiments (Foto © Stefan Trogisch)

  • Feuer, Sturm, Insekten: Klimawandel verstärkt das Risiko für Wälder weltweit

    Dürre, Feuer und Wind gehören genauso dazu wie Insekten und Pilzbefall: sie alle bedeuten Stress für die Wälder der Erde – und sie alle reagieren auf den Klimawandel. Gut ein Drittel der Kontinente weltweit ist von Wäldern bedeckt, dennoch sind die Erkenntnisse zum Zusammenspiel dieser Störfaktoren im globalen Klimawandel bislang noch lückenhaft – denn oft werden sie nur isoliert voneinander und lokal betrachtet. Erstmals hat ein internationales Team von Wissenschaftlern nun auf der Basis von mehr als 600 Forschungsarbeiten der letzten 30 Jahre die möglichen Klimafolgen auf Störungen im Wald umfassend untersucht. Ergebnis: In Zukunft ist mit zunehmenden Risiken für Wälder zu rechnen.

    Amazonas Regenwald

    Bäume im Regenwald des Amazonas. (Foto: Public Domain)

  • Klimafaktor Wald: Widersprüchliche EU Strategie

    Die EU hat ein Klimapaket mit Namen „Fit for 55“ aufgelegt, das auch den Wald betrifft. Das Problem: Die einzelnen Maßnahmen sollen CO2-Emissionen ausgleichen, widersprechen sich aber oder erreichen das Gegenteil. Dies zeigt die Analyse von Forstwissenschaftler Prof. Michael Köhl vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg.

    Wald
    Bewirtschaftete Wälder tun viel für den Klimaschutz (Foto: Udo Schuldt)

  • Klimawandel: Bäume binden auch im Alter große Mengen Kohlenstoff

    Auch alte Bäume nehmen viel Kohlenstoff auf und entziehen der Atmosphäre damit CO2 (Kohlendioxid). Dies wurde jetzt erstmals anhand von Bäumen aus dem Regenwald in Surinam nachgewiesen, wie Professor Michael Köhl vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg im Fachjournal PLOS ONE berichtet. Damit leisten diese einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

    co2 baeume
    Professor Michael Köhl in den Wäldern Surinams (Foto: © UHH/CEN/M. Köhl)

  • Land- und Waldnutzung kann EU-Klimaziel gefährden

    In den kommenden Jahren ist beispielloser Waldeinschlag wahrscheinlich, wenn nicht gegengesteuert wird.

    Der Sektor Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) braucht eigene, anspruchsvolle Ziele zur Emissionsminderung, um das EU-Klimaziel für 2030 nicht zu gefährden. Werden seine Emissionen ohne Anpassung in die Bilanz des EU-Klima- und Energiepakets einbezogen, bestünde die Gefahr, dass die EU nur 35 statt 40 Prozent ihrer Emissionen bis zum Jahr 2030 reduziert. Dies könnte das Gesamtziel der EU um mehr als zehn Prozent verfehlen und ihren geplanten Treibhausgasminderungsbeitrag (Intended Nationally Determined Contributions, INDCs) insgesamt gefährden. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Fern und der International Federation of Organic Agricultural Movements (IFOAM).

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    Rodung zum Zwecke der Landnutzungsänderung im Hambacher Forst - hier soll Braunkohle abgebaut werden. (Foto: Andreas Magdanz; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Pilze - die heimlichen Förderer des Baumwachstums

    Die meisten Bäume leben in Symbiose mit Pilzen. Wie wichtig diese Gemeinschaft für das Wachstum ausgewachsener Bäume ist, zeigen ETH-​Forschende mit einer umfangreichen Datenanalyse erstmals großflächig für europäische Wälder auf.

