Studie aus Umfrage zur Umwelt- und Klimasensibilität zeigt: Energiesparen wird oft als einziger Beitrag genannt.

Rund 700 Thüringer/innen beteiligten sich an einer Umfrage zur Umwelt- und Klimasensibilität. Die Befragung erfolgte online und per Interview im Sommer dieses Jahres durch Studierende der Angewandten Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt unter Leitung von Prof. Dr. Christian Juckenack, Professor für Umwelt, Energie und Ressourcen. Die empirische Studie zu den globalen Herausforderungen Klima und Umwelt enthielt auch Fragen zur Energiewende.

Studierendengruppe
Ein Teil der Studierendengruppe, die die Befragung durchführte. (Foto: © Christina Lutz)

Es stellte sich heraus, dass zwei Drittel der Befragten dafür votieren, dass die Energiewende schneller voranschreiten müsse. Und ebenfalls zwei Drittel vertreten die Auffassung, dass jeder Einzelne dazu beitragen kann.

Jedoch ernüchtert die Realität des persönlichen Engagements, denn die Bereitschaft, in die Energiewende zu investieren, ist offenbar gering: Nur etwa jede(r) Fünfte (22,7% der Befragten) kauft oder nutzt privat Ökostrom.

Die deutliche Mehrheit nennt Sparen als persönlichen Beitrag: „ich bin sparsam im Umgang mit Licht, Wasser, Wärme“ sagen 81,5%.

Auch überraschend waren die Rückmeldungen zur Frage „Unterstützen Sie Umweltorganisationen?“. Über 80% verneinten dies: „nein, aber denkbar“ (58,2%) oder gar „nein, kein Interesse“ (23,8%).

Link zur Studie 

Fachhochschule Erfurt