    Die Mehrheit aller Baumarten weltweit ist mit Wurzelpilzen, sogenannten Ektomykorrhiza, verbandelt. Diese bilden um die feinen Wurzeln ein dichtes Geflecht, versorgen die Bäume mit Nährstoffen und schützen sie gegen Krankheitserreger. Als Gegenleistung beziehen die Pilze von den Bäumen Energie in Form von Kohlenhydraten, welche die Bäume mithilfe der Fotosynthese herstellen. Win-​win also, und das ist seit langem bekannt.
    WaldDamit Bäume gut wachsen können, sind sie auf einen Pilzpartner angewiesen. (Foto: Udo Schuldt)

  • Regenwaldschutz funktioniert wie Tempokontrollen

    Effiziente Überwachung und angewandte Strafen wirken

    Die Vernichtung des brasilianischen Regenwaldes hat sich deutlich verlangsamt: Mit rund 5000 Quadratkilometern jährlich beträgt der Verlust „nur“ noch rund ein Sechstel im Vergleich zum Jahr 2004. Ein internationales Forscherteam unter Federführung des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn hat evaluiert, welche Schutzmaßnahmen besonders effizient sind. In den Bundesstaaten der brasilianischen Amazonasregion, die bei der Strafverfolgung besonders effektiv sind, ist eine deutlich geringere Entwaldung zu verzeichnen als anderswo. Die Ergebnisse werden nun im Fachjournal „PLOS ONE“ vorgestellt.

    Amazon Rainforest
    Amazonas Regenwald (Foto: lubasi; Lizenz: CC-BY-SA-2.0)

  • Sahelzone: Grüne Mauer aus Bäumen ist auch ökonomisch sinnvoll

    Vor 15 Jahren beschloss die Afrikanische Union ein ambitioniertes Projekt: Teile der Sahelzone sollen sukzessive renaturiert werden, um die Ernährung der dort lebenden Menschen zu sichern und den Boden gegen weitere Degradation zu schützen. Zugleich ist die African Great Green Wall ein wichtiger Beitrag gegen den Klimawandel. Eine Studie der Universität Bonn und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) belegt nun, dass sie auch ökonomisch sinnvoll ist - allerdings nicht überall in der Sahelzone. Die Analyse zeigt zudem, wie sehr bewaffnete Konflikte den Erfolg des Projekts gefährden. Sie ist nun in der Zeitschrift Nature Sustainability erschienen.

    TreckerVorbereitung zur Renaturierung für die „Grüne Mauer“ in Burkina Faso (Foto © FAO)

  • Tropische Wälder wieder wachsen lassen

    Tropenwälder verschwinden in alarmierendem Tempo durch Abholzung. Aber sie haben auch das Potenzial, auf verlassenen Flächen natürlich nachzuwachsen. Eine Studie, die diese Woche in Science veröffentlicht wurde, zeigt, dass sich nachwachsende Tropenwälder erstaunlich schnell erholen. Nach 20 Jahren haben sie im Durchschnitt fast 80 % der für Primärwälder charakteristischen Merkmale wiedererlangt. Die von der Universität Wageningen mit Unterstützung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) durchgeführte Studie kommt zu dem Schluss, dass natürliche Regeneration eine kostengünstige Lösung für den Klimaschutz und die Erhaltung der biologischen Vielfalt darstellt.

    Sekundaerwald Costa Rica
    Relativ junger Sekundärwald in Costa Rica mit ähnlich großen, schlanken Stämmen und entsprechend geringer Strukturvielfalt (Foto © Robin Chazdon)

  • Überraschend schnelle Erholung tropischer Wälder möglich

    Schnelle Erholung tropischer Wälder bietet viele kurzfristige Vorteile

    Nachwachsende tropische Wälder erreichen nach 20 Jahren fast 80% der Fruchtbarkeit, Kohlenstoffspeicherung und Baumvielfalt von Urwäldern. Das zeigt eine internationale Studie, an der Florian Oberleitner vom Institut für Ökologie der Universität Innsbruck beteiligt war.

    Abgebrannter Urwald
    Tropische Wälder werden meist für die landwirtschaftliche Nutzung oder Weidehaltung gerodet (Foto © Uni Innsbruck